Rega RP3 und Rotel 921 = Problem

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Tuti
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 12. Okt 2012, 14:59
Hallo Ihr Lieben,

ich habe ein dickes Problem. Ich habe mir kürzlich einen Rega RP3 Spieler gekauft. Naiv wie ich war dachte ich nicht, dass es irgendwelche Probleme geben könnte, wenn ich ihn an meinen Rotel 921 anschließe.

Das war natürlich dumm, weil ich mir vorher keinerlei Gedanken über MC und MM gemacht habe. Jetzt ist der Rega MC und mein Rotel MM.

Was kann ich jetzt tun, den Rotel abstoßen und auf einen mit MC wechseln? Oder ein Entzerrer?

Ich würde mich über eine Antwort tierisch freuen


Tuti
Hüb'
Inventar
#2 erstellt: 12. Okt 2012, 15:07
Hi,

ein externer Pre oder aber ein Step-up-Übertrager oder ein gänzlich anderer Verstärker mit MC-Eingang wären die Lösung.
Allerdings dürfte es kaum noch preisgünstige Übertrager geben.

Welche Tonabnehmer kommt denn ganz konkret zum Einsatz?

Grüße
Frank


[Beitrag von Hüb' am 12. Okt 2012, 15:08 bearbeitet]
Tuti
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 12. Okt 2012, 15:22
Hallo Frank,

danke für die schnelle Antwort.

Der Tonarm ist der RB303

Also tendenz eher zu einem Verstärker mit MC-Eingang..?!
Hüb'
Inventar
#4 erstellt: 12. Okt 2012, 15:23
Meine Frage war die nach dem Tonabnehmer, nicht nach dem Arm. Letzterer ist für die nachfolgende Verstärkung irrelevant.

Grüße
Frank
Tuti
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 12. Okt 2012, 15:40
Oh Okay. Ich musste mich jetzt selbst schlau machen.


Ich bin jetzt einfach über die Rega-Seite auf die passenden Tonabnehmer für den RP3 gegangen (weil ich die Bezeichnung nicht kenne). Gehe ich einfach nur von der Optik aus, dann müsste es der so genannte "rega elys 2" sein.


Hilft das?
Hüb'
Inventar
#6 erstellt: 12. Okt 2012, 15:45
Das ist allerdings ein MM. Der einzige aktuelle MC-TA von Rega ist dieser hier: http://rega-audio.de/tonabnehmer/apheta/index.html

Hast Du denn den PS schon mal mit dem Amp verbunden? Kaputt gehen kann da ex nix. Es kann allenfalls bescheiden klingen.


[Beitrag von Hüb' am 12. Okt 2012, 15:46 bearbeitet]
Tuti
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 12. Okt 2012, 15:45
Wenn das wirklich stimmen sollte, dann ist das ein MM Abnehmer? Undharmoniert dann doch mit meinem Rotel 921?

Ich bin jetzt verunsichert. Nicht dass ich doch irgendwas nicht richtig justiert habe o.ä. Denn: Wenn ich die Nadel langsam auf die platte kippen lassen, so erhalte ich für einen bruchteil einer sekunde optimale Lautstärke, diese wird dann aber, sobald die Nadel richtig aufliegt total leise. Ich bin daher davon ausgegangen, dass das an MC und MM läge?!
Tuti
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 12. Okt 2012, 15:46
Hallo Frank, der von dir gepostete Abnehmer ist es ganz sicher nicht, das würde ich erkennen. Ich glaube es ist der von mir zuletzt gepostete. Aber was hab ich dann falsch gemacht...
Tuti
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 12. Okt 2012, 15:48
Ja klar, aufgrund des zu leisen Tons bin ich von der Problematik MC MM ausgegangen. Der Ton ist halt sehr leise...
Hüb'
Inventar
#10 erstellt: 12. Okt 2012, 15:48

Tuti schrieb:
Aber was hab ich dann falsch gemacht...

