Eure Meinungen zu meinen SelbstbauLS

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OpenBaffle
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 21. Okt 2010, 12:22
Guten Tag allerseits

Ich möchte an der Stelle mal meine Selbstbaulautsprecher zum Abschuss freigeben^^

Nein natürlich nich ganz

Sehr gerne würde ich eure Meinungen, Verbesserungsvorschläge,positive sowie negative Kritik dazu hören/lesen.

Ich verzichte absichtlich auf eine grosse Liste der Bauteile bzw. der technischen Daten. Diese werde ich bei konkreten Fragen gerne nachschieben.

Vielen Dank im voraus und ich freue mich auf reichlich Reaktion

Front LS

Rear LS

Ripol Sub Modul Ansicht

Ripol Sub Modul hinten
bitmon
Inventar
#2 erstellt: 21. Okt 2010, 12:37
also ich finde diy immer geil und die lautsprecher die du da hast sind echt geil
OpenBaffle
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 21. Okt 2010, 12:40


Na das freut doch mein Herz^^

Die erste rückmeldung is positiv

Aber es darf sich gerne auch kritisch geäussert werden, ich halt ne menge aus
Klausi745
Stammgast
#4 erstellt: 21. Okt 2010, 14:11
Ich find die Umsetzung absolut geil!
Hast du ganz normale Arbeitsplatte verwendet? Den beim RiPol Modul sieht man glaube ich durch die "Schattenfuge"? das Pressspan durch? Oder täuscht das auf den bildern?

Komponenten wären natürlich auch sehr interessant.

Und warum sind die Rearls so hoch? Also die Lautsprecher an sich! Das is ja WEIT über Ohrhöhe oder?
jhohm
Inventar
#5 erstellt: 21. Okt 2010, 14:12

OpenBaffle schrieb:
:hail

Na das freut doch mein Herz^^

Die erste rückmeldung is positiv

Aber es darf sich gerne auch kritisch geäussert werden, ich halt ne menge aus



Es ist halt schwer, mehr zu sagen als das die Lautsprecher klasse aussehen, wenn Du nix weiter an teschnischen Daten rausrückst...

Gruß Jörn
bitmon
Inventar
#6 erstellt: 21. Okt 2010, 14:24
nun ja ich bin ja der meinung das LS erstmal gut aussehen sollten,wenn sie dann noch gut klingen ist es perfekt???
OpenBaffle
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 21. Okt 2010, 14:26
Oki dann werd ich mal "rausrücken"

Die LS sind aus 26mm Buchenstabplatte gefertigt, also massiv

Verbaut sind: Monacor PA-Bassmitteltöner SP-10/150PA für den "Ripol" und für den Mitteltöner

Der Hochtöner ist ein: Monacor HiFi-Kalottenhochtöner DT-107

Ich möcht an der Stelle erwähnen das es sich um meine eigene Umsetzung des "Ripols" handelt!
Dieser repräsentiert in keinster weise das was wohl der liebe Herr Riedthaler unter seinem Ripol versteht.

Jedoch finde ich meine umsetzung, unter zuhilfenahme der Basisidee des Ripols, klanglich sehr gelungen.

Befeuert wird das ganze zur Zeit von einem etwas in die Jahre (26) gekommenen Technics boliden
(Technics SU-V8X)
Ich werde mich auf der kommenden HI END SWISS ein wenig umsehen... Wunsch währe eine anlage von Marantz.

Ich würde dann das ganze im BI - Amping Prinzip anbinden und so die derzeitigen schwächen in der Frequenztrennung beheben.
Mein Ziel ist es so wenig wie möglich passive Bauteile im Signalweg zu haben.

PS: Was die Höhe der Rears angeht... ich habe so ein Quadrophonie Effekt, dadurch das der Schall der Rears länger braucht zum Ohr als der Schall der Front LS.
Der Effekt ist als würde mann in einem riesigen Kopfhörer sitzen jedoch immer noch mit klarer mittenortung.


[Beitrag von OpenBaffle am 21. Okt 2010, 16:15 bearbeitet]
anymouse
Inventar
#8 erstellt: 22. Okt 2010, 12:12
Noch ein paar Details aus einem anderen Thread:


OpenBaffle schrieb:
Lautsprecher: 4 Stück Selbstbau bestückt mit je 3 mal Monacor PA-Bassmitteltöner SP-10/150PA; 1 mal Monacor HiFi-Kalottenhochtöner DT-107
Alle Lautsprecher sind ohne Frequenzweiche direkt an der Verstärker angeschlossen und zudem untereinander schlicht paralell verdrahtet




OpenBaffle schrieb:
Also ganz ohne Trennung sind die nicht^^
Bei 3000 kHz mit 12 db steilheit nach unten getrennt^^


Magst Du einmal etwas über die Weiche aussagen? Wie kommst Du auf "bei 3000 kHz mit 12 db steilheit"?
OpenBaffle
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 22. Okt 2010, 13:51
Sehr gerne^^
Also weiche ist zur Zeit keine verbaut.
Wie schon erwähnt ziele ich auf eine aktive Lösung ab.
Die Angabe "bei 3000 kHz mit 12 db steilheit"? habe ich direkt vom Aufkleber der hinten auf dem Kalottenhochtöner drauf ist.
Beim "Ripol Sub Modul" übernimmt im Moment einzig die Bauform des Gehäuses die Funktion höhere Töne nicht direkt oder vermindert abzustrahlen.
Durch die Räumlichen gegebenheiten und eben durch diese mangelnde Auftrennung der Frequenzen, ergiebt sich natürlich in bestimmten Frequenzbereichen eine Überhöhung des Pegels.
(schreibt ein Leie der gerne noch viel lernen möchte^^)
Granuba
Inventar
#10 erstellt: 22. Okt 2010, 13:53
Hi,


Die Angabe "bei 3000 kHz mit 12 db steilheit"? habe ich direkt vom Aufkleber der hinten auf dem Kalottenhochtöner drauf ist.


vielleicht sollte man das durchaus ernst nehmen.

