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Rega RP3 - Kapazität

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Peppi-76
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 14. Sep 2015, 18:41
Hallo!
Ich betreibe meinen Rega RP3 mit einem Ortofon Vinyl Master. Als Pre soll ein Musical Fidelity M1 LPS dienen.
Ortofon möchte gerne einen Wert von 200-400 pF haben. Der Pre hat nur eine Kapazität von 50 pF. Im Idealfall sollte der Abschluss ja bei 300 pF liegen. Ist das richtig so?
Leider konnte ich nicht herausfinden, welchen Wert die Tonarmverkabelung und das Chinchkabel des Rega aufweisen.
Vielleicht kann mir jemand die Daten nennen.
Ich habe den leisen Verdacht, dass ich die erwarteten 300 pF nicht erreichen werde, sondern eher knapp unter 200 pF landen werde. Sollte das der Fall sein, müsste ich - wie ich gelesen habe - mit einem Eingriff am Kabel oder am Pre die Kapazität erhöhen, um ein optimales Ergebnis zu erreichen.
Da ich auch darüber nachdenke, bei Gelegenheit mal ein MC-System auszuprobieren: Hätte sich damit mein Problem mit der Kapazität erledigt?

Über ein, zwei Rückmeldungen würde ich mich freuen.
Viele Grüße
Peppi
Wuhduh
Inventar
#2 erstellt: 14. Sep 2015, 21:56
Nabend !

Die Serienkabel dürften so ca. 150 - 200 pF haben. Der MF ist nicht extern umschaltbar ? Dann besorge Dir einen Cinch-Kupplung-auf-Kupplung-Adapter und ein zweites Cinchkabel in Wunschlänge und -kapazität.

Hast nicht geschrieben, welches Ortofon VM es ist, aber ich würde erstmal akustisch alles ausprobieren. Vielleicht gefällt Dir Deine Kette auch so.

Bei Verwendung eines MC ist die Kapazität vernachläassigbar. Du könntest aber trotz korrekter Verkabelung Brummprobleme bekommen.

MfG,
Erik
Albus
Inventar
#3 erstellt: 15. Sep 2015, 08:35
Tag,

RP3 kommt wohl mit nominell 110 pF (112 pF an einem Exemplar gemessen). - Die VM-Serie ist nominell im inneren Aufbau gleich, die Forderung/Empfehlung des Herstellers ebenso, eben die 200-400 pF als Ausgangspunkt für die Einrichtung/Suche des Optimums bzw. des für einen selbst Zufriedenstellenden.

Die sich mit 160 pF einstellende leichte Delle unterhalb 10 kHz sowie die zu schwache Hochtonresonanz bei 17,5 kHz (Simulationsergebnis) = dünner Hochton droht, könnte sich nachteilig bemerkbar machen - die Endkontrolle bei Ortofon geschieht mit der Lastkapazität von 220 pF. Mit den 220 pF beispielsweise ist wohl die Delle aufgefüllt, die Hochtonresonanz bei dann 15 kHz auf Normalniveau angehoben, der Frequenzverlauf ist dann geradezu glatt und ausgewogen.

Man kann in praktischer Manier aber zunächst gut einen Durchlauf ohne Vorurteile versuchen - möglicherweise gleicht ein Gerät des Equipment-Arrangement die Abweichungen aus, die Lautsprecher vielleicht? Oder die Klangregler - dafür sind die ja gedacht.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 15. Sep 2015, 15:27 bearbeitet]
Peppi-76
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 15. Sep 2015, 15:00
Hallo Erik! Hallo Albus!

Danke, genau die Informationen habe ich gebraucht. Das hilft weiter.

@Erik
Die Idee/Lösung, das Kabel zu verlängern, gefällt mir sehr gut. Ich hatte schon die Befürchtung, ich sollte in dem Pre rumlöten.
Der Pre hat leider keine Einstellmöglichkeiten. Es war ein Schnellschuss im Ausverkauf.
Als Nadel kommt das Red für abgenudelte Platten bzw. Flohmarktneuerwerbe drauf, sonst die Silvernadel. Aber wenn ich das richtig verstanden habe, macht das in Bezug auf die Kapazität keinen Unterschied. Oder liege ich da falsch?

@Albus
Ich meine schon einen leichten Mangel an Hochton zu hören. Wenn ich meinen anderen Pre (Musical Fidelity V90 LPS) angeschlossen habe, meine ich den Hochtonbereich etwas hervorgehoben zu haben. Der V90 wird aber für einen anderen Dreher gebraucht. Ein Tausch fällt aus, sonst hätte ich ja das gleiche Problem dort. Es hört sich jetzt nicht schlecht an, aber ich möchte auch kein Potential verschenken, wenn es durch einen einfachen und preiswerten Eingriff zu verbessern wäre.

@Beide
Ich müsste mir also nur in einem Fachgeschäft ein gutes Phonokabel besorgen und den dazugehörigen Adapter?
Muss ich durch eine solche Konstruktion einen "Brumm" befürchten?
Wirkt sich eine weitere Steckverbindung negativ auf den Klang aus?
Wähle ich dann 140pF, um den Wert 300pF zu treffen? Oder 60pF, um den Wert der Endkontrolle von Ortofon zu erreichen?

Danke euch für eure Mühe!
Viele Grüße
Peppi

Nachtrag:
@Erik
Warum könnte ich bei der Verwendung eines MC Brummprobleme bekommen? Ich dachte, diese Art von Systemen wäre nicht so anfällig?


[Beitrag von Peppi-76 am 15. Sep 2015, 15:05 bearbeitet]
Albus
Inventar
#5 erstellt: 15. Sep 2015, 17:39
Tag,
und Tag Peppi,

ich ginge auf die Zielgröße von 240-250-260 pF (von den 160 pF ausgehend).

Der Einfall mit der Cinch-Kabel-Kupplung ist nicht schlecht, man sollte dann für das Kabel auf gute Schirmung achten und eben die passende Kapazität als Zusatz (1 m mit 95 pF, Abdeckung der äußeren Schirmung 95% oder höher). Und dann aber richtig verlegen, d.i. nicht rollen, sondern in Achterform gebündelt und mit Kontakt zum Metallgehäuse des Verstärkers [einfach unter den Phono-Pre]. Umstand? Ja. Kosten mit RCA/Cinch-Steckern als Fertigprodukt...?

Kannst du nicht am Hauptverstärker die Klangregler nutzen?

