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Pro-Ject Phono Box S mit AT311EP

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DJCoci
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 02. Jul 2015, 05:20
Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich habe eine Pro-Ject Phono Box S geschenkt bekommen welche an der Unterseite verschiedene Einstellmöglichkeiten bietet.
Ich weiss jetzt nicht wie ich dort die optimale Einstellung für mein System wähle.
Es handelt sich hierbei um ein Produkt von Audio Technica und hat die Bezeichnung AT311EP.
Auf der Audio Technica Webseite finbden sich folgende Technische Eigenschaften zu diesem System:

Type: Dual Magnet
Frequency Response: 15 to 27,000 Hz
Channel Separation: 29 dB / 18 dB (1 kHz/10 kHz)
Channel Balance: 1.25 dB (1 kHz)
Vertical Tracking Angle: 20 degree
Recommended Load Impedance: 47,000 W
Coil Inductance: 400 mH (1 kHz)
Output Voltage:5 mV (at 1 kHz, 5 cm/sec)
Stylus Shape: Elliptical
Cantilever: Alloy Tube
Stylus Construction: Bonded Round Shank
Mount: P-mount & 1/2” mount

Die Einstellungen an der Pro-Ject Phono Box S lassen sich dieser PDF Datei entnehmen.

http://www.box-designs.com/inhalt/de/manual/manual_phonoboxs.pdf

Dazu kann man hier noch einen Subsonic Filter ein- oder ausschalten.

Welche Einstellungen sind für mein System empfelenswert?

Recht herzlichen Dank für Ihre Antworten.


[Beitrag von DJCoci am 02. Jul 2015, 05:21 bearbeitet]
sandmann319
Inventar
#2 erstellt: 02. Jul 2015, 06:56
Schalter 1 auf On,
alle anderen auf aus.
subsonic taste eingedrückt, also on

Gruß Gerd
DJCoci
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 02. Jul 2015, 07:37
Recht herzlichen dank für Ihre Antwort.

Was bewirkt diese Subsonic-Taste?

Ich weiss das ich ein Grottenschlechtes System besitze, aber für mehr reicht momentan nicht mein Budget.
8erberg
Inventar
#4 erstellt: 02. Jul 2015, 07:48
Hallo,

ein Subsonic-Filter schneidet die tiefen Frequenzen "ab", da dort bei Schallplatten eh nix drauf ist, also alles was da ankommt ist Rumpeldibumpel von Platte und/oder Plattenspieler.

Peter
DJCoci
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 02. Jul 2015, 08:55
Danke für Ihre Hilfe.

Eine kurze Frage hätte ich noch.

Ich denke das der Vorverstärker eher überdimensioniert ist für mein System, oder?
8erberg
Inventar
#6 erstellt: 02. Jul 2015, 09:36
Hallo,

kommt auf Deine verwendete Nadel an...

Die AT-Generatoren sind OK, eine hochwertige Nadel mit elliptischen Schliff - dann ist das schon ganz OK, Steigerung nach "oben" geht immer.

Eine Nachbaunadel für ein paar Euro wird wohl dagegen wenig überzeugend klingen.

Bei der AT-Systemfamilie gibt es mit Sicherheit auch andere Nadeln die passen

Peter


[Beitrag von 8erberg am 02. Jul 2015, 10:01 bearbeitet]
sandmann319
Inventar
#7 erstellt: 02. Jul 2015, 09:50
Ein Phonovorverstärker kann nie Überdimensioniert sein, nur umgekehrt.
Komm nicht auf die Idee den zu verkaufen, du wirst es sonst irgendwann bereuen.
Einstellbare Phonopres sind nicht billig.

Gruß Gerd
sandmann319
Inventar
#8 erstellt: 02. Jul 2015, 09:59

Ich weiss das ich ein Grottenschlechtes System besitze,


Wie kommst du denn da drauf?
hat dir das jemand eingeredet?

Mach doch erst einmal eigene Erfahrung, denn nur du kannst entscheiden ob dir der Klang gefällt,
was andere davon halten sollte dir Wurscht sein.

