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Plattenspieler bis 600 ,-

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Autor
Beitrag
VRSCR
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 20. Okt 2008, 21:04
Hallo Analogfreunde,
ich möchte mir am Ende des Jahres einen Plattenspieler kaufen. Ich möchte dafür eigentlich nicht mehr als 600,- ausgeben, ich denke doch das man dafür schon ein gutes Gerät bekommt. Bitte macht mir doch mal ein paar Vorschläge.
Vieleicht auch aus eigenen Erfahrungen.
Gruss VRSCR
-3dB
Stammgast
#2 erstellt: 21. Okt 2008, 08:48
Hallo,

der hier ist viel Plattenspieler für´s Geld.

http://www.thomann.de/de/technics_sl_1210.htm

... und für ein akzeptables System bleibt auch noch Geld übrig.

Gruß Wilhelm
Pilotcutter
Administrator
#3 erstellt: 21. Okt 2008, 09:38

VRSCR schrieb:

Vieleicht auch aus eigenen Erfahrungen.


Wenn ich 600 Oiro für einen Dreher zur Verfügung hätte, würde ich nie 439 für den Dreher ausgeben.
Ich weiß nicht was du für eine HiFi Konfektion hast an die der Dreher soll, aber nachdem ich so einige Tonabnehmersysteme Jahr für Jahr durchprobiert habe, weiß ich dass der Löwenanteil der Oiros in das System geht.

Ich bin mittlerweile bei einem Verhältnis von 150 Oiro Dreher zu 250 Oiro System. Die Musik macht das System und da muss die Kohle rein. Es mag audiophiler Snobismus sein, aber ich hätte kein Problem abzuwarten bis ich einen soliden Dreher für 100 finde um 500 in das System zu pumpen.

Bei portofreiem Versand wären noch 161 Oiro für Headshell und System übrig. Das wäre dann der Ferrari mit Anhänger.

Sorry, aber was nützt am Ende ein Edeldreher mit bspws. AT 120E??

Oder jetzt den Technics Dreher nehmen, Mittelklasse System drauf und ersteinmal reinhören. Dann nächst Jahr mit dem nächsten Weihnachtsgeld nochmal 600 für's System.


[Beitrag von Pilotcutter am 21. Okt 2008, 09:47 bearbeitet]
Ardenne
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 21. Okt 2008, 09:47

-3dB schrieb:
Hallo,

der hier ist viel Plattenspieler für´s Geld.

http://www.thomann.de/de/technics_sl_1210.htm

... und für ein akzeptables System bleibt auch noch Geld übrig.

Gruß Wilhelm


Hi,

ja sehe ich auch so.....
gibt es auch genügend gebraucht - ein wenig aufpassen und nicht ganz abgenudelte DJ Gurken kaufen.... Bei dem gebrauchten kann man viel Geld sparen und hat dann wie Pilotcutter schreibt noch anständig Kohle für ein System in der Hand.
fibbser
Inventar
#5 erstellt: 21. Okt 2008, 09:50
Hm Olaf,

100 : 500? Ich weiß nicht

Ich denke, etwas mehr kann es für den Dreher schon sein.

Selbst gebrauchte ehemalige Spitzengeräte kosten > 100€.

Und selbst eine Ferrari braucht eine gute Basis auf der er steht und keine 145er Schmalspursichel

Jeder beziffert das Verhältnis TA : Laufwerk wohl anders.

Mein Vorschlag:

250 für den Spieler, gebraucht

250 für das System, neu.

Bleiben noch 100 Luft, damit kann ich Laufwerk oder TA großzügig ausnutzen ohne an dem Anderen sparen zu müssen.

Gruß
Volker
Pilotcutter
Administrator
#6 erstellt: 21. Okt 2008, 09:59

fibbser schrieb:

100 : 500? Ich weiß nicht

Ich denke, etwas mehr kann es für den Dreher schon sein.


OK, OK, wollte es nur plakativ in den Raum schmeißen. Meine Prämisse war ja "ich hätte kein Problem damit" Ich würde nämlich gerne mal das Ortofon 2M black bei mir hören.


Mein Vorschlag:

250 für den Spieler, gebraucht

250 für das System, neu.


D' accord!! Saubere Proportion!
1210-Fan
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 21. Okt 2008, 10:03

fibbser schrieb:

Mein Vorschlag:

250 für den Spieler, gebraucht

250 für das System, neu.


