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Sony PS-LX300USB

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Tussy
Inventar
#1 erstellt: 02. Okt 2008, 11:42
Hallo

Habe noch ein paar Schaltplatten "rumliegen".
Nun überlege ich mir einen Plattenspieler zu kaufen.

Habe diesen hier gefunden:
Sony PS-LX300USB

http://www.sonystyle...=8198552921665361524

Kann man mit dem Kauf etwas falsch machen?
Möchte auch zur Not eine Anbindung an den PC.

Wie gesagt, werde später vielleicht im Jahr ca. 10 Platten anhören.
audiophilanthrop
Inventar
#2 erstellt: 02. Okt 2008, 16:11
Das ist ein leichtgewichtiger Plastikbomber mit miserablen Daten - besser Finger weg.

Wenn es denn unbedingt ein neuer Vinyldreher sein muß (gebraucht gibt es in der Preisklasse schon ziemlich gute Gerätschaften, immer problematisch ist allerdings das Thema Versand), würde ich eher zum Technics SL-BD20D in Kombination mit einem preisgünstigen, aber anständigen Phonopre vom Schlage eines Hama PA-506 oder Dynavox TC-750 raten.

Sollte der Onboardsound davon keine sauberen Aufnahmen machen können, kann man immer noch etwas in der Richtung tun (und nebenbei die Wiedergabequalität gleich mit verbessern).
Hörbert
Moderator
#3 erstellt: 02. Okt 2008, 16:38
Hallo!

Zu diesem Preis kannst du natürlich nix besonderes erwarten, den USB-Anschluß braucht es nicht wirklich. Wenn du nicht unbedingt die Automatik haben willst wäre ein Pro-Ject Debut III Phono für ca. 300 Euro m.E. die Untergrenze dessen was man seinen Platten antun sollte. Der Technics Technics SL-BD20D wäre sicherlich eine Alternative aber dann brauchst du noch einen extra Phono-Entzerrer.

MFG Günther
Tussy
Inventar
#4 erstellt: 03. Okt 2008, 09:09
Erstmal vielen Dank.

Plastikbomber = hi hi.....

Aber ihr habt gelesen, das ich mehr mp3 höre wie Schallplatten?

Und ehrlich gesagt, sind mit die 300 Euro etwas zu hoch, für das wenige wie ich ihn später benutze.

USB Anschluss - ich benötige diesen, um vielleicht die Platten in MP3 umzuwandeln.
audiophilanthrop
Inventar
#5 erstellt: 05. Okt 2008, 18:15

Tussy schrieb:
Aber ihr habt gelesen, das ich mehr mp3 höre wie Schallplatten?

Natürlich.

Und ehrlich gesagt, sind mit die 300 Euro etwas zu hoch, für das wenige wie ich ihn später benutze.

SL-BD20 + TC-750 kosten nur etwa die Hälfte. Ansonsten halt 'nen gebrauchten Dreher kaufen, aber das ist für 'nen Einsteiger nicht wirklich trivial (die Wiedergabe runder schwarzer PVC-Scheiben mit Toninhalten ist eine Wisssenschaft für sich). Vielleicht hat ja wer in der näheren Umgebung ein brauchbares Gerät abzugeben. (So ein kleiner Technics wie der SL-BD20 sollte mit nicht mehr als 20-30 Fragezeichen gehandelt werden.)

USB Anschluss - ich benötige diesen, um vielleicht die Platten in MP3 umzuwandeln.

Ein Plattenspieler mit USB ist nichts weiter als die Kombination Plattenspieler + Entzerrervorverstärker + USB-Soundchip in einem Gerät. Das kann man sich auch einzeln in brauchbar hinstellen, ohne so einen Billig-Sondermüll kaufen zu müssen.
silberfux
Inventar
#6 erstellt: 05. Okt 2008, 19:01
Hi,

wer gute MP3s vom Vinyl erstellen will, sollte keinesfalls an der Hardware sparen.

Gruß von Silberfux
Bepone
Inventar
#7 erstellt: 06. Okt 2008, 07:13
Hallo,


Tussy schrieb:

USB Anschluss - ich benötige diesen, um vielleicht die Platten in MP3 umzuwandeln.

