Pro-Ject Phono Box II

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Gelscht
Gelöscht
#1 erstellt: 25. Feb 2009, 19:29
hallo,

ich möchte mir das denon dl 103 holen,mein verstärker hat keinen phonoeingang,ich brauche nen externen,ist die project phono box II in kombination mit dem dl 103 zu empfehlen?

will nicht mehr als 100,00 euro ausgeben.

mfg
jopetz
Inventar
#2 erstellt: 25. Feb 2009, 20:25
Die 100-Euro-Pres würde ich für MC-Systeme nicht unbedingt empfehlen, aber technisch gehen tut es, das System ist laut Datenblatt auch nicht 'zu leise' für die PhonoBox.

Aber muss es denn ein MC sein? Mit einem ordentlichen MM kommst du mit der PhonoBox m.E. weiter.


Jochen

PS: Was für einen Plattenspieler/Tonarm hast du denn? Das Denon passt zu eher schwereren Armen -- war das eine bewusste Entscheidung?
Hörbert
Moderator
#3 erstellt: 25. Feb 2009, 21:29
Hallo!

An welchem Tonarm soll das DL-103 denn Laufen? Du weißt schon daß das ein Tonabnehmersystem mit einem geringen Korpusgewicht und sehr geringer Nadelnachgiebigkeit ist das an einen schweren Tonarm gehört?

MFG Günther
Gelscht
Gelöscht
#4 erstellt: 27. Feb 2009, 19:29

jopetz schrieb:

Das Denon passt zu eher schwereren Armen -- war das eine bewusste Entscheidung?


ja...
Gelscht
Gelöscht
#5 erstellt: 27. Feb 2009, 19:30

Hörbert schrieb:
Hallo!

An welchem Tonarm soll das DL-103 denn Laufen?

MFG Günther


technics sl 1300 mkII


Du weißt schon daß das ein Tonabnehmersystem mit einem geringen Korpusgewicht und sehr geringer Nadelnachgiebigkeit ist das an einen schweren Tonarm gehört?


ja,weiß ich!
vampirhamster
Inventar
#6 erstellt: 27. Feb 2009, 19:51
[quote="Basslinie",ist die project phono box II in kombination mit dem dl 103 zu empfehlen?

will nicht mehr als 100,00 euro ausgeben.

mfg[/quote]

Hi,
die Phono-Box von Pro-Ject hat mich hier nicht ueberzeugt.
Ein 20 Jahre alter Vollerverstaerker hat m.M. nach bessere Phono-Eingaenge als dieser ueberteuerte Kasten.
Die Phono-Box I gabs es z.B. unter einem anderen Markennamen (Vivanco ; Hama) bei Conrad fuer 24,95€ (absolut baugleich !).
Die PhonoBox II hat Pro-Ject nur in ein attraktiveres Gehaeuse gesteckt und wenig technisch verbessert.

Bis 180-200€ wuerde ich mir keinen externen Phonovorverstaerker holen, sondern
das Geld in einen gebrauchten Verstaerker mit einer Phonosektion stecken.
Das DL-103 hat sicherlich besseres verdient als dieses Kaestchen von Pro-Ject .


[Beitrag von vampirhamster am 27. Feb 2009, 19:52 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#7 erstellt: 27. Feb 2009, 21:26
Hallo!

@Basslinie

Das sollte mit einer entsprechend schweren Headshell machbar sein, (10-12 Gramm) Allerdings kommst du damit auch nur auf eine Tonarm-Tonabnehmer Resonanzfrequenz um die 14 Hz. Bei einer entsprechenden Schnelle besteht da eigentlich immer die Möglichkeit daß es dir den Tonabnehmer für einen Sekundenbruchteil aus der Rille hebt. Ein DL-160 oder Benz-Micro MC-20E2 wäre da -technisch gesehen- eine günstigere Wahl.

Aber jeder wie er will.

MFG Günther
majordiesel
Stammgast
#8 erstellt: 27. Feb 2009, 21:50
Ich hatte das 103 an einer phonobox mk2 und da blieb das system WEIT unter seinen möglichkeiten. Festgestellt hab ich das nämlich als ich das 103 dann mal an der gleichen anlage aber mit einem 1000 euro phonopre ausprobiert hab. und da war echt die hölle los;)!! Ist wohl so ein ungeschriebenes gesetz das ein 103 einen sehr guten phonopre braucht und noch besser mit übertrager und mm-phonopre läuft...
viele grüße
markus
Hörbert
Moderator
#9 erstellt: 27. Feb 2009, 21:56
Hallo!

@majordiesel

Das liegt nicht am Phono-Entzerrer direkt sonden an dem hohen Innenwiderstand des DL-103, das System sollte mit etwa 1 Kiloohm abgeschlossen werden. Handelsübliche -nicht einstellbare- Phono-Entzerrer laufen zumeist auf dem Quasi-Normabschlußwert von 100 Ohm.