Für 250-300€ gibts eine Menge schöner Gebraucht-1210er, die nicht runtergeritten sind. Hier würde ich ebenfalls meine Priorität setzen und nach einem Gerät schauen. Vom Rest dann ein anständiges System drauf und ausgesorgt ist.
Die Alternative "Neugerät und _erstmal_ Einsteigersystem" kann u.U. auch reizvoll sein, wenn eben jenes System mit einem anderen - höherwertigen - Nadeleinschub zum Highendsytem aufgerüstet werden kann (z.B. Ortofon 2m Red vs. 2m Black).
Da das Risiko, eine runtergerittene DJ-Hure für teures Geld zu bekommen, beim 1210 schon recht groß ist, würde ich bei dem Budget vermutlich sogar den Weg des Neukaufs gehen. Bei mir stellte sich budgetmäßig die Frage nicht, außerdem wusste ich vorher schon, dass das Gerät okay war.
VRSCR
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 21. Okt 2008, 10:33
Moin,
danke erst mal für eure Antworten. Also aus dem Alter für einen DJ-Player bin ich raus . Was den Wert meiner Anlage angeht so sind ca 5000,- wobei ich den Verstärker selbst gebaut habe (Röhrenverstärker nur Material ca 2000,-)also finde ich das ein Player von ca 600,- OK sind. Mein Hörgeschmack ist der Rock und Pop wobei ich es auch gern mal etwas ruhiger angehe wie z.B. Jheena Lodwick.
Ich habe in dem letzten LP-Magazin sehr interessante Dinge über den Plattenspieler von "in der Beek" Typ 1 gelesen
Was mich natürlich anspricht ist auch Design, die verwendeten Bauteile sind ja von " ProJect". Das ist ja auch bewehrte Technik. Was mich noch interessiert sind die verwendeten Tonabnehmer Ortofon 2M Red und Shelter 201. Kann mir einer was dazu noch sagen.

Gruss VRSCR
1210-Fan
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 21. Okt 2008, 10:38

VRSCR schrieb:
Moin,
Also aus dem Alter für einen DJ-Player bin ich raus

Dann vergleiche mal die geniale, langlebige, wartungsarme und extrem genaue Motorsteuerung des "DJ-Players" SL 1210 mit den Daten der ganzen "Highend-Riemchen-Triebler" bis 2000€.
Ich garantiere Dir, dass der 1210 bei den Kisten kein gutes Haar lässt, dabei aber "nur" 1/4 des Geldes kostet, solide aufgebaut ist und durch die große Massenfertigung enorm preiswert angeboten werden kann.
Der 1210 ist für Hifi-Zwecke ein enorm geniales Laufwerk, das nebenbei halt noch ultimative Verwendungsmöglichkeiten im DJ-Segment bietet, deshalb aber - entgegen der vielen billigen Nachbauten - keine billige DJ-Fräse ist.
Der "in der Beek" hat jedenfalls absolut keine Chance gegen den 1210, soviel steht definitiv fest.
Pilotcutter
Administrator
#10 erstellt: 21. Okt 2008, 11:29
Tja, nun sind wir bei Geschmacksfragen. Und welche Richtung Geschmacksfragen hier einschlagen weiß man ja.

Es scheint ja 3 Kriterien für die Dreherauswahl zu geben:

Design Technik Klang.

Die Gewichtung bleibt natürlich jedem selber überlassen.

Mein Geschmack sind die in der Beek'schen Dreher auch nicht. Der gute Mann muss von seiner Einzelfertigung leben, scheint die Absatzmenge gut zu überblicken. Ergo: teuer!
Wenn er sich der Pro-Ject Technik bedient, hat man eben genau den Pro-Ject Dreher aus dem die Technik stammt.

Für einen netten Designdreher sind IMHO 600 Oiro etwas zu knapp. Das beste Preis-Leistungsverhältnis in dieser Liga sind immer noch die älteren Gebrauchten mit neuen Systemen, wie oben besprochen.

Wenn Dir Design sehr wichtig ist, läuft dir viell der ein oder andere derartige Dreher für 500 über den Weg. Dann hättest Du mit einem 100€ System einen netten Dreher.

Der Flaschenhals ist und bleibt aber das Tonabnehmersystem, wie schön der Korpus auch gedrechselt und geschnitzt ist.


