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Plattenspieler Denon DP300F

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Beitrag
Chip_Foose
Neuling
#1 erstellt: 25. Aug 2008, 17:35
Hallo,

ich überlege mir einen neuen Plattenspieler zu zulegen.

Hatte mir den Denon DP 300 F mal angesehen. Was gibt es zu dem Model zu sagen? Denon

Ist das Preis-/Leistungsverhältnis gut? Taugt das Gerät überhaupt was? usw.....

Welche alternativen im selbem Preissegment gibt es?????

Vielen dank schon mal!

Gruß Jan
Soulific
Stammgast
#2 erstellt: 26. Aug 2008, 07:29
Hallo,

zu diesem Plattenspieler wurde schon viel geschrieben. Bemühe doch bitte einmal die Suchfunktion. Da steht viel zum Denon und auch Vergleiche mit anderen Plattenspielern. Tenor ist, dass man fürs gleiche Geld auch bessere Plattenspieler kaufen kann. Lies mal, was so geschrieben wurde, das bringt dich bestimmt weiter.

Lieben Gruß,
Sebastian
ruedi01
Gesperrt
#3 erstellt: 26. Aug 2008, 14:20
Einen Pro-ject Debut III würde ich da eindeutig vorziehen.

Gruß

RD
Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 26. Aug 2008, 15:14
Hallo!

Na ja, immerhin einer der wenigen Vollautomaten auf dem Markt. Über den eingebauten Phono-Enzerrer läßt sich streiten. Ansonsten ist der Tonarm an sich recht gut in dieser Preisklasse. Alles in Allem ein typischer Billigdreher der früher etwa das gleiche in DM gekostet hätte was er nun in Euro kostet.

MFG Günther
ruedi01
Gesperrt
#5 erstellt: 26. Aug 2008, 15:22
Den Debut kann man m.W. auch bis zum Vollautomaten und mit einer Speedbox dann sogar noch recht komfortabel aufrüsten. Auch mit integriertem Phonovorverstärker ist er zu bekommen.

Aber wie schon gesagt, halt ein 'typischer Billigdreher'.

Beim Proje-ject hat man zudem noch den Vorteil, dass man das montierte OM 5 sehr schnell durch einen Nadelwechsel bequem und recht preiswert klanglich aufwerten kann.

Gruß

RD
wolfgang-dualist
Stammgast
#6 erstellt: 26. Aug 2008, 15:55
Hallo,

bei Project mag es ja vieles geben, aber einen Vollautomaten gibt es nicht.

Richtig ist, dass es den Debut auch wohl mit Endabschaltung gibt und via Speedbox das Riemenumlegen zum Zwecke des Wechsels der Geschwindigkeit entfällt. Das war es dann aber auch.

Ein Vollautomat bietet da etwas mehr Komfort - sofern man ihn denn möchte. Und ja, die Diskussion über klangverschlechternde Automatikfunktionen ist so alt wie die Funktionen selbst.

Zu den Drehern.

Wenn ich nur ab und an ein paar Platten hören wollte, recht bequem wäre und ein Neugerät wollte, dann würde ich den Denon in die engere Wahl ziehen. Alternativen wären dann eventuell noch ein Dual 455-1 oder ein TD 190, ebenfalls beide Vollautomaten und mit Glück für und 300 € zu bekommen.

Wenn ich sehr viel Platten hören wollte - es ein Neugerät sein müßte und der Preis noch überschaubar sein sollte dann müßte ich mich zwischen den üblichen Verdächtigen entscheiden.

Das wären dann Dual 505-4, Project Expression III , Technics 1200/1210 .

Die sind dann aber alle so im Bereich um 500 €.

Wenn das zu viel ist, bliebe wirklich nur der Debut in einer seiner Varianten.

Zu allen Spielern wirst Du hier über die Suche unmengen an Info`s finden. Es wird gleich auch bestimmt noch den Rat geben, ein gebrauchtes Gerät zu kaufen. Klar ist das eine Alternative aber eben nicht für jeden.

Viel Erfolg bei der Suche und der Entscheidung.

Bis denne

Wolfgang
ruedi01
Gesperrt
#7 erstellt: 26. Aug 2008, 15:57
...mea culpa...als Vollautomaten gibt es den Debut natürlich nicht, nur mit Endabschaltung.

Gruß

RD
germi1982
Moderator
#8 erstellt: 28. Aug 2008, 17:51
Bei Denon würde ich mich auch mal auf dem Gebrauchtmarkt umschauen. Leider bekommt man in Deutschland nicht alle Modelle die Denon eigentlich noch im Programm hat. In der Bucht sind Momentan ein paar DP-37F und DP-47F drin. Da hast du weitaus mehr von als von so einer Kiste wie dem 300F oder dem Pro-ject. Das sind ebenfalls Vollautomaten und haben dazu noch einen quarzgesteuerten Direktantrieb.
Fhtagn!
Inventar
#9 erstellt: 28. Aug 2008, 21:18
Moin,


Ist das Preis-/Leistungsverhältnis gut? Taugt das Gerät überhaupt was? usw.....


Preis/Leistung ist bei den modernen Drehern meiner Meinung nach sehr schlecht.
ProJect Debut: Für 100€ wäre der OK, aber nicht für über 200.
Denon: Auch nicht besser, eher schlimmer.


Welche alternativen im selbem Preissegment gibt es?????


Gebrauchtgeräte! Für 220€ bekommst du einen sehr wertigen PS, rechne ca. 100€ für einen Dreher ohne System, dazu dann noch maximal 120€ für ein brauchbares System (z.B. Shure M97xE, AT 120E) und du hast etwas gutes.