Gruß Gerd
DJCoci
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 02. Jul 2015, 11:09
Danke für die freundlichen Antworten.

Ich nutze eine eliptische Nadel in meinem System welche original von Audio Technica ist.

Ich vermute das ich ein grottenschlechtes System nutze da es ja wesentlich hochwertigere und teurere Systeme gibt als das welches ich nutze.
cumbb
Gesperrt
#10 erstellt: 02. Jul 2015, 11:20
Tonabnehmer entkoppeln vom Tonarm. Kabel von Tonabnehmer bis Verstärker ohne Unterbrechung. Wenn unsymmetrisch angeschlossen, dann die zwei "Massen" am Tonabnehmer verbinden und nur ein Strang zum Verstärker nutzen. Ab und zu mal Nadel säubern. Ab und zu Tellerlager säubern und frisches Öl rein. Keine Filzmatte.
Die meisten "hochwertigen" TA sind schlecht montiert an nicht so guten Plattenspielern, sind schlecht angeschlossen an nicht so guten Entzerrern und Verstärkern und Lautsprechern. Schade!
sandmann319
Inventar
#11 erstellt: 02. Jul 2015, 11:26
Ich und andere hier im Forum benutzen z.B. , neben anderen, auch dieses hier
Link

Es ist ein Audio-Technica AT91 mit einer Elliptischen Nadel
und damit kann schon gut Musik Hören,
es muss nicht immer das Teuerste und Beste sein,
es kommt doch immer darauf an, was man für Ansprüche hat,
was mann sich leisten kann und will
und ob man damit zufrieden ist.
Nicht jeder braucht ein System für hunderte oder tausende von Euros,
der Rest der Anlage muss ja auch dazu passen.

Es gibt einen wichtigen Gesichtspunkt dabei:

Die Klangqualität einer Anlage ist maximal nur so gut wie jene des schlechtesten Gerätes in der Signalkette.
Diese Regel bekommen angehende Tontechnikstudenten so früh wie möglich eingetrichtert,
und auch HiFi-Fans sollten sich immer mal wieder daran erinnern.

Und ich erweitere ihn noch.
Wenn ich damit zufrieden bin, reicht es, egal was andere davon halten.
8erberg
Inventar
#12 erstellt: 02. Jul 2015, 11:58
Hallo,

es wird viel Tinnef erzählt, vor allen Dingen bei Plattenspielern.

Es gibt einige hochwertige und teure Systeme die jeden Cent wert sind, aber andersrum gibt das auch viel Klamauk & Klimbim.

AT hat mit Sicherheit nicht die übelsten Bodies und mit Original-Nadeln ist man schon auf der sicheren Seite.
Ich glaub ich hab mal gehört, dass auch "hochwertigere" Nadeln von AT dran passen, frag mich aber nicht, der Manfred (Lini) weiß es mit Sicherheit genau.

Zum Rest: Jeder darf ja seine Meinung haben, aber damals als Plattenspieler noch Gerät Nr. 1 waren die Hersteller nicht blöde. Bei einigen Tips frag ich mich wirklich... egal.

Das Schlechteste am ganzen Medium ist eh die Schallplatte selber.

Peter
akem
Inventar
#13 erstellt: 02. Jul 2015, 12:31
Tonabnehmer entkoppeln vom Tonarm.
--> Wie?

Kabel von Tonabnehmer bis Verstärker ohne Unterbrechung.
--> Bei den winzigen Strömen nicht wirklich notwendig.

Wenn unsymmetrisch angeschlossen, dann die zwei "Massen" am Tonabnehmer verbinden
--> Wieso? Da machst Du Dir nur ne Masseschleife auf...

und nur ein Strang zum Verstärker nutzen.
--> Strang? Was meinst Du damit?

Ab und zu mal Nadel säubern.
--> Ich würde sagen: nach jeder Plattenseite...

Ab und zu Tellerlager säubern und frisches Öl rein. Keine Filzmatte.
--> Okay.

