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projekt debut 3 -----> Antiskating Einstellung

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philllphilll
Neuling
#1 erstellt: 11. Mrz 2009, 13:04
Hallo zusammen,

hab gestern meinen niegel nagel neuen debut 3 bekommen. aber bin dann bei den einstellungen des gerätes leicht in taumeln gekommen da das antiskating gewicht nicht das tuht was es tuhen soll, nämlich den tonarm am ende der platte zurück zu ziehen.



also frage ich mich folglich ob ich evtl das pendel falsch eingehängt habe.. da ich das gewicht des tonarms wie in der gebrauchsanweisung beschreiben eingestellt habe und jener eigentlich auch funzt.



meine frage is jetzt:
wie hängt man das antiskating gewicht ordnungsgemäß ein?

ich habe es bis jetzt eben in einen der drei dafür vorgesehenen kerben eingehängt und dann durch die metalldraht öse gependelt. damit dann hier das gewicht frei hängen kann..?

danke schon mal für eure antworten
GandRalf
Inventar
#2 erstellt: 11. Mrz 2009, 13:25
Moin auch,


nämlich den tonarm am ende der platte zurück zu ziehen.


Das soll es ja gar nicht!!

Der Plattenspieler ist voll auf deinen Einsatz angewiesen.
Sowohl beim Aufsetzen der Nadel, als auch beim Zurückführen nach dem Abspielen.

Das Antiskatinggewicht soll nur eine Kraft "kompensieren", die sich Skatingkraft nennt, und eine Bestrebung hat, die Nadel in der Rille immer etwas an die innere Flanke zu "ziehen".

Stell das Gewicht nach der Anleitung ein! Das passt dann schon!



[Beitrag von GandRalf am 11. Mrz 2009, 13:25 bearbeitet]
Bepone
Inventar
#3 erstellt: 11. Mrz 2009, 13:27
Hallo Phill,

willkommen im Forum!


Ich kenne deinen Plattenspieler an sich nicht, aber eines ist sicher: Das Antiskatinggewicht soll den Tonarm am Ende keinesfalls zurückziehen!
Hat der Project denn überhaupt eine automatische Armrückführung? Wenn nicht, dann bleibt der Arm auch auf der Stelle.

Das Antiskatinggewicht ist dazu da, die Skatingkraft, die beim Abspielen der Schallplatte wirkt und den Tonarm nach innen zieht, ungefähr zu kompensieren.
Das heißt, die Antiskatingeinrichtung zieht den Tonarm nur ganz leicht nach außen, so leicht dass du es nicht spüren wirst.

Du kannst testen, ob du das Gewicht ordnungsgemäß angebracht hast: Den Tonarm auspendeln (in Schwebe bringen, so wie du es beim Einstellen der Auflagekraft getan hast). Der Lift muss abgesenkt sein.
Jetzt muss der schwebende Tonarm vom Antiskatinggewicht langsam von innen nach außen gezogen werden.


Edit:

GandRalf war schneller...


Gruß
Benjamin


[Beitrag von Bepone am 11. Mrz 2009, 13:28 bearbeitet]
philllphilll
Neuling
#4 erstellt: 11. Mrz 2009, 18:02
hey cool das ihr so schnell auf meine frage geantwortet habt..

ich werd mir eure tips zu herzen nehmen und mir das ganze heute abend nochmal in ruhe zu gemüte führen.

danke

wolli101
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 13. Mrz 2009, 01:24
Hallo PhilllPhilll,

ich weiss nicht ob ich das recht in Erinnerung habe, aber ich meine einmal gelesen zu haben wie man ein Antiskating-Gewicht korrekt einstellt:

Du nimmst Dir ein Platte mit möglichst breiter Leerrille und setzt die Nadel dann zwischen den Rillen ab (bei laufendem Dreher natürlich). Das Antisakting ist dann korrekt eingestellt, wenn die Nadel nicht nach links oder rechts abdriftet, sondern von der Rille "eingeholt" wird.

Sollte ich mich irren möge man mich es wissen lassen.

Grüße
Wolli
GandRalf
Inventar
#6 erstellt: 13. Mrz 2009, 09:27
Moin Wolli,

Ich lasse wissen , dass es so einfach leider nicht ist!
Über dieses Thema füllen sich Seiten und Threads in den einschlägigen Foren.
Grundsätzlich spielt auch die Reibung der Nadel in der Rille eine Rolle für das Verhältnis von Skating- zu Antiskatingkraft.
Auch die Position auf der Platte, sowie der Schnitt, sprich die Stärke der Rillenmodulation (Lautheit der Töne) spielt eine Rolle.
Da aber so viele Einflüsse nicht 100% abgestimmt werden können (zumindest nicht ohne hochkomplexe Computersimulationen ;))
Ist hier die empfohlenen Annäherung nach Angaben des Herstellers völlig ausreichend!

