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Hat Plattenspieler JVC AL-F30 Magnetsystem

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Autor
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Hisge
Neuling
#1 erstellt: 07. Sep 2008, 16:38
Hallo zusammen.
Bin neu hier und hab da gerade mal ne Frage.
Ich habe letztens meine ganzen alten Kinderplatten wieder gefunden.Diese möchte mein Sohn natütlich jetzt auch hören. Also hole ich meinen alten Plattenspieler JVC AL F30 raus und will ihn an meinen AV Receiver anschließen. Mußte dann aber feststellen das dieser keinen Phono Eingang besitzt. Als mal ein bischen im Netz gesurft und die Lösung gefunden:Phono Vorverstärker. Jetzt meine Frage: Die meisten funktionieren nur mit Plattenspielern mit Magnetsystem. Hat der JVC AL F30 dieses Magnetsystem. Über eine Antwort würde ich und mein Sohn sich sehr freuen.

Gruß Hisge
MC_Shimmy
Inventar
#2 erstellt: 07. Sep 2008, 16:43
Hallo Hisge,

ja, wahrscheinlich hat er ein Magnetsytem(MM)!
Könnte theoretisch aber auch ein Moving Coil-System (MC) sein.

Wie heißt denn der montierte Tonabnehmer? Falls keine Bezeichnung erkennbar ist, könnte ein Foto weiterhelfen.

Gruß
Martin
Metal-Max
Inventar
#3 erstellt: 07. Sep 2008, 16:46
Guck mal, ob die Nadel nur eingeschoben ist, bzw sich herausziehen lässt. Wenn ja, ist es ein MM-System.
Hisge
Neuling
#4 erstellt: 07. Sep 2008, 17:02
Hallo Martin / Metal Max.

Vielen Dank für die superschnellen Antworten.
Habe leider keine Typenbeschreibung des Tonabnehmers.
Kann aber die Nadel herausziehen. Ist dann wohl ein Magnetsystem.
Anbei noch mal ein Bildchen. ( Hoffe das ich das richtig gemacht habe )

Vielen Dank noch mal.

Gruß Hisge + Sohn
Metal-Max
Inventar
#5 erstellt: 07. Sep 2008, 20:15
Bildchen ist nicht zu sehen, aber wie gesagt, wenn die Nadel herausnehmbar ist, ist es definitiv ein MM-System.
Dann viel Spaß mit den Märchenplatten.
lini
Inventar
#6 erstellt: 08. Sep 2008, 15:40
MM: So 100%ig sicher ist das nicht - denn es gab sehr wohl auch MCs mit austauschbarem Einschub, z.B. von Audio Technica, Pioneer und Sony...

Grüße aus München!

Manfred / lini

P.S.: Achja, und das DL-80 von Denon gab's ja auch noch...


(edit: post scriptum angefügt...)


[Beitrag von lini am 08. Sep 2008, 15:42 bearbeitet]
hifi-zwerg
Stammgast
#7 erstellt: 08. Sep 2008, 16:04
Hallo Hisge,

die Wahrscheinlichkeit daß die von Lini genannten Raritäten ausgerechnet an deinem JVC verbaut sind ist ausreichend gering, daß es wohl durchaus gerechtfertigt ist das Risiko einzugehen. Für Kinderplatten sollte der hier sicherlich reichen.

Wenn Du ganz Sicher gehen willst, schreib doch mal was alles auf dem Tonabnehmer drauf steht, dann wird sich schon ein Experte finden, der das System eindeutig identifizieren kann.

Gruß
Zwerg
lini
Inventar
#8 erstellt: 08. Sep 2008, 16:58
Zwerg: Mir ging's nur darum, dass die pauschale Aussage "austauschbarer Einschub = MM" so nicht stimmt. Wobei man den Unterschied normalerweise freilich schnell erkennt, wenn man den Einschub abnimmt und die Innenseite begutachtet...