Keine Ahnung. Wie genau äußert sich denn das Problem?
Hüb'
Inventar
#11 erstellt: 12. Okt 2012, 15:49

Tuti schrieb:
Ja klar, aufgrund des zu leisen Tons bin ich von der Problematik MC MM ausgegangen. Der Ton ist halt sehr leise...

Was heißt "sehr leise". Im Verhältnis zu anderen Quellen?
Wie weit musst Du im Phono-Betrieb aufdrehen, um eine dür Dich adäquate Lautstärke zu erzielen?
Tuti
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 12. Okt 2012, 15:50
Ich bin ganz normal über Phono gegangen.


Der Sound ist schon arg leise. Ich muss den AMP schon mehr als nötig hochdrehen (doppelt, wenn nicht fast dreimal so hoch) um einen vergleichbaren Sound zu haben, wie etwa über den PC, Lieder etc. Beim auflegen der Nadel hört man 8also wenn sie kurz davor ist) dann ist der Ton laut. Liegt die Nadel auf, dann ist es schlagartig leise.

Ich habe gehört es gibt eine Schablone um die Nadel zu justieren, diese hab ich aber leider nicht. Könnte es daran liegen?


[Beitrag von Tuti am 12. Okt 2012, 15:51 bearbeitet]
Hüb'
Inventar
#13 erstellt: 12. Okt 2012, 15:51

Könnte es daran liegen?

Nein.
Auf welcher Stellung ist der Lautstärkeregler in "Uhrenlogik"? Über 12-Uhr hinaus?


[Beitrag von Hüb' am 12. Okt 2012, 15:52 bearbeitet]
Tuti
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 12. Okt 2012, 15:53
Circa 15:00 - sonst 8 Uhr - also weit darüber. Das ist unverhältnismäßig viel...


[Beitrag von Tuti am 12. Okt 2012, 15:57 bearbeitet]
Hüb'
Inventar
#15 erstellt: 12. Okt 2012, 15:56
Das ist wirklich ein zu großer Unterschied.

Bitte prüfe mal, ob im ausgeschalteten Zustand sämtliche Kontakte am Tonabnehmer vernünftig sitzen und ob auch das Kabel am Amp vernünftig angeschlossen ist.
Klingt das Signal irgendwie verzerrt oder ist es im Verhältnis einfach nur sehr leise?
Tuti
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 12. Okt 2012, 15:59
Vielleicht vergleiche ich den Ton zu stark mit einer mir digialen vorliegenden Datei. Es klingt Stumpf und leise. So würde ich es beschreiben wollen. Ich check mal eben...
Hüb'
Inventar
#17 erstellt: 12. Okt 2012, 16:00
Der Plattenspieler ist auch tatsächlich am mit "Phono" überschriebenen Eigang des Rotel angeschlossen?
Tuti
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 12. Okt 2012, 16:06
Blechern ist vielleicht ein wenig übertrieben. Jedenfalls hat es nichts mit Hörgenuss zu tun. Ein wenig stumpf und leise. Habe die Kabelverbindung überprüft. Die Kabel sind an Phono angeschlossen. Einen Defekt des Eingangs am AMP kann ich auch ausschließen da ich ihn bereits vor Wochen einmal an einen Denon angeschlossen habe, ähnlicher Sound, ich war ziemlich enttäuscht.
Hüb'
Inventar
#19 erstellt: 12. Okt 2012, 16:18
Gut, wunder darf man von diesem eingebauten Pre in einem Einsteigerverstärker sicher nicht erwarten.
Hast Du die Möglichkeit, Dir testweise einen anderen Amp zu besorgen? Vllt. liegt auch ein Defekt beim TA vor.
Tuti
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 12. Okt 2012, 16:26
Momentan leider nicht. Sicher, das ist jetzt keine Highendklasse, aber sonst hat es für meine Verhältnisse immer gereicht. Das ist jetzt eher enttäuschend. Die Frage ist, wenn der Rotel wirklich zu schwach ist, was kaufe ich dann? Ich würde gerne wieder etwas handliches kleines, gebrauchtes haben. Das meine ich sogar wörtlich, der Rotel ist nicht so tief und passt somit iin mein Sideboard. Da fallen dann schon mal eine menge an netten Vollverstärkern weg. Schade dass es nicht doch irgendeine unstimmigkeit ist.