Freundlich
Albus
Peppi-76
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 15. Sep 2015, 18:04
Hallo Albus!
Danke für deine erneute Antwort.
Wenn ich deinen Beitrag richtig deute, misst du der Kapazitätsfrage in meinem Fall - wegen der recht geringen Unterschreitung des Sollwertes - keinen sooo hohe Bedeutung zu, wenn du meinst, ein Dreh am Klangregler würde mein Problem schon beheben.
Meine Bedenken wären:
1. Der Höhenregler kontrolliert ja einen recht großen Bereich des Frequenzganges. Wenn aber nur eine kleine Delle im Frequenzgang ausgebügelt werden soll, schieße ich mit dem Dreh am Höhenregler über das Ziel hinaus.
2. Wenn ich Platten höre, höre ich meistens in gehobener Zimmerlautstärke. Dabei nutze ich die Einstellung "Tone defeat". Irgendwie kommt die mir frischer vor als die Verstärkung über die Klangregler. Aber das kann auch nur Einbildung von mir sein.

Aber es wäre ja schon blöd von mir, wenn ich deinen Rat nicht wenigstens ausgiebig testen würde. Deine Erfahrung auf dem Gebiet Plattenspieler beeindruckt mich hier immer wieder auf´s Neue. Also werde ich die nächsten Tage erst mal an der Klangregelung drehen und schauen, ob ich nicht doch mit dem Ergebnis zufrieden bin.
Die Lösung mit der Verlängerung des Kabels scheint mir aber auch nicht allzu teuer zu sein. Besser als ein neuer Pre allemal!

Kannst du vielleicht noch etwas zu dem anzunehmenden Brummproblemen bei einem Einsatz eines MC schreiben, die Erik angedeutet hatte?

Ich bedanke mich für deine Hilfe.
Viele Grüße
Peppi
Albus
Inventar
#7 erstellt: 15. Sep 2015, 18:21
Tag,
und Tag Peppi,

mit MC erwartete ich an einem RP3 kein Brummproblem, nicht einmal in ferner Möglichkeit, zur Warnung von Erik kann ich nichts vermuten. An Rega-Modellen habe ich weder in der Vergangenheit noch heute (ein Denon DL-103 ist montiert) mit MC-Typen je des Plattenspielers wegen ein Problem gehabt. Dazu weiß ich also nichts.

Die Klangregler sollten bei üblicher Auslegung erst hinter 1 kHz einsetzen, eher erst ab 2-3 kHz, wobei der Anstieg zunächst - in den ersten 2 oder 3 Stufen schwach ist, erst ab der 4. Stufe sollte es deutlich werden, und dann auch oberhalb 5 kHz erst steigend. Einen Versuch mit den ersten beiden Stufen schlage ich probeweise vor. Es kommt dabei ja immer auch auf die Musikbandbreite an...

Ich gebe zu, die Klangregler meines Yamaha C-2a verwende ich auch selten, aber doch sporadisch bei älteren Schallplatten und auch bei Rundfunksendungen.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 15. Sep 2015, 18:38 bearbeitet]
Peppi-76
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 15. Sep 2015, 18:34
Hallo Albus nochmal !
Okay, so werde ich es ausprobieren. Ich bin optimistisch, dass ich klanglich zufrieden sein werde.

Eine letzte Frage habe ich noch, dann lasse ich dich auch in Ruhe:
Ein Einsatz eines MC-Systems ist mit meinem jetzigen Pre ist in Zukunft ohne Einschränkungen möglich - solange der Tonabnehmer zum Tonarm passt? Oder nagelt mich der Pre auf bestimmte Werte eines MC-Tonabnehmers fest?

Danke und viele Grüße
Peppi
Wuhduh
Inventar
#9 erstellt: 15. Sep 2015, 18:59
Nabend !

Na wenn die Rega-Strippe doch relativ niederkapazitiv ist, guckste halt nach einem Kabel, welches ca. 130 bis 200 pF hat. Das ist schon ein weiter Bereich.

Die Gefahr des Brummens ist auch dadurch gegeben, daß bei Steckern und Buchsen billiger Bauart bzw. mit hohen Fertigungstoleranzen mindestens einer der beiden Leiter keinen ausreichend festen Kontakt bekommt. Meistens liegt es an der Abschirmung. Auch die Fertig-Adapter-Kupplungen werden billigst in China oder Taiwan produziert. Dennoch sind im allgemeinen keine Klangverschlechterungen zu erwarten.

Mir persönlich wäre es schnurz, wenn ich nur einen Billigadapter nehmen würde, um zwei hochwertige Kabel ohne Umlötaktionen zu verbinden. Ich kontrolliere die Kontaktfähigkeit und wechsele ggfs. den Adapter, falls es Kummer gibt.

Es ist fast immer ein Abschirmungsproblem, wenn ein Low-Output-MC brummt. Ich glaube mich zu erinnern, daß Kollesche akem gerne den warnenden Finger erhebt, wenn es um Rega-Arme geht. Ortofon Rondo Red dürfte nie mit dem MF V-90LPS funktionieren. Alles ausprobiert = brummt immer. Wer positiveres zu berichten hat, bitte melden.

MfG,
Erik
Albus
Inventar
#10 erstellt: 15. Sep 2015, 19:06
Tag,

Peppi - wenn das stimmt, was in den Spezifikationen zum MC-Modus steht (Homepage Musical Fidelity), dass für MC der Eingangswiderstand auf 47 Kiloohm fest eingebaut ist, dann ist es eine englische Verrücktheit. Die 47 Kiloohm sind internationale Norm für MM-Tonabnehmer (und ähnliche Konstruktionen, MI, IM - beiseite), aber ganz und gar nicht geeignet für ungefähr 95% der MC-Typen. Üblich sind für MC-Tonabnehmer 100 Ohm als Universalgröße für den Abschluss am MC-Eingang. Hier hat sich MF mit der Abänderung des höheren Modells M1VINL vergriffen und den Nutzer in eine Sackgasse geschickt; der M1VINL bietet dann wenigstens wählbare Abschlusswiderstände ab 10 Ohm an, endend auch bei den ominösen 47 Kiloohm.
Meinte nun jemand, an den 47 k könnte man doch ein MC vom Typ mit hoher Ausgangsspannung anschließen, ein sog. MC-High Output (MC-HO), dann steht dem die fixe Verstärkung von 1000-fach (60 dB) im Weg. Die Übersteuerungsfestigkeit des MC-Modus reicht für beispielsweise 1,6 mV x 1000 oder gar 2,5 mV x 1000 in keiner Manier.

Wollte man aus der breiten Angebotsmenge einen der gängigen MC-Tonabnehmer für die 100-300-1000 Ohm maximal tauglich sind an den 47 Kiloohm betreiben, dann erhielte man ein deutlich verfärbtes Klangbild, hell und ohne Ausgewogenheit.

Seufz, warum macht ein Hersteller solchen Kram?

