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Unausgewogener Klang, Projekt Debut II

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noirdesir
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 02. Dez 2009, 11:55
Hi zusammen,

Ich habe ein Problem mit meinem Projekt Debut II, aufgerüstet mit Acrylteller, Alu-Tonarm 8.7, TA Ortofon VM Red, Kabel bezahlbar (fest verlötet mit Silberlot), VV NAD PP2. Und zwar folgendes: Tiefbass naja, Oberbass 0, Mitten und Höhen geht so. Ein geschlossenes Klangbild ergibt dies nicht! Pink Floyds "Dark Side Of The Moon" kann man gar nicht hören weil Höhenüberbetonung (jedoch ohne Verzerrungen). Woran kann das liegen? Der Dreher steht auf einem Birken-Multiplex-Auszug, darauf Birke-Multiplexplatte gedoppelt (mit Moosgummi Zwischenlage) und mit Metall-Spikes entkoppelt. Plattenspieler selbst steht auf Acrylspikes. Das ganze läuft an T+A Elektronik und B&W 803sw. Habe schon verschiedene Aufstellungsorte ausprobiert (fester Boden, Granitboden, Lovan Classic Rack, Clearaudio Smartphono etc). Das Rack auf dem alles steht ist ein Eigenbau aus MDF, Birke-Multi, Granit und Aluminium (wiegt bestückt weit über 100 Kg). Ich bin dankbar für jede weitere Idee. Da ich hier neu bin hoffe ich das das Thema hier nicht schon x-mal durchgekaut wurde und von mir übersehen wurde. Danke an alle die sich die Zeit nehmen mich evtl. mit neuen Möglichkeiten zu versorgen. Bin nicht ständig hier, deshalb kann es manchmal dauern bis ich reagiere. Thanks
Platte74
Stammgast
#2 erstellt: 02. Dez 2009, 12:25
Hallo, schwarzes Verlangen (oder so ähnlich)!

Das kann zunächst an der Platte selbst liegen, auch meine DSOTM klingt extrem schrill in den Höhen. Nicht alle Platten sind halt gleich gut gepresst.

Zum anderen ist auch das VM Red eher schlank und höhenbetont, in der Kombination mit einer hochtonlastigen Platte kann das schon zu dem von Dir beschriebenen Klangbild führen. Mit der Aufstellung des Drehers muss das also nichts zu tun haben.

Ich höre meine DSOTM daher nicht mit meinem Ortofon 520MkII (baugleich mit VM Red), sondern mit einem eher warm (man könnte auch sagen: dumpf) abgestimmten Elac STS-444. Das senkt die Höhen dann auf ein erträgliches Maß ab.

Analoge Grüße
Malle
noirdesir
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 02. Dez 2009, 12:31
Danke Platte 74,

haste viell. noch´n Tip für´n bezahlbaren TA. Das von Dir genannte Elac kenne ich leider nicht. Danke Dir für die schnelle Antwort.

Gruß noirdesir
aberlouer
Inventar
#4 erstellt: 02. Dez 2009, 12:44
Meine DSOTM klingt absolut nicht schrill.

Bei dir hört sich das eher nach einer Fehlanpassung des TA an. MM TAs reagieren bei einer Fehlanpassung bzgl. der Kapazitäten ähnlich deiner Beschreibung.
Ist der VV in dieser Richtung anpassbar?
noirdesir
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 02. Dez 2009, 12:54
Hi Aberlouer,

ne ne is´n NAD PP 2. Da kannste nix einstellen. Habe schon überlegt ob sich der Cambridge VV lohnt? Der soll ja lt. Test (naja blabla-Heftchen) etwas wärmer abgestimmt sein.

Greez
torbi
Inventar
#6 erstellt: 02. Dez 2009, 13:10
Hallo,

ich würde auch eher auf den Tonabnehmer tippen. Ein schönes rundes Klangbild liefert zB ein Shure M97XE.

An der Aufstellung oder an den Modifikationen am Gerät liegt es mE nicht, da sind die Auswirkungen nach meinen Erfahrungen eher - naja - klein.

Viele grüße, Torben
noirdesir
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 02. Dez 2009, 13:25
Danke für eure Antworten,

da kann ich ja froh sein das bald Weihnachten ist und ich noch keinen Wunsch geäußert habe. So, jetzt erst mal mit der Frau beraten und dann evtl. Shoppen. Da geht meine Frau ja auch nicht leer bei aus.

Danke an alle noirdesir
stbeer
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 02. Dez 2009, 13:38
Hoehenbetont -> Eingangskapazitaet zu hoch!

Anderes Kabel verwenden oder/und Kabel kuerzen oder anderen (anpassbaren) Phonovorverstaerker (meine Empfehlung waere der RAM4 von ALBS)!

Das VM Red ist preisbezogen ansonsten schon ein recht guter Tonabnehmer!