Die meisten "hochwertigen" TA sind schlecht montiert an nicht so guten Plattenspielern, sind schlecht angeschlossen an nicht so guten Entzerrern und Verstärkern und Lautsprechern. Schade!
--> Woher willst Du das wissen? Und was verstehst Du unter "nicht so guten Plattenspielern", "schlecht angeschlossen", "nicht so guten Entzerrern und Verstärkern und Lautsprechern"? Entscheidend ist doch erstmal, daß Tonabnehmer und Tonarm zusammenpassen. Hier besteht das mit Abstand größte Potential, Performance zu verschenken. Und das hat nix mit dem Preis des Tonarms zu tun...

Gruß
Andreas
cumbb
Gesperrt
#14 erstellt: 02. Jul 2015, 12:47
Cool, endlich Jemand, der einen der zwei Masse-"Stränge" all seiner Cinch-Kabel, die zwei Kanäle von einem Gerät zu einem Gerät verbinden, an einem Kanal trennt, nicht verbindet;-) Verhindert auch Brummschleifen. Und minimiert Querschnitt und definiert-ere Übergangswiderstände und sicher mehr.
8erberg
Inventar
#15 erstellt: 02. Jul 2015, 13:40
Hallo,

also symmetrisch anschließen? Wäre ja eh am Saubersten.

Geht ja, wenn man beim Tonabnehmer die Gehäusemasse von Masse trennt und mit dem Tonarm verbindet.
Preamps mit XLR-Anschluß gibts ja auch.

Masse war bei DIN immer verbunden, hat bei sauberer Ausführung und vernünftigen (!) Kabeln (was nix mit Voodoo zu tun hat) auch nicht gebrummt.
Leider bekommt man keine gescheiten DIN-Kabel mehr

Peter
sandmann319
Inventar
#16 erstellt: 02. Jul 2015, 14:47
Und schon ist der Schwachsinn wieder in vollem Gange.
Was hat dieses Gesülze hier in diesem Fred zu suchen?
Glaubt ihr wirklich das das für den TE. von Belang ist?

Dann wünsche ich noch viel Spaß.
cumbb
Gesperrt
#17 erstellt: 02. Jul 2015, 14:49
Symmetrisch anschliessen und auch verstärken. Und schon stellt sich heraus, daß eine Menge Verzerren, Kratzen nicht die Nadel oder mechanische Abstimmung oder sonstetwas, sondern das Netzteil, nicht nur das der Entzerrer!-, war.
DIN würde auch ich auch bei Phono bevorzugen, für symmetrisch. Könnte auch für einen "quasisymmetrischen" Anschluß genutzt werden. Und schon sind wir bei sinnhaften Querschnitten und auch Kabelaufbauten.
Momentan habe ich noch - weil ich nicht zu komme)-: - Koax dran (hatte mir mal einen anderen Tonarm gegönnt). Baute nun einen Verstärker samt Entzerrer für Jemanden, damit der mal anständig hören kann. Und diese geile Kiste zeigt mir, daß ich nun - endlich einmal - das Gelump neu verstrippen muß. Das klingt hier doch recht diffus.
akem
Inventar
#18 erstellt: 02. Jul 2015, 14:50

8erberg (Beitrag #15) schrieb:
Hallo,

also symmetrisch anschließen? Wäre ja eh am Saubersten.

Geht ja, wenn man beim Tonabnehmer die Gehäusemasse von Masse trennt und mit dem Tonarm verbindet.
Preamps mit XLR-Anschluß gibts ja auch.

Masse war bei DIN immer verbunden, hat bei sauberer Ausführung und vernünftigen (!) Kabeln (was nix mit Voodoo zu tun hat) auch nicht gebrummt.
Leider bekommt man keine gescheiten DIN-Kabel mehr

Peter


Natürlich symmetrisch, was sonst? Jeder Tonabnehmer, egal ob MM, MI oder MC, ist per se eine symmetrisch erdfreie Signalquelle. Manchmal hängt an einem der Minusanschlüsse noch das "Schirmblech" mit dran, was aber an der Erdfreiheit erstmal nichts ändert, weil das Blech ja auch potentialfrei ist. Und so richtig wirksam ist so ein "Schirmblech" ja eh nicht, weil es ausgerechnet in der Richtung offen ist wie ein Scheunentor, wo die maximale Empfindlichkeit für magnetische Störfelder ist. Ein einfaches Blech mit Masseanschluß ist aber gegen Magnetfelder eh kaum wirksam, da müßte ein MU-Metallblech her. Ob das Ding also an Masse hängt oder nicht ist mehr oder weniger wurscht...