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 15. Sep 2015, 19:24 bearbeitet]
Peppi-76
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 15. Sep 2015, 19:14
Hallo Erik!
Danke für deine Antwort und Erklärungen.
Ich werde, wie oben beschrieben, erst mal Albus folgen und an den Klangreglern spielen.
Bei der Benutzung eines Adapters scheint die Gefahr ja recht gering zu sein bzw. das finanzielle Risiko überschaubar. Und genau wie du schreibst, kann ich ja einfach den Adapter wechseln.
Ich war hier früher schon mal angemeldet und meine mich zu erinnern, dass der "Kollege akem" den warnenden Finger hebt, wenn es um Regas in Bezug auf MMs geht und er daher, wenn schon ein Brettchenspieler ein MC bevorzugen würde. Oder täusche ich mich da?
Sollte ich mich in Zukunft für ein MC entscheiden, kann ich mir auch das System von dem Plattenspezie meines Fachhändlers einbauen lassen. Wenn es brummen sollte, kann er es gleich wieder ausbauen.

Danke für deine Hilfe!
Viele Grüße
Peppi
Peppi-76
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 15. Sep 2015, 19:18
Hallo Albus!
Na super! Also habe ich einen MM-Pre mit Pseudo-MC-Stufe.
Danke, dass du es herausgefunden hast. Dann bleibt es erst mal bei einem MM-System. Gibt es ja auch schöne Teile und das Unternehmen MC wird auf unbestimmte Zeit verschoben.

Viele Grüße
Peppi
akem
Inventar
#13 erstellt: 16. Sep 2015, 11:41
Also, dann heb ich mal den Finger...

1.) MC sind systembedingt erheblich immuner gegen Brummen. Das geht beim System selber los, wo sich eine kleine Induktivität in einem vergleichsweise starken Magnetfeld befindet, welches die Spule nach außen hin abschirmt. Klar kann man auch das durchdringen, aber das passiert a) bei wenigen MCs und b) brummt's bei MMs dann schon lange. (MMs sind im Vergleich zu MCs magnetischen Streufeldern ggü. offen wie ein Scheunentor. Denn ausgerechnet in der Richtung maximaler magnetischer Empfindlichkeit muß es offen sein für Anschlüsse und Nadel.)
2.) Die Kette MC - Kabel - MC-Abschluß ist im Vergleich zu einer Kette MM - Kabel - MM-Abschluß sehr niederohmig. Die in das Kabel induzierten Störungen werden von einem MC de facto kurzgeschlossen. Von einem MM aber nicht...
3.) Und genau deswegen rate ich von einer einfachen Verlängerung des Plattenspieler-Audiokabels auch ab. Die Gefahr, mir ein deutliches Brummen einzufangen, wäre mir viel zu groß. Ich empfehle stattdessen, die fehlende Kapazität in Form von Keramik- oder Folienkondensatoren in zwei leere Cinchstecker einzulöten und diese dann per Y-Adapter parallel zum Plattenspielerkabel an der Phonostufe anzuschließen.
4.) Der Masseführungs-Fehler von Rega, den Wuduh implizit anspricht (deswegen hebe ich immer den Finger...), ist so ne Sache für sich. Kann unter Umständen den Tonabnehmer schrotten (was ich selbst schon erlebt habe), aber das glaubt mir ja keiner...
5.) Warum ein Ortofon Rondo an einem Rega Arm i.V.m. einer V90LPS brummen soll erschließt sich mir nicht. Vielleicht liegt das ja an dem Masseführungsfehler...???

Gruß
Andreas
Wuhduh
Inventar
#14 erstellt: 16. Sep 2015, 12:40
Hallo, Andreas !

Das Rondo Red hing nicht an einem Rega !

MfG, Erik
Peppi-76
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 16. Sep 2015, 17:56
Hallo zusammen!

@Akem
Schade! Mir gefiel der Vorschlag von Erik besser. Das hört sich einfacher an für jemanden, der nicht so der Bastel-Typ ist. Aber unlösbar scheint die Aufgabe mit den Kondensatoren auch nicht zu sein. Mal sehen, wie ich das angehe.

@Alle
Da Erik ja schlechte Erfahrungen mit einem Rondo Red im Zusammenspiel mit einem V90 LPS gemacht hat:
Lässt sich für alle MCs verallgemeinern?
Habt ihr schon mal ein MC an den Pre angeschlossen?
Ist der Pre überhaupt für so eine Art von System zu gebrauchen? Oder taugt der V90 LPS eher für MMs?
Wenn ich mir ein MC zulegen würde, wüsste ich gern vorher, ob ich dann einen ansprechenden Klang erwarten darf oder ob ich mir dann auch noch einen Pre zulegen muss.

Viele Grüße
Peppi
Albus
Inventar
#16 erstellt: 16. Sep 2015, 18:51
Tag,

wo kommt denn jetzt (plötzlich) der Musical Fidelity V90-LPS her und gleich ins Gerede? Bislang ging es doch um den M1-LPS. Oder?

Falls der V90-LPS mit dem MC-Modus betrachtet werden sollte, dann empfehle ich sich die Spezifikationen anzusehen.
Beispielsweise: Empfindlichkeit 0,4 mV/100 Ohm Abschlusswiderstand fest, Verstärkung 57,5 dB (750x), Geräuschspannungsabstand >70 dBA (ohne Messbedingungen genannt). Das mit ins Gerede gebrachte Ortofon MC Rondo Red bietet an Ausgangsspannung bei Normschnelle von 5 cm/sec 0,5 mV, Innenwiderstand 6 Ohm, dazu die Abschlussempfehlung lautend auf 10-200 Ohm. [Die bewährte Abschlussregel der Technikpraxis lautet auf 1 : 10 oder höher als Grundrelation, d.h. Relation Innenwiderstand : Abschlusswiderstand, im Beispiel 6 : 60 oder höher. Empfehlung 10-200 Ohm ist zielführend bei Beachtung der Grundrelation 1 : 10. Die 100 Ohm für die niederohmigen Ortofon-MC sind/wären gut passend.]

Kommentar:
Nach den Daten passt das tadellos (Ha, das solide MC Rondo Red "schafft das" allemal). Die englischsprachigen internationalen Foren sind voll von positiven Berichten über MC-Betrieb am Musical Fidelity V90-LPS. Und nun? Einzelfall neben Einzelfällen, aber keine vielversprechende Erfahrung?

Also, zurück auf START: Wo kommt der V90-LPS plötzlich her?

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 16. Sep 2015, 19:03 bearbeitet]
Peppi-76
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 16. Sep 2015, 19:25
Hallo Albus!
Ich habe noch einen Dual 704, den ich an den V90 LPS angeschlossen habe.
Da du ja (für mich) herausgefunden hattest, dass der M1 LPS für ein MC nicht zu gebrauchen ist, war meine Überlegung, den Pre zu tauschen. Also würde der M1 LPS an dem Dual hängen und der V90 LPS würde an dem Rega hängen, an dem ich gerne mal ein MC ausprobieren würde. Liest sich etwas kompliziert oder ich habe mich vorher unklar ausgedrückt. Sorry !!
Aber deine Einschätzung zu dem V90 LPS bezüglich MC-Systemen liest sich doch schon mal gut. Das Rondo Red hat übrigens Erik als Beispiel ins Spiel gebracht. Welches MC in Frage kommt, habe ich noch überhaupt keine Ahnung. Da müsste ich mich erst mal schlau machen (und auch hier mal nachfragen).

