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Anfängerfrage zu Phonokabel

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Bluestar
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 18. Aug 2012, 05:17
Guten Morgen!

besitze nun seit einer Weile einen vom Fachmann generalüberholten Dual 626. Nun habe ich das alte Cinch Kabel gegen ein Sommer Albedo ausgetauscht. Dieses hat eine Kapazität Ader/Schirm bei 1 m von 110 pF.(bzw. Kapazität Ader/Ader bei 1 m: 65 pF ...weiß leider nicht, welcher Wert von diesen der entscheidene ist)

Nun muss dieses Kabel genau 2 Meter lang sein, damit ich den 626 mit meinem neuen Yamaha Receiver verbinden kann.(Der Yamaha 771 ist einer der ganz wenigen neuen in der 600€ Receiver Klasse mit Phono Eingang)

Nun möchte ich das ULM 55 mit DN-155 welches derzeit noch am 626 verbaut ist gegen Shure 97XE oder Audio Technica AT110E tauschen.(Das passende 1/2" Adapter Kit habe ich natürlich!)

Der Shure 97XE Tonabnehmer ist mit einem optimalen Wert von 200-300pF angegeben.

Nun Frage ich mich natürlich als Laie, ob denn durch die 2 Meter des Sommer Kabels der optimale Kapazitätswert noch eingehalten werden kann?

Oder wäre es hier ein deutlicher (klanglicher) Vorteil, das Sommer Kabel auf ca. 50cm zu kürzen und das ganze dann an einen Dynavox TC-750 Vorverstärker anzuschließen und diesen dann mit einem ~ 1,50 Meter Sommer Albedo Kabel mit dem Yamaha zu verbinden?

Denn dadurch dürfte ich natürlich einen deutlich geringeren Kapazitätswert erhalten, da die eigentliche Verbindung Plattenspieler->Vorverstärker ja nur noch ~50cm beträgt.

Persönlich wäre es mir natürlich am liebsten, komplett ohne einen extra Vorverstärker auszukommen. Denn den Yamaha habe ich mir unter anderem deswegen gekauft, da dieser schon einen Phono Eingang hat und ich somit kein zusätzlichen Vorverstärker mehr benötige.

Aber ich weiß eben nicht, wie sich das nun durch die recht langen 2 Meter des Phonokabels auf den Klang auswirkt.(Eigentlich soll es ja so kurz wie möglich sein....).

Würde mich daher über jede Hilfe freuen und bedanke mich im voraus!
Hörbert
Moderator
#2 erstellt: 18. Aug 2012, 06:28
Hallo!

Der Kapazitätswert zwischen den Adern hat für deine Anwendung keine Bedeutung, wichtig ist für dich der Wert Ader zu Schirm. Bei zwei Metern kommst du somit auf 220 Pikofarad.

Da hier die Eingangskapazität des Phonoentzerrers noch nicht mit eingerechnet ist, zudem die ca. 30-40 Pikofarad der Tonarmverdrahtung ebenfalls noch zu berücksichtigen sind ist die einzige mögliche Lösung eine Veringerung der Eingangskapazität des Phono-Entzerrers- -allerdings sind hier gewisse konstruktive Grenzen gesetzt da diese nur soweit verändert werden kann wie die konstruktiven Details der Schaltung dieses zulassen.

Bei solchen Längen empfiehlt sich der Umstieg auf ein niederkapazitives Kabel mit etwa 50-60 Pikofarad/Meter. Oder aber eine Kürzung des Kabels und der Einsatz eines externen Enzerrers, -idealerweise ein anpassbares Modell wie dem bekannten Trigon Vanguard.

MFG Günther
Fhtagn!
Inventar
#3 erstellt: 18. Aug 2012, 08:09
Eine andere Möglichkeit wäre ein Ortofon MM System, diese laufen auch bei 500-600pF noch sauber.
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