Da hilft auch kein Silberlot!

Gruss Stefan
torbi
Inventar
#9 erstellt: 02. Dez 2009, 13:50
Äähmmm.. hm, vielleicht mal ne ganz doofe Frage:

Klingt der Rest der Anlage denn ok (CD, Radio...)?

Lg, Torben
noirdesir
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 02. Dez 2009, 13:54
Hi,

der Rest der Kette spielt absolut ausgewogen und Räumlich. Auch im Tiefton alles bestens.
T+A, B&W, MIT, passt.
Selbst mein Pioneer Tape CT 95 klingt um Welten besser. Auch der Onkyo Integra T 9990.

Gruß noirdesir


[Beitrag von noirdesir am 02. Dez 2009, 13:56 bearbeitet]
stbeer
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 02. Dez 2009, 14:39

noirdesir schrieb:
Hi,

der Rest der Kette spielt absolut ausgewogen und Räumlich. Auch im Tiefton alles bestens.
T+A, B&W, MIT, passt.
Selbst mein Pioneer Tape CT 95 klingt um Welten besser. Auch der Onkyo Integra T 9990.

Gruß noirdesir

... um so besser; dann nimm' Dir bitte meinen Post zu Herzen ...
janosch7
Stammgast
#12 erstellt: 02. Dez 2009, 15:15
Die Justage des Systems und alle Armeinstellungen sind korrekt? Ich hatte das VM Red auf einem Xpression, klang sehr ausgewogen. Ebenfalls mit Acrylteller, der Arm ist bis auf das Material ja fast identisch. Ein eher warm und soft im Höhenbereich spielendes System wäre noch bei Grado oder Sumiko (Pearl) zu finden. Ich betreibe das Pearl zur vollsten Zufriedenheit an einem Technics SL-Q3, allerdings mit anpassbarem VV Supa 3.0E, abgeschlossen mit 220pf. Bei Standard Abschluß mit 100 pf klingt es nicht richtig.


Gruß detlef
ÄÄHZESUPP
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 02. Dez 2009, 17:19
Ich hatte den Debut III mit VM Red und Acrylteller,Originalkabel auch an einem PP2 betrieben.
Jetzt läuft er über VV Rotel RA 1520 (mit Phonoplatine).
Habe leider nur den Vergleich zwischen PP2 und Rotel-Platine.
Hier war aber ein deutlicher Sprung nach vorn zu hören.
Mehr Bühne ,Bass ist genauer,Höhen klarer.
Vielleicht mal den ein oder anderen Phonoverstärker ausprobieren/leihen.Wäre mein Tip.
Das VM Red ist schon gut(imho)

Gruss
Frank
Hörbert
Moderator
#14 erstellt: 02. Dez 2009, 18:27
Hallo!

Das VM-red ist eigentlich ein sehr gutmütiges Sysem was die Kapazitive Anpassung betrifft. Es sollte eigentlich am NAD-Entzerrer recht gut laufen. Falls es hier wirklich ein Kapazitätsproblem gibt liegt es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit an verwendeten Phonokabel.

@noirdesir

Wie lang ist denn das verwendete Phono-Kabel? Weißt du welchen Kapazitätswert (PF/M) es hat?

Das VM-red hat zwar eine leichte Höhenbetonung und einen etwas schlanken Tieftonbereich aber gerade bei Rockmusik sollte das sich so nicht auswirken.

Eventuell sollten Justage und Auflagekrafteinstellung einmal überprüft werden, m.E. liegt hier eher ein Anwenderfehler vor als ein technisches mismatch. Denkbar ist auch eine schlechte Pressung, sollten aber alle vorhandene Schallplatten betroffen sein wäre das eher unwahrscheinlich.

MFG Günther
stbeer
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 02. Dez 2009, 21:01
Das VM Red verlangt nach einer Abschlusskapazitaet zwischen 200...500pF. Wenn Dein Phonokabel z.B. 120cm lang ist und es hat eine spezifische Kapazitaet von 100pF/m, dann bleiben fuer die Phonovorstufe nur mehr 80...380pF uebrig (die Differenz)!

Das Tonarmkabel spielt natuerlich auch noch eine Rolle - wenn nur vielleicht 30cm lang - aber die Leitungen koennen im Tonarmrohr jedes separat fuer sich oder ineinander verdrillt ausgefuehrt sein. Ich bin mir sicher, dass auch dies eine grosse Rolle spielt: Schnell sind nochmal 30...60pF zu subtrahieren; bleiben also noch bestenfalls 50...350pF fuer den Phonoeingang uebrig!

Willst Du keinen anderen Phonovorverstaerker probieren, kannst Du hoechstens das Phonokabel aendern; z.B. dieses kuerzen auf das dringend erforderliche Mass oder ein anderes (niederkapazitives) Kabel verwenden!