Wenn euch das Thema doch stärker interessieren sollte, könnt ihr ja mal die Suchfunktion oder Google bemühen.
Viel Spaß beim sortieren der 1000+X Meinungen und Ansichten.



[Beitrag von GandRalf am 13. Mrz 2009, 09:28 bearbeitet]
Ludger
Inventar
#7 erstellt: 13. Mrz 2009, 09:34
Hallo,
zum Thema Anti-Skating hier ein interessanter Beitrag:
http://www.fairaudio.de/leserbrief.html
> Leserbrief zu Anti-Skating, einfach ein wenig nach unten scrollen.
Gruß
Ludger
GandRalf
Inventar
#8 erstellt: 13. Mrz 2009, 09:58
Ja! So kann man es auch ausdrücken....

Bepone
Inventar
#9 erstellt: 13. Mrz 2009, 15:11
Hallo,


GandRalf schrieb:

Grundsätzlich spielt auch die Reibung der Nadel in der Rille eine Rolle für das Verhältnis von Skating- zu Antiskatingkraft.

Genauer gesagt: Die Reibung der Flanken des Diamanten in der Rille spielt die einzige Rolle beim Zustandekommen der Skatingkraft.
Der Diamant schleift nicht mit der Spitze unten auf dem Rillengrund auf, weshalb die Einstellung auf einer glatten Fläche zu völlig praxisfremden Ergebnissen führt.

Außerdem ist das Thema Antiskatingeinstellung bei Phills Project sowieso nur unzureichend gelöst. Ein baumelndes Gewicht, welches in einer von drei Kerben eingehängt werden kann, was soll man da groß feinjustieren.


Gruß
Benjamin
GandRalf
Inventar
#10 erstellt: 13. Mrz 2009, 16:32

Bepone schrieb:
Hallo,


GandRalf schrieb:

Grundsätzlich spielt auch die Reibung der Nadel in der Rille eine Rolle für das Verhältnis von Skating- zu Antiskatingkraft.

Genauer gesagt: Die Reibung der Flanken des Diamanten in der Rille spielt die einzige Rolle beim Zustandekommen der Skatingkraft.


Gruß
Benjamin


Und die Kröpfung, und die Länge des Tonarmes??

Aber lassen wir das!

Sonst haben wir hier schon wieder so einen Thread....

Friede!! Und nicht alles so eng sehen.. (schon gar nicht die AS)

Bepone
Inventar
#11 erstellt: 13. Mrz 2009, 16:53
Hast Recht!


Edit:
War aber auch keinesfalls provokativ / böse gemeint.


Gruß
Benjamin


[Beitrag von Bepone am 13. Mrz 2009, 16:55 bearbeitet]
GandRalf
Inventar
#12 erstellt: 14. Mrz 2009, 08:53
Hab ich auch nicht so aufgefasst!
kaesetyp
Neuling
#13 erstellt: 07. Mai 2011, 20:38
Ich wärme diesen Thread mal auf.
Seit einigen Wochen habe ich eine Debut III mit einem Ortofon VinylMaster white von einem bekannten Plattenspielervertrieb aus Berlin.
Laut Angabe soll das Antiskating auf der 2. Rille eingehängt werden, das Gegengewicht bei 15 mN.
Problem: Der Tonarm zieht deutlich nach außen, wenn ich ihn im inneren Bereich der Platte runterlasse & auch der Sound ist in diesem Bereich alles andere als räumlich und zerrt gerne (bes. Klavier!).
Ist das "normal" bei dem Modell? Das würde mich angesichts des Preises schon ärgern. Oder muss / kann ich da noch was besser einstellen?
juergen1
Inventar
#14 erstellt: 08. Mai 2011, 00:05

kaesetyp schrieb:

Problem: Der Tonarm zieht deutlich nach außen, wenn ich ihn im inneren Bereich der Platte runterlasse & auch der Sound ist in diesem Bereich alles andere als räumlich und zerrt gerne (bes. Klavier!).

Hallo,
AS zieht den Tonarm in jedem Bereich der Platte nach außen.
Sinn der Sache ist ja, der nach innen wirkenden Skatingkraft entgegenzuwirken.
Teste mal mit dem Balanceregler des Verstärkers, ob die Verzerrungen nur auf einem Kanal auftreten. Dann läge es wahrscheinlich an falscher AS-Einstellung.
Gruß
Jürgen
GandRalf
Inventar
#15 erstellt: 08. Mai 2011, 05:45
Moin auch,

Also 15mN halte ich beim VM für reichlich wenig AK.
So um die 20 sollten es schon sein. Dann wird die ASauch besser einstellbar sein.
Klanglich sollte sich das auch ordentlich auswirken.

kaesetyp
Neuling
#16 erstellt: 09. Mai 2011, 13:16
Aha, na, das werde ich mal antesten mit dem höheren Auflagegewicht...
Danke für den Tipp!
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