Aber die Frage warum der Sound aufeinmal richtig gut und lauter wird, wenn die Nadel noch nicht ihre endgültige Position hat? Kann man das irgendwie erklären? Wenn ich den Hebel nehme um die Nadel wieder langsam nach oben zu heben, und sie in einer ganz bestimmten Position festhalte, dann ists auf einmal gut. Wie kann das sein?
Hörbert
Moderator
#21 erstellt: 12. Okt 2012, 18:39
Hallo!

Bei einem anderem Magnetsystem würde ich darauf tippen daß der Nadeleinschub nicht fest im Systemkorpus sitzt, aber bei den Rega-Systemen ist die Abtastnadel ja nicht wechselbar.

Sitzen die Headshellkabel fest auf den Pins?

Berührt der Systemkorpus eventuell die Schallplatte?

Sieht das Nadelträgerröhrchen eventuell durchgesackt aus wenn die Abtastnadel in der Plattenrille liegt?

Es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten warum du dieses Ergebniss hast, am besten gehst du mit dem Gerät zu dem Händler bei dem du es gekauft hast und läßt es dort an einem Verstärker mit Phonoteil hängen. Dann wird sich herausstellen ob die Nadel respektive das System oder gar der Tonarm beschädigt ist oder ob der Fehler bei deinem restlichen Equipment zu suchen ist.

MFG Günther
gunnarian
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 12. Okt 2012, 20:34

Hörbert schrieb:

Berührt der Systemkorpus eventuell die Schallplatte?

Sieht das Nadelträgerröhrchen eventuell durchgesackt aus wenn die Abtastnadel in der Plattenrille liegt?



War auch mein erster Gedanke, vielleicht die Auflagekraft falsch/zu schwer eingestellt?

Gruß Günther
Tuti
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 12. Okt 2012, 21:42
Ich habe so direkt leider keinenHändler zu dem ich hin kann. Ich mache mich diesbezüglich aber schlau. Ich muss jetzt irgendwie schauen dass ich auch nochmal diese schablone bekomme.

Ich habe gerade noch einmal nachgesehen. Der Tonarm schwebt keinen Millimeter oberhalb der schallplatte. Ich würde schätzen dass die nadel schon stark beansprucht word. Vielleicht ist das aber auch normal, es ist ja auch mein erster PL


Jetzt ist mir noch etwas aufgefallen. Ich bin die Anleitung nochmal durchgegangen. Dort steht dass man das gegengewicht so einstellen soll bis der arm schwebt.... Ich habe gar kein gegengewicht?!?! Kann das sein?


[Beitrag von Tuti am 12. Okt 2012, 21:54 bearbeitet]
juergen1
Inventar
#24 erstellt: 12. Okt 2012, 22:47

Tuti schrieb:
Ich bin die Anleitung nochmal durchgegangen. Dort steht dass man das gegengewicht so einstellen soll bis der arm schwebt.... Ich habe gar kein gegengewicht?!?! Kann das sein?
Hallo Tuti,
meinst Du die Anleitung des Spielers?