Mein VM Silver fuehlt sich an etwa 300pF klanglich am wohlsten. Bei kleinerer Kapazitaet fehlt es im Hochtonbereich an Glanz, und bei hoeherer Kapazitaet klingt es ueberbrilliant (ohne dass wirkliche Hochtonanteile noch uebertragen werden).

Stefan

Edit: 100pF/m korrigiert.


[Beitrag von stbeer am 03. Dez 2009, 11:54 bearbeitet]
torbi
Inventar
#16 erstellt: 02. Dez 2009, 21:51
Hallo Stefan,

mal eine Frage: Betreibst Du die weich aufegehängten MM's von Ortofon am TP 90? Haut das denn vernünftig hin?

Hallo Noirdesir,

stimmen denn die Einstellungen, wie zB Auflagekraft und die Justage des Sytems? Ich finde, da sollte man zuerst kontrollieren - und wenn da alles ok ist, ans Kabel. Weisst Du denn, was da für ein Kabel angebracht wurde?

Viele Grüße, Torben
stbeer
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 02. Dez 2009, 23:56

torbi schrieb:
Hallo Stefan,

mal eine Frage: Betreibst Du die weich aufegehängten MM's von Ortofon am TP 90? Haut das denn vernünftig hin?


Das haut hin - und wie! Oder kennst Du eine LP mit 7 Hoehenschlaegen pro Sekunde oder einer aufgenommenen Frequenz von 7Hz (horizontal) ??? Ich nicht !!!

Probleme mit Resonanzen (ausser den sonst Ueblichen im Abhoerraum) hatte ich noch nie!

Der Einfluss der nachgeschalteten Elektronik (samt Verkabelung) wird mbMn sehr unterschaetzt!

Stefan


[Beitrag von stbeer am 02. Dez 2009, 23:56 bearbeitet]
hifi-zwerg
Stammgast
#18 erstellt: 03. Dez 2009, 10:04
Hallo,

der NAD PP2 hat eine Eingangskapazität von 200pF, da das VM eine empfohlene Abschlußkapazität von 200-400pF hat b bleiben 0-200pF für das Kabel.

Für eine grobe Fehlanpassung bräuchte mam m.E. min so 100 bis 250pF für das Phonokabel bis es so gruselig klingt wie beschrieben wohl ehr noch mehr. Dies würde bei einen kurzen Kabel (bis 1,2m) schon einen ziemlich ungeeigneten Aufbau erfordern, den ich mir allerdings bei so manchem Kabelhersteller nicht überaschen würden.

Falls keine Daten für das eingelötete Kabel vorliegen wäre es einen Versuch wert ein Kabel mit bekannter und niedriger Kapazität zu verwenden (Irgendein 1m langes NF oder Videokabel mit gutem Schirm und so um 50pF je m, wenn ma es selber konfektioniert kostet das weniger als 10€).

@Stefan

Wenn Dein Phonokabel z.B. 120cm lang ist und es hat eine spezifische Kapazitaet von 10pF/m,


Aus Interesse, gibt es tatsächlich geschirmte Kabel mit 10 pF/m?

Gruß
Zwerg
Hörbert
Moderator
#19 erstellt: 03. Dez 2009, 10:33
Hallo!

@hifi-zwerg

Zehn Pikofarad/Meter ist mir bislang auch noch nicht untergekommen, die besten geschirmten Kabel die ich diesbezüglich kenne haben zwischen Seele und Schirm ca. 30-35 Pikofarad/Meter -auf kosten einer recht hohen Induktivität-.

Bei 50-120 Pikofarad-Meter soll man eigentlich mit gutem Koakxkabel keine Probleme mit der Kabelkapazität zu erwarten haben, nur bei Kapazitiven Diven wie den bekannten Goldring-Magnetsystemen reicht eines der üblichen Phono-Kabel oft nicht aus falls kein anpassbarer Phono-Entzerrer verfügbar ist.

Die Ortofon-Systeme der VM-Serie sind wie schon erwähnt recht gutmütig.

MFG Günther
stbeer
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 03. Dez 2009, 11:52
Sorry,

es sollten natuerlich 100pF/m sein.

Versehen meinerseits, Stefan
noirdesir
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 04. Dez 2009, 11:58
Hallo alle zusammen,

also das verlötete Kabel ist knapp 1m lang(mir will der Hersteller einfach nicht einfallen, muß ich noch mal nachsehen, am WE). Azimut und Auflage des TA habe ich kontrolliert, ist okay. Als Alternative Phonovorstufe hatte ich den Clearaudio Smartphono getestet, welcher in den Höhen noch mehr abging. LP`s habe ich überwiegend aus dem Indi-Bereich (Dinosaur Jr, Wipers, Wire, No Means No, Siouxsie & The Banshees, Pixies, Killing Joke, Psychedelic Furs, Television etc.), klingen alle Höhenbetont, wenngleich die Pink Floyd und Gong LP`S das extremste Beispiel für mein Problem sind. Ich denke ich werde mir ein anderes Kabel anlöten und den TA gegen einen weniger gut auflösenden austauschen. Wenn ich die Odyssee hinter mir habe werde ich das Ergebnis hier posten. Ansonsten vielen Dank an alle die mir hier wieder Hoffnung gemacht haben das das Problem zu lösen ist. Danke!!! Danke!!!
hifi-zwerg
Stammgast
#22 erstellt: 04. Dez 2009, 12:58
Hallo,


Als Alternative Phonovorstufe hatte ich den Clearaudio Smartphono getestet, welcher in den Höhen noch mehr abging.