Harry
OpenBaffle
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 22. Okt 2010, 14:09


Wie gesagt, ich werde mir noch einen passenden Tiefpass basteln um den Mitteltöner nach oben zu begrenzen.
Bei den "Ripolen" werd ich mich noch intensiver befassen, aber ich habe mir im Vorfeld schon mit gleichem Treiber, einen einzelnen Ripol nachgebaut.
Den verwende ich in einem selbstgebauten 2.1 System im Wohnzimmer (bilder vorhanden).
Dort konnte ich mit dem AV- Receiver schon an den Trennfrequenzen rumbasteln.
Zudem habe ich irgendwo in diesem Forum gelesen, dass eine Trennung bei 80 Hz keine weitere Beschaltung nötig ist oder zummindest nur bedingt.
OpenBaffle
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 22. Okt 2010, 17:09
Nun ich denke mir mal das wohl nichts weiter positives zu finden sein scheint an den LS... wenn das denn alle Reaktionen sind.
Und die Kritiker halten sich wohl stilvoll zurück^^
Das muss nich sein nur zu
Ich hoffe doch sehr das ich noch bissel was bekomme
Nanobyte
Stammgast
#13 erstellt: 22. Okt 2010, 17:32

OpenBaffle schrieb:

Die Angabe "bei 3000 kHz mit 12 db steilheit"? habe ich direkt vom Aufkleber der hinten auf dem Kalottenhochtöner drauf ist.




Hallo!

Das ist vielleicht nicht richtig herübergekommen: Der Aufkleber besagt, daß der Lautsprecher mit 12 dB ab 3000 Hz getrennt werden muß! D.h. Du mußt wenigstens einen Kondensator und eine Spule dafür verwenden. Denn sonst macht der Hochtöner nur noch pfftt, wenn Du mal weiter aufdrehst.



(schreibt ein Leie der gerne noch viel lernen möchte^^)


Mich wundert es immer wieder, wie Leute Mörder-Boxenprojekte realisieren, ohne vorher auch nur eine Zeile darüber gelesen zu haben...

Also: Buch kaufen!

VG

NB
A-Abraxas
Inventar
#14 erstellt: 22. Okt 2010, 17:40
Hallo,

OpenBaffle schrieb:
Also weiche ist zur Zeit keine verbaut.
Die Angabe "bei 3000 kHz mit 12 db steilheit"? habe ich direkt vom Aufkleber der hinten auf dem Kalottenhochtöner drauf ist.

wie mein Vorredner schrieb :
Du solltest unbedingt eine solche Weiche (3000Hz, 12db/oct) verbauen, sonst verabschieden sich die Hochtöner recht bald.

Viele Grüße
OpenBaffle
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 22. Okt 2010, 17:42
Nun ja ezz tust du mir ein wenig unrecht @nanobyte
Ich wahr mit diesem Tread eingentlich nich darauf aus, darüber zu diskutieren ob dieser oder jener genügend Wissen zur Materie mitbringt oder nicht.
Zudem kann ich dich und mich beruhigen, mein Verstärker bringt mehr Leistung als der gute HT vertragen kann, nur das der auch bei Nachbarschaftsuntauglichen Pegeln überhaupt nicht mekert.
Zudem habe ich nie erwähnt wie lange diese LS schon in Betrieb sind...(im November sinds 2 Jahre)
Da ich aber Beruflich stark engagiert binn, ist mir die Fertigstellung bis heute, verwehrt geblieben.
Eigentlich würde ich mich eher über Fragen/Kritik zu meinen LS freuen und nich zu meiner Person.

Besten Dank
fabel
Stammgast
#16 erstellt: 23. Okt 2010, 00:59
Hallo,

was soll das hier? Du willst was über Deinen Lautsprecher lesen, kannst aber eigentlich nichts an Info bieten als Fotos und die Nahmen der Treiber.

Weiche? Nö.

Frequenzgänge, Summe und Einzeln, unter Winkeln - bei Dipol auch hinten, gar Impedanzen oder etwa Klirr ? ( So ein Forum ist ein optisches Medium ).

Spätestens bei einer Messung von Klirr über Pegel könntest auch Du nachvollziehen, warum alle Anderen ihre Hochtöner komischerweise mit zumindest einem Kondensator beschallten.

Warum sehen die Schallwände in ihre Abmessungen so aus?
Wie bist Du auf die Dimensionen der Subs gekommen?
Warum ausgerechnet diese Chassies ?

Da wir den LS nicht hören können müssen Deine spärlichen Infos allso reichen. So rät man Dir zu einer zumindest minimalen Weiche um zumindest den HT zu schützen. Das hälst Du aber offenbar für blanken Unsinn. Da gibt es dann eigentlich nicht mehr viel zu sagen, außer eben das Du offenbar noch Wissen brauchst, um so ein Projekt auf den Punkt zu bringen. Aber dann ist man ja unverschämt weil zu pesönlich.

So bleibt Dein Konstruckt sicher meilenweit unter dem was Du evtl. erreichen könntest. Aber ohne etwas Fachwissen wird das eben kaum etwas. Überigens auch nicht aktiv.

Oder zumindest eine minimale Bereitschaft absolut berechtigte Einwände und Kritik zumindest gnädig in Erwägung zu ziehen.

Gruß Fabian
richi44
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 23. Okt 2010, 07:07
Da muss ich nachdoppeln.
Wenn wie im anderen Thread (warum für die selben Lautsprecher zwei Threads? Das erschliesst sich mir nicht!) nicht mal das ohmsche Gesetz verstanden wird oder gar das kleine Einmaleins, so ist es meiner Meinung nach sinnlos, dass wir uns nur die geringsten Gedanken machen. Es sind also zuerst mal nicht null Ohm, weil dies nicht möglich ist (ausser bei supraleitenden Schwingspulen). Weiter erreicht man mit 3 parallel geschalteten SP-10/150PA einen Kennschalldruck von ca. 106dB bei 2,83V, mit dem Hochtöner aber nur 89dB. Oder zu gut deutsch, wenn der Hochtöner mittlerweile verkocht wurde fällt dies überhaupt nicht auf, weil er eh immer 17dB zu leise war.

Entschuldige, wenn ich so direkt bin, aber Du hast nun von Lautsprechern, ihrem Zusammenbau und vermutlich auch von einer Gehäuseberechnung KEINE AHNUNG. Dass die Möbel gut aussehen ist festzustellen, dass sie aber irgendwie auch klingen könnten ist eher unwahrscheinlich. Dabei gibt es gerade im Bereich Lautsprecher-Selbstbau gute Literatur.

Daher mein Tipp:
Kauf Dir ein gescheites Buch über den Lautsprecher-Selbstbau und nimm Dir nochmals die alten Schulhefte der Physik vor mit dem Kapitel Elektrotechnik. Dann lernst Du zumindest auszurechnen, dass 6 (oder 8 ):4 nicht NULL geben kann.