Bei DIN war am anderen Ende des Kabels echte Masse. Also DC-Masse und NF-Masse (und HF-Masse). Wenn man da am Tonabnehmer die beiden Minus-Anschlüsse verbunden hat, hat das zumindest für DC und NF keinen Unterschied gemacht (für HF vielleicht schon, aber das ist eh ne andere Welt mit anderen Gesetzen). Das ist bei Cinch aber keineswegs immer der Fall. Das kann auch ein erdfreier Eingang sein, das kann auch ein quasisymmetrischer Eingang sein. Dann kann es zwar sein, daß eine externe Verbindung keine (hörbare) Auswirkung hat, es kann aber auch sein, daß ich mir dadurch Störungen einfange (Common Mode Rejection wird kompromittiert). Nebenbei wird auch die Kanaltrennung kompromittiert.

Gruß
Andreas
DJCoci
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 02. Jul 2015, 16:36

sandmann319 (Beitrag #16) schrieb:
Und schon ist der Schwachsinn wieder in vollem Gange.
Was hat dieses Gesülze hier in diesem Fred zu suchen?
Glaubt ihr wirklich das das für den TE. von Belang ist?


Es tut mir leid das ich jetzt für Unmut hier gesorgt habe.
Dies war nicht mein Ziel und so auch nicht von mir beabsichtigt.
Dies tut mir wirklich aufrichtig leid und möchte mich dafür höflichst und aufrichtig bei Ihnen allen entschuldigen.
Dennoch haben Sie mir alle bisher sehr geholfen und Mut gemacht das es vielleicht ja doch noch eine klangliche Verbesserung gibt.
Ich werde das Ganze am Wochenende montieren und mich bei Bedarf hier noch einmal melden.
Bis dahin viel Spaß beim Schallplatten hören und bei den sonst so anstehenden Freizeitaktivitäten.


[Beitrag von DJCoci am 02. Jul 2015, 16:37 bearbeitet]
Tauern
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 02. Jul 2015, 16:55
Habe mitgelesen.


Und schon ist der Schwachsinn wieder in vollem Gange.
Was hat dieses Gesülze hier in diesem Fred zu suchen?
Glaubt ihr wirklich das das für den TE. von Belang ist?




Außerdem:

Lieber Themensteller, you can say you to us

Grüße

Tauern
cumbb
Gesperrt
#21 erstellt: 02. Jul 2015, 17:16
Da hier ja gerade Platz, Raum, passender Zusammenhang ist, was die eine oder den anderen auch auf weitere Ideen bringen kann (Aber Niemand soll sich bitte persönlich angesprochen fühlen!!! - ich bemerkte soeben, dass ich mal die "Kanaltrennung" im Besonderen einbrachte:

Meine Erfahrung ist, dass es eine "Relevanz-Hierarchie" gibt. Was ist für das Gehör wesentlicher.
Beispiel bei Phono:
DIN vor Cinch.
Wenn unsymmetrisch angeschlossen: Eine Verbindung der Massen am TA vor separaten Massen (Das Gehör bekommt scheinbar die Differenzen zwischen unterschiedlichen Positionen, "Materialien" und mehr herausgehört!).
Ein Massekabel statt zwei Massekabel (Trotz Verbindung. Also geringerer Querschnitt. Bekommt das Gehör scheinbar herausgehört - noch weniger "Kanaltrennung").
Sachen wie Anlöten, keine unnötigen Stecker und Buchsen brauche ich nicht zu erklären.
Kann zwar im ersten Moment irritierend nüchtern sein, aber nach einer Umstellung des Hörens - nicht mehr primär tonal, sondern Körnung, Verhältnis Farbe-Raum-Kontur, Rhythmus, Vorhänge u. a. - bekommt man solche Unterschiede bald deutlich beschrieben. Und schon ist man bei Tonarm und Laufwerk. Abstimmung über Materialien, Massen, Schwing- und Resonanzstrukturen, Lager, Antrieb und sicher mehr. Da liegt eine Menge Grau und Flach. Holz oder Holzwerkstoffe bspw. sind tabu. Hohe Massen sind tabu. Und mehr.