Ich bin heute leider noch nicht ausgiebig dazu gekommen, mit den Klangreglern ausgiebig zu spielen, so dass mir eine endgültige Einschätzung, ob nicht ein Dreh am Höhenregler für einen guten Klang reicht. Besser ist es auf jeden Fall.
Blöderweise leide ich auch - teilweise - an dieser blöden Hifi-Krankheit, bei der man Angst hat, Potential zu verschenken. Wenn ich den V90 LPS an den Rega anschließe, klingt es minimal heller als bei dem M1 LPS. Aber ich kann ja auch nicht davon ausgehen, dass beide Vorverstärker gleich klingen. Daher bleibt eine gewisse Ungewissheit.

Das hört sich jetzt so an, als würde ich nur auf den Klang meiner Anlage achten und dabei vergessen, auch Musik zu hören. Aber so schlimm ist noch nicht.

Edit: Ich habe meine Post nochmal durchgelesen. Das mit dem vorhandenen V90 LPS ist so wirklich nicht zu verstehen. Da waren meine Gedanken schneller als die Finger beim Schreiben. Tut mir leid für die Verwirrung.

Viele Grüße
Peppi


[Beitrag von Peppi-76 am 16. Sep 2015, 19:31 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#18 erstellt: 16. Sep 2015, 20:07
Nabend !

Wer oder was soll den bei diesen Vollmetallverbindern bitteschön einstreuen ?

MfG,
Erik
akem
Inventar
#19 erstellt: 17. Sep 2015, 11:20

Peppi-76 (Beitrag #17) schrieb:
Wenn ich den V90 LPS an den Rega anschließe, klingt es minimal heller als bei dem M1 LPS.


Das dürfte auf die geringfügig höhere Eingangskapazität des V90 zurückzuführen sein. Jetzt mußt Du für Dich entscheiden, ob dieses "heller" in Deinen Ohren vorteilhaft ist oder nicht... Wenn nicht, dann kannst Du Dir den Aufwand mit der Kapazitätserhöhung beim M1 sparen

Zum MC-Betrieb:
Sollten die 47kOhm des M1 im MC-Modus kein Druckfehler sein sondern tatsächlich der Wahrheit entsprechen, kann man das auch ändern bzw. ändern lassen. Der Händler (oder auch Du selbst) kann die 47kOhm rauswerfen und durch einen Wunschwert ersetzen (je nach gekauftem MC-System). Man kann bei Widerständen den Wert auch durch externes Parallelschalten verringern. Das läuft dann genauso über Cinchstecker, in die ein Widerstand eingelötet wird, wie oben bei den Kapazitäten (nur daß es bei Kapazitäten durch Parallelschaltung rauf geht und bei Widerständen runter...).
Den benötigten Wert für den parallel zu schaltenden Widerstand kann man berechnen mit der Formel:
(1 / R gesamt) = (1 / 47kOhm) + (1 / R gesucht)
--> (1 / R gesucht) = (1 / R gesamt) - (1 / 47kOhm)

Zum MC-Klang kann ich nur was zu den (laut Musical Fidelity angeblich baugleichen) Vorgängern sagen. Man kann an einem VLPS (das ist der Vorgänger) absolut hochwertige MCs laufen lassen, ohne daß diese irgendwie hörbar limitiert werden. Das teuerste MC, was ich je an einer VLPS hatte war ein Ortofon Cadenza Bronze, aber auch andere gute MCs von Ortofon, Lyra oder Audio Technika hatte ich da schon dran. Ich habe und hatte auch deutlich teurere Phonostufen. Die einzige, der ich attestieren würde, daß sie ein bischen besser ist, ist die Aqvox Phono 2CI und das auch nur im symmetrischen CI-Betrieb.

Gruß
Andreas
Peppi-76
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 17. Sep 2015, 15:27
Hallo Andreas!
Danke für deine Informationen.
Ich werde es erst mal so belassen, wie es ist. Am M1 habe ich jetzt den Rega angeschlossen und ein wenig den Höhenregler reingedreht (auf + 1.5). Der Klang ist gut so. Verunsichert bin ich noch, ob ich bei einer Anpassung des Wertes - sollte ich sie vornehmen - deine oder Eriks Lösung ausprobieren werde. Beides liest sich für mich schlüssig. Blöderweise scheint ihr beide viel Ahnung von der Materie zu haben. Sonst wäre es einfacher, auf einen von euch zu hören.
Zum Winter hin, werde ich mir ein MC-System aussuchen. Bei der Gelegenheit werde ich den Pre mit zum Händler nehmen und dann soll der mir das Ding umbauen - ich hoffe mal, das wird nicht zu teuer. Ich kaufe oft meine Hifi-Klamotten bei Hifisound in Münster und die haben auch eine kleine Werkstatt im Haus.

Hast du vielleicht noch einen Tipp, welches MC-System für mich passen könnte? 500 Euro sollten nicht großartig überschritten werden. Es kann natürlich auch gerne weniger kosten.
Meine bevorzugten Musikrichtungen sind Metal, Thrash, Rock der 70&80er. Eine gurte Auflösung und ein bisschen Wärme im Klangbild wären schön.

Viele Dank für deine Hilfe!

@Erik
Der von dir verlinkte Stecker sieht schon mal gut und preiswert aus. Könntest du mir vielleicht auch noch ein passendes Phonokabel verlinken? Ich habe mich mal im Internet - auch auf deiner verlinkten Seite - umgeschaut. Die Auswahl an Kabeln ist wirklich groß und ich weiß nicht, welches ich nehmen sollte. Die Preisspanne ist erheblich und ein Voodoo-Kabel brauche ich auch nicht. Aber ich meine zu wissen, dass man auch nicht jeden Sche..ß nehmen sollte.

Viele Grüße
Peppi
akem
Inventar
#21 erstellt: 17. Sep 2015, 17:11
Erik's Lösung ist halt die "Quick'n'dirty" Lösung. Was die Kapazität angeht und zum Ausprobieren sicher okay, aber a) weißt Du bei einem Kabel im Regelfall nicht den exakten Kapazitätswert und b) bedeutet mehr Kabellänge bei einem MM-Tonabnehmer auch mehr Brummgefahr. Daher auch sein Tipp, das zusätzliche Kabel in "Wellen" zu legen, was die Brummgefahr wenigstens etwas reduziert.