[Beitrag von richi44 am 23. Okt 2010, 07:10 bearbeitet]
OpenBaffle
Schaut ab und zu mal vorbei
#18 erstellt: 23. Okt 2010, 08:24
Nun da haben sich doch noch ein paar beiträge gesammelt, nur ist nur in wenigen etwas brauchbares zu zu finden.
Einzig richi44 hat wenigstens versucht sich hauptsächlich mit den LS zu beschäftigen.
Danke @ richi44

@ fabel
bevor du anfängst anderen Mitmenschen ratschläge zu ihrem Verhalten anderen Menschen gegenüber zu machen, solltest du dich vieleicht darauf konzentrieren deine Umgangsform ein wenig zu verbessern.
Zitat: Das hälst Du aber offenbar für blanken Unsinn.

Ich habe nicht mit einem Wort gesagt das auch nur irgendwas das mir angetragen wurde Unsinn ist.
Besten Dank auch an dich fabel


[Beitrag von OpenBaffle am 23. Okt 2010, 09:31 bearbeitet]
fabel
Stammgast
#19 erstellt: 23. Okt 2010, 10:15
Hallo,

es liegt mir fern Dich hier persönlich zu verletzen. Sollte das der Fall sein - sorry.

Das Du das beschalten des HT für `Unsinn´ hällst schliesse ich scharfsinnig aus deiner Ausage, dass so wie es jetzt ist, auch nachbarschaftsgefärdende Pegel möglich seien. Das war ja wohl Deinerseits eine "Antwort" auf die vorausgehenden Empfehlungen. Und die beziehen sich ja wohl eindeutig auf den Lautsprecher und auf sonst nüscht. Wie auch praktisch alles in meinem Posting.

Sogar die geäußerte Vermutung bezüglich des fehlenden Fachwissens bezieht sich auf die LS. Nähmlich auf eine mögliche Verbesserung derselben.

Mag ja sein das Du sonst keine Wissensdefizite hast - was die Eigenkonstruktion von Lautsprechern angeht legen Deine Ausagen halt nahe, das Du, vorsichtig formuliert, an diesem Wissen noch arbeiten könntest.

Konkret: im Moment strahlen Deine Baffles zwar Schall ab - sie könnten dies aber höchstwahrscheinlich noch sehr viel akkurater wenn Du einige weitere Schritte unternimmst. Jetzt werkeln bei Dir HT und MT über warscheinlich ca. zwei Oktaven gleichzeitig. Das ist zumindest, sagen wir mal, unotodox. Dadurch enstehen, neben der Zerstörungsgefahr für den HT, Interfenzen welche die Wiedergabequalität sehr negativ beinflussen können.

Mir ist nur eine Konstruktion bekannt wo so verfahren wird ( Audio Int´l Projekt 3 ) und das Ergebnis angeblich gut ist. Aber die Weiche in diesem Lautsprecher ist dennoch ungewöhnlich umfangreich.

Ansonsten erinnert Deine Herangehensweise an ehesten an die Lautsprecher von Bastanis. Die verwenden ein PA Tiefmitteltöner als unbeschalteten Breitbänder mit einem hoch eingekopelten PA HT. Aber auch hier hat der HT einen Kondensator im Signalweg und die TMT sind mechanisch resonansbehandelt ( Beschichtung, Dämpfer auf der Membran ).

Die von Dir zitierte Beschriftung auf den Monacor Hochtönern sagt lediglich aus, dass diese mit den im Datenblatt angegebenen 80 W belasbar sind, wenn der Verwender sie mit 12 dB Oktave bei 3 kHz trennt.
Nicht gemeint ist das die Hochtöner sich bei 3 kHz mit 12 dB/8 selbst abkoppeln wenn sie angeschlossen werden.

Ob dein TMT am oberen Übertragungsende fiese Resonanzen zeigt weis ich nicht - das sollte man aber herrausfinden. Falls ja sollten diese, im Sinne einen möglichst gute Lautsprechers, nicht unbehandelt bleiben.

Was die W-Dipole angeht kann ich nur sagen das der von Dir verwendete Treiber nicht meine Wahl währe ( zuwenig Hubfähigkeit/zu klein ). Aber dafür sind vor allem Deine Ansprüche an den möglichen Maximalpegel ausschlaggebend.

Und nochmal: um Dir im Rahmen eines solchen Forums hier wirklich sinnvoll helfen zu können, bedarf es eigentlich möglichst optisch nachvollziehbarer Informationen über den Status Quo Deiner Konstruktion. Auch deshalb sind Messungen in solchen Threads so beliebt.

Ansonsten währe es IMO höflich, wenn Du die von mir zu Deinem LS gestellten konkreten Fragen beantworten würdest, anstatt auschließlich an meinen Umgangsformen zu zweifeln .

Gruß Fabian
OpenBaffle
Schaut ab und zu mal vorbei
#20 erstellt: 23. Okt 2010, 10:52
Vielen Dank @fabel
Ich werde dem Theme Trennung des HTs nachgehen und die Frequenzweichen wieder rauskramen, die ich in der Testphase an den LS hatte.
Diese hatte ich damals aufgrund !subjektiver! Meinung ersetzen wollen und fand das die hohen Töne stark an "Brillianz" gewonnen hatten ohne die verwendete Frequenzweiche.
Die grösste Schwäche die ich im Moment feststelle, findet sich bei der nicht vorhandenen Trennung der "Ripole"
Dies ist mir jedoch bewusst, da ich nich gerade den ersten "Ripol", geschweige den die ersten LS baue.
Das die von mir verwendeten Treiber für den "Ripol", wohl eher verwirrung hervorrufen, ist mir durchaus klar.
Diverse Testaufbauten haben jedoch "meinen subjektiven" Höreindruck, sehr positiv beeinflusst.
Zudem klingt die weder gabe, durch so viele chassis "für mich", ohne starkes Auslenken der Membran, sehr gut.
richi44
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 24. Okt 2010, 07:26
Einfach mal generell zu all dem, was Du hier zusammengeschustert hast: Wie ich aus dem Foto ersehe hast Du zwei Bassgehäuse gegeneinander gestellt und im Mittelteil nach vorne eine und nach hinten zwei Öffnungen für den Schallaustritt gelassen. Ich gehe davon aus, dass die Gehäuse-Innentiefe rund der Chassis-Tiefe abzüglich Magnet entspricht. Das macht rund 7cm. Und die restlichen Masse dürften bei etwa 30 x 30cm liegen. Rechnet man nun für das Chassis selbst ein Volumen von etwa 2 Liter und für das eigentliche Gehäuse 7,2 Liter, so bleibt pro Bassseite jeweils rund 5,2 Liter Nutzvolumen.
Gebe ich in einem Gehäuse-Berechnungsprogramm die TSP der Chassis ein, so wäre das optimale geschlossene Gehäuse 13 Liter gross. Damit bekäme ich aber eine Grenzfrequenz von 122Hz. Bei 5,2 Liter ergibt sich eine Grenzfrequenz von 136Hz ein Qts von 1,02 und eine Überhöhung von 1,3dB bei 240Hz.
Zu gut deutsch, die Basswiedergabe dieser Kiste entspricht etwa dem was man mit einem PC-Lautsprecher für 10€ erreicht.
Natürlich ist aufgrund der Belastbarkeit und der Membranfläche ein maximaler Schalldruck von etwa 122dB bei 240Hz möglich. Aber nicht der Lärm ist entscheidend sondern der Klang.
Hättest Du statt der Monacor zwei Wavecor SW182BD02 verbaut, so bekämst Du eine Grenzfrequenz von 59Hz. Und hättest Du statt der Ripol-Konstruktion mit zwei Tieftönern nur einen verbaut, nämlich einen Monacor SPH-200KE als Bassreflex, mit einem Rohr von 7 x 23.4cm, so hättest Du eine Grenzfrequenz von 29Hz erreicht. Und pro Box hättest Du schon mal 165 Franken gespart. Und mit einem SPH-130 als Mitteltöner (auch ein SPH-170, 175 oder 176 wäre denkbar) hättest Du eine linearere Wiedergabe, eine breitere Abstrahlung und nochmals 75 Franken weniger ausgegeben. Und der Hochtöner hätte da gepasst.