Tja, und im konkreten Fall handelt sich's ja wohl um ein T4P/P-Mount-Gerät aus den 80ern, das mit einem bei Audio Technica zugekauften System der AT3472/3482-Familie ausgestattet gewesen sein sollte... Die besten AT-Nadeln für diese Modelle wären übrigens die ATN331LP und die ATN316EP. Wenn Hisge mal nach den genannten AT-Bezeichnungen googeln würde, ließe sich der Verdacht vermutlich schnell bestätigen: Sehen System und Nadeleinschub von der Form her identisch aus, wär's so wie beschrieben. Achja, und damit wär's dann auch definitiv ein MM.

Grüße aus München!

Manfred / lini
hifi-zwerg
Stammgast
#9 erstellt: 09. Sep 2008, 08:50
Hallo Lini,

gabs eigentlich T4P MC Systeme, dann gäbs nämlich noch die Möglichkeit, daß nicht der Nadeleinschub abgezogen wurde sondern der ganze TA (Frage nur aus Interesse, für diesen Fred hier schon fast OT)

Gruß
Zwerg
lini
Inventar
#10 erstellt: 09. Sep 2008, 13:05
Zwerg: Hmja, da gab's auch ein paar - z.B. von Technics (sogar serienmäßig im SL-10, der dafür auch eine abschaltbare Vor-Vorstufe an Bord hat...), Ortofon (deren X1-MCP müsst's sogar immer noch geben...) und Empire.

Grüße aus München!

Manfred / lini
hifi-zwerg
Stammgast
#11 erstellt: 09. Sep 2008, 13:35
@Manfred

danke für die Info, und das OrtofonX1-MCP scheints noch zu geben. Ist ein HoMC möglicherweise ein Tip für jemandem der mit seinem PS etwas höher hinaus will.

Gruß
Zwerg
lini
Inventar
#12 erstellt: 09. Sep 2008, 16:34
Zwerg: Hmmm, weiß nicht - mangels eigener Erfahrung mit dem Ding kann ich da nur spekulieren. Und da würd ich angesichts der einfachen elliptischen Nadel nebst recht hoher Nadelmasse eher meine Zweifel haben, ob das Ding wirklich was für Aufsteiger ist - es sei denn, man bräuchte es als kapazitätsunkritischen Problemlöser... Hinzu kommt, dass 13 µm/mN nicht gerade optimal erscheinen, wenn man bedenkt, dass T4P/P-Mount-Arme typischerweise eher zur leichten Sorte gehören (die der üblichen kleinen Technics-Direkttriebler a la SL-DD33 et cetera beispielweise haben 7.5 g...). Ich denke, da würd ich wohl eher zu einem OMP20 oder 320 greifen...

Meine Lieblingsmodelle für T4P/P-Mount kommen indes von Audio Technica: nämlich die Schwesterserie zu den Halbzoll-Modellen von AT120E bis AT160ML. Die ging vom einfachen AT102P bis hinauf zum AT152MLP (und dann gab's AT-typisch noch jede Menge identische Varianten unter etwas anderer Bezeichnung sowie ein paar jüngere Vertreter mit OCC-Drähtchen wie etwa das AT432EP). An einen guten Body kommt man da gebraucht recht günstig (ab und an gibt's auch noch die ein oder andere Variante komplett NOS...), und Originalnadeln gibt's auch noch reichlich bei diversen Händlern. Für Aufsteiger würd ich da etwa die ATN132EP und die ATN152LP empfehlen. Achja, und die Nadeln der Halbzoll- und der T4P-Geschwister lassen sich auch untereinander tauschen - sehen nur etwas anders aus... Es ginge also beispielsweise auch ein oller AT102P-Body mit 'ner aktuellen ATN150MLX, oder ein AT120E-Body mit einer ATN152MLP. Wobei da bei den beiden genannten Ortofon-MMs natürlich auch einiges geht - nur find ich die interessanten Ortofon-Nadeln für die Dinger inzwischen einfach ein bisschen zu teuer...

Grüße aus München!

Manfred / lini
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