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Wer kennt Marantz TT 320 Plattenspieler? Gutes Gerät? Wie teuer?

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sudden
Stammgast
#1 erstellt: 02. Nov 2008, 22:04
Hi!

Habe vor einiger Zeit bei meinem Vater im Keller noch einen alten Plattenspieler gefunden:

Marantz TT 320

Danach lag es mehrere Jahre bei mir unterm Bett, weil ich keinen passenden Phono-Pre-Verstärker habe.

Ist das Gerät gut? Was ist es ungefähr Wert, wenn ich es hier im Forum verkaufe oder bei Ebay?

Da das Gerät ungefähr 25 Jahre alt ist (alle Schallplatten meines Vaters sind aus 82, 83 und 84) würde eine Frage sein, ob man irgendwas auswechseln kann und ob es sich lohnt?

Welchen Pre-Amp empfehlt ihr? NAD PP2 oder gibts da noch billigere Alternativen? Gerne gebraucht.

Spielen tut er gut, aber natürlich viel zu leise an meinem jetzigen Amp! Besser als nen 2.000 Euro CD Player dürfte er wohl kaum spielen, oder?

Danke schonmal für eure Antworten!
sudden
Stammgast
#2 erstellt: 02. Nov 2008, 22:06
ach so, es handelt sich um genau dieses Gerät:

http://cgi.ebay.de/M...C39%3A1%7C240%3A1318
wattkieker
Inventar
#3 erstellt: 02. Nov 2008, 22:53
Na ja, Marantz Plattenspieler haben nicht gerade den allerbesten Ruf, falls du ihn verkaufen willst, mach dir nicht allzu große Hoffnungen.

Hat dein Amp keinen Phono-Eingang
sudden
Stammgast
#4 erstellt: 02. Nov 2008, 23:01
nein, mein Exposure 3010 hat keinen Phono Eingang. Hat ja auch nur schlappe 1600 Euro gekostet, da kann man sowas ja auch nicht erwarten ;-)

Noch andere Meinungen? Vielleicht ist der Marantz ja mein Einstieg in den Analog Bereich. Wer weiß.

Reicht auch nen 10 Euro pre-amp von Ebay für den Anfang? z.b. Dynavox? Monacor etc.
Hörbert
Moderator
#5 erstellt: 02. Nov 2008, 23:31
Hallo!

Hm, welcher Tonabnehmer ist verbaut? Das Gerät entspricht etwa einem Einstiegs-Plattenspieler für ca. 250-300 Euro. -hat aber den unschätzbarten Vorteil einer Vollautomatik und eines Direktantriebs-. Das heißt der Plattenspieler ist so gut wie Wartungsfrei und du brauchst bei seiner Bedienung erstmal nur Tasten zu betätigen -das ist gerade am Anfang eine gute Sache die System und Nerven schonen kann.

Zu einem ausgeprochenen Billig-Phono-Entzerrer würde ich dir nur bei einem verbauten Einsteigersystem vom Range eines Audio-Technica AT-91/AT-95(E) raten. Da lohnt sich eine Anschaffung wie die Pro-Ject Phonobox oder ein NAD-PP-2/PP-3 nicht wirklich.

MFG Günther
CyberSeb
Inventar
#6 erstellt: 02. Nov 2008, 23:50
Moin,

ist der nicht besser als ein moderner Einsteiger-Plattenspieler? Ich würde den eher mit dem Technics 1210 für 500 Euro vergleichen ... (aus dem Bauch heraus ...)

Sicherlich ist das Gerät nicht gesucht und auch kein Klassiker. Mehr als 30 bis max. 50 Euro wirst Du für Deinen nicht bekommen. Mein Rat: fitt machen und behalten, das ist ein super Einstieg.

Gruß,
Sebastian
sudden
Stammgast
#7 erstellt: 03. Nov 2008, 00:01
betrieben wird der Plattenspieler mit dem Original-Tonabnehmer von Marantz. Leider steht nur Marantz drauf und keine weitere Bezeichnung. Er ist dann ebenfalls 25 Jahre alt.

Mir geht es einzig um den Klang, Aussehen ist erstmal zweitrangig. Würde z.B. ein Rega P1 viel besser spielen?