Ich will damit sagen, dass es a) nicht entscheidend ist, wie viele Boxen man schon gebaut hat sondern was für welche!
Ich will auch b) betonen, dass man mit der richtigen Auswahl an Chassis erstens Qualität erreicht, KLANGQUALITÄT und dass man damit Geld sparen kann. Natürlich macht eine Box mit einem 20cm Tieftöner weniger Lärm als eine mit zwei 25ern. Aber wenn es nur um den Lärm geht würde ich einen Presslufthammer empfehlen.
Und ich will damit sagen, dass es c) wie überall in der Physik Naturgesetze gibt, die man nicht ausschalten kann. Du hättest mit jeder durchgerechneten Konstruktion ein wesentlich besseres Ergebnis erzielt.

Und letztlich d): Natürlich muss Dir der Klang gefallen. Nur kann man sich an manches gewöhnen und glaubt, dass es so klingen müsse, dabei ist dies nur ein verbogener und verzerrter Klang.
fabel
Stammgast
#22 erstellt: 24. Okt 2010, 08:16
Moin,

das Dir der Hochton zu wenig Brilliant war kann doch einfach auch daran liegen, das der Hochtöner leiser ist als der Mitteltieftöner.
Ich habe mir die Mühe gemacht und und mal die Herstellerdaten nachgeschaut. 96 dB Kennschalldruck für den SP 10, zu 89 dB für den DT 107. Fehlen schon mal 7 dB .

Und wenn man jetzt wüsste, was Deine Schallwand mit der tatsächlichen Amplitude anstellt - ich vermute augrund meiner Erfahrung mit z.B. den Ciare CH 250 mal, das durch die Geometrie noch ein zusätzlicher Lautstärkeunterschied zwischen 100 und 1000 Hz von mindestens 4 - 6 dB hinzukommt. Das machte dann, über dem Daumen, locker 12 fehlende dB im HT im Verhältniss zum MT.

Allso zumindest eine Spule und ein Spannungsteiler für den SP 10 bräuchte es dann auch noch, um das passiv halbwegs in den Griff zu kriegen.

Dann noch die Subs doch mal trennen ... wie Du ja selber schon angemerkt hast.

Spätestens an der Stelle würd ich mir mal Gedanken machen, welches DSP ich mir anschaffen möchte.

G F
fabel
Stammgast
#23 erstellt: 24. Okt 2010, 08:28
Hallo richi44,

google mal Dipol, Rihpol und Konsorten - da ist nüscht mit geschlossen.

LG Fabian
richi44
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 24. Okt 2010, 09:06

fabel schrieb:
Hallo richi44,

google mal Dipol, Rihpol und Konsorten - da ist nüscht mit geschlossen.

LG Fabian

Da hast Du natürlich recht, aber wie die Konstruktion genau aufgebaut ist, lässt sich aus den Fotos nicht mit Sicherheit ableiten. Und da eigentlich alles nur "falsch" angegangen wurde, muss ich auch in diesem Bereich von offenen Fragen ausgehen.

Wenn ich nun als Basis eine solche Konstruktion annehme, bei welcher die Membran-Vorderseite nach vorn abstrahlt, die Rückseite nach hinten, so ist ein akustischer Kurzschluss vorhanden (wie bei einem Dipol üblicher Konstruktion) und damit ist die Basswiedergabe bei diesen Abmessungen sehr eingeschränkt. Sicher fällt da die Systemgüte günstiger aus, trotzdem wird die Basswiedergabe (aufstellungsabhängig) unzureichend sein. Und letztlich sehe ich eine Diskrepanz zwischen der Qts des Chassis und der Konstruktion, was den Bass wiederum behindert.

Wenn man eine dipolartige Konstruktion einsetzen will, braucht es zunächst Membranfläche für einen einigermassen ausreichenden Bass. Oder es braucht elektrische oder mechanische Massnahmen, welche die Membranfläche mit sinkender Frequenz "vergrössern". Damit lässt sich der Bassabfall einer offenen Schallwand verringern. Hier ist aber nichts derartiges im Einsatz, wie aufgrund der Fotos und Beschreibungen vermutet werden muss.
fabel
Stammgast
#25 erstellt: 29. Okt 2010, 22:46
Hallo, ist da noch wer?
richi44
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 30. Okt 2010, 07:17
ja, sicher!!
fabel
Stammgast
#27 erstellt: 30. Okt 2010, 07:39
Hallo Richi,

ist ja schön das Du da bist . Aber ich meinte eigentlich den Mr. OpenBaffle . Ich finde es immer ein wenig, sagen wir mal, unhöflich wenn ein Treadersteller nicht mehr auf Antworten reagiert.

Gruß Fabian
Hico.s
Stammgast
#28 erstellt: 30. Okt 2010, 11:08
Bisher hab ich ja hier nur gelesen.

OpenBaffle schrieb:

Zudem kann ich dich und mich beruhigen, mein Verstärker bringt mehr Leistung als der gute HT vertragen kann,
nur das der auch bei Nachbarschaftsuntauglichen Pegeln überhaupt nicht mekert.


Vielleicht haben die HT ja jetzt aufgegeben,da sie nicht richtig gehört worden sind.


fabel schrieb:
...wenn ein Treadersteller nicht mehr auf Antworten reagiert.