Dazu ist kein USB-Anschluss notwendig. Du brauchst allerdings einen Entzerr-Vorverstärker (den brauchst du sowieso, um Platten zu hören), entweder ist der schon eingebaut (kommt bei manchen Plattenspielern vor) oder du musst dir einen externen zulegen (kann dir allerdings keinen bestimmten empfehlen).
Ich z.B. gehe von meiner 70er-Jahre-Grundig-Anlage vom Rec Out an den Line In der Soundkarte. An der Anlage hängt mein Plattenspieler, die Anlage hat einen eingebauten Entzerr-Vorverstärker.
Das klappt prima und in sehr guter Qualität.

Vom Vorverstärker kannst du ohne weiteres an deinen Line-Eingang der Soundkarte gehen und das Signal während der Wiedergabe aufzeichnen. Ich verwende dazu Cool Edit Pro, das nimmt die Datei im WAV-Format auf. Reicht eigentlich jedes simple Standard-Aufnahmeprogramm, wenn man das Soundfile nicht nachbearbeiten will, was ich nie tue.
Danach wandle ich die WAV-Datei mit CDex ins MP3-Format um.

Es gibt natürlich auch Aufnahmeprogramme, die direkt ins MP3-Format aufzeichnen, da muss man nichts mehr umwandeln.
Entsprechende Programme gibts auch kostenlos.


Gruß
Benjamin
Hörbert
Moderator
#8 erstellt: 06. Okt 2008, 07:33
Hallo!

Direktes Aufzeichnen als MP-3 geht auch mit CDS-Ex, das Programm hat u.a. auch die Funktion direkt vom Line-In Eingang aufzuzeichnen.

Allerdings käme es mir nicht in den Sinn, -ausgenommen Stücke zu Testzwecken-, unbeabgeitete Files umzuwandeln. Zumindestens die Normalisierungsfunktion brauche ich eigentlich immer. Zudem schneide ich die Stücke zumindestens zu.

MFG Günther
Bepone
Inventar
#9 erstellt: 06. Okt 2008, 07:40
Hallo,

Hörbert, du hast recht, das vergaß ich zu erwähnen. Natürlich schneide ich die Aufnahmen auch zurecht, deshalb auch Cool Edit Pro.
Normalisiert werden die MP3s dann auch meist noch; ich versuche aber, schon vor der Aufnahme korrekt auszupegeln (so hoch es geht ohne zu übersteuern).
Mit Nachbearbeitung hatte ich eher entknacksen und entrauschen im Kopf; sowas betreibe ich nicht, da ich der Meinung bin, dass dann auch die Musikqualität leiden kann. Kann natürlich sein, dass es hier professionelle (und teure) Programme gibt, die das gut hinbekommen. Ich brauch's nicht.

@Tussy: Noch ein Wort zu Entzerr-Vorverstärkern: Hier im Forum werden immmer mal Modelle genannt, die ganz vernünftig sein sollen (z.B. einer von Dynavox?). Sie sind für 20-30 Euro zu haben.


Gruß
Benjamin
Hörbert
Moderator
#10 erstellt: 06. Okt 2008, 23:24
Hallo!

@Bepone

Das ist halt immer eine Gratwanderung, je nachdem zu welchem Zweck ich die Aufnahme brauche bearbeite ich sie zuweilen recht intensiv. Noise-Fingerprint Entrauschen und Entknacksen, zusätzliche Entknacks- und Entrauschbearbeitung, Sterero und Dynamikexpansion nehme ich alles zuweilen vor. Das Ergebniss ist mit der richtigen Methodik und Fingerspitzengefühl für gewöhnlich anhörbarer als das Original von der Schallplatte. Allerdings sitzt du dann Stundenlang an der Aufnahme. Das lohnt sich aber wirklich nur in Sonderfällen.

Ich benutze zum Aufnehmen und Bearbeiten zumeist Wave-Lab, in einigen Fällen auch Steinbergs Clean 5.0.

Allerdings hast du damit recht daß man leicht des guten zuviel tun kann und recht schnell eine totgearbeitete Aufnahme vor sich liegen hat. Ich brenne deshalb vor und nach jedem Bearbeitungsschritt erst mal je eine Vergleichsaufnahme auf RW und höre sie mir zumindestens Ausschnittsweise an.

