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Vom Tonabnehmer zum richtigen Phonokabel

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Autor
Beitrag
Pilotcutter
Administrator
#1 erstellt: 09. Sep 2008, 07:03
Servus zusammen,

gestern abend habe ich aufgrund einer nicht geringen Portion Rüpelhaftigkeit meine Nadel des AT 440Mla zerschossen. Ich war irgendwie abgelenkt und der TA plötzlich neben der Platte. Das Gleiche hatte ich schon mal, ohne Defekte. Gestern abend, nach dem Vorfall fehlten am rechten Kanal die höhen Töne.

Ich bring ihn heute zur finalen Diagnose zum Händler.

Der AT 440MLa hat mir eigentlich sehr gut gefallen. Höhen und Tiefen wurden gut abgebildet. Vielleicht fehlte ihm etwas Körper in den Mitten. Für Klassik war er mir nicht so ausdrucksstark. ich denke, da geht mehr.

Nun lege ich eigentlich nich so einen erheblichen Wert auf den Dreher selber. Zurzeit habe ich einen Dual 505-3, der mir recht ordentlich gefällt. Würde mir aber auch gerne irgendwann eine Nummer besser anschaffen.

Nun zur eigentlichen Frage. Gibt es ein ordentliches System (-200 Euro), was sich in puncto der Technik für mehrere Dreher verwenden lässt, will sagen, ich suche ein gutes MM-System, was ich jetzt (505-3) und auch später an anderen Dreher nutzen kann.

Das Goldring G 1012 scheint mir recht universell. Es lässt sich ja mit Nadeltausch der höheren Klassen aufwerten. Wenn ich bei leichten bis mittelschweren Tonarmen bleibe, kann ich das Goldring dann überall mit hinnehmen?

Ich hoffe, dass Goldring 1012 bringt mir einen Hauch mehr Fülle als AT 440Mla.

Mir geht es also nicht so sehr um Klangfarbe, das entscheide ich später selber. Mir geht es erstmal um die technische "Universalität". Eine Compliance von "20" und Gewicht 6-8 g, scheint mir recht universell.

Danke Euch.

Gruß. Olaf


[Beitrag von Pilotcutter am 09. Sep 2008, 07:18 bearbeitet]
ruedi01
Gesperrt
#2 erstellt: 09. Sep 2008, 07:42
Du solltest den ersten Schritt vor dem zweiten tun. Sprich einen neuen Dreher und dann das zum Tonarm optimal passende System kaufen.

Der 505er ist ein ordentlicher Dreher der Mittelklasse, hatte ihn selber 20 Jahre im Einsatz. Zu meinem aktuellen Spieler (siehe Profil), fehlt es aber ein gutes Stück.

Der Dual hat m.W. einen leichten Tonarm, d.h. die Nadelnachgiebigkeit sollte bei 20 µm/mN und höher liegen. Sehr gut würden die Ortofon Systeme OM und VM passen.

Nur, wenn Du später auf einen 1210ner umsteigen willst, dann dürften diese Systeme auf dem Technics mit seinem mittelschweren Arm keine gute Figur abgeben. Damit wäre dieser Spieler wohl ausgeschlossen, wenn Du das System weiter verwenden willst.

Was bleibt wäre eine gebrauchter 6er oder 7ner aus der Bucht.

Warum jetzt dieses 'Desaster' also nicht zum Anlass nehmen, einen neuen oder neuen gebrauchten Spieler zu erwerben?

Gruß

RD


[Beitrag von ruedi01 am 09. Sep 2008, 07:56 bearbeitet]
ruedi01
Gesperrt
#3 erstellt: 09. Sep 2008, 07:59
...Du hast doch einen fetten SL-1610 MK2. Warum nicht dazu ein richtig gutes System und Ruhe ist?!?

Gruß

RD
Pilotcutter
Administrator
#4 erstellt: 09. Sep 2008, 08:18

ruedi01 schrieb:
...Du hast doch einen fetten SL-1610 MK2. Warum nicht dazu ein richtig gutes System und Ruhe ist?!?

Gruß

RD


Den besitze ich auch - zumindest rein rechtlich - steht aber seit 1,5 Jahren(!) beim Händler in der Werkstatt. Ich weiß nicht was damit ist, habe ihn gebraucht gekauft, zur Werkstatt gegeben und das wars. Paarmal nachgefragt: "da muss was bestellt werden", etc. Meine 505er hat mir gut gefallen bis dato und da habe ich den 1610 irgendwie vergessen.