Du hast nicht genug Positives zu den Teilen gesagt...

Eine Messung des ganzen Konstrukts wie es jetzt da steht,würde mich jetzt doch mal interessieren.
So rein als Neugierde,mehr eigentlich nicht...

Gruß
Heiko
richi44
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 30. Okt 2010, 12:12
Was erwartest Du, dass bei einer Messung raus kommt?
Der Impedanzverlauf ist relativ flach und sollte irgendwo zwischen etwa 1,8 Ohm minimum und rund 7 Ohm im Maximum liegen.

Da es sich um ein offenes Ding handelt, also einer Schallwand im Mittel-Hochtonbereich und ebenfalls einer offenen Konstruktion im Bass ist mit einem deutlichen Bassabfall zu rechnen. Würde man die Konstruktion völlig frei aufhängen, wäre mit einer Grenzfrequenz von etwa 250 bis 300Hz zu rechnen, dies einerseits durch den akustischen Kurzschluss (den wir mit jenem einer Schallwand vergleichen), andererseits haben wir eine Membranflächen-Verdoppelung und durch die Parallelschaltung der beiden Tieftöner eine Verdoppelung der Leistungsaufnahme. Aufgrund der Konstruktion ergibt sich eine Mitten- und vor allem Höhendämpfung bei der Basskiste, weil die Abstrahlung in M und H 9o Grad zur Achse erfolgt. Bei einem Membrandurchmesser von 25cm kann man von einer Grenzfrequenz der Basskiste von etwa 700Hz ausgehen.
Was im Bass tatsächlich kommt hängt von der Aufstellung ab, ob nämlich der akustische Kurzschluss nur durch den Fussboden oder allenfalls auch durch eine Seitenwand verringert wird. In der Praxis gehe ich davon aus, dass der Bass etwa den Bereich von 150 bis 700Hz umfasst, während der Mitteltonbereich von ca. 400Hz bis etwa 4kHz reicht.
Der Hochtonbereich ist generell um 9dB gedämpft.

Ob sich also ein Frequenzgang mit einem Abfall unter 150 bis 200Hz und einer Überhöhung im Bereich von 350 bis 700Hz von rund 8dB gut anhört, lasse ich mal offen. Nach den 700Hz wird es (einfach etwa 6dB reduziert) "linear" mit fallender Tendenz und oberhalb 4kHz sinkt der Pegel recht steil um die schon erwähnten 9dB ab. So jedenfalls stllt sich mir die Konstuktion mit minimalen Berechnungen dar.

Und schliesslich wird die zugeführte Leistung mangels Weiche einfach auf alle 4 Chassis gleichmässig verteilt. Und da der Hochtöner kaum mehr als etwa 12W verträgt, dürfte die Gesammtbelastbarkeit bei höchstens 50W liegen.

Dass sich OpenBaffle ausgeklinkt hat ist eigentlich logisch. Wer möchte so einen Verriss schon kommentieren?
Hico.s
Stammgast
#30 erstellt: 30. Okt 2010, 15:11
Danke dir Richi,
für deine zusammenfassenden Erklärungen.
Beim Impedanzverlauf hatte ich auch schon so meine Bedenken.

Immerhin hatte er ja direkt bei der Thread-Erstellung eine Genehmigung mit gegeben:

OpenBaffle schrieb:
...meine Selbstbaulautsprecher zum Abschuss freigeben
fabel
Stammgast
#31 erstellt: 30. Okt 2010, 22:09
Hallo Heiko,Richi,

sorry, aber was soll so ein destruktives Gelaber denn?
Ich finde das arrogant und unnötig.

Nur mal ein link zu einem Thread der zeigt wie das auch gehen kann: OB help

Gruß Fabian
richi44
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 31. Okt 2010, 08:53
Hallo Fabian, leider kann ich im verlinkten Beitrag die Bilder nicht öffnen und mich deswegen anzumelden lohnt wohl nicht. Damit macht es keinen Sinn, die ganzen Texte da durchzuackern. Ob da also etwas gescheites steht, lass ich einfach mal offen. Dies mal zum ersten.

Zweitens geht es nicht um irgend eine Konstruktion, sondern um diese und da gibt es Fakten.

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Ich erinnere einfach mal an das, was in den Telefunken Laborbüchern von 1970 schon stand. Und das hat nach wie vor Gültigkeit. Also ist doch die Sache mit der Basswiedergabe mit einer offenen Konstruktion, also einer Schallwand (etwas anderes ist im Grunde die Basskiste nicht) nicht wirklich gelöst. Je nach Aufstellung wird durch zusätzliche, anschliessende Flächen die Schallwand und damit die Basswiedergabe vergrössert, nur bleibt, dass die Tieftöner mit ihrer Eigenresonanz von 60Hz nicht unter dieser Frequenz abstrahlen können, wenn sie einfach auf eine Schallwand montiert sind. Also bleibt eine schwache Basswqiedergabe, aufstellungsabhängig und mit klarer definierter Untergrenze bei 60Hz.

Daran schliesst sich der selbe Lautsprecher als Mitteltöner an. Hätte er einen höheren Hub, würde der Dopplereffekt noch deutlich grösser, der dadurch entsteht, dass die Frequenzbereiche nicht durch eine Weiche aufgetrennt werden. Das Fehlen einer Weiche ist also der zweite grosse Knackpunkt.

Und drittens gibt es keinen Pegelausgleich zwischen den verschiedenen Chassis. Das zeigt sich schon bei einem Blick in die Datenblätter. Wenn da zwischen Mittel- und Hochtöner eine Kennschalldruckdifferenz von rund 9dB besteht wird der Hochton um genau diese 9dB zu schwach wiedergegeben. Mit einem anderen Hochtöner (Horn) plus Weiche wäre dieser Ausgleich möglich gewesen.

Ich sag es mal anders: Wenn ich bei einem Speiselokal lese, dass sie das Filet Stroganoff aus Hundefutter zubereiten muss ich nicht kosten um zu wissen, dass es mir nicht schmecken wird.
Und wenn ich hier lese, dass die Lautsprecher schon mal von Hause aus nicht zusammen passen, so braucht es keine Hörprobe.


sorry, aber was soll so ein destruktives Gelaber denn?
Ich finde das arrogant und unnötig.