Gegengewicht muß dran sein.
Wie stellst Du denn die Auflagekraft ein? Reduzier sie doch mal.
Hier ist übrigens eine Anleitung:Anleitung RP3

Mir kommt gerade ein ganz blöder Verdacht...Ist das Gegengewicht vielleicht noch in der Verpackung....?
Normalerweise wird es nämlich für den Versand abgenommen.
Gruß
Jürgen


[Beitrag von juergen1 am 12. Okt 2012, 22:49 bearbeitet]
Tuti
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 12. Okt 2012, 23:07
Ich ahne böses...


nein das Gegengewicht ist nicht am Spieler, und das blöde ist... Die Verpackung ist auch nicht mehr hier. Scheisse! Ist das des Rätsels Lösung? Durch meinlaienhaftes wissen im bereich der pl dachte ich dass sich das gewicht durch drehen eines stellrades verändern lässt. Aber hierfehlt ja das komplette balancegewicht...
juergen1
Inventar
#26 erstellt: 12. Okt 2012, 23:27
So ein Mist aber auch.
Ich müßte mich schon sehr irren, wenn der kein Gegengewicht hätte.
Lt. Anleitungen, die ich gefunden hab, hat er eins. Kannst ja auch mal bei vinylengine nachsehen. (Kostenlose Anmeldung erforderlich)
Es gibt den Rega wohl auch mit verschieden Armen.

Letzte Hoffnung: Beim Verkäufer nachfragen, ob er das Gewicht vergessen hat..
Tuti
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 13. Okt 2012, 02:50
Es würde zumindest erklären warum die Nadel so tief hängt (zumindest aus meinen Augen betrachtet). Auf allen Fotos, Tests, was man nicht alles im Netz findet, ist ein schwarzres Gegengewicht mit dran.
juergen1
Inventar
#28 erstellt: 13. Okt 2012, 04:29
Bei fehlendem Gegengewicht hättest Du eine irrsinnig hohe Auflagekraft. Da kann überhaupt nichts brauchbares rauskommen. Den Tonabnehmer ruiniert es auch.
Identifizier mal Deinen Tonarm genau und versuch dann das Gewicht rauszubekommen. Im Servicemanual bei vinylengine oder hier im Forum umfragen.
Wenn Du kein Ersatzteil bekommst, könntest Du eins drehen lassen. Ist an sich keine große Sache. Das Gewicht muß auch nicht ganz exakt stimmen, da man es ja verschieben kann.
Gruß
Jürgen
Hörbert
Moderator
#29 erstellt: 13. Okt 2012, 08:08
Hallo!

@Tuti

Das müßte eigentlich dein Plattenspieler sein oder? : http://www.google.de...=1t:429,r:1,s:0,i:72

Der hier verbaute Tonarm ist der RB-303 mit separatem Kontergewicht zum Ausbalancieren des Tonarmes, (Das ist der dicke Metallring auf dem kurzen stummel hinter dem Lager) und einem seitlich angebrachten Rad zum einstellen der eigentlicghen Auflagekraft. Fehlt etwa der hintere Metallring?

Wenn ja ist der Tonarm so unbrauchbar und du mußt dir dieses Kontergewicht über das Netz oder einen örtlichen HiFi-Händler als Ersatzteil beschaffen.

Fehlt es nicht mußt du die Auflagekraft an dem Ring erstmal auf den Wert null drehen und das Kontergewicht so lange nach hinten verschieben bis der Tonarm im Gleichgewicht frei wie der Balken einer alten Waage schwebt, jetzt kannst du mit dem seitlichen Rad die Auflagekraft einstellen, dann noch das Antiskating auf einen Wert stellen der etwa um ein halbes bis ein Gramm weniger auf der Skala beträgt als das Auflagegewicht, -das ist ein Rega-Spezifisches Phänomen-.

MFG Günther
Tuti
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 13. Okt 2012, 11:20
Ich habe heute Nacht auch nochmal alles abgesucht. Das GG fehlt in der Tat. Oh man, da bin ich aber dennoch beruhigt weil ich dann kein hin und her mit meinem AMP habe. Das Gegengewicht kann ich ja zur Not, auch wenn ich die Preise von bis zu 120 Euro schon fast unverschämt finde, im Netz bestellen. Ich habe hier 3 Varianten von Rega gefunden (keines davon ist schwarz übrgns) von 100 bis 120 Gramm. Bei diesen Preisen kann man es ja in der Tat nachdrehen.