Aber dann muss auch alles andere stimmen. Betrifft nicht nur Entzerrer:
SE (ein Charakter von/für Positiv und Negativ) vor "Quasikomplementär" (zwei gleiche Charakter von/für Positiv und Negativ) vor Komplementär (zwei ungleiche Charakter von/für Positiv und Negativ): weniger "Kanaltrennung".
Symmetrisch vor unsymmetrisch (scheinbar bevorzugt das Gehör die Sauberkeit durch "Auskreuzen" der Netzteil-"Signatur" (vor) der minimalen Unsauberkeit durch einen zweiten, wenn auch gleichen, so doch hinreichend different klingenden Verstärker).
Wenige Verstärker (aktive Bauteile), einhergehend wenige passive Bauteile, vor vielen Verstärkern (aktiven Bauteilen), einhergehend passive Bauteile. Jedes Bauteil "signiert" Signal!: Weniger Kanaltrennung.
Ein Netzteil vor mehreren Netzteilen (Netzteil-Unterschiede durch Bauteile). Weniger Kanaltrennung.
Aktives Netzteil vor passivem Netzteil.
Viel Siebung und/oder Glättung vor wenig Siebung und/oder Glättung.
Platinenlos vor Platine.
Kleine Querschnitte vor großen Querschnitten.
Und mehr.

Weiter gehts bei LS und Raum und weiss der Teufel.-)

Die meisten Signale sind mono oder fast-mono, auf beiden Kanälen mehr oder weniger drauf. Wenn da Unterschiede gemacht werden, die nicht hingehören ... sehr deutlich zu hören bei Mono-Endstufen, kanalgetrennten Netzteilen ...
Die Absicht, Kanäle getrennt zu halten, führt zu einer weiteren "Kanaltrennung" durch Differenzen, die nicht auf dem Tonträger sind, zu einer Bildung von zwei Signalen statt des Erhalts des vorhandenen "einen Signals" (Mono, mehr oder weniger "unmittig"), der Homogenität. Scheinbar Viele verwechseln dies mit Auflösung oder Detaillierung oder auch Räumlichkeit und mehr. Wem seine Kanaltrennung nicht genügt, muss seine LS etwas weiter auseinanderrücken.-)
Wuhduh
Inventar
#22 erstellt: 02. Jul 2015, 17:52
Anscheinend haben die virtuellen Radiergummies heute hitzefrei bekommen und sitzen im 20-Grad-Swimmingpool mit einer Pina Colada.
8erberg
Inventar
#23 erstellt: 02. Jul 2015, 18:17
Hallo,

jo, die Hitze entschuldigt einiges...

Peter
sandmann319
Inventar
#24 erstellt: 02. Jul 2015, 20:34
Hallo DJCoci,

du brauchst dich für nichts entschuldigen,
es ist nicht dein Fehler oder sogar deinen Schuld wenn andere deinen Fred kapern
und in stark angehauchter asozialer Art und Weise für ihre eigenen Interessen missbrauchen.

Und wem der Schuh jetzt passt, soll ihn sich anziehen.
DJCoci
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 03. Jul 2015, 04:50
Danke für die Antwort.
Es beruhigt mich ein wenig das ich dieses Problem nicht ausgelöst habe.
Ich werde mich wie vorher schon angekündigt bei Bedarf noch einmal hier melden wenn ich Probleme haben sollte.
Was mich nur etwas wundert das ich nur Schalter 1 auf On stellen soll und alles andere auf OFF stehen soll.
Ich werde es probieren.
Egal was dabei herauskommt, ich werde es hier mitteilen.
Vorerst einmal Danke an alle die "zu meinem Thema" geantwortet haben.
sandmann319
Inventar
#26 erstellt: 03. Jul 2015, 08:01
Ist doch ganz einfach,
siehe Bild 3 in der Anleitung.