Zu MCs. Ein Regaarm hat nur 11,5g effektive Masse, was ihn für MCs nur bedingt kompatibel macht. Ein MC sollte daher eine möglichst hohe Compliance haben (was bei MCs hoch ist wäre bei MMs ziemlich niedrig... da reden wir etwa von Werten um die 15) und auch ein halbwegs hohes Eigengewicht (was bei einem Serien-Gegengewicht von Rega schon wieder problematisch sein kann).
Was am Rega gut laufen könnte (in dieser Preisklasse):
- Goldring Eroica
- Transrotor Cantare (basiert auf dem Eroica), liegt aber inzwischen ein bischen über 500€, wäre aber meine Empfehlung
- Audio Technika AT33PTG
- Audio Technika OC9 (zumindest das MK2 müßte im Preisrahmen sein)

Gruß
Andreas
arizo
Inventar
#22 erstellt: 17. Sep 2015, 17:14
Von einem Eroica würde ich abraten...
Laaaaaaaangweilig...
Ich habe mir ein gebrauchtes Benz ACE L auf meinen RP6 gebaut und bin damit sehr zufrieden.
Ich denke, dass es am RP3 auch gut laufen würde...
akem
Inventar
#23 erstellt: 17. Sep 2015, 17:19
Aber ein Benz paßt nicht zu seiner Vorstufe. Zumindest nicht zur V90, die andere könnte man adaptieren.

Gruß
Andreas
arizo
Inventar
#24 erstellt: 17. Sep 2015, 17:23
Also wenn ein Eroica geht, sollte ein ACE auch passen.
Das ist zumindest meine Erfahrung.
Bei mir gab es da keine Probleme.
Ich musste nichts umstellen...
Aber es kann natürlich sein, dass die MuFi da anspruchsvoller ist.


[Beitrag von arizo am 17. Sep 2015, 17:24 bearbeitet]
akem
Inventar
#25 erstellt: 17. Sep 2015, 17:50
Die V90 hat feste 100 Ohm Abschlußwiderstand. Ein Benz ACE braucht mind. 500 Ohm, damit es aus dem Quark kommt. Außerdem sprengt ein ACE das Budget erheblich (er kann ja nicht drauf spekulieren, daß ihm morgen ein gebrauchtes ACE in gutem Zustand übern Weg läuft, das kann auch Monate dauern...). Klar ist ein ACE SL ein sehr gutes System (auch wenn ich es mir an einem Rega nicht in Topform vorstellen kann - ich hab es erst einem Jelco ST250 mit Ortofon LH 2000 Headshell an 1kOhm Abschluß in Topform erlebt, an leichteren Armen ging gar nicht, ein nicht dämpfendes Headshell auch nicht). Ein Benz Wood L2 hatte ich mal spaßeshalber an einem Rega, das hat übel verfärbt...

Gruß
Andreas
Peppi-76
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 17. Sep 2015, 18:03
Hallo!
Ich habe mir mal die von Andreas vorgeschlagenen Systeme im Internet angeschaut.
Natürlich klingen die Artikelbeschreibungen der Anbieter immer überschwänglich. Die Audio Technica hat mein Händler vor Ort, so dass hier die Chance besteht, dass ich mir wenigstens einen kleinen Klangeindruck verschaffen könnte.
Blöderweise ist ein Tonabnehmerkauf auch irgendwie eine Wundertüte. Es sei denn, man hat in seinem Freundeskreis einen Haufen Vinyl-Fans - habe ich aber nicht.
Ich sehe schon, das wird keine leichte Aufgabe.
Schade, dass der Rega nicht allzu viele Möglichkeiten bei den MCs bietet.

Ich bin übrigens gerade auf einen Artikel/Test gestoßen, in dem der Rega mit einem Denon 103R sehr positiv besprochen wurde. Dies System hat "nur" eine Ellipse als Nadel, soll aber gut auflösen. Würde dies System auch Sinn machen? Oder passt der Pre nicht dazu?

Viele Grüße
Peppi
arizo
Inventar
#27 erstellt: 17. Sep 2015, 18:42
Nun ja, der Hersteller selbst gibt beim ACE 100-47000Ohm als Abschlussimpedanz an.
Ich habe zwischen 100 und 1000 Ohm keine großen Unterschiede gehört.
Also würde ich es einfach mal probieren, wenn vielleicht eines in den einschlägigen Verkaufsplattformen auftaucht.
Bei Audiomarkt.de sind z.B. ein paar Benze drin...
Hörbert
Moderator
#28 erstellt: 17. Sep 2015, 18:43
Hallo!

Der Artikel scheint nicht sehr sorgfältig Recherchiert worden zu sein, das DL-103 R unterscheidet sich vom Denon 103 ohne R nur durch einen ein wenig anderen Innenwiderstand nicht durch den Nadelschliff, das alte Rundfunksystem hat in beiden Varianten nur eine Rundnadel und keine Ellipse.

Anstatt dem Denon kann man eigentlich genau so gut ein Shure M-44/G verwenden, man spart dabei Geld und hat bis auf die Ausgangsspannung (da MM) ganz ähnliche technische Vorraussetzungen.

MFG Günther
Peppi-76
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 17. Sep 2015, 18:55
Hallo!

@arizo
Danke für den Tipp. Ich werde die Augen offen halten und dann hier nochmal explizit nachfragen. Nicht, dass ich mir ein teures System zulege und dann passt es aus irgendwelchen Gründen nicht.

@Hörbert
Ja, so ist das mit den Testberichten leider öfter mal. Es kommt etwas "Neues" heraus und den Autoren öffnen sich neue klangliche Welten. Danke für deine Aufklärung.
Das neue System sollte schon eine Steigerung zu meinem momentanen Vinyl Master Silver sein - und vielleicht auch anders klingen. Das würde ich mir von einem MC-System erwartet.

Ist alles nicht so einfach !

Viele Grüße
Peppi
arizo
Inventar
#30 erstellt: 17. Sep 2015, 20:17
Das stimmt.
Vor allem, weil man nicht einfach mal schnell einen Tonabnehmer ausleihen und ausprobieren kann, sondern meistens auf einen Tipp von fremden Leidensgenossen hören muss und sich quasi auf gut Glück einen Tonabnehmer kaufen muss.
Dabei ist es eigentlich immer so, dass du, wenn du vier Leute fragst, fünf verschiedene Meinungen zu hören bekommst.
Im Prinzip wirst du also deine eigenen Erfahrungen machen müssen...
Peppi-76
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 17. Sep 2015, 20:51
Hallo arizo!
Mir hilft es aber schon sehr weiter, wenn ich Systeme ausschließen kann, die an meinem Tonarm oder Pre nicht gut laufen werden. Auch lassen sich bestimmte klangliche Eigenschaften ganz gut beschreiben. Das minimiert das Risiko eines Fehlkaufs.
Des Weiteren habe ich für mich beim längeren Lesen hier festgestellt, dass ich mit einigen Usern oft übereinstimme bzw. deren Rat vertrauen würde - anderen eher weniger... So ist das eben in Foren.
Aber du hast natürlich Recht; am Ende muss man doch selbst entscheiden.