Glücklich wer einen Lötkolben hat.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 27. Feb 2009, 21:57 bearbeitet]
majordiesel
Stammgast
#10 erstellt: 28. Feb 2009, 00:11
mit den 1kohm war mir schon klar...der teure phonopre lief im übrigen per load symetrisch, also ohne anpassung...und an meiner jetzigen vanguard-kombi war es auch nicht ideal...
Hörbert
Moderator
#11 erstellt: 28. Feb 2009, 17:53
Hallo!

@majordiesel

Offenbar einer der besseren Phono-Entzerrer die beim Symmetrischem Anschluß die Impendanzanpassung automatisch vornehmen. Eigentlich gab es das früher auch bei einigen der alten Japanischen Vorverstärker bei Asymmetrischem Anschluß aber das wird heutzutage wohl nicht mehr für nötig erachtet.

Ich finde es schon eigenartig wieviele Klimmzüge von manchen Usern unternommen werden um ein 120 Euro MC zum klingen zu bringen. Dabei wäre ein nur wenig teuereres MC wie das Goldring - Eroica LX problemlos mit Normanschluß zu betreiben.

Aber jeder wie er will.

MFG Günther
majordiesel
Stammgast
#12 erstellt: 01. Mrz 2009, 10:37

Hörbert schrieb:

Ich finde es schon eigenartig wieviele Klimmzüge von manchen Usern unternommen werden um ein 120 Euro MC zum klingen zu bringen.

Das sehe ich EXAKT genauso;):D!
Viele Grüße
Markus
Sharangir
Inventar
#13 erstellt: 02. Mrz 2009, 02:33
Hi,

ging es hier um die da hier?

Wäre interessiert an der, sie am Xpression III Comfort zu betreiben, da der Röhren-Vollverstärker, der ebenso wie der Plattenspieler erst im Sommer angeschafft werden können!, keinen Phono-Eingang hat.


Aber so wie das hier klingt, ist die das Geld nicht im geringsten wert?
Hörbert
Moderator
#14 erstellt: 02. Mrz 2009, 03:21
Hallo!

Es gibt sicherlich Phono-Entzerrer die alleine schon durch ihre Ausstattung (Symmetrische Eingänge, anpassbare Eingänge, skalierbarer Ausgang, getrennte MM- und MC-Eingänge) wesentlich flexibler sind. Aber wenn du die Eigenarten der kleinen Phonobox bei der Systemwahl ein wenig berücksichtigst tut sie auf alle Fälle ihren Dienst.

Natürlich gibt es Entzerrer mit besseren technischen Werten, -aber eben nicht für 100 Euro-. Der Geräuschspannungsabstand könnte sowohl bei MC wqie bei MM besser sein. Der Klirrfaktor hält sich allerdings noch im Rahmen und die Genauigkeit der RIAA-Entzerrungskurve ist noch Praxisgerecht. -Genauer jedenfalls als bei jeder beliebigen Schallplatte-.

MFG Günther
HerEVoice
Stammgast
#15 erstellt: 02. Mrz 2009, 09:35
Hi

Hörbert schrieb:


Es gibt sicherlich Phono-Entzerrer die alleine schon durch ihre Ausstattung (Symmetrische Eingänge, anpassbare Eingänge, skalierbarer Ausgang, getrennte MM- und MC-Eingänge) wesentlich flexibler sind. Aber wenn du die Eigenarten der kleinen Phonobox bei der Systemwahl ein wenig berücksichtigst tut sie auf alle Fälle ihren Dienst. + den Rest


Und das sehr gut, wie ich aus den über mein PC Setup zum digitalisieren von LPs, zu Geschenkszwecken,( DUAL 1229/V15IV/Phono BOX II/ Behringer SRC 2496 A/D & D/A Wandler) vergleichend über die Main Anlage abgehörten Aufnahmen heraushören kann. Mehr als zufriedenstellend = gut!
Hier liegen keine Welten dazwischen!

Grüße
Herbert


[Beitrag von HerEVoice am 02. Mrz 2009, 09:38 bearbeitet]
Sharangir
Inventar
#16 erstellt: 02. Mrz 2009, 10:50
Okay, vielen Dank auch hier nochmal

In dem Falle werde ich vorerst mal über meinen AV-Receiver abspielen und dann, wenn der Plattenspieler nach hinten wandert, die Phonobox dazukaufen, denn sonst müsste ich zwei mal 15m cinch nutzen, 1x zum AVR und 1x wieder zurück zur Endstufe


Sharangir
Inventar
#17 erstellt: 11. Mrz 2009, 02:00
Doch noch ne Frage:

Macht es Sinn, die Tubebox II zu nehmen, wenn ich den Plattendreher an einer Röhre nutzen will?
(Destiny EL34, 500€ kein MM-Preamp)


Mein Gedanke war der, dass das Signal (via CD oder so eingespeist!) ja EH über die Röhrenvorstufe geht und somit doch den "vollen" Röhrenklang bekommen sollte!

Oder würde die Prebox da etwas kaputt machen?


Dazu kommt, dass für die Tubebox II 300€ einfach zu viel des Guten sind..
Für 100€ sofort



Was meinen die Profis?

Grüsse
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