Der Smartphono hat nach Clearaudie Homepage 47kOhm/220pF also ehr etwas mehr als der NAP PP2. Das würde die Abschlußimpedanztheorie als mögliche Ursache stützen.

Allerdigs ist das Kabel mit 1m angemessen kurz, es müsste also ein eigentlich als Phonokabel ehr ungeeignetes Kabel sein (es sei denn es ist zur Anpassung der Kapazität an sehr niderkapazitiven Eingängen gedacht)

Gruß
Zwerg


[Beitrag von hifi-zwerg am 04. Dez 2009, 12:59 bearbeitet]
hulpa
Stammgast
#23 erstellt: 04. Dez 2009, 13:18
Wie macht sich eine zu hohe Kapazität denn genau im Klang bemerkbar?

Müßte eine zu hohe Kapazität nicht eher Höhenabfall bedeuten? Ich habe mal ein Diagramm zur Frequenzkurve bei unterschiedlichen Kapazitäten gesehen und da hat sich im Bassbereich kaum was geändert - im Gegensatz zu einem Abfall in den Höhen.
hifi-zwerg
Stammgast
#24 erstellt: 04. Dez 2009, 14:23
Hallo!


Müßte eine zu hohe Kapazität nicht eher Höhenabfall bedeuten?


Tonabnehmer Kabel und Verstärker bilden einen Schwingkreis. Bei der Eigenfrequenz dieses Schwingkreises gibt es eine Resonanz die zur Verstärkung des Hochtonbereiches etwa bei 13 bis 15 khz liegen sollte.

Durch Erhöhen der Kapazität wird die Resonanzfrequenz gesenkt und nun wird der Hochtonbereich überbetont, der Klang wird spitz (Wie z. B. viele es über das Goldring 10x2 berichten, daß eine sehr niedrige Abschlußkapazität fordert)

Durch senken der Kapazität steigt die Resonazfrequenz, die Unterstützung im Hochton fehlt, der Klang wird dumpf.

Möglicherweise hast Du nicht eine Frequenzgangkurve sondern den Verlauf der Resonanz o.ä. gesehen.

Gruß
Zwerg
hulpa
Stammgast
#25 erstellt: 04. Dez 2009, 15:22
Hallo,

ich meinte diese Grafik:

http://s6.directupload.net/images/091204/nu5vqm5s.jpg

Ist dort nicht der Frequenzgang dargestellt?
hifi-zwerg
Stammgast
#26 erstellt: 04. Dez 2009, 16:21
Hallo,

Das Diagramm zeigt eigentlich genau das was ich beschreibe bei 470 pF sieht man eine leichte überhöhung im Hochton (Peak bei 7kH) bei 330 pF und 220pF einen nahezu linearen Verlauf (zumindest bis 10kH) und bei 100 pF feht im Hochton was (min bei ca. 9kH).

der Verlauf jenseits 20 kH ist so zu erklären:
bei 470 siht man den normalen Abfall des Hochtons bei MM, da die Resonanzfrequenz bei ca. 7 kH dies nicht kompensieren kann.

Je niedriger die Kpazität ist, um so mehr schiebt sich die Resonazfrequenz Richtung 40 kH. die dann sehr starke Antwort füht dann zu dem Bild.

Insgesamt ist das Bild noch recht linear, ich vermute nach den Diagrammen den korrekten Abschluß dieses Systems mit 150 bis 330 pF

Gruß
Zwerg
hulpa
Stammgast
#27 erstellt: 04. Dez 2009, 16:59
@hifi-zwerg

Danke für die Erläuterung! Also handelt es sich bei den dB um die Dämpfung nehme ich an?
hifi-zwerg
Stammgast
#28 erstellt: 04. Dez 2009, 17:14
Hallo,

Nein es ist der Frequenzgang. Es ist etwas schwer zu erkennen da es ja alles schon ehr richtige Abstimmungen sind. Aber relevant sind die Effekte im gut hörbaren Bereich, wo sich auch die Musik abspielt also ehr unter 10kH. Ob es bei 20kh dB mehr oder weniger sind ist egal (vor allem bei Schallplatten wo oberhalb von 12 bis 15kH eh keine Musik mehr ist.