Destruktiv ja, Gelaber nein!
Destruktiv darum, weil man dieser Konstruktion als solches nicht abgewinnen kann, da ist einfach ALLES daneben. Dass die Dinger gut aussehen ist unbestritten, aber bei einem Lautsprecher zählt der Klang! Schönheit ist eigentlich eine sekundäre Forderung.
Und natürlich spielt der persönliche Geschmack eine Rolle. Kann sein, dass dem Erbauer der Klang gefällt. Nur ist das seine eigene Ansicht und wenn er die Lautsprecher zur Beurteilung vorstellt, so werden sie halt be-(oder ver-)urteilt. Und ein Urteil ergeht nach anerkannten Gesetzen, wie ich sie hier (Telefunken) veröffentlicht habe. Dass dies allenfalls arrogant wirken kann, magst Du so empfinden, es entspricht aber nicht der Absicht.

Meine Absicht ist, dem Erbauer aufzuzeigen, was mit so einem Gehäuse geht. Hätte er die Basskiste mit einem SPH-200KE als BR bestückt, in die obere Schallwand einen SPH-130 eingebaut und noch den DT-107 verwendet und das ganze mit einer Weiche aufgeteilt, hätte er eine Konstruktion erreichen können, die zwischen 30Hz und 20kHz innerhalb +/-2,5dB spielt. Er hat sich zwar für einen Kennschalldruck von deutlich über 100dB entschieden (bei 2,83V), dafür aber einen Frequenzgang von 60Hz (im besten Fall!!) bis 20kHz +/-10dB in Kauf genommen und dies bei einer Impedanz, die unzulässig ist und einer Belastbarkeit, die er mit jeder Kleinbox auch hin bekommt.

Ich spiele also den Ball zturück. Sorry, aber Deine Bemerkung war noch weit unnützer, weil sie das Problem nicht mal streift und vor allem dem Erbauer der Boxen nicht hilft, richtige, gute Boxen zu bauen.
A-Abraxas
Inventar
#33 erstellt: 31. Okt 2010, 09:01
Hallo,

die Ausführungen von "richi44" würde ich nicht als destruktiv bezeichnen - auch wenn sie im Ergebnis eine vernichtende Kritik der vorgestellten LS beinhalten.

In weiten Teilen sind seine Beiträge sehr konstruktiv, da sie Lösungsmöglichkeiten aufzeigen .
Dass der TE diese nicht lesen / umsetzen möchte, das nicht seinen Vorstellungen entspricht, steht auf einem anderen Blatt...

Vielleicht hilft es jedoch anderen Lesern dieses Threads.

Viele Grüße
fabel
Stammgast
#34 erstellt: 31. Okt 2010, 10:10
Hallo,

sorry, ich habe mich wohl etwas zu kurz gefasst bzw. nicht konkret genug gesagt was ich meine. Auch nicht sehr konstruktiv .

@ Richi

Das in Deinen Ausführungen viel fundiertes Wissen stecken mag will ich gar nicht bestreiten, aber es gibt in meinen Augen auch durchaus Momente in denen es geschickter sein kann damit auch mal hinterm Berg zu halten.
Für mich ist in diesem Thread daher eine immer weitere verbale Demontage der Konstrucktion einfach ein noch mal den Finger in die Wunde(n) pieken, die den TE wohl eher nicht motivieren wird. Falls ich falch liege - um so besser.



Daher der Link zu diesem Tread, wo einfach geduldig das fehlende Wissen vermittelt wird und dem TE evtl. ermöglicht wird eine am Ende hoffentlich gute Kostruktion zu verwirklichen. Ein schönes Beispiel für konstruktive Kritik und Unterstützung.

Anmelden in dem Forum lohnt aber sicher, wenn auch bei Deinem Wissensstand nicht unbedingt für den verlinkten Thread. Da gibt es für Dich sicher interresantere Kaliber.

Meine Wortwahl ( arrogant,Gelaber ) war eher von Hico.s auf mich schadenfroh und höhnisch wirkender Gratulation getriggert.

Ich denke man aus der Konstruktion noch was machen -
allerdings braucht es dafür halt Know How, was wir wohl liefern könnten und, wie schon erwähnt, am besten ein paar Amps und ein DSP. Und zumindest etwas rudimentäres Messwerkzeug ist dann zwingend. Und der TE schrieb ja schon mal was von aktivieren - daher wollt ich da noch mal etwas anschieben. Vieleicht hilft es ja ...

Gruß Fabian
richi44
Hat sich gelöscht
#35 erstellt: 31. Okt 2010, 11:38
So, wie mir die ganze Geschichte rüber kommt, hat der TE erstens keine wirkliche Ahnung und zweitens sagt er ja auch nicht, was er erreichen will. Und letztlich fragt er, wie wir sein Konstruktion finden, nicht aber, wie man sowas richtig bauen würde. Kurz, es klemmt auf verschiedenen Ebenen.
Hico.s
Stammgast
#36 erstellt: 31. Okt 2010, 11:44

fabel schrieb:
Hallo,
..
Meine Wortwahl ( arrogant,Gelaber ) war eher von Hico.s auf mich schadenfroh und höhnisch wirkender Gratulation getriggert.


Schadenfroh war ich auf keinen Fall.
Als Gelaber kannst du es ruhig ablegen,genau so hatte ich ja auch die Aussage vom TE Verstanden, das sein Amp erheblich mehr Leistung hat,als die HT verkraften könnten.
Der Sinn erschließt sich mir z.B. nicht.
Genau so die Sache ohne FW und die Bauhöhe bzw das die Treiber so hoch angeordnet sind.
Ich mag Musik lieber im sitzen hören.



Ich denke man aus der Konstruktion noch was machen -
allerdings braucht es dafür halt Know How, was wir wohl liefern könnten und, wie schon erwähnt, am besten ein paar Amps und ein DSP. Und zumindest etwas rudimentäres Messwerkzeug ist dann zwingend. Und der TE schrieb ja schon mal was von aktivieren - daher wollt ich da noch mal etwas anschieben. Vieleicht hilft es ja ...

Gruß Fabian


Da kann man bestimmt noch was/einiges raus machen.
Die Frage ist nur ob es auch so gewollt war.

Gruß
Heiko
Ars_Vivendi
Inventar
#37 erstellt: 01. Nov 2010, 10:53

OpenBaffle schrieb:

Aber es darf sich gerne auch kritisch geäussert werden, ich halt ne menge aus


Aha...
OpenBaffle
Schaut ab und zu mal vorbei
#38 erstellt: 01. Nov 2010, 14:56

Guten Tag @all
Meine Absenz erkjlärt sich mit einer leidigen Weisheitszahnoperation. Entschuldigt mein spätes reagieren auf eure "Anregungen".
Ja "ich halt ne menge aus" @ Ars Vivendi
und ja @ richi44 "Und letztlich fragt er, wie wir sein Konstruktion finden, nicht aber, wie man sowas richtig bauen würde."
Letztlich habe ich wohl einige welche, die sich mit meinen Tread beschäftigt haben, mit meiner eigenwilligen umsetzung, wohl vor den Kopf gestossen.
Ich jedoch kann dem was geschrieben wurde nur positives entnehmen, da mir "nur" die Schwächen aufgezeigt wurden, welche mir selber im Vorfeld sehr wohl bekannt waren.
Der Tread heist "Eure Meinungen zu meinen SelbstbauLS" und nicht "Was muss ich machen damit..."