TYP 1
Handgefertigtes, in verschiedenen Edelhölzern herausgearbeitetes Chassis. Tonabnehmer Ortofon OMB 10 (oder ähnlich) bereits montiert. Plattenteller, Aluminiumguss. (8,6 Zoll) Tonarmrohr, Carbonfaser. Zum Vermeiden von Vibrationen ist der Motor federnd aufgehängt. Bedämpfte Füße, Kegelabsorber zur perfekten Entkopplung. Anschlusskabel mit vergoldeten RCA/Cinch- Steckern.Glasplattenteller.

Gewicht ca. 7,5 kg

499,00 €

mit Ortofon 2 M red 549,00 €
mit Shelter 201 649,00 €




Wenn Signore in der Beek einen netten Dreher herstellt und ihm ein Ortofon 2M red verpasst, ist das ein guter Plattenspieler in der Einstiegsklasse. Ortofon ist eine sehr gute Adresse für Tonabnehmer. Die 2M Serie ist mW erst 2 Jahre alt und es wurden viele Meinungen und Anregungen von Vinylhörern mit in die Entwicklung aufgenommen.
die 2M sind sehr gute Systeme mit einer recht guten tonalen Ausgewogenheit. Die AudioTechnica Systeme zB haben mir nie besonders gefallen. Ich hatte zuletzt das AT 440 MLa (Konkurrent von 2M blue) und es war mir zu unausgewogen. Der Klang hatte verhältnismäßig wenig Substanz und die Höhen kitzelten zu sehr.

Ich zieh den Hut vor Ortofon, nur mit dem 2M red langweilst Du Deine Anlage und spätestens wenn Du "blue", "bronce", "black" hörst, auch Deine Ohren.

Der Tonarm scheint mir viell ein TP-41 zu sein. Den hat Thorens in den letzten Jahren vor dem Konkurs auch bei Pro-Ject eingekauft für den TD-295 ab MKIII (den ich gerade auf den Dachboden verfrachtet habe).
Eine sehr filigrane Angelegenheit, der Tonarm.

Der Typ 1 von in der Beek mag gut sein. Eine Einsteigergarnitur, aber gar nix Besonderes.

Hier noch Infos zu den 2M Systemen: KLICK!


[Beitrag von Pilotcutter am 21. Okt 2008, 11:41 bearbeitet]
Pilotcutter
Administrator
#11 erstellt: 22. Okt 2008, 07:16
Sehe gerade einen Neuzugang in der Bucht:

Auktionsnummer: 200266069721

Dual CS 750-1: Auch ein grandioser Dreher. 1 Jahr Garantie. Plattentellerauflage gibts fast überall.
Darauf ein feiner Tonabnehmer installiert und Du wirst süchtig!


[Beitrag von Pilotcutter am 22. Okt 2008, 07:32 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#12 erstellt: 22. Okt 2008, 07:54
Hallo!

@VRSCR

Bei einem Etat von 600 Euro würde ich mich ausschließlich auf dem Gebrauchtmarkt umschauen da dir der SL-1200 MKxx offenbar optisch nicht liegt.

Ein Micro-Seiki BL-51, BL-91 mit entsprechendem Tonarm dürfte dafür zu bekommen sein. Beim Tonabnehmer würde ich nicht zu billig einkaufen, zwischen 150-200 Euro solltest du schon einplanen, aber diese Frage stellt sich immer erst wenn der verwendete Tonarm feststeht.

MFG Günther
VRSCR
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 22. Okt 2008, 14:00
Moin,
danke für eure Antworten.
Clearaudio baut auch ganz interessante Player. Da werde ich aber noch ein paar euronen drauflegen müssen.
Hergestellt in Deutschland stimmt das noch oder ist die Produktion auch schon im Ausland wie bei Thorens?

Gruss VRSCR
rkb
Stammgast
#14 erstellt: 22. Okt 2008, 16:37
Hier mal ein Beispiel für einen zwar nicht gerade billigen, aber dafür sehr guten gebrauchten Dreher.

http://cgi.ebay.de/T...QQrdZ1QQcmdZViewItem

Falls so ein Dreher Top in Schuss hält der locker mit neuen 2000 - 3000 Euro Drehern mit.

Dies soll keine Kaufaufforderung sein, sondern als Beispiel verstanden werden.
So einen Dreher sollte man sich vor Kauf am besten persönlich ansehen.
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