Gruß
Zwerg
noirdesir
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 07. Dez 2009, 09:28
Hallo,
Ihr seid ja schon wieder voll dabei.
Hier noch die Anfragen:

Kabel Tonarmrohr = Original Project.

Kabel Plattenspieler zum VV = Mogami 2965, 75 Ohm Hi Definition Audio/Video Cable, am WE auf 40 cm gekürzt (keine Auswirkung auf den Klang).

VV zum Vorverstärker = Ortofon 7N-8N Pure Copper Hybrid Twin Core Audio Cable.

Die Mogami Strippen haben meistens eine geringe Kapazität.

Gruß


[Beitrag von noirdesir am 07. Dez 2009, 09:29 bearbeitet]
hifi-zwerg
Stammgast
#30 erstellt: 07. Dez 2009, 10:03
Hallo,


Kabel Plattenspieler zum VV = Mogami 2965, 75 Ohm Hi Definition Audio/Video Cable, am WE auf 40 cm gekürzt (keine Auswirkung auf den Klang).

(...)

Die Mogami Strippen haben meistens eine geringe Kapazität.


Ich konnte leider keine Daten zum Mogami 2965 finden, da es aber ein Videokabel ist, das Unkonfektioniert 0,84 US$ je mono Fuß kostent, kann ich mir kaum vorstellen, daß dies konfektionert bei 40 cm Länge auf abstrus hohe Kapatitäten kommt, zumal es ja nur auf einer Seite Stecker hat und angelötet ist.



VV zum Vorverstärker = Ortofon 7N-8N Pure Copper Hybrid Twin Core Audio Cable.


Von VV zum Verstärker liegrt ein Signal mit Line Pegel an, hier ist die Verkabelung nicht klangrelevant (oder zumindest nicht in dem beschriebenen Umfang.

Gruß
Zwerg
stbeer
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 07. Dez 2009, 10:17

hifi-zwerg schrieb:
Hallo,


Kabel Plattenspieler zum VV = Mogami 2965, 75 Ohm Hi Definition Audio/Video Cable, am WE auf 40 cm gekürzt (keine Auswirkung auf den Klang).

(...)

Die Mogami Strippen haben meistens eine geringe Kapazität.


Ich konnte leider keine Daten zum Mogami 2965 finden, da es aber ein Videokabel ist, das Unkonfektioniert 0,84 US$ je mono Fuß kostent, kann ich mir kaum vorstellen, daß dies konfektionert bei 40 cm Länge auf abstrus hohe Kapatitäten kommt, zumal es ja nur auf einer Seite Stecker hat und angelötet ist.



VV zum Vorverstärker = Ortofon 7N-8N Pure Copper Hybrid Twin Core Audio Cable.


Von VV zum Verstärker liegrt ein Signal mit Line Pegel an, hier ist die Verkabelung nicht klangrelevant (oder zumindest nicht in dem beschriebenen Umfang.

Gruß
Zwerg

Und ich bleibe dabei: Verwende mal ein anderes Kabel; es muss ja nicht teuer sein (von wegen "HiDefinition Audio/VideoCable ...)
Probiere vielleicht mal ein Mikrofonkabel mit moeglichst grossem Leiterquerschnitt.
noirdesir
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 07. Dez 2009, 11:34
Holla,

ich könnte das Ortofonkabel opfern und vom VV zum Vorverstärker MIT T2.
Soll ich das Ortofon köpfen?
Ich habe ansonsten noch ein mit Neutrik-Steckern konfektioniertes Mikrofonkabel.
Welches nun nehmen? Beim Mikrokabel könnte ich das köpfen Rückgängig machen, bei dem Ortofon evtl. nicht, da lassen sich die Stecker nicht so einfach öffnen. Dafür ist Ortofon ja ein Hersteller für Tonabnehmer, was nicht heissen muß das das Kabel für Phono ausgelegt ist???...hmmm...???

Gruß noirdesir


[Beitrag von noirdesir am 07. Dez 2009, 11:41 bearbeitet]
stbeer
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 07. Dez 2009, 12:55
Noirdesir,

ich meinte natuerlich das Phonokabel vom Plattenspieler zum Phonovorverstaerker zu tauschen!

Gibt es in Deiner Naehe keinen oertlich ansaessigen Elektronik- oder Musikladen (wie z.B. Conrad)?

Stefan
torbi
Inventar
#34 erstellt: 07. Dez 2009, 13:15
Hallo zusammen,

also, ich habe mir den Eingangspost noch einmal angesehen - der Klang scheint schrecklich zu sein, insbesondere krasse Höhenüberbetonung (s. "Dark Side of the Moon"). Ich habe mir die Scheibe gestern bei mir angehört (Braun PDS 550 mit Shure V15 III, Amp Braun RS 1) und fand den Sound alles andere als höhenbetont, natürlich immer im Vergleich zu anderen Platten (zB "Stan Getz with Laurindo Almeida" mit viel Percussuion usw).