Gruß
HB
Passat
Moderator
#10 erstellt: 29. Aug 2008, 09:18

Fhtagn! schrieb:

Preis/Leistung ist bei den modernen Drehern meiner Meinung nach sehr schlecht.


Ganz meine Meinung.
Als Beispiel nenne ich mal den Dual CS 505, da der seit fast 30 Jahren gebaut wird.
Der kostete anno 1982 noch 299,- DM, jetzt soll er 549,- Euro kosten, also mehr als das 3,5-fache!

Inflationsbereinigt müsste er heute 299,- Euro kosten und nicht 549,- Euro.
Bei anderen Herstellern sieht es nicht anders aus.
Das Preis-Leistungsverhältnis heutiger Plattenspieler ist deutlich schlechter als früher.

Ich würde daher auch zu einem gebrauchten Gerät raten.

Grüsse
Roman


[Beitrag von Passat am 29. Aug 2008, 09:19 bearbeitet]
ruedi01
Gesperrt
#11 erstellt: 29. Aug 2008, 09:34
Passat schrieb:


Ganz meine Meinung.
Als Beispiel nenne ich mal den Dual CS 505, da der seit fast 30 Jahren gebaut wird.
Der kostete anno 1982 noch 299,- DM, jetzt soll er 549,- Euro kosten, also mehr als das 3,5-fache!


In den mittlerweile 26 Jahren seit damals haben sich aber auch die Einkommen erheblich nach oben entwickelt und die Verbraucherpresis sind allgemein deutlich angezogen. Ein Liter Bezin kostet heute knapp 1.50 €. Damals hat man noch für 89 Pfennig getankt...

Mein Dual CS 505-3 hat 1987 knapp 500 DEM mit Rabatt rund 460 DEM gekostet.

Allerdings gebe ich Dir Recht, der aktuelle Marktpreis des weitgehend unveränderten Nachfolgers, Straßenpreis knapp 500 €, ist ein wenig zu hoch angesetzt. Aber die Stückzahlen sind ja auch heute ganz andere, das darf man auch nicht vergessen.

Gruß

RD
Passat
Moderator
#12 erstellt: 29. Aug 2008, 09:51
Nimm einfach andere Geräte:
Ein Verstärker, der 1982 300,- DM gekostet hat, kostet heute um die 300,- Euro. Und auch da sind die Stückzahlen deutlich niedriger als 1982.

Aber der Preis hat sich nicht so entwickelt, wie bei Plattenspielern.

Selbst Tonabnehmer haben nicht so eine Preisentwicklung gemacht wie Plattenspieler.

Die Preise für Plattenspieler sind auch in Anbetracht der rel. kleinen Stückzahlen überzogen.

Grüsse
Roman
ruedi01
Gesperrt
#13 erstellt: 29. Aug 2008, 09:55
Passat schrieb:


Ein Verstärker, der 1982 300,- DM gekostet hat, kostet heute um die 300,- Euro. Und auch da sind die Stückzahlen deutlich niedriger als 1982.


Kein zulässiger Vergleich...in einem Verstärker steckt im Prinzip das gleich drin, wie in einem A/V-Receiver, nur weniger Technik. Die Modularisierung macht es möglich...


Selbst Tonabnehmer haben nicht so eine Preisentwicklung gemacht wie Plattenspieler.


Na ich weiß nicht...1976 hat ein Shure V15 III rund 350 DEM gekostet. Heute kostet etwas in der selben Klasse rund 400 bis 700 €...


Die Preise für Plattenspieler sind auch in Anbetracht der rel. kleinen Stückzahlen überzogen.


Plattenspieler sind auch heute noch vor allem Mechanik. Da wird noch überwiegend von Hand gebaut. Automatisieren lässt sich da nicht viel, im Gegensatz zur Elektronik.

Gruß

RD


[Beitrag von ruedi01 am 29. Aug 2008, 12:27 bearbeitet]
andisharp
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 29. Aug 2008, 10:00
Ich war letztens mal im Saturn und habe mir das bedauernswerte Angebot an Fräsen angesehen, es war einfach nur entsetzlich. Der einzige Dreher, der qualitativ einen guten Eindruck machte war ein Technics SL-1200. Der kostet mit gutem System um die 600 Euro.
ruedi01
Gesperrt
#15 erstellt: 29. Aug 2008, 10:09
andisharp schrieb:


Der einzige Dreher, der qualitativ einen guten Eindruck machte war ein Technics SL-1200. Der kostet mit gutem System um die 600 Euro.


Stimmt und der ist sein Geld, jeden Cent, wert!

Warum also knapp 300 € für so einen Plastikkram ausgeben, wenn man für knapp 600 € was richtig Gutes bekommen kann?

Aber viele setzen sich ja eine harte Grenze, mehr als 300 €, mehr ist oft nicht drin.

Und mit gebrauchten Drehern - für 300 € ist da schon einiges zu machen - können oder wollen sich viele nicht beschäftigen...

Gruß

RD


[Beitrag von ruedi01 am 29. Aug 2008, 12:26 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#16 erstellt: 30. Aug 2008, 05:13
Wobei der 1200er mit System für 600€ ein gutes Angebot ist.
Ich seh hier nur Leute, die diesen Pro-Ject Schrott kaufen, ihn dann für viel Geld auf ein erträgliches Niveau hieven und dann begeistert sind.
Suche:
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