MFG Günther
Schroeder69
Neuling
#11 erstellt: 10. Nov 2008, 23:44
Also ich bin mit dem Player eigentlich gut zufrieden! Die mp3 Aufnahme ist sehr gut (über Audiograbber)! Nur hab ich da ein kleines nerviges Problem:
Sobald ich die Line-In Aufnahme anwähle,kommt ein nerviges Pfeifen oder so ähnlich! So als wäre die Boxe zu Nahe an dem Plattenspieler! Gehe ich aus dem Line-In Aufnahme-Menü raus ist auch das Pfeifen weg! Das doofe ist,das es beim aufnehmen auch zu hören ist! Zwar nur in den sehr leisen Passagen oder Titelunterbrechungen,aber man hört es!!!
Weiß da einer Rat?
Gruß Schroeder
Hörbert
Moderator
#12 erstellt: 11. Nov 2008, 17:47
Hallo!

Wie hast du den Rechner mit deinem Verstärker verbunden?
Bei verwendung der Tape-Schleife sollte dieser Effekt eigentlich nicht auftreten. Ansonsten ist das eine Einstellungssache, falls du den Rechner nicht Line-in/Tape out Tape in/Line out verbunden hast hilft es bei der Aufnahme den Soundkartenausgang stummzuschalten.

MFG Günther
Schroeder69
Neuling
#13 erstellt: 11. Nov 2008, 17:59
Ich hab den Verstärker gar nicht am PC angeschlossen,ich hab den Plattenspieler direkt mit USB am PC angeschlossen! Gleichzeitig auch den Plattenspieler am Verstärker!
Hörbert
Moderator
#14 erstellt: 11. Nov 2008, 18:04
Hallo!

Warum schließt du deinen Rechner nicht direkt an den Verstärker an? Der Tipp mit dem stummgeschalteten Line-Out kanst du trotzdem probieren, aber m.E. ist da ein Kabel am Plattenspieler zuviel.

MFG Günther
Schroeder69
Neuling
#15 erstellt: 13. Nov 2008, 17:46
Danke für den Tipp!
Der Fehler war einfach das man nicht beides zusammen anschließen soll! Also nur USB - PC oder Chinch - Verstärker!
Das mit dem Verstärker direkt am PC anschließen hab ich andersrum! Ich hab den PC am Verstärker angeschlossen! Das bringt mir aber nichts beim Platten (Vinyl) in mp3 umwandeln!!!
Na egal! Jetzt klappt es einwandfrei!
Ich danke für Eure Hilfe!!!!
Hörbert
Moderator
#16 erstellt: 13. Nov 2008, 18:15
Hallo!

Wo siehst du da einen Unterschied?

Ich schrieb:


Wie hast du den Rechner mitdeinem Verstärker verbunden?


Deine Antwort:


Das mit dem Verstärker direkt am PC anschließen hab ich andersrum! Ich hab den PC am Verstärker angeschlossen!


Für mich ist das beidemale das Gleiche, falls ich einen Rechner über die Tape-in/Tape-out Schleife mit dem Verstärker verbinde erhalte ich ein super Aufnahmegerät daß die Aufnahmen auch jederzeit wiedergeben kann und ich erspare mir den Sound der unsäglichen "PC-Brüllwürfel" die zumeist Verwendung finden. Zudem kann ich die doch etwas grobe Lautstärkesteuerung des Gros der Soundkarten ersparen. Aber jeder wie er will.

MFG Günther
Schroeder69
Neuling
#17 erstellt: 14. Nov 2008, 21:06
Mein PC geht Line-Out in einen Chinch in meinen Verstärker!
Da kann ich halt nicht auf'n PC aufzeichnen! Jetzt mit dem USB gehts prima!!! (nur zu empfehlen,wenn man nicht das nötige Kleingeld hat!)
Anders krieg ich das irgendwie nicht gebacken!


[Beitrag von Schroeder69 am 14. Nov 2008, 21:16 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#18 erstellt: 15. Nov 2008, 20:00
Hallo!

Alles was du dazu brauchst ist ein zweites Kabel Cinch-Klinke 3,5 von Line in zu Tape out. Allerdings ist es dabei zwingend notwendig daß der Eingang Tape in dann verwendet wird da du ansonsten deine Aufnahme nich gleichzeitig mithören kannst. Die Qualität deiner Aufnahme hängt dann direkt von der Qualität deines A/D-Wandlers auf der Soundkarte ab, der ist z.B. bei einer Creative Audigy II schon sehr viel höher als dein USB-Wandler der zudem nur ein Format kann.

MFG Günther
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