Schalter 1-3 Verstärkungsfaktor, 1ON =43db (für MM-Systeme 40 oder 43 db)
Schalter 4-6 Abschlusswiderstand alle 3 off =47kOhm (braucht das System)
Schalter 7+8 Abschlusskapazität beide off 100pF (richtig für dein System, Kabelkapazität kommt noch hinzu)

Wenn du einmal ein anderes System einbaust, mit anderen Werten, auch wenn es sich um ein MC-System handeln sollte,
dann werden diese über die Schalter eingestellt, wie in den Beispielen dargestellt.
Lass dich nicht durch die Beispiele auf Seite 2 irritieren.

Gruß Gerd
DJCoci
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 04. Jul 2015, 15:08
Da bin ich wieder.
Die Pro-Ject Phono Box S ist verkabelt und in Betrieb.
Was soll ich sagen?
Ich bin glücklich!
Diese Box holt eine Menge Potenzial mehr aus meinem Plattenspieler heraus.
Ich danke allen die sich an diesem Beitrag beteiligt haben, wenn auch gewisse Dinge für mich nicht nachvollziehbar waren und ich nicht das Verständnis dafür habe.
Besonders möchte ich mich bei Sandman319 bedanken, da er mir noch einmal geduldig erklärt hat wie er zu den Einstellungen gekommen ist welche für mein System nötig waren.
Ich freue mich auf das nächste Mal wenn eine Frage zum nächsten Problem hier nötig ist.
Macht es gut und genießt das Wetter und den Sommer.
sandmann319
Inventar
#28 erstellt: 04. Jul 2015, 19:39
Na dann viel Spass.

Gruß Gerd
lini
Inventar
#29 erstellt: 04. Jul 2015, 22:51
Peter: Jein. Soll meinen, zumindest mit den normalen, originalen AT-Aufrüstnadeln sieht's inzwischen eher düster aus, also den Varianten ATN3472NE und ATN3472LC aus normaler Produktion. LPGear sollte allerdings noch die ganz speziellen ATN3472MLs aus einer besonderen Produktions-Charge haben - nur ist diese MicroLine-Variante genauso wie die LinearContact-Variante lediglich gebondet. Und dann gibt's halt auch noch ein paar Dritthersteller-Varianten in hyperelliptisch, "VividLine" und Shibata.

Insofern ist die ATN3472SE des AT311EP/AT92E(CD) inzwischen tatsächlich eh schon die hochwertigste, normale Serien-Nadel von AT für diesen Body-Typ. Nutzern, die auf T4P angewiesen sind und ein AT-System und damit in Sachen Nadelqualität noch deutlich höhergehen wollen, würd ich allerdings sowieso zur AT102P-Familie raten. Da ging's ursprünglich bis hinauf zum quadratisch-schaftigen Nackedei mit LinearContact- und später noch MicroLine-Schliff auf Beryllium-Stäbchen (ATN152LP/ATN152MLP) - zudem besteht mechanische Kompatibilität zu diversen, weiteren Nadel-Einschüben der erweiterten AT120/AT100-Familie (meine/AT-Nomenklatur). Zur Not kann man also zum Beispiel auch noch 'ne aktuelle ATN440MLa oder ATN440MLb dranstecken - es sei denn, man findet (wie ich zum Beispiel) deren Farbe zum... äh... na, sagen wir mal, zum Augenkrebs-Bekommen.

Aber so schlecht ist die ATN3472SE normalerweise auch wieder nicht, als dass ein Otto-Normal-Hifi-Fan nicht schon völlig ausreichend Freude dran haben könnte - oder völlig ausreichende Freude dran haben, falls jemand das lieber adjektivisch als adverbial konstruiert haben mag. Auch ok (meint: mir fast wurscht), aber mir liegt an der Stelle die adverbiale Variante irgendwie näher. *kicher* Naja, wie dem auch sei, ich wollt ja eigentlich noch 'ne PM beantworten...

Grüße aus München!

Manfred / lini
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