Ich dachte mir eigentlich nicht das so sehr darauf gepocht wird das jeder der Spezialist ist hier, unbedingt bei sich zu Hause aufem Papier nachrechnen will, wie sich denn wohl meine LS anhören.
Wenn ich subjektive Meinungen, zu welchen der Höreindruck zweifellos gehört, einholen möchte, dann lade ich Leute ein mit der Bitte sie sollen sich ihre lieblings CD unter den Arm klemmen und vorbei kommen.
So wie ich das schon seit einiger zeit mache...
Die Rückmeldungen bissher sind restlos positiv.
Ich möchte an der Stelle noch einmal erwähnen, dass ich nie gesagt habe auch nur irgendetwas davon was mir zugetragen wird hier , nicht der Wahrheit entspricht.
Werde später diverse Punkte komentieren, welche bis jetz unbeantwortet blieben (LS höhe; Bassmodul usw.)
Besten Dank und ich freue mich trotzdem weiterhin auf "Gedanken und Meinungen"
richi44
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 01. Nov 2010, 15:31
Ich erinnere an den zweiten Thread, den Du eröffnet hast. Da hast Du allen ernstes (?) gefragt, wie ein Verstärker laufen könne, wenn er mit null Ohm (Deinen Lautsprechern) belastet sei?
Du kannst jetzt sagen, das sei eine eigenwillige Frage. Es ist aber nur amüsant (oder traurig), dass bei Dir 6 durch 4 = 0 gibt.
Andererseits erklärt es aber die Abwesenheit einer Weiche oder die Zusammenstellung der Chassis.


Ich jedoch kann dem was geschrieben wurde nur positives entnehmen, da mir "nur" die Schwächen aufgezeigt wurden, welche mir selber im Vorfeld sehr wohl bekannt waren.

Gäbe es etwas positives (ich habe das saubere Aussehen gelobt!!) zu vermelden, dann stände es hier. Und wenn Dir die Schwächen bekannt sind, dann frage ich mich, warum Du so etwas schwaches gebastelt hast?

Du darfst natürlich der Ansicht sein, die Sache etwas eigenwillig angegangen zu sein. Das ist Dein Recht und entspricht auch der Wahrheit. Es ist Dein eigener Wille oder Dein technischer Unverstand, der Dich zu diesem Konstrukt geführt hat. Und wenn jemand nach einer Hörprobe sowas gut heisst, so ist dies nicht Gegenstand dieses Threads, denn Du wolltest wissen, wie wir das finden, was Du da zusammengebastelt hast. Und rein von der Technik her und rein von der Logik her und dem Wissen um die Elektrizität kann man Dein Produkt nur als verunglückt bezeichnen.
ede90
Stammgast
#40 erstellt: 01. Nov 2010, 15:33
Hast Du deine Lautsprecher eigtl schon einmal mit guten, käuflich zu erwerbenden Boxen gegengehört, am Besten im A/B-Vergleich bzw Blindtest?
Würde mich nur am Rande interessieren.

MfG ede
OpenBaffle
Schaut ab und zu mal vorbei
#41 erstellt: 01. Nov 2010, 15:47
Hallo ede90
Ja immer und immer wieder und ich würde mir nie wieder einen Lautsprecher kaufen, da mich meine SelbstbauLS bei weitem mehr überzeugen mögen.

"rein von der Logik her und dem Wissen um die Elektrizität kann man Dein Produkt nur als verunglückt bezeichnen."

Ich denke genau das lässt sich so nicht sagen, denn "mir" gefällt was ich höre.
Und allein dieser Umstand lässt mich etwas anderes behaupten.
Und wie gesagt, die derzeitigen Schwächen, sind mir durchaus bekannt und werden über Zeit behoben.
fabel
Stammgast
#42 erstellt: 01. Nov 2010, 16:38
Hallo "OpenBaffle",

eigentlich fällt mir aufgrund Deiner Antworten nicht mehr viel ein, als Dir zur unglaublich realistischen Einschätzung Deiner tollen Konstrucktion zu gratulieren.
Anscheinend erzeugt dieser Geräuschgenerator, in der Summe seiner gravierenden Fehler, einen die Sinne betäubenden, akustisch schwammigen Schwall wie wohl wenig andere Hallsoßenspender.

Schade finde ich allerdings, dass sollte jemand den Begriff OpenBaffle googeln er, wenn er großes Pech hat, an dieses Machwerk gerät. Denn das was Du Schwächen nennst sind leider, im Sinne einer halbwegs gelungenen Reproduktion akustischer Phänomene, einfach kappitale Fehler.

Mit ein Hoch auf die Gnade der Subjektivität,

Fabian
OpenBaffle
Schaut ab und zu mal vorbei
#43 erstellt: 01. Nov 2010, 16:53
Hallo "fabel",

nun du an ein Ende gekommen zu sein scheinst, was negative Komentare bezüglich meiner LS angeht, möchte ich dir doch wenigstens danken.
Immerhin hast du deine Komentare in anständig anmutende Sätze verpackt und sie mit viel Ironie ausgestattet.

"eigentlich fällt mir aufgrund Deiner Antworten nicht mehr viel ein, als Dir zur unglaublich realistischen Einschätzung Deiner tollen Konstrucktion zu gratulieren.
Anscheinend erzeugt dieser Geräuschgenerator, in der Summe seiner gravierenden Fehler, einen die Sinne betäubenden, akustisch schwammigen Schwall wie wohl wenig andere Hallsoßenspender "

mal eine Frage ganz am weit weg von meinen LS und diesem Forum hier: Denkst du solche Texte sind anständig?
Denkst du etwa du müstest auf irgend eine "wortgewante" Art jemandem etwas beweisen?
Denkst du das Komentare solcher Art dazu beitragen, dass sich dieses Forum einen guten Namen macht?