Bei der Materialzusammensetzung sind sich die Anbieter aber auch nicht einig oder? Viele sprechen hier von Wolfram - das würde zwar nicht den Preis rechtfertigen aber zumindest ein wenig. Aber die GGs sind aus normalen V2a nehme ich an oder?


Danke für die tatkröäftige Unterstützung. Sobald ich mein Gegengewicht und den PL eingestellt habe werd ich (hoffentlich) von einem besseren Soundergebnis berichten können.
Hörbert
Moderator
#31 erstellt: 13. Okt 2012, 14:47
Hallo!

Wie ich schon geschrieben habe solltest du das original Rega-Kontergewicht als Ersatzteil bestellen, das ist wesentlich günstiger als die dir vorliegenden Angebote von Drittanbietern die offen gestanden Mondpreise für nichts weiter aus ein Stück geformtes Metall verlangen.

Ich habe hier einen RB-300, das Kontergewicht ist aus einer unlackierten antimagnetischen Edelstahllegierung, m.W. gibt es auch Wolframgewichte die halt bei gleichem Gewicht wesentlich weniger Volumen haben. Soweit ich weiß ist nur das Kontergewicht des RB-251 schwarz lackiert.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 13. Okt 2012, 14:51 bearbeitet]
Tuti
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 13. Okt 2012, 16:36
Hallo Ihr Lieben,



ich bin hin und weg!!!!


Ich war gerade im Baumarkt an der Krabbelkiste und habe mir zur Überbrückung ein Gegengewicht gebastelt. Wie gesagt es dient nur zur Überbrückung. Und allein das reicht schon aus um mich zu überzeugen. Klasse!!! das macht Spaß!!!!

Ich habe mich noch nie so über fünf Unterlegscheiben und zwei Kabelbinder gefreut :-D

Ein Freund dreht mir jetzt ein 120 Gramm Gewicht. Dann sollte es passen.


Eine Frage habe ich noch: Beim einstellen bin ich so vorgegangen dass der Tonarm parallel zur Platte ausgerichtet ist. Das funktionierte soweit, allerdings ist der Tonarm immer nach rechts ausgewichen. Ich habe keinerlei einstellungsmöglichkeit gefunden um das auch noch zu korrigieren.

Weiß da noch jemand Rat?

Hier einmal ein Bild von der Notlösung:

Foto 13.10.12 15 50 22
Hörbert
Moderator
#33 erstellt: 13. Okt 2012, 17:19
Hallo!


... allerdings ist der Tonarm immer nach rechts ausgewichen...


Das ist eine Rega-Tonarm typische Eigenart, das Rega-Antiskating kann man nicht auf null bringen da da die magnetische Antiskatingkompensation bei der Nullstellung ca. 1/2- bis 1-Gramm kompensiert.

Deswegen solltst du das Antiskating bei einem Rega-Tonarm eigentlich mit einer Testplatte einstellen, zur Not geht es aber für den Anfang wenn du einfach die kompensation so einstellt als hättest du etwa ein Gramm weniger Auflagegewicht.

MFG Günther
juergen1
Inventar
#34 erstellt: 13. Okt 2012, 17:38
.
Tuti schrieb:
Ein Freund dreht mir jetzt ein 120 Gramm Gewicht. Dann sollte es passen.
Mach mal langsam. Da solltest Du vorher noch ein paar Überlegungen anstellen, damit Du Dich nicht nachher ärgerst, weil Du nicht genug Einstellbereich hast, wenn Du mal den Tonabnehmer wechselst..
Ist das das Originalgewicht?
Willst Du nicht lieber ein zweiteiliges Gewicht? Macht ja kaum Mehrarbeit und Du hättest größeren Einstellbereich.
Und nicht zu vergessen, Man kann dadurch auch die effektive Masse des Tonarms beeinflußen und der Compliance eines bestimmten Tonabnehmers anpassen.
-Beide Teile zusammen werden nahe ans Lager geschoben: ergibt geringere effektive Masse.
-Ein Teil allein wird weit nach außen geschoben: ergibt höhere effektive Masse.
Und zwar bei jeweils gleicher Auflagekraft.
Kann sein, daß Du irgendwann mal froh bist über diese Einstellmöglichkeit.