Einen schönen Abend
Peppi
Wuhduh
Inventar
#32 erstellt: 17. Sep 2015, 23:49
Als fertig konfektionierte Cinchkabel könntest Du " Sommercable Goblin " nehmen. Niederkapazitiv, hochflexibel, aber NEU subjektiv für ca. 30,00 Euro inkl. Versand .... naja, weil man die Rücksendungskosten selber tragen muß. Die Qualität der Stecker kann ich nicht beurteilen.

Oehlbach Beat! haben vernünftige Stecker. Klanglich aber kein Hurra-Unterschied zu ordinären Standardstrippen.

Solche Probierkabel sollte man auf Trödelmärkten kaufen oder bei Ebay ersteigern.

Das VM silver ist zwar sehr, sehr teuer geworden, aber qualitativ so hochwertig, als daß man für ein klanglich gleichwertiges MC schon richtig eine Schippe drauflegen muß. Mir ist kein interessantes " bezahlbares " MC bekannt, welches eine Fritz-Gyger-Schliff hat.

MfG,
Erik
Hörbert
Moderator
#33 erstellt: 18. Sep 2015, 06:13
Hallo!


........Das neue System sollte schon eine Steigerung zu meinem momentanen Vinyl Master Silver sein......


Das wird nicht ganz leicht und nicht ganz günstig, es dir dir klar das du mit der Gyger-70 Nadel schon weit über die Grenze hinaus bist bei der es noch möglich ist einen echten Informationszuwachs von der Schallplatte selbst zu erhalten?

Hier bist du also eigentlich im Sektor der "Klangkosmetik" angekommen und jede weitere "Verbesserung" ist eigentlich eine bloße Verändeerung, inwieweit du dafür Geld ausgeben möchstest muß du selbst wissen. ( Ich habe zwar selbst einige tausend Euro dafür hingelegt aber ich wußte von Anfang an was ich tat).

Ein Benz-Micro ACE oder auch ein Goldring Eroica sind für den Anfang schon mal recht reizvolle Alternativen.

MFG Günther
.JC.
Inventar
#34 erstellt: 18. Sep 2015, 06:26
Moin,


arizo (Beitrag #30) schrieb:

Dabei ist es eigentlich immer so, dass du, wenn du vier Leute fragst, fünf verschiedene Meinungen zu hören bekommst.


nein, nur Drei.
Das ist ja auch einigermaßen logisch, denn selten wird der TA unter exakt gleichen Bedingungen betrieben.
mMn sollte man, wenn man den TA verbessert den Phonopre nicht vergessen
Maragoo
Neuling
#35 erstellt: 18. Sep 2015, 06:54
Da ich recht neu bin im Plattenspielerbereich, bin ich etwas überfordert mit den vielen Einstellungsmöglichkeiten in Bezug auf die Kapazität und Resistence Loading des Tonabnehmers.

Mein System:
Rega RP8 mit Benz Micro Glider SL (Low-Output)
Moon 310LP Phono Pre

Gemäss Handbuch habe ich die Kapazität für MC Tonabnehmer auf 0pF gesetzte. Alternativ wären 100pF oder 470pF möglich.
Resistence Loading habe ich zur Auswahl: 10R, 100R, 470R, 1k, 47k und da bin ich masslos überfordert welches der ideale Wert ist. Momentan steht der Jumper auf 100R.

Kann ich errechnen welcher Wert am besten funktioniert bzw. was ändert sich wenn am Klang wenn ich z.B. auf 47k gehen würde?

Vielen Dank für jegliche Tipps
.JC.
Inventar
#36 erstellt: 18. Sep 2015, 06:58

Maragoo (Beitrag #35) schrieb:
.. was ändert sich wenn am Klang wenn ich z.B. auf 47k gehen würde?

Vielen Dank für jegliche Tipps


ausprobieren !
akem
Inventar
#37 erstellt: 18. Sep 2015, 11:49
Ja, ausprobieren. Kaputt gehen kann nichts und richtig ist das, was Dir am besten gefällt.
Für das Benz würde ich es mal mit 470 Ohm und mit 1kOhm probieren.

Gruß
Andreas
akem
Inventar
#38 erstellt: 18. Sep 2015, 11:58

Peppi-76 (Beitrag #26) schrieb:

Schade, dass der Rega nicht allzu viele Möglichkeiten bei den MCs bietet.

Ich bin übrigens gerade auf einen Artikel/Test gestoßen, in dem der Rega mit einem Denon 103R sehr positiv besprochen wurde. Dies System hat "nur" eine Ellipse als Nadel, soll aber gut auflösen. Würde dies System auch Sinn machen? Oder passt der Pre nicht dazu?


Das DL103 hat seine Vor- und Nachteile. Leider braucht es für gute Baßperformance mind. 14g effektive Tonarmmasse und die kann ein Rega nicht bieten. Dazu kommt, daß das Gehäuse Schrott ist und die Nadel ist nur eine Rundnadel.
Ich ziehe übrigens das normale 103 vor, da das 103R imho ein wenig verfärbt (zwar nur minimal, aber doch) und ansonsten nichts besser kann als das normale 103.
Interessant werden die Denons aber erst so richtig, wenn man sie pimpt: untere Gehäuse-Halbschale entfernen und das System in einen Alubody kleben. Dann noch eine gute Nadel per Retipping draufmachen lassen. Dann hast Du für rund 500€ einen veritablen Vaforitenschreck, der sich hinter keinem System bis in die Kiloeuroklasse verstecken muß. Und der Alubody bringt genug Mehrgewicht mit, damit das mit der effektiven Masse paßt. Aber dann ist auch Sense mit Garantie, der Nadelschutz paßt nicht mehr und man muß sich erstmal dazu durchringen, einen TA dergestalt umbauen zu lassen...

Gruß
Andreas
arizo
Inventar
#39 erstellt: 18. Sep 2015, 13:45
Mal eine blöde Frage an die Spezialisten:
Könnte man beim Rega nicht einfach ein zweites Gewicht am Tonarm anbringen und dadurch schwerere Tonabnehmer verwenden?
Oder müsste der Arm dann massiver konstruiert sein?
Das Benz, das ich nutze, ist so ziemlich das schwerste, was man mit dem Original-Gewicht des Tonarms ausbalancieren kann.
Holz24
Stammgast
#40 erstellt: 18. Sep 2015, 14:41
Hallo arizo,

ich hab an meinem RP 301 ein Ortofon Rondo Red welches 10,5 g wiegt - funktioniert tadellos.