Wo ist denn der Vorteil im Direktantrieb bzw. welchen anderen Antrieb gibt es sonst noch?

Ja, die Vollautomatik hat gewisse Vorteile :-))

Inwiefern Fit machen? Tonabnehmer justieren? Entstauben? Evlt. neue Nadel? neuen Tonabnehmer? Whatsoever, wo liegt man da preislich? Sehe das ganze wirklich nur als Einstieg und will nicht zuviel investieren.
CyberSeb
Inventar
#8 erstellt: 03. Nov 2008, 00:09
Sagen wir es mal so: wenn du an den Rega P1 und an den Marantz das gleiche System schraubst, sollten beide Plattenspieler sich vom Klang her kaum unterscheiden, wenn überhaupt.

Der Rega hat wie ich das sehe einen Riemenantrieb über einen recht lausigen Spielzeugmotor. Der Teller ist sicherlich aus Blech. Ich würde mir so einen windigen "Brettchenspieler" nicht antun, bin da aber vielleicht auch etwas komisch ...

Der Direktantrieb hat den Vorteil, dass es keine schnell laufenden Bauteile (Motoren) wie bei einem Riemen- oder Treibradantrieb gibt. Diese erzeugen fast immer leichte Vibrationen, die sich als Brummen bemerkbar machen. Ein Direct Drive ist dagegen totenstill!

Fitt machen: putzen, evtl. falls nötig etwas schmieren (Mechanik), neu justieren, ggf. neue Nadel und/oder System.

Mein Rat: Behalten und benutzen, bis dir ein besserer Plattenspieler günstig über den Weg läuft. Du brauchst nicht mit aller Gewalt einen neuen suchen ...

Gruß, Seb
Hörbert
Moderator
#9 erstellt: 03. Nov 2008, 00:13
Hallo!

Der Vorteil eines Direktantriebes ist vor allem der langsam laufende geregelte Motor der direkt auf der Achse sitzt b.z.w. bei den meisten Technics gleich zur Hälfte ein Bestandteil des Plattentellers ist. Das verhindert starke Vibrationen wie er von schnell laufenden Syncronmotoren bei Transmissionsriemenlaufwerken verursacht werden kann.

Es gibt im wesentlichen drei Antriebsarten bei Plattenspielern. Zum einen den Oben schon erwähnten Direktantrieb bei dem Plattentellerachse und Motorachse das gleiche sind.

Dann gibt es Plattenspielern bei denen ein schnell laufender Motor mit relativ kleinem Pulley bei denen der Plattenteller über einen Transmissionsriemen angetrieben wird.

Die dritte mir bekannte Art wird heutzutage wohl nicht mehr hergestellt, da hat man einen Plattenteller mit einem Gummirad direkt ohne Riemen mit einem Schnell laufenden Motor angetrieben, das hieß Reibradlaufwerk.

Um einige Investitionen wist du kaum herumkommen, um ein zumindestens halbwegs ordentliches Ergebniss zu erzielen, ca. 80-100€ für einen Phono Enzerrer und etwa die gleiche Summe für ein einigermaßen brauchbares System solltest du schon rechnen.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 03. Nov 2008, 00:19 bearbeitet]
sudden
Stammgast
#10 erstellt: 03. Nov 2008, 00:30
habe ich verstanden! sehr ausführliche Beschreibung, danke!

ok, dann werd ich mir als erstes nen vernünftigen Pre-Amp besorgen. Gibt es neben den so bekannten günstigen Pro-Ject und NAD pp2 évtl. noch irgendwelche "Geheimtipps", die man bei Gelegenheit günstig in der Bucht findet. Nen Creek o.ä. wird mir definitiv zu teuer. Wie siehts mit Röhren-Amps aus?

Evtl. auch gebrauchte selbstgebaute, die dann aber klanglich über dem NAD/Project liegen sollten aber preislich drunter

Das justieren klappt gerade nicht (warum auch immer). Wie justiert man normalerweise den Tonarm? Klar, über Gewichte, aber irgendwie lässt sich das Gewicht hinten nicht drehen/verstellen.