Ich habe auch das mumlige Gefühl das die Reparaturkosten die Anschafungskosten eines neuen Drehers übersteigen. da bin ich mir fast sicher. Deshalb renn ich erstmal nicht hinterher.

OK, das "VM blue" wäre viell was für mich. Wenn ich - sagen wir mal - im Hause Dual bleibe, kann ich dann das "VM blue" überall mitnehmen: auch auf den CS-721. Der würde mir noch gefallen (schön in einer Holzzarge, wie mein 505-3 jetzt).

Danke Dir.
ruedi01
Gesperrt
#5 erstellt: 09. Sep 2008, 08:28
Pilotcutter schrieb:


Den besitze ich auch - zumindest rein rechtlich - steht aber seit 1,5 Jahren(!) beim Händler in der Werkstatt. Ich weiß nicht was damit ist, habe ihn gebraucht gekauft, zur Werkstatt gegeben und das wars. Paarmal nachgefragt: "da muss was bestellt werden", etc. Meine 505er hat mir gut gefallen bis dato und da habe ich den 1610 irgendwie vergessen.


Dann tritt dem Händler endlich in den Hintern. Der soll den Technics endlich reparieren oder zurückgeben. Ist ja unglaublich, seit mehr als einem Jahr kann er Dir nicht sagen, was damit ist...


OK, das "VM blue" wäre viell was für mich. Wenn ich - sagen wir mal - im Hause Dual bleibe, kann ich dann das "VM blue" überall mitnehmen: auch auf den CS-721. Der würde mir noch gefallen (schön in einer Holzzarge, wie mein 505-3 jetzt).


Schick mal eine PM an Hörbert, der kann Dir das sicher sagen....

Gruß

RD
Pilotcutter
Administrator
#6 erstellt: 09. Sep 2008, 09:01

ruedi01 schrieb:

Dann tritt dem Händler endlich in den Hintern. Der soll den Technics endlich reparieren oder zurückgeben.


Ich werde die Tage da mal wieder vorsprechen.

Ich will den Thread hier ja nicht zum Plaudern ausnutzen, aber eine technische Frage in puncto Kabel habe ich noch:

Was ist die maximal Länge für ein Phonkabel mit bspw. folgenden Werten:

Kapazität Ader/Ader bei 1 m 65 pF
Kapazität Ader/Schirm bei 1 m 110 pF
Leiterwiderstand bei 1 km < 148 Ohm
Schirmwiderstand bei 1 km 30 Ohm
Isolationswiderstand bei 1 km > 1 GOhm

Darf ich auf 5 Meter Länge gehen, oder ist das tödlich?

Oder, was muss ich für Werte haben, wenn ich auf 5 Meter will?

Danke euch

Gruß. Olaf


[Beitrag von Pilotcutter am 09. Sep 2008, 09:02 bearbeitet]
ruedi01
Gesperrt
#7 erstellt: 09. Sep 2008, 09:07
...gute Frage...aber dafür gibt es andere Spezialisten.

Ein Phono-Kabel sollte nicht all zu lang werden, sonst gibt es Kapazitätsprobleme. Dies kann die Höhen dämpfen.

Gruß

RD


[Beitrag von ruedi01 am 09. Sep 2008, 09:09 bearbeitet]
Pilotcutter
Administrator
#8 erstellt: 09. Sep 2008, 09:12

ruedi01 schrieb:


Ein Phono-Kabel sollte nicht all zu lang werden, sonst gibt es Kapazitätsprobleme. Dies kann die Höhen dämpfen.


Ja ich glaube - nach Lesen hier - alles über 1,50 Meter ist tödlich, zumind. bei MM.


[Beitrag von Pilotcutter am 09. Sep 2008, 09:13 bearbeitet]
ruedi01
Gesperrt
#9 erstellt: 09. Sep 2008, 09:14
...absolut tödlich...

Gruß

RD
Pilotcutter
Administrator
#10 erstellt: 09. Sep 2008, 10:04
Ich denke mal, was das "mitnehmen" von Systemen zu anderen Drehern angeht, ist da vieles möglich:

Ich habe eben einen Bericht gelesen, von aura-Hifi in Essen, dass die dort - wenn ein schwererer Tonarm vonnöten war - einfach 10-Cent Münzen durchbohrt und mit montiert haben.

Man könnte es gewiss schöner gestalten, aber ein immerhin interessanter Gedanke.