Also, damit die "DSOTM" schrill klingt, ist wahrscheinlich mehr im Argen also das Kabel. Ich habe einmal das vorhandene Phonokabel (5 cm von PC1 -> RS 1) ersetzt durch eine herumliegende, 2m lange DIN-Verbindung - also eigentlich der Overkill. Der Klang wurde nachteilig beeinflusst, klar, aber zumindest beim Shure nicht wirklich weltbewegend. Insbesondere wurde es nicht SO schrill, eher sogar dumpfer.

Da die Phonostufe auch als Übeltäter ausscheidet (2 Stück getestet), denke ich, dass eine Fehljustage am Plattenspieler vorliegt - oder das System einfach so klingt?

Was sein kann, ist, dass die Tonarmhöhe nicht stimmt. Mein altes VM silver reagierte etwas empfindlich auf den VTA, das musste schon stimmen. Insbesondere ging es im Hochton etwas spitz zu, wenn das System etwas nach vorne gekippt stand (=Tonarm zu hoch).

Oder, ganz blöd , Auflagekraft. Ich würde einmal mit der guten Shure-Waage genau auf den empfohlenen Wert einstellen und dann mal 0,2g nach oben und unten gehen und abwarten, was passiert. Manche Syteme haben einen regelrechten "sweet spot", in dem sie gut klingen.

Stimmt denn die Justage des Systems (Schön-Schablone)?

Viele Grüße, Torben
noirdesir
Hat sich gelöscht
#35 erstellt: 07. Dez 2009, 13:37
@ stbeer,
selbstredend, versteht sich doch von selbst!
Conrad und Co gibt es hier.

@ torbi,
Project legt ne Schablone bei und nach dieser bin ich verfahren (natürlich keine Schön-Schablone). Auflage habe ich +/- 1,5g in 0,1g Schritten ohne Erfolg verändert.

Tonarmhöhenverstellung ist nicht drin!!!!!!!!!!!!!!
Es sei denn über Distanzscheiben?????????
Tonarm und Teller sind aus der Esprit Baureihe, von daher müsste der Tonarm parallel zum Teller sein.

Habe gerade versucht die Kapazitävität der Kabel zu ergoogeln, ohne Ergebnis. Das Mogami wird bei FL-Elektronik erwähnt, aber auch hier ohne weitere Daten. Das Ortofon 7N-8N Pure Copper Hybrid Twin Core Audio Cable kennt nicht einmal die offizielle Web-Site. Beim Projekt-Vertrieb gibt es unter ähnlicher Bezeichnung nur Tonarmkabel (7n bla bla, 8n bla bla und 1000 ...xyz...)

Gruß noirdesir


[Beitrag von noirdesir am 07. Dez 2009, 13:44 bearbeitet]
torbi
Inventar
#36 erstellt: 07. Dez 2009, 13:44
Hi,

hm, schau doch mal ob der Arm parallel zur Platte ist (Geodreieck auflegen und anhand der Linien checken) Wenn es vorne runterhängt, kann man zB einfach ne zweite LP unterlegen und dann mal schauen.

Hat denn der Project ein wechselbares Headshell, so dass man mal ein anderes System ausprobieren könnte?

Ich denke immer noch, dass Dir der Charakter des Ortofon-Systems einfach nicht gefällt, ohne dass irgendwas kaputt ist. Dafür müsste man aber man gegenchecken


Lg, Torben

PS: Wenn Du im Grossraum Düsseldorf wohnst, folgender Vorschlag: Ich packe mal meinen Dual 731q mit V15 III ein und komme zum Gegencheck vorbei.


[Beitrag von torbi am 07. Dez 2009, 13:46 bearbeitet]
noirdesir
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 07. Dez 2009, 13:50
Hi,

also wenn der Tonarm nicht parallel steht dann ist er wenn überhaupt eher zu tief. Zwischen Ta-Gehäuse und Platte habe ich maximal nen knappen mm Luft. Wechselbares Headshell hat es nicht, dieses Biest.
Da der Tonarm und der Teller aus der Esprit-Serie sind müsste es doch parallel sein, oder ...?!?

Gegencheck, super, aber zu weit (Braunschweig). Trotzdem Danke für das Angebot.

Gruß noirdesir


[Beitrag von noirdesir am 07. Dez 2009, 14:08 bearbeitet]
noirdesir
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 07. Dez 2009, 14:00
Hallo,

jetzt bitte nicht schimpfen!!!
Das Kabel habe ich nur deswegen erneuert/ausgetauscht weil ich diese extreme Höhenbetonung loswerden wollte. Klang also auch mit Originalkabel bes.....en! Hätte ich vielleicht am Anfang erwähnen sollen, sorry.
Da kann man wohl das Kabel als Problem ausklammern (es sei denn Projekt montiert bewusst falsche Kabel .

gruß noirdesir


[Beitrag von noirdesir am 07. Dez 2009, 14:03 bearbeitet]
torbi
Inventar
#39 erstellt: 07. Dez 2009, 14:04
Hi,

oh, das muss alles nichts heissen, die Tonabnehmer sind doch alle unterschiedlich hoch - d. h. die Höhe des TA ist nicht genormt. Von daher kann es da schonmal Probleme geben.