Nichts desto troz möchte ich an der Stelle jedem der Mühe und Zeit investiert hat, in diesem Tread seine Gedanken zu äussern, meinen Dank aussprechen.
fabel
Stammgast
#44 erstellt: 01. Nov 2010, 18:17
Hallo,

na ja, solch unanständiges, geltungshungeriges Gefasel wäre gar nicht notwendig, wenn Du selber das machen würdest was Du von uns/mir eingefordert hast: konkret über Deine Konstruktion zu sprechen. Das ist, aus meiner Sicht, anhand der vielfälltig dargelegten Ansatzpunkte, in einer an akustischen Gesetzmässigkeiten orientierten Kommunikation, auch möglich. Bisher sehe ich aber kein Interesse Deinerseits, auf all die Anregung und Kritik tatsächlich mal Inhaltlich einzugehen.

Auch wenn es am Ende darum geht das der Klang die Musik macht - die Physik der Schallreproduktion ist leider nur sehr eigeschränkt subjektiv. Und um die sollte es hier gehen.

so long, Fabian
ede90
Stammgast
#45 erstellt: 01. Nov 2010, 20:01
Vielleicht sollte dem Themenersteller auch bewusst sein, dass er sich hier in einem HIFI-Forum befindet. Das heißt hier geht es nicht um Klangerzeugung, sondern um Klangreproduktion auf hohem Niveau.
Deine Wandler erfüllen aber wirklich nur ersteres Argument, was herauskommt mag zwar vielleicht in deinen Ohren oder auch für den ein oder andren Hörer aufs erste gut klingen, spielt man aber einem Musiker/Band/Orchester sein Werk über deine Lautsprecher vor, wird es ihm die Haare aufstellen...

Deshalb dürfte das Projekt eben im Hifi-Forum nicht gerade guten Anklang gefunden haben...

MfG ede
Ars_Vivendi
Inventar
#46 erstellt: 01. Nov 2010, 23:14
Da fällt mir doch gerade ein guter Link zu ein...
http://www.sound-klinik.de/objektive_ohren.pdf
richi44
Hat sich gelöscht
#47 erstellt: 02. Nov 2010, 08:42
Man muss sich bewusst sein, dass, nicht zuletzt aufgrund der im Link angeführten Tatsachen, eine "natürliche" Wiedergabe nicht möglich ist. Man muss aber den Tontechnikern zugute halten, dass sie es z. B. bei Klassik-Aufnahmen versuchen. Und oft gelingt es recht gut, den Eindruck rüber zu bringen, als sässe man im Konzert.

Etwas anderes ist es, wenn wir beispielsweise eine Elektronenorgel (im weitesten Sinne) und eine E-Gitarre kombinieren und aufnehmen. Noch NIEMAND hat diese Instrumente live gehört. Was man hören kann ist jeweils die Lautsprecherwiedergabe derselben. Also hängt der Klang dieser Instrumente in erster Linie von ihrer Wiedergabeanlage ab. Und somit kann man da nie von einer natürlichen Wiedergabe sprechen. Wenn man also mit derartiger Musik testet, dann kommt genau das zum Tragen, was den Musiker an seiner Gitarre interessiert: Klingt die Kombination aus Instrument, Lautsprecher und Elektronik nach meinem Geschmack?

Ja immer und immer wieder und ich würde mir nie wieder einen Lautsprecher kaufen, da mich meine SelbstbauLS bei weitem mehr überzeugen mögen.

Wenn also OpenBaffle sowas behauptet, so baut er sich ein "Instrument" welches Musik seinem Geschmack entsprechend wiedergibt, a) weil er es so mag und b) weil er Musik vermutlich noch nie live und unverstärkt erlebt, sprich, kein klassisches Konzert besucht hat.
Nun ist es sein gutes Recht, sein Gebastel als für ihn perfekt zu betrachten. Es ist auch der Chinesen Recht, Hundefleisch und ähnliches als gut schmeckend zu taxieren. Nur ist diese Geschmacksrichtung nicht jedermanns Sache. Und so auch hier.
Was OpenBaffle als gut klingend empfindet ist mit Sicherheit nicht dem allgemeinen Empfinden entsprechend und daher keinesfalls "Referenz". Wenn wir also das Konglomerat an Fehlern beurteilen sollen, so kann es nicht ausbleiben, dass ein Verriss folgt. Ihm mag dieser Klang "bekommen", mir aber sicherlich nicht, da bin ich mir aus der Studioumgebung schon anderes gewöhnt.

Und dazu noch eine Bemerkung: Man stelle sich vor, in den Studios würde mit solchen Konstruktionen abgemischt, wie müssten dann solche Aufnahmen klingen?!!
In Studios wird darauf geachtet, dass die Lautsprecher zusammen mit dem Raum den Klang möglichst wenig verfälschen, dass also letztlich das auf der CD drauf ist, wie es gewollt war, natürlich und livehaftig. Es kann daher nicht sein, dass der Tonmeister versucht, die Fehler der Boxen durch andere Fehler zu kompensieren. Das führt unweigerlich in den Abgrund.

Also, wenn Du, OpenBaffle, Deine Boxen für gut befindest so ist das Deine Sache. Und wenn Du offensichtlich alle besseren und guten und sehr guten Boxen als schlechter taxierst, so hast Du irgendwo einen "Wurm im Ohr". Daher kannst Du wohl kaum annehmen, dass jemand, der der Mehrheit entstammt und keinen solchen Wurm hat, Deine Boxen gut finden kann.
OpenBaffle
Schaut ab und zu mal vorbei
#48 erstellt: 03. Nov 2010, 07:30
Ich an der Stelle jedem der Mühe und Zeit investiert hat, in diesem Tread seine Gedanken zu äussern, meinen Dank aussprechen.
pelowski
Hat sich gelöscht
#49 erstellt: 03. Nov 2010, 10:23

OpenBaffle schrieb:
Ich an der Stelle jedem der Mühe und Zeit investiert hat, in diesem Tread seine Gedanken zu äussern, meinen Dank aussprechen. :prost


Hallo OpenBaffle,

Offensichtlich ist die Diskussion für dich beendet, in dem Sinne "Ihr habt Recht und ich meine Ruhe".

Das ist dein gutes Recht. Zwei Fragen hätte ich aber noch an dich:

- Was erwartetest du mit der Eröffnung dieses threads?

- Denkst du, dass du durch die (ernsthafte, konstruktive) Kriik hier etwas gelernt hast?

Grüße - Manfred
OpenBaffle
Schaut ab und zu mal vorbei
#50 erstellt: 03. Nov 2010, 12:14
Hallo pelowski
Gerne nehme ich zu den von dir gestellten Fragen stellung.

- Was erwartetest du mit der Eröffnung dieses threads?

Rückmeldungen aller Art und darlegen von