Hier der Bericht wen's interessiert.


[Beitrag von Pilotcutter am 09. Sep 2008, 10:09 bearbeitet]
ruedi01
Gesperrt
#11 erstellt: 09. Sep 2008, 10:14
...einen leichten Arm schwerer machen geht noch...umgekehrt jedoch dürfte das kaum möglich sein...

Dem 1210ner liegen ja auch diverse Zusatzgewichte (für die Headshell und für das Gegengewicht) bei. Damit kann man schön experimentieren.

Dennoch, optimal ist es nicht und es geht immer nur in die eine Richtung, schwerer machen.

Gruß

RD
lini
Inventar
#12 erstellt: 09. Sep 2008, 13:44
Olaf: Den wahren Universal-Tonabnehmer, der auf jeden Spieler/Arm dieser Welt passen würde, gibt's meines Wissens nicht. Schon recht breit einsetzbar sind allerdings die OM(B)-/OM-Super-Modelle von Ortofon durch ihre herausnehmbare Gewichtsplatte (5 g -> 2,5 g). Nadel 10 bis 40 haben heutzutage je 25 µm/mN, d.h. damit geht schonmal alles von sehr leicht bis rund 14 g. Darüber hinaus wird's dann kniffliger - aber nicht ganz unmöglich: Bei einem Arm mit SME-Anschluss könnte man z.B. allemal noch ein gebrauchtes Hifi-Concorde (10 bis 30 gab's meines Wissens) erstehen, womit dann das Gewicht der Headshell entfiele. Tja, und dann gäb's für diese Nadeln auch noch den T4P/P-Mount-Body der OMP-Modelle. Insofern wär's vielleicht nicht blöd, mal über ein OM30Super nachzudenken...

Grüße aus München!

Manfred / lini


(edit: Vertipper beseitigt...)


[Beitrag von lini am 09. Sep 2008, 15:29 bearbeitet]
hifi-zwerg
Stammgast
#13 erstellt: 09. Sep 2008, 14:21
Hallo,

Pilotcutter schrieb:
Was ist die maximal Länge für ein Phonkabel mit bspw. folgenden Werten:

Kapazität Ader/Ader bei 1 m 65 pF
Kapazität Ader/Schirm bei 1 m 110 pF
Leiterwiderstand bei 1 km < 148 Ohm
Schirmwiderstand bei 1 km 30 Ohm
Isolationswiderstand bei 1 km > 1 GOhm

Darf ich auf 5 Meter Länge gehen, oder ist das tödlich?


Das kann man nicht generell beantworten, da die empfohlene Abschlusskapaztät, die Abschlußkapazität des Phonovorverstärkers und die Kapazität des Tonarmkabels hier eine Rolle spielen. Die Ortophon OM haben z. B. eine empfohlene Abschlußkapaziät von 200 bis 500 pF.

Wenn hier der Phonovorverstärker auf 50 pF einstellbar ist bleiben für Stecker Tonarmkabel und Phonokabel 150 bis 450 pF also etwa 1,5 bis 6 m Kabellänge.

bei den Goldring 10xx mit 100 bis 200pF könnten mit obigen Verstärker bereits 1,5 m zuviel sein.

Dazu kommt, daß mit zunehmender Länge natürlich das Rissiko von Einstreuungen steigt, ein guter Schirm also wichtig wird.

M. E. ist am sinnvollsten niedrigkapaziives Phonokabel mit bekannten Parametern (nicht nur Kabel sondern Kabel + Stecker, einstelbarer Vorverstärker und wenn die Entfernung groß ist gut geschirmtes Cinchkabel vom Vorverstärker zum Verstärker, hier ist man in der Länge kaum begrenzt (bei mir sinds fast 8m).

Gruß
Zwerg
hifi-zwerg
Stammgast
#14 erstellt: 09. Sep 2008, 14:34
Hallo,

mit meiner obigen Antwort habe ich eigentlich auch
Das Goldring G 1012 scheint mir recht universell. Es lässt sich ja mit Nadeltausch der höheren Klassen aufwerten. Wenn ich bei leichten bis mittelschweren Tonarmen bleibe, kann ich das Goldring dann überall mit hinnehmen?
beantwortet.

Nein das Goldring ist nicht universell, es ist kritisch was die Abschlußkapazität betrifft (Anm. es gibt Plattenspieler bei denen Tonarm + Phonokabel schon mehr als 150pF haben und Vorverstärker die mehr als 100 pF haben).