ZB könnte ich an den Tonarm meines PDS 550 auch kein anderes System als das originale V15 III schrauben, weil das garantiert mit dem TA-Body auf der Platte schrappen würde

Ist der von Dir verwendete Acrylteller denn genauso dick wie der Originalteller? Ich kenne mit mit den Project-Pimps leider nicht so aus. Wenn der natürlich 1cm höher ist, und der Arm lässt sich nicht verstellen, ist das nicht gut.

Lg, Torben
noirdesir
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 07. Dez 2009, 14:19
Hi Torben,

wie gesagt BEIDES aus der Esprit-Reihe. Und Die verkaufen den Ortofon Vinyl Master dazu.
Vielleicht doch lieber den Pimps verkaufen und dann nen richtigen kaufen!?
Bin mir nicht sicher ob ich nen neuen TA (z. B. Sumiko Pearl, etwas dumpfer) kaufen soll oder nicht. Kann man evtl. beim neuen nix mit anfangen.

greez


[Beitrag von noirdesir am 07. Dez 2009, 14:23 bearbeitet]
torbi
Inventar
#41 erstellt: 07. Dez 2009, 14:30
Hi,

hm, meinst du Du bräuchtest einen neuen Plattenspieler?

Ich denke, der Project sollte gut genug sein, vielleicht nicht für die letzten High-End-Mega-Ansprüche, aber fürs normale Plattenhören schon.

Vermutlich gefällt Dir einfach das Klangbild des Ortofon nicht, wenn sonst alles korrekt eingestellt ist, es bei beiden Phonostufen gleich grauenhaft klingt und ein Kabeltausch auch nix gebracht hat.

Zwei Tips fallen mir noch ein:
1. Alle Tuning-Maßnahmen bzgl. der Aufstellung rückgängig machen und sehen, was passiert. Ja, ich bin bei sowas etwas spektisch (geworden)
2. Vielleicht eine dünne Matte (leder, Kork) auf den Teller.
3. Ich weiss auch nicht mehr weiter
4. Sich wirklich mal ein anderes System, zB das von mir genannte M97xE einbauen lassen.

Ich kann mir schon vorstellen, dass eine Anlage, die ansonsten "weich" und "vollmundig" klingt, mit einem sehr schlank klingenden Tonabnehmer auf einmal unausgewogen daherkommt.

Lg, Torben
janosch7
Stammgast
#42 erstellt: 07. Dez 2009, 14:31
Tja, wenn es die Möglichkeit gäbe, TA vorher auszutesten. Leider kauft man immer gleich die Katze im Sack, gefällt es nicht, Pech gehabt. Ein Sumiko Pearl kauft man am besten in Großbritannien. Meines kam auf ca. €70.- inkl. Versand. Zahlung per Paypal, nach 5 Tagen war es da.

Gruß janosch7
noirdesir
Hat sich gelöscht
#43 erstellt: 07. Dez 2009, 14:50
2. Vielleicht eine dünne Matte (leder, Kork) auf den Teller.

Holla,

Wenn ich das mache liegt der TA-Körper auf aber nicht die Abtastnadel.

greez noirdesir
torbi
Inventar
#44 erstellt: 07. Dez 2009, 14:52
UPS, mein Fehler - sorry

Aber das kann irgendwie nicht sein, kannst du vielleicht mal ein Foto machen?

Lg, Torben
noirdesir
Hat sich gelöscht
#45 erstellt: 07. Dez 2009, 14:56
hi,

ich versuch´s mal. Aber jetzt is erst mal Feierabend, Familie wartet.

@Torben: Is ne T+A Kette, nicht übertrieben warm!


greez noirdesir


[Beitrag von noirdesir am 07. Dez 2009, 14:58 bearbeitet]
hulpa
Stammgast
#46 erstellt: 08. Dez 2009, 00:35

hifi-zwerg schrieb:
Hallo,

Nein es ist der Frequenzgang. Es ist etwas schwer zu erkennen da es ja alles schon ehr richtige Abstimmungen sind. Aber relevant sind die Effekte im gut hörbaren Bereich, wo sich auch die Musik abspielt also ehr unter 10kH. Ob es bei 20kh dB mehr oder weniger sind ist egal (vor allem bei Schallplatten wo oberhalb von 12 bis 15kH eh keine Musik mehr ist.