Oder das Gewicht nicht walzenförmig sondern konisch drehe. Das erhöht auch den Einstellbereich, weil man es so oder so rum aufstecken kann.
Gruß
Jürgen


[Beitrag von juergen1 am 13. Okt 2012, 17:41 bearbeitet]
akem
Inventar
#35 erstellt: 13. Okt 2012, 18:52
Falls Du den Dreher irgendwann mal verkaufen willst wird Dir das fehlende Original-Gegengewicht den Preis verhageln. Allein deswegen solltest Du beim Händler nachhaken und Dir das Originalteil schicken lassen...

Gruß
Andreas
Hörbert
Moderator
#36 erstellt: 13. Okt 2012, 21:20
Hallo!

@juergen1

Die Masse hinter dem Drehpunkt geht nur in Bruchteilen hinter dem Komma in die eff bewegte Masse des Tonarmes mit ein, -so will es das Hebelgesetz-.

Allerdigs sind zweiteilige Gewichte, -oder noch besser-, eine Auswahl von Gewichten zwischen 80-120 Gramm eine feine Sache wenn man ungewöhnlich leichte oder ungewöhnlich schwere Abtaster nutzen will, hier sehe ichn auch einen großen Vorteil.

MFG Günther
Albus
Inventar
#37 erstellt: 13. Okt 2012, 21:50
Tag,

ein Zuruf, bitte: wenn das Foto den Abspielzustand anzeigt, dann weise ich darauf hin, dass ganz offensichtlich das Einstellrad rechts auf Maximum eingestellt ist - die '0' steht ganz vorn, der Befestigungspunkt (hell, Edelstahl) am Stellrad steht fast oben, was bedeutet, der Einstellring ist ganz nach hinten gedreht, über den gesamten Stellbereich = per Federkraft auf etwa 3,5 g. Das schwere Gegengewicht hat dann diesen Federzug von 3,5 g auch auszugleichen. Das wird so nichts.

Das normale Gegengewicht Rega wiegt 100 g, gut für Tonabnehmer von 5-7 g Gewicht, das schwere Gegengewicht Rega wiegt 120 g, gedacht für Tonabnehmer mit Gewicht von 8-11 g; intern ist die Befestigung im Gegengwicht durch zwei Rundgummiringe gewährleistet (das Gegengewicht darf nicht vibrieren). Wird einem eines gedreht, sollte man den Punkt beachten.

Einstellung: Den Antiskating-Schieber unter dem Arm auf die Nullposition bringen, d.i. ganz herausziehen (ein Magnet macht die effektive Anziehung aus der dann zu findenden Nähe, aber erst später). Der Einstellring (rechts) für die Auflagekraft gehört anfangs auf die Position '0' gebracht mit dem angedeuteten Markierungsstrich, die Null steht dann oben neben der erhobenen Markierung. Dann das Gegengewicht in die Balanceposition bringen. Sodann erst am Einstellring die geforderte bzw. empfohlene Auflagekraft einstellen. Der Einstellring wirkt auf eine Feder, welche dann die AK realisiert. Erst jetzt den Schieber der Antiskatingkraft auf einen Skalenwert verschieben, der etwa der halben Auflagekraft entspricht; d.h. bei einer AK von 2,0 g den AS-Schieber auf 1,0 bringen - die Skala ist nur ein Orientierungsmittel ohne direkten Bezug zur AK - bei Rega.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 13. Okt 2012, 21:57 bearbeitet]
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