Gruß
Zwerg
Hörbert
Moderator
#15 erstellt: 09. Sep 2008, 16:50
Hallo!

@Pilotcutter

Recht gut geeignet bei einer eff. bewegten Tonarmmasse von ca 7,5- bis etwa 14 Gramm ist z.B. das neue Ortofon 2M-blue das man im bedarfsfall auch mit den Nadeln des 2M-bronze oder gar -black bestücken kann. (dann darf der Tonarm allerdings nur noch an der Obergrenze etwa 12 Gramm eff,bewegte Masse haben.)

Die 2M-Systeme sind genau wie die OM(S)- und VM-Systeme relativ Kapazitätsunkritisch. (300-600 Pikofarad)


Das -blue bietet für sein Geld schon eine recht hohe klangliche Leistung und kann in der Klasse der Systeme bis 250 Euro locker einen Platz recht weit oben beanspruchen, kleine tonale Unausgewogenheiten, leichte Defizite bei der Auflösung und den Klangfarben lassen sich in anbetracht des günstigen Preises leicht verschmerzen, einer späteren Aufrüstung mit der Nadel des 2M-black (wobei, das sollte hier nicht verschwiegen werden, sich der Kauf einer Abtastnadel preislich zu einem kompletten System kaum rechnet, -aber das ist bei Magnetsystemen anderer Anbieter leider ebenso-) steht nichts im Wege.

MFG Günther
Pilotcutter
Administrator
#16 erstellt: 10. Sep 2008, 06:46

Hörbert schrieb:
Hallo!
das neue Ortofon 2M-blue


Darüber habe ich bereits viel gelesen (inkl des Berichts vom "Bärchen aus HL"). Scheint wirklich ein gelungenes System zu sein. Schon die Gewindebuchsen gefallen mir. Und, wie Du sagst, Hörbert, wirklich ein technisch gutmütiges Ding.

Ich liebäugel noch mit einem Dual 7xx, ich denke das sollte eine feine Kombi ergeben.

Mein Eingangsproblem hat sich übrigens nicht als solches erwiesen. Bei meiner Endstufe ist der rechte Kanal ausgestiegen, wohl just in dem Moment als ich den Tonarm unsanft behandelt habe (Sachen gibt's). Ich hatte schon TA gewechselt zum AT 95E und hörte das gleiche Problem, dann kam ich doch noch auf die glorreiche Idee den CDP zu starten, und auch das Problem. Erleichterung machte sich breit.

@ hifi-zwerg: Danke für die Kabelinfo. Scheint ja eine Wissenschaft für sich zu sein. Den Dreher räumlich etwas auslagern käme mir ganz gelegen. Die Serienkabel sehen aber auch nicht gerade aus als wären sie etwas Besonderes.

Das TA und Kabel in einer solch engen Beziehung stehen!!?? Was müsste ich den für ein Kabel haben für meine Kombi? Ich habe mal einen Bericht gelesen, bei phonophono, dass ein RPM 9 und ein Thorens TD 160 MK IV beide ein Sommer Albedo bekommen haben. Dann könnte ich das doch auch nehmen???

Danke Euch


[Beitrag von Pilotcutter am 10. Sep 2008, 07:27 bearbeitet]
hifi-zwerg
Stammgast
#17 erstellt: 10. Sep 2008, 14:23
Hallo,

das mit den Kabel ist keine Wissenschaft, eigentlich wäre es ganz einfach wenn man denn die technischen Daten hätte. Und da fängt dann die Pseudowissenschaft an. Schon wenn man sich nur auf die einfachsten daten begrenzen würde (also die z. B. die Kapazität des Kabels für MM TA, hat man die größten Probleme. Zudem von dir genannten Sommer Albedo konnte ich auf der Sommer Homepage nicht die Kapazität für das Konfektionierte Kabel finden. Solange diese Angabe nicht bekannt ist kann man nicht beurteilen ob dieses Kabel geeignet ist.

Die enge Beziehung zwischen bei MM besteht nicht zwischen TA und Kabel sondern zwischen TA und Abschlußkapazität. Da Kabel eine Kapazität haben können, die in diesem Zusammenhang relevant werden kann, kann das Kabel auch einen Einfluß haben (gilt nur für MM nicht für MC).

Also:
1) welche Abschlußkapazität hat der Verstärker
2) Welche erforderliche Kapazität verlangt der TA

Dann kann man beurteilen (Tonarmkabel müsste man dann z. B. mit 50pF schätzen), welche Kabel sinnvoll sind (ao man den Daten hat).