Evtl. könnte ich auch neue Chinchkabel dranlöten, die die jetzt dran sind sehen wirklich richtig billig aus, aber das wird erst in ein paar Wochen gemacht, wenn überhaupt.

Noch ne kurze andere Frage zum System:

nur das System auswechseln, heisst das neuer Arm, neuer Kopf oder neue Nadel? Macht der Kopf klanglich nen Unterschied oder die Nadel? Wie wird der Klang erzeugt? Habt ihr da gute gebrauchte Systeme für mich, oder sollte es ein neues sein? Tendiere generell eher zu gebrauchten Geräten, da man fürs gleiche Geld viel bessere Geräte bekommt, ist das hier auch so?

Kann ich die Nadel auch irgendwie reinigen? Ohne dafür extra spezielle Reinigungsflüssigkeit zu kaufen? Da ich sie erstmal einige Wochen weiter benutzen werde, bis ich Geld für ne neue habe.

Meine Einkaufsliste hat dann folgende Priorität:

1. Pre-Amp
2. Nadel/System
3. System/Nadel

Tausend Dank!!!
Hörbert
Moderator
#11 erstellt: 03. Nov 2008, 00:43
Hallo!

Hier gibts eine bebilderte Anleitung zur Justage und Justageschablonen: http://www.vono.ch/akustik/ersteHilfe/plattenspieler/index.html

An deiner Stelle würde ich keine Experimente mit diversen "Geheimtipps " machen bis ich mich einigermaßen auskennen würde. Das ist zwar vielleicht Langweilig aber es bewahrt dich vor allzuvielen Fehlkäufen und davor irgendwelchem unsinigen Voodoo-Tineff auf den Leim zu gehen.

Das Phonokabel würde ich ebenfalls auf keinen Fall tauschen bevor mir die Zusammenhänge klar wären, auf jeden Fall nicht eher bis ich genau wüßte welche Kabelparameter dabei wichtig sind und warum man sehr niederkapazitive Kabel im Phonobereich verwenden muß.

Ein recht vernünftiges System für den Anfang wäre m.E. in deinem Fall das Shure M97xE für ca 100€. Die Nadel kannst du mit einem kleinen Bürstchen und etwas Isoprophylalkohol (99%) aus der Aphotheke reinigen. Ansonsten brauchst du noch eine ohlefaserbürste für die Schallplatten.

MFG Günther
sudden
Stammgast
#12 erstellt: 03. Nov 2008, 01:04
Hallo Günther,

die Justageanleitung ist super! Danke!

Beim Tonabnehmer wirds dann irgendwann der von dir genannte Shure oder hast du von einem hier oft gelobten Ortofon Vinyl Master Red auch schonmal was gehört? Liegt preislich bei 120 Euro neu. Würdest du zu einem neuen oder gebrauchten Gerät raten?

Ist das Phono-Signal nicht viel schwächer als beispielsweise ein Signal vom CD Player? Daher wahrscheinlich auch niederkapazitive Kabel. Naja, wahrscheinlich ein guter Einwand es nicht "mal eben" zu tauschen :-)

Vorerst letzte Frage: Pro-Ject 1 für 50 Euro, Pro-Ject 2 für 90 Euro, NAD für 90 Euro. Welcher ist klanglich am besten? Großer Unterschied zwischen Pro-Ject 1 und 2?
Hörbert
Moderator
#13 erstellt: 03. Nov 2008, 09:20
Hallo!

Die Pro-Ject Phonobox 1 gefällt mir nicht so gut, ich würde mich an deiner Stelle zwischen Phonobox MKII und NAD PP-2 entscheiden. Der einzige echte Nachteil beider Geräte -finde ich- ist die mangelnden Anpassmöglichkeiten an unterschiedliche Tonabnehmer, so erhälst du eben immer einen guten Durchschnittswert der dem Gros der Toinabnehmer ungefähr gerecht wird. Beide Geräte entsprechen Qualitativ etwa den integrierten Phono-Entzerrern guter Japanischer Mittelklasse-Vollverstärker der frühen 90ger.