Gruß Markus
arizo
Inventar
#41 erstellt: 18. Sep 2015, 15:01
Am RP6 ist ja ein RB303.
Da muss ich mit dem Benz, dass 8,8g hat, das Gegengewicht bis an das Ende des Arms schieben.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass nochmal 2g mehr funktionieren würden.
akem
Inventar
#42 erstellt: 18. Sep 2015, 15:11
Es gibt für die Regas eine ganze Reihe von Gegengewichten unterschiedlicher Machart auf dem Zubehörmarkt. Auch welche, die deutlich schwerer sind. Bedingung ist aber bei den meisten, daß man die serienmäßige Achse rausschraubt, auf der das Gegengewicht steckt, und genau das ist bei vielen Regas problematisch. Manchmal ist so viel Kleber im Gewinde, daß man das de facto nicht gewalt- und spurenfrei hinbekommt. In einem solchen Fall den Arm am besten an TAD (dem deutschen Rega-Vertrieb) senden - ich hab mir vom (sehr freundlichen und hilfsbereiten) Techniker dort sagen lassen, daß es dafür ein Spezialwerkzeug gibt.
Dabei wäre es doch eigentlich kein Thema für die Zubehöranbieter, ihre Gewichte an den Durchmesser der Serienachse anzupassen... Bloß bei den Plastikachsen ist ein Wechsel wirklich sinnvoll.

Gruß
Andreas
Holz24
Stammgast
#43 erstellt: 18. Sep 2015, 16:31
Hallo arizo,

gewichtsmäßig wird sich der 301 nicht vom 303 unterscheiden, jedoch hab ich die Federkraft
auf 1,5 eingestellt und anschließend mit verstellen des Gewichtes die Auflagekraft auf die 2.3 g
fürs Rondo mittels Waage eingestellt. Das Gewicht sitzt dabei voll auf der Achse.

Markus
Peppi-76
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 18. Sep 2015, 17:22
Hallo zusammen!

@Erik
Danke, dass du dir die Mühe gemacht hast, mir passende Kabel herauszusuchen. Ich selbst finde den Kabelmarkt recht unübersichtlich bzw. habe die Befürchtung, mir unter Umständen ein Voodookabel für zu viel Geld herauszusuchen. Deine Tipps helfen mir sehr weiter. Danke!
Dass das Vinyl Master Silver schon ganz gut spielt, ist mir bewusst. Aber ich dachte, ein MC-System um die 500 Euro könnte den Klang etwas toppen und mir dazu noch ein anderen Klang bieten und mich im Sound flexibler machen. <--- irgendwie blöd ausgedrückt. Ich hoffe, du weißt, was ich meine.

@Hörbert
Ich bin mit dem Vinyl Master Silver auch sehr zufrieden. Es geht mir eigentlich auch nicht unbedingt um eine bessere Auflösung, sondern - und da habe ich mich falsch ausgedrückt - eher um einen anderen Klang. Wenn man hier im Forum oder überhaupt so im Internet sich ein wenig über Tonabnehmer beliest, bekomme ich den Eindruck, dass ein MC-System doch nochmal etwas anderes ist als ein MM-System.
Hinzu kommt bei mir auch ein wenig der Spieltrieb. Ich möchte mal etwas anderes ausprobieren und ein MC-System hatte ich noch nie. Aber vielleicht/wahrscheinlich würde es bei mir auch ausreichen, wenn ich mir ein anderes hochwertiges MM-System mit einer anderen Klangsignatur zulegen würde wie z.B ein altes Shure mit Jico-Nadel oder so etwas.

@akem
Ich hatte öfter gehört, dass das Denon 103 oder auch das 110 einen eigenen, sehr speziellen und angenehm "smoothen" Klang haben soll. Daher wurde mein Interesse an dem System geweckt. Deine und Hörberts Beurteilung lesen sich aber eher ernüchternd. Dass man ein neues System erst mal komplett umbauen muss, um einen wirklich guten Klang zu haben, halte ich doch für umständlich. Ich denke, für mich gibt es noch so viele Tonabnehmer zu entdecken, dass ich bestimmt auch etwas "von der Stange" finden werde.

Es bleibt dabei, es ist nicht so einfach, sich für ein passendes neues System zu entscheiden. Es geht hierbei eher weniger um die Geldausgabe, aber mit diesem System muss ich dann auch die nächsten 1000 Stunden oder mehr Musik hören. Das ist lang, wenn es nicht so gefällt.

Danke für eure Hilfe bis hierher.
Ein schönes Wochenende
Peppi
Albus
Inventar
#45 erstellt: 18. Sep 2015, 19:03
Tag,

mit dem REGA-Zubehör, dem schweren Gegengewicht von 120 g, kann man problemlos auch Tonabnehmer mit Eigengewicht von 11-11,5 g ausbalancieren. Ja, mit dem normalen Gegengewicht von 100 g ist bei 9,5 g Kopfgewicht (und Überhang von 15 mm, nicht weiter nach vorn schieben, bitte) das Ende des kurzen Trägerhebels hinten erreicht.

Sinnvolles REGA-Zubehör: http://www.rega-audio.de/zubehoer/gegengewichte/index.html

Freundlich
Albus
arizo
Inventar
#46 erstellt: 18. Sep 2015, 20:02
Vielen Dank!

Hörbert
Moderator
#47 erstellt: 19. Sep 2015, 08:43
Hallo!

@Peppi-76


.....eher um einen anderen Klang........


Deswegen ja auch meine beiden Empfehlungen die genau in diese Richtung gehen, -vor Aufgen halten mußt du dir dabei allerdingsa immer das ab dem VM-silver der Grundsatz gilt das gleichwertige Systeme auch alle gleich unspektakulär klingen werden.

Also wird sich der Unterschied eher im tonalen Gefüge, bei der Präsentation der vorhanmdenen Klangfarben und natürlich in einem mehr oder weniger abgerundeten Klangbild in die eine oder andere Richtung zeigen können. -Mit einem Wort- : Riesige Klangunterschiede gibt es da nicht mehr sondern stets das gleivche Gericht etwas unterschiedlich gewürzt.


......Hinzu kommt bei mir auch ein wenig der Spieltrieb.......


Hier triffst du bei mir auf offene Türen, nicht umsonst habe ich mir im Laufe der Zeit etliche hochwertige, nicht ganz sio hochwertige und auch eine ganze Reihe NOS und gunstigew Systeme die spezialisiert eingesetzt werden können zugelegt, -geschuldet ist das eben einzig und alleine dem Spieltrieb-.

M.E. wäre das Goldring Eroica (H oder L, klanglich bleibt sich das gleich.) ein guter Anfang, es liegt preislich in deinem Vorstellungsrahmen:

http://www.hifi-phon...bYgsgCFUNAGwodUKME4A

Hat einen rechtt scharfen Gyger-Schliff und bietet bei gleichguter Abtastleistung wie das schon vorhandene VM-silver ein deutlich anderes Klangbild, -für meine Ohren etwas lieblicher aber genau so nüchtern und unspektakulär mit trotz aller klanglichen Unterschiede ähnlich gut ausgewogenem Klangbild.