Ansonsten kann man das Kabel genau so gut nach Farbe aussuchen und sich anhören ob es zufällig passt. Generell ist abner ehr eine möglichst niedrige Kapazität sinnvoll.

Bei den Preisen für das Albedeo ist eine große Entfernung von PS zum Verstärker wahrscheinlich besser so zu realisieren:
1) Kurzes niedrigkapazitives gut geschirmtes Cinchkabel zwischen PS und externem Vorverstärker) sollte es z. B. als Car Hifi Kabel für 10,- bis 20,- € geben
2) externer Vorverstärkerm der anpassbar ist (z.B. Supa 2.0 gebraucht für ca 60,-€ bei E-bay).
3) Für die lange Strecke ein gut geschirmtes Cinch Kabel ohne weitere Ansprüche (1 bis 4 € je Stereometer konfektioniert sollten möglich sein),

Gruß
Zwerg

Edit:

Für die Verbindung Vorverstärker Verstärker habe ich seinerzeit das Sommer Slimline verwendet. Dieses Kabel hat eine recht niedrige Kapazität, so daß es vieleicht auch als Phonokabel zu verwenden ist.
Nachteil:
- es ist unkonfektioniert, aber vieleicht wird dies auch Konfektioniert mit Cichsteckern ausgelifert.
- es ist sehr steif und daher nicht gut zu verlegen
- es ist dünn, also nichts zum angeben, aber ehr unauffällig.
- mit 2,10 je m (also 4,20 je Stereometer) nicht ganz billig (im Vergleic zu anderen nicht Hi-Fi Kabeln. Das gleiche Kabel als HiFikabel würde bestimmt das 10 fache kosten.
G.Z.


[Beitrag von hifi-zwerg am 10. Sep 2008, 14:46 bearbeitet]
Pilotcutter
Administrator
#18 erstellt: 12. Sep 2008, 12:00

hifi-zwerg schrieb:

Also:
1) welche Abschlußkapazität hat der Verstärker
2) Welche erforderliche Kapazität verlangt der TA

Dann kann man beurteilen (Tonarmkabel müsste man dann z. B. mit 50pF schätzen), welche Kabel sinnvoll sind (ao man den Daten hat).


Danke Dir, hifi-zwerg, für Deine detailierte Darstellung.

Mein Vorverstärker NAD C162 hat hat folgende Phono Werte:

Phono R + C; MM = 47kΩ + 470pF

Input sensitivity ref. 0,5V 1kHz; MM = 2,1mV
Input sensitivity ref 200mV; MM
Input overload 20Hz/1kHz/20kHz; MM = 1,3mV/230mV/2V
Signal noise ratio (A-weighted + cartridge); MM = 80dB ref. 5mV
RIAA accuracy; MM (20Hz-20kHz) = ±0,4dB


habe nur die MM Werte genommen.

Abschlusswiderstand des TA ist: 47kΩ.

Der Abschlusswiderstand VV + TA sind ja schon einmal identisch.

Wenn ich zB das Sommer Albedo (oder billiger) nehmen kann, ist mir schon geholfen.

Danke Euch!

Die nächste - nicht ganz so komplizierte - Frage wäre dann: Wenn, dann erneuert man doch das ganze Kabel?! Es gibt ja im Dreher selber einen "Übergabepunkt" (bei Dual unter einem Alublech) wo die 4 Drähte aus dem Tonarm reinlaufen und die Litze für Cinch rauskommt. Also beides erneuern?!


[Beitrag von Pilotcutter am 12. Sep 2008, 12:25 bearbeitet]
Bärlina
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 13. Sep 2008, 01:52
Vom Sommercable Albedo Mark I ( ? ) war ich sehr enttäuscht bei mehreren Tonabnehmern.

Mit 470pF @ NAD ist das Thema max. MM-Kapazität dank deutscher FTZ-Vorschriften total ausgereizt. Ein typisches Antibeispiel für einen Hersteller, der lieber noch zusätzlich an seinen Preamp's verdienen will !

Überraschend gut klang mal ein AT20SLA an einem Dual 505-4 .

Viel Erfolg bei der Rückgabe des eingelagerten Technics. Das wird bestimmt noch Nerven kosten ....