Das Vinylmaster-red wäre gegenüber dem Shure eine etwas bessere Alternative, es klingt allerdings erheblich nüchterner als das Shure und nicht ganz so rund. Dafür hat es die bessere Auflösung und kann durch einfachen Nadeltausch noch zu einem VM-blue oder gar VM-silver aufgewertet werden. Du bekommst es eventuell um den gleichen Preis wie das Shure unter der Bezeichnung Ortofon 520 MKII. Das ist das gleiche System auf dem Internationalen Markt, die VM-xx Bezeichnungen gibt es speziell für den Deutschen Markt, -zusammen mit einem saftigen Preisaufschlag.

Bei Phonokabeln sind Kapazitäten unter 60 Pikofarad/Meter wichtig damit der recht frühe Höhenabfall von Magnetsystemen durch den Resonanzschwingkreis gebildet aus Kabel-/Eingangskapazität, Eingangsimpendanz des Phono-Enzerrers und Induktivität der Spule ausgeglichen wird. Die erlaubte Länge eines Phonokabels bemißt sich also durch die Kabelkapazität, 50- 70 Pikofarad Gesamtkabelkapazität sind sehr gut, 90-120 Pikofarad wären eine gerade noch tolerierbare Obergrenze bei denen schon die Goldring MM-Systeme aussen vor blieben. (Es sei denn du stehst auf Zischeln und scharfe S-Laute)

MFG Günther
sudden
Stammgast
#14 erstellt: 03. Nov 2008, 12:00
jetzt bin ich erstmal sprachlos

lini
Inventar
#15 erstellt: 03. Nov 2008, 19:25
sudden: Zur Einschätzung des Marantz: Von der optischen Anmutung her würd ich auf ein bei CEC zugekauftes Gerät tippen - durchaus ein kompetenter Hersteller, der auch viele anderen Marken beliefert hat. Ansonsten ein Modell der 6,5-kg-Klasse, jedoch ohne Quartzregelung - von daher also eher vergleichbar etwa mit einem Technics SL-D303 als mit dem SL-12x0MkII (wobei der gerade Arm auf dem Marantz ein gutes Stück leichter sein dürfte - ich tipp mal auf rund 8 - 10 g (effektive Masse)). Man könnte auch sagen: schon was Anständiges, aber noch nichts richtig Gutes. Den "eBay&Co.-Wert" würd ich mal so bei ca. 60 Euro ansetzen, wenn das Gerät noch in gutem Zustand ist.

Das Seriensystem sieht von der Ersatznadel her nach einem der üblichen Japan-Systeme a la Sanyo & Co. aus - die mit richtig guten Nadeln auch durchaus nett klingen können. Nur scheint es für dieses Modell leider keine guten Nadeln (mehr) zu geben, sondern nur Nachbauten mit einfacher, sphärischer Nadel. Damit der Marantz eine halbwegs ordentliche Chance gegen den 2000-€-CDP hätte, müsste da also definitiv was deutlich Besseres dran. Günther hat ja schon ein paar vernünftige Vorschläge gemacht. Ich würde dem wohl noch unter anderem das Audio Technica AT440MLa (oder das AT120E, wenn's etwas günstiger sein soll) hinzufügen - aber auch das ein oder andere NOS-Schätzchen könnte man nehmen, z.B. das ADC XLMIII. Hmja, und bei den günstigen Phono-Pres könnte man auch durchaus noch den TEC TC-760LC in Betracht ziehen.

Grüße aus München!

Manfred / lini
mightymo
Stammgast
#16 erstellt: 05. Nov 2008, 00:07

Hörbert schrieb:




Es gibt im wesentlichen drei Antriebsarten bei Plattenspielern. Zum einen den Oben schon erwähnten Direktantrieb bei dem Plattentellerachse und Motorachse das gleiche sind.

Dann gibt es Plattenspielern bei denen ein schnell laufender Motor mit relativ kleinem Pulley bei denen der Plattenteller über einen Transmissionsriemen angetrieben wird.

Die dritte mir bekannte Art wird heutzutage wohl nicht mehr hergestellt, da hat man einen Plattenteller mit einem Gummirad direkt ohne Riemen mit einem Schnell laufenden Motor angetrieben, das hieß Reibradlaufwerk.



du hast den linear-antrieb vergessen! zwar auch ein direktantrieb, der sich in seiner bauart allerdings stark von den anderen unterscheidet.