Nochmal zurück zur Kapazität:

Mir ist nie genau klar, ob nun von Ader/Ader Kapazität oder Ader/Schirm Kapazität bei Phonokabeln die Rede ist.
Bei einem Sommer Galileo 238 z.B. werden die folgenden Werte angegeben:

Kapazität Ader/Ader bei 1 m 50 pF
Kapazität Ader/Schirm bei 1 m 100 pF

Ist es damit noch ein niedrigkapazitives Kabel?
noirdesir
Hat sich gelöscht
#47 erstellt: 08. Dez 2009, 10:06
Hi,

ich habe den Tonarm mittels Geodreieck kontrolliert. Ist nicht 100%ig parallel, soll heißen das der Tonarm vorne ca. 0,3 mm (max) tiefer liegt.
Die Änderungen zurückzubauen kann ich mir sparen da er vorher genauso mies war (mit dem alten Arm und den Metall-Klingel-Teller.
Ich hatte auch mal ein MC-System MC2 von Yamaha drauf und das ganze sowohl am Marantz Verstärker wie auch in der NAD & T+A Kombi, das Problem war immer das gleiche.

greez noirdesir
hulpa
Stammgast
#48 erstellt: 09. Dez 2009, 09:39

hulpa schrieb:

Nochmal zurück zur Kapazität:

Mir ist nie genau klar, ob nun von Ader/Ader Kapazität oder Ader/Schirm Kapazität bei Phonokabeln die Rede ist.
Bei einem Sommer Galileo 238 z.B. werden die folgenden Werte angegeben:

Kapazität Ader/Ader bei 1 m 50 pF
Kapazität Ader/Schirm bei 1 m 100 pF

Ist es damit noch ein niedrigkapazitives Kabel?


Hat noch jemand eine Idee bezügl. meiner Frage zur Kabelkapazität (s.o.)? Danke!
Hörbert
Moderator
#49 erstellt: 09. Dez 2009, 10:57
Hallo!

@hulpa

Eine Kapazitätsangabe Ader-Ader ist für diese Art der Anwendung eigentlich sinnlos, hier ist nur die Kapazität Ader-Schirm wichtig. Mit 100 Pikofarad/Meter ist das Galileo 238 für Phonoanwendung zwar noch Praxisgerecht aber nicht unbedingt als besonders kapazitätsarm zu bezeichen.

Die üblichen Werte kapazitätsarmer Phono-Kabel aus der Hochzeit des Analogen Plkattenspielers lagen bei 50-70 Pikofarad/Meter. Allerdings wird man solche Koaxkabel heutzutage mit dere Lupe suchen müssen.

Eine Kabelkapazität von 100-120 Pikofarad muß man bei einer Neuverkabelung zumeist in Kauf nehmen, -es sei denn man kommt günstig an Altbestände oder ist bereit den zumeist sehr hohen Preis für spezielle niederkapazitive Kabel aus dem Laborbereich zu zahlen-. Deswegen rate ich auch zu einer Weiterverwendung der Originalkabel wenn immer möglich.

MFG Günther
Platte74
Stammgast
#50 erstellt: 09. Dez 2009, 11:35
Ich benutze als Phonokabel das Sommer Classique, das hat laut Herstellerangaben eine Kapazität Ader/Schirm von 78 pF/m:

Sommer Classique

Das ist zwar eigentlich ein Gitarrenkabel, funktioniert bei mir aber wunderbar (und ist obendrein ziemlich günstig).

Analoge Grüße
Malle
hulpa
Stammgast
#51 erstellt: 09. Dez 2009, 13:40

Hörbert schrieb:

Eine Kapazitätsangabe Ader-Ader ist für diese Art der Anwendung eigentlich sinnlos, hier ist nur die Kapazität Ader-Schirm wichtig. Mit 100 Pikofarad/Meter ist das Galileo 238 für Phonoanwendung zwar noch Praxisgerecht aber nicht unbedingt als besonders kapazitätsarm zu bezeichen.


Hmm, das ist ja leider ernüchternd. Ich hatte mir erhofft, durch das Galileo 238, was ja bereits öfters als niedrigkapzitives Kabel mit Verweis auf die 50 pF/m empfohlen wurde, auf eine geringere Gesamtkapazität zu kommen.

Ich habe es an meinem Dual CS 621 verbaut (Länge ca. 1,1m) und hatte nun überlegt, auch eins an den Uher PS 950 zu bauen. Der Uher hat z.Zt. noch die Standardstrippe dran - ein dünnes, ca. 1.6m langes Cinchkabel.

Der Klang des Uher kommt mir insgesamt etwas weniger definiert bzw. druckvoll im Gegensatz zum Dual vor. Auch die höheren Frequenzen scheinen etwas stärker betont zu sein.
Nun ist die Frage, ob ein kürzeres und niedrigkapazitives Kabel da überhaupt einen Vorteil bringt.
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