Bye,
Bärlina
hifi-zwerg
Stammgast
#20 erstellt: 13. Sep 2008, 17:22
Hallo,

nach der Sommercable homepage hat des Albedo als Meterware 110 pF/m (Ader zu Schirm). Das ist nicht wirklich wenig. Zusammen mit den 470 des NAD kommt man selbst bei dem friedlichen 2M (200 bis 600) (110 bei 1 m kabel plus 470 sind ja schon 580 Stecker und Tonarmkabel fehlen da noch) sehr an die Grenze. Wenn der NAD es bleiben soll sollte ein möglichst niedrigkapazitives Kabel (unter 100 pF fertigkonfektioniert) eingesetzt werden. Mit dem von mir genannte Slimline oder einem Cinch kabek aus dem Car-Hifi ist dies sicherlich für unter 20 Euro machbar.

Alternativ käme sonst ein High output MC noch in Frage (Deneo 110 z. B.)m dann ist man von der Kapazität unabhängig. Das Denon z. B. sollte auch gut mit den 47kOhm zurechtkommen.

Gruß
Zwerg
Pilotcutter
Administrator
#21 erstellt: 13. Sep 2008, 22:49

Bärlina schrieb:

Mit 470pF @ NAD ist das Thema max. MM-Kapazität dank deutscher FTZ-Vorschriften total ausgereizt. Ein typisches Antibeispiel für einen Hersteller, der lieber noch zusätzlich an seinen Preamp's verdienen will !



hifi-zwerg schrieb:
Wenn der NAD es bleiben soll sollte ein möglichst niedrigkapazitives Kabel (unter 100 pF fertigkonfektioniert) eingesetzt werden.


Aha?! "Der Vorverstärker C 162 ist mit einem absolut hervorragenden Phonoteil bestückt" so sagen diverse Tests. Deshalb habe ich ihn auch u.a. genommen. die 470pF sind aber wirklich sehr hoch, wenn ich mir zB die Pro-Ject Phonobox mit 100pF anschaue...

Mhh, es gibt also 3 Möglichkeiten in puncto Kabel(erneuerung)

1. Bei jetztiger Kette: Ein Kabel unter 100pF und nicht länger als 1 Meter.

2. Mit MC System - spielt die Kapazität des Kabels keine große Rolle mehr.

3. Ich klemme trotz meines VV eine Phonobox dazwischen (100-200 pF) und kann dann ab Boxausgang beliebige Kabel- und längen nutzen.

Dann wäre mir fast noch die 3. Version lieb. Es gibt ja wohl 2 gute Preamps, die Projekt-Box und die NAD PP-2. Ich denke, ich werde eh mehr als einen Dreher betreiben. Dann wäre es eh vonnöten.

Danke euch sofar für Eure Müh'.

Wechselt man denn nun auch die Drähte durch den Tonarm vom TA bis zum Übergabepunkt im Gerät mit?


[Beitrag von Pilotcutter am 13. Sep 2008, 23:49 bearbeitet]
pet2
Inventar
#22 erstellt: 14. Sep 2008, 09:09
Hallo,

mal eine günstige Variante:
RG62 Koaxialkabel, besitzt eine Kapazität ca. 50 pF pro Meter.
Bekommt man bei Reichelt/Pollin etc. für etwa 50 Cent den Meter.
Dazu noch zwei brauchbare Cinchstecker und falls nötig (ich kenne den 505-3 jetzt nicht) 2 2,8 mm Flachsteckschuhe für den Anschluß der Kabel.
Die Tonarminnenverkabelung würde ich so lassen, da steht Aufwand und Ergebnis in keiner sinnvollen Relation.
Laut Cartiridge Database hätten die neuen Ortofon 2M Systeme übrigens gerne 150-300pF.
Das läßt tatsächlich nicht viel Spielraum.
Deshalb würde ich schon alleine wegen des gehörigen Preisaufschlags zu den 5x0 MKII Modellen des selben Herstellers greifen .

Gruß

pet
Pilotcutter
Administrator
#23 erstellt: 16. Sep 2008, 08:53
Danke für Eure Hilfe. Mein Vinyltechnikhorizont hat sich wieder etwas erweitert

Ich denke in mittlerer Zukunft (spätestens zum Weihnachtsgeld) werde ich mir einen schönen Dual 7xx zulegen und werde dazu eine der NAD PP's probieren. Damit bin ich dann wohl aller Faradsorgen ledig und habe kabelmäßig mehr Freiheit.

Also, Dual 7xx mit Ortofon 2M blue mit NAD PP-2.