[Beitrag von mightymo am 05. Nov 2008, 00:09 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#17 erstellt: 05. Nov 2008, 00:49
Hallo!

@mightymo

Ja natürlich, und noch einige Unterarten mehr, (Kombinationen aus Riemen-Reibradantrieben, Servo- und Quartz-Direktläufer u.s.w.) Aber ich wollte ausdrücklich nicht Differenzieren sondern eine einfache und klare Antwort geben die für jemanden der die Unterschiede gar nicht kennt das wesentliche aussagt.

MFG Günther
sudden
Stammgast
#18 erstellt: 15. Nov 2008, 03:57
erstmal vielen Dank! Hab jetzt den NAD PP2 abgekauft von nem user aus dem Analog Forum. Klingt schonmal ganz ordentlich!

Ne Plattenreinigungsbürste hab ich noch von meinem Vater.

Jetzt kann ich mich dran machen, den Plattenspieler vernünftig zu säubern und einzustellen. Danach kommt nen neuer Tonabnehmer dran! Ich halte euch mal auf dem laufenden!

sudden
Stammgast
#19 erstellt: 15. Nov 2008, 11:40


heute morgen bin ich etwas übermotiviert aufgewacht und hab mich mal dran gemacht die Gewichte zu justieren. naja, da war wohl etwas ungleichgewicht und der Tonabnehmer hat die Nadel auf die Platte gedrückt und dann ist die Nadel abgebrochen.

gut, ich wollte mir eh ne neue kaufen, aber hat vllt. jemand von euch noch nen alten Tonabnehmer mit Nadel, den er nicht mehr braucht?

Würde gerne mit nem billig-TA etwas experimentieren, bevor da nen 100+ Euro Tonabnehmer drauf kommt.

Scheisse, ich hätte mir doch erst nen Kaffee machen sollen heute morgen.
CyberSeb
Inventar
#20 erstellt: 15. Nov 2008, 12:01
Heute, 03:57
Heute, 11:40

Zu wenig geschlafen heute Nacht?

Mach' Dir keinen Kopf, das sollte die Nadel normalerweise aushalten. Ich weiß nicht, wie das System aussieht, aber möglicherweise hat sich der Cantilever von der Halterung nur gelöst. Bei AT-Systemen passiert das sogar sehr gerne, man kann das wieder kleben.

Wenn die Nadel noch ganz und gerade ist und am anderen Ende ein "Boller" mit zwei kleinen Magneten (um 90 Grad versetzt) ist, handelt es sich um so ein AT-System (auch wenn Marantz drauf steht).

Ansonsten solltest Du dich nach einem anderen System umschauen. Tipps findest Du hier sicherlich schon im Forum.

Gruß, Seb
sudden
Stammgast
#21 erstellt: 15. Nov 2008, 12:24
ja, war um 9 wieder wach. Habs mal versucht zu kleben, trocknet gerade.

Ist aber leider wirklich abgebrochen und nicht einfach nur aus der Halterung gelöst.

Hab auch schon überlegt, das Ding wieder zusammen zu löten, aber 1) hab ich im Moment keinen so feine Lötspitze da und 2) schmilzt dann wahrscheinlich die Nadel weg
lini
Inventar
#22 erstellt: 15. Nov 2008, 18:40
sudden: Och, bis der Diamant als Kohlendioxid verpuffen würde, müsstest Du ihm schon ganz schön einheizen - bis dahin wäre aber die Nadelträgeraufhängung wohl ohnehin schon längst geschmolzen. Zudem meine ich, dass sich da mit normalem Weichlöt-Equipment eh nix schiebt, denn die meisten Nadelträger sind aus Alu-Legierungen gemacht. Und selbst wenn das klappen würde, wäre zu befürchten, dass sich dabei das Nadelträgerröhrchen gut mit Lötzinn füllt und dadurch sowohl deutlich an Masse zulegt als auch anders resoniert als vorgesehen.

Grüße aus München!

Manfred / lini
sudden
Stammgast
#23 erstellt: 15. Nov 2008, 18:51
ja, habs aufgegeben. Ein neuer/gebrauchter Tonabnehmer muss her
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