Wie alle MC´s ist es natürlich bei gleicher Leistung etwa ein drittel teuerer als vergleichbare MM-Systeme.

MFG Günther
Peppi-76
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 19. Sep 2015, 09:37
Hallo Hörbert!
Danke für deine Erklärung und deinen Tipp. Da mit dir und Andreas jetzt schon zwei Leute das Goldring Eroica empfehlen, werde ich das System - ich schätze im nächsten Monat - ausprobieren. Ich bin schon gespannt.
Ich werde dann mal kurz eine Rückmeldung geben, wie es bei mir klingt und ob es mir gefällt.

Was meine "Kapazitätsproblem" angeht, werde ich bei der Gelegenheit auch mit dem Techniker in meinem Fachgeschäft sprechen und mal hören, was er diesbezüglich für wenig Geld für mich tun kann. Sollte mir sein Vorschlag nicht zusagen, werde ich auf Eriks Tipp zurückkommen.

Dank an alle, die mir hier mit ihrem Rat geholfen haben.

Schönes Wochenende
Peppi
akem
Inventar
#49 erstellt: 19. Sep 2015, 11:08
Einem MC ist das mit der Kapazität aber ziemlich egal, solange sie keine absurden Werte annimmt...

Noch was zu den Denons:
"Lieblich" ist imho der falsche Begriff dafür, wobei man natürlich dazu sagen muß, daß sich nicht zuletzt aufgrund der Hifi-Presse zur Beschreibung klanglicher Eigenschaften recht blumige Begriffe "eingebürgert" haben, bei denen sich durchaus jeder was anderes vorstellen kann...
Das DL110 ist ein recht nüchternes und neutrales System. Es hat keine ausgeprägten Stärken aber auch keine echte Schwächen. Es gibt besseres - aber nicht zu diesem Preis. Für 200€ ist das Denon imho ziemlich unschlagbar, da kenne ich schlechtere Systeme, die erheblich mehr kosten.
Das DL103 kam bereits Anfang der 60er Jahre auf den Markt und ist eine völlig andere Nummer als das DL110. Damals galten andere Prioritäten als heute, Auswirkungen z.B. des Tonabnehmer-Gehäuses dürften noch herzlich wenig erforscht gewesen sein und scharfe Nadelschliffe waren noch lange nicht erfunden. Außerdem war es ursprünglich für den professionellen Einsatz gedacht und gemacht und erst nach einigen Jahren kam es auf den Consumermarkt (~1965). Es war an die damals üblichen Tonarme angepaßt, und das waren Prügel mit einer effektiven Masse zwischen 20 und 40g. Etwas, was man heute als schwer bis "ultraschwer" einstufen würde. Es gibt zwar Gerüchte, daß Denon die Compliance an heutige Arme angepaßt hätte, jedoch stellt sich mir die Frage, warum Denon das dann nicht im Beipackzettel schreibt und warum es meiner Erfahrung nach mindestens 14g eff. Armmasse für anständige Baßperformance braucht...
Die größte Schwachstelle ist das Gehäuse. Die untere Halbschale resoniert fleißig, was Denon beim R mit einem kleinen Schaumstoffdämpfer auf der Innenseite der Stirnfläche lindern will. Wenn man die Befestigungsschrauben "handwarm" anzieht, dann hat das System Dynamik und Spielfreude, verzerrt aber ziemlich. Zieht man die Schrauben richtig fest, klingt es sauber und verzerrungsarm, Dynamik und Spielfreude sind aber weg und es klingt, als hätte man das Signal durch einen Kompressor gejagt. Der Umbau auf einen Alubody mit Entfernung der Plastikschale löst dieses Problem. Damit hat man den größten Schwachpunkt entfernt. Eine bessere Nadel ist dann der nächste Schritt, wobei man die serienmäßige Rundnadel ruhig auch erstmal nutzen kann und das Retipping auch später machen kann (die Rundnadel hält eh nur ~500 Stunden...).
Vor einem Umbau solltest Du aber ein Anleitungsvideo anschaun! Gibt's im Netz...

Gruß
Andreas
Peppi-76
Hat sich gelöscht
#50 erstellt: 19. Sep 2015, 11:33
Hallo Andreas!
Dass die Kapazität bei MM-Systemen die Hauptrolle spielt, habe ich verstanden. Dennoch überlege ich ja den M1 LPS mit seinen 50 pF im Wert anzuheben, um das Vinyl Master Silver perfekt abzuschließen. Wobei ich sag muss, dass ich jetzt keinen dringenden Handlungsbedarf habe, da ein kleiner Dreh am Höhenregler schon ein gutes Ergebnis gebracht hat.
Das MC-System würde dann an den V90 LPS laufen.

Auf das Denon bin ich nur durch Berichte anderer aufmerksam geworden und wollte hier mal nach euren Erfahrungen fragen. Wie oben geschrieben, finde ich den Aufwand recht hoch. Da ich noch nicht viele Systeme besessen habe (ein Shure und zwei Ortofon mit verschiedenen Nadeln) gibt es für mich also noch ganz viel zu entdecken. Ich denke, ich werde das auch von dir genannte Goldring ausprobieren. Die Audio Technica werde ich mir ebenfalls bei meinem Händler anhören.

Viele Grüße
Peppi
Peppi-76
Hat sich gelöscht
#51 erstellt: 15. Okt 2015, 17:49
Hallo zusammen!

Ich möchte nur mal eben eine kleine Rückmeldung geben, wie es mit "meiner Kapazität" weitergegangen ist.
Ich bin über einen Bekannten an ein Phonokabel gekommen, dass einen Wert von 110 pF hat. Dieses habe ich mit dem Musical Fidelity M1 LPS durch den Stecker, den Erik verlinkt hat, verbunden.
Irgendwie hat es mir keine Ruhe gelassen, dass ich den Klang vielleicht verbessern könnte, wenn ich nur diesen kleinen Eingriff mit der Kapazität vornehme. Auch wenn der Vorschlag von Albus, ich könnte auch eine Verbesserung erzielen, wenn ich ein wenig an den Höhen drehen würde, mich schon ein ganzes Stück weitergebracht hatte.
Mir gefällt der Klang auf jeden Fall so - bis jetzt - am besten. Die Höhen sind angehoben und das Klangbild ist irgendwie "frischer", ich kann wieder "Tone defeat" hören und ich bin sehr zufrieden. Ein Brummen ist übrigens nicht ansatzweise zu hören - absolute Stille.
Ich danke allen, die sich an der Unterhaltung beteiligt haben und mir mit ihrem Rat zur Seite standen.
Das Thema MC-System werde ich im Dezember angehen, denke ich. Momentan genieße ich erst mal meinen glasklaren Klang, der natürlich 10 mal besser ist als von jeglicher CD (kleiner Vinyl-Spaß!!).

Ich wünsche euch einen schönen Abend.
Peppi
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