[Beitrag von Pilotcutter am 16. Sep 2008, 08:59 bearbeitet]
Netzferatu
Stammgast
#24 erstellt: 16. Sep 2008, 10:44
Moin,

teste den PP2 doch mal gegen einen Cambridge 640p PhonoPre, bevor du zuschlägst...



Gruß,

Daniel
Pilotcutter
Administrator
#25 erstellt: 16. Sep 2008, 10:57

Netzferatu schrieb:
Cambridge 640p PhonoPre


Hallo Daniel.

Danke. Hab's mir angesehen und Test gelesen. Ganz schöner Brocken, technisch wie Brocken optisch. Mit 46x21x13cm braucht er ja einen eigenen Platz im Rack.

Ich hoffe ich kann ihn dann mal probehören.
1210-Fan
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 16. Sep 2008, 11:11
Nun, die PP2 von NAD ist unter 100€ sicherlich eine der wenigen brauchbaren Phonovorstufen. Das Ultimo ist sie aber - wie so oft - nicht und Du solltest Dir unbedingt die Option offen halten, vor dem schlussendlichen Kauf auch mal über den Tellerrand zu schauen und zu gucken, ob für etwas mehr Geld nicht deutlich mehr Klanggewinn drin sein könnte. Ich wollte es damals auch nicht glauben und hab blind die PP2 gekauft, um sie nach wenigen Monaten wieder zu verkaufen und auf den X-LPS V3 von Musical Fidelity aufzurüsten.

Ich sage aber ausdrücklich nicht, dass die PP2 schlecht war. Im Gegenteil. Nur war der X-LPS nicht viel teurer (gebraucht) und bringt mich in eine ganz andere Liga...
lini
Inventar
#27 erstellt: 16. Sep 2008, 14:09

Pilotcutter schrieb:
(...) Mit 46x21x13cm braucht er ja einen eigenen Platz im Rack. (...)


*lach* Naja, so fett ist der nun auch wieder nicht - sind de facto nur 46 x 215 x 133 mm, also rund 5 x 22 x 13 cm.

Grüße aus München!

Manfred / lini
Ludger
Inventar
#28 erstellt: 16. Sep 2008, 14:27
Hallo,
es gibt noch eine Alternative: Grado-Systeme, die sind auch kapazitätsunempfindlich (Moving-Iron).
Und es hat mehr Fülle als das 440 und klingt nicht so hell wie das Goldring.
Gruß
Ludger
Pilotcutter
Administrator
#29 erstellt: 16. Sep 2008, 14:36

1210-Fan schrieb:
Du solltest Dir unbedingt die Option offen halten, vor dem schlussendlichen Kauf auch mal über den Tellerrand zu schauen und zu gucken, ob für etwas mehr Geld nicht deutlich mehr Klanggewinn drin sein könnte.


Ja, ja. Hab den Cambridge schon angefragt beim Händler. Preis stimmt!


lini schrieb:
*lach* Naja, so fett ist der nun auch wieder nicht - sind de facto nur 46 x 215 x 133 mm, also rund 5 x 22 x 13 cm.


Zumindest fast die Maße einer "offiziellen" Komponente. Aber ich bekomm ihn schon unter. er muss ja nicht representativ stehen


Ludger schrieb:
es gibt noch eine Alternative: Grado-Systeme,


Danke, danke. Ich werde jetzt aber beim preamp bleiben.


[Beitrag von Pilotcutter am 16. Sep 2008, 14:41 bearbeitet]
Netzferatu
Stammgast
#30 erstellt: 17. Sep 2008, 07:20
Also - wegen der Größe - ich hab den 540p und der ist nur ne ziemlich schlanke, kleine Kiste. (Mit einer ziemlich hellen, blauen LED vorne drin...)


Gruß,

Daniel
Pilotcutter
Administrator
#31 erstellt: 17. Sep 2008, 11:09

Netzferatu schrieb:
Also - wegen der Größe - ich hab den 540p und der ist nur ne ziemlich schlanke, kleine Kiste. (Mit einer ziemlich hellen, blauen LED vorne drin...)


Ja, stimt, ich hatte mich verlesen mit den Maßen. ist auch so gut wie bestellt, der 640p.

Danke Dir überhaupt für den Tipp!



[Beitrag von Pilotcutter am 17. Sep 2008, 11:12 bearbeitet]
Albus
Inventar
#32 erstellt: 17. Sep 2008, 12:46
Tag,

sind denn die Anschlusswerte (Eingangsimpedanzen) bei MM bzw. MC bekannt? Beim Hersteller wird davon nichts gezeigt, die so genannten Tests schweigen davon. Geboten sind 1xMM und 2xMC - aber, wie lauten denn nun die Spezifikationen für die jeweiligen Größen Widerstand sowie Kapazität? Der Eingangswiderstand MM wird schon bei 47 Kiloohm liegen, vielleicht auch bei 50 k, aber die Kapazität (100, 200, 300, 400, 500 pF)? Und, dann die Werte für die beiden MC-Inputs? Bei MC-Tonabnehmern kommt es gerade auch auf die Passung von Innenwiderstand zu Eingangswiderstand an. Wie lautet der Wert beim 640P, 50 Ohm, 100 Ohm, 200 Ohm oder wie sonst?

Alles Gesichtspunkte einer Verwendbarkeit in der Gegenwart und der Zukunft.

! NACHSATZ: Ich habe die Werte gefunden, etwas versteckt, aber da sind sie: MM 47 k, 220 pF; MC mit 100 Ohm. Also, gut brauchbar für viele gängige Tonabnehmer.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 17. Sep 2008, 13:11 bearbeitet]
Pilotcutter
Administrator
#33 erstellt: 17. Sep 2008, 13:10
Nochmal abschließend eine Verständnisfrage:

Ab Ausgang Phonovorverstärker bin ich doch in puncto Audiokabel ungebunden, was Kapazität angeht. Ergo, wie bei jedem anderen Gerät auch, beliebige Cinchverbindungen?!
Albus
Inventar
#34 erstellt: 17. Sep 2008, 13:18
Tag erneut,

ja, wie bei den üblichen Verbindungen mittels Cinch/Coaxial-Verkabelung. Über Sonderfälle macht man sich besser keine Gedanken.

Freundlich
Albus
Netzferatu
Stammgast
#35 erstellt: 17. Sep 2008, 14:25
@ Albus

Wo hast du die Daten gefunden? Habe auch schonmal gesucht... Ein Link wäre toll.



Gruß,

Daniel
Pilotcutter
Administrator
#36 erstellt: 17. Sep 2008, 14:30

Wo hast du die Daten gefunden? Habe auch schonmal gesucht... Ein Link wäre toll.


ab und an doch mal BDA's lesen!!

Seite 10 linke Spalte.


[Beitrag von Pilotcutter am 17. Sep 2008, 14:32 bearbeitet]
Netzferatu
Stammgast
#37 erstellt: 17. Sep 2008, 14:48
Hat bei mir nur 9 Seiten...

Auf Seite 7 sind technische Daten, aber wo stehen da Eingangswidderstand und Kapazität?


Ich bin doof,

Daniel
Pilotcutter
Administrator
#38 erstellt: 17. Sep 2008, 14:50
Da steht da ganz beiläufig mitten im Text. Unter "anschlüsse auf der Rückseite". siehe link.


MC-Eingangsbuchsen (nur 640P)
Wenn Ihr Plattenspieler einen MC-Tonabnehmer nutzt, schließen Sie die
Ausgänge hier an (0,5-1 mV mit 100 Ohm bei 220 pF Last).

MM-Eingangsbuchsen
Wenn Ihr Plattenspieler einen MM-Tonabnehmer nutzt, schließen Sie die
Ausgänge hier an (3-5 mV mit 47 kOhm bei 220 pF Last).

Erdung des Plattenspielers
Wenn Ihr Plattenspieler eine getrennte Erdungsleitung hat, schließen
Sie diese hier an. Dadurch werden der Arm und der empfindliche
Schaltkreis abgeschirmt.

Auswahlschalter für den Tonabnehmertyp (nur 640P)
Stellen Sie diesen Schalter entsprechend dem von Ihrem Plattenspieler
verwendeten Tonabnehmer ein. MM für einen MM-Tonabnehmer oder
MC für einen MC-Tonabnehmer.


[Beitrag von Pilotcutter am 17. Sep 2008, 14:53 bearbeitet]
baerchen.aus.hl
Inventar
#39 erstellt: 19. Sep 2008, 06:51
Hallo,

ich wollte nur ein paar brauchbare einigermaßen niederkapazitäre Kabel nennen:

Oehlbach CC1 (aus dem Car-Hifibereich mit Masseleitung) 72,25 pF/m
Oehlbach NF1 59 pF/M
Sommer Galileo 50 pF/M

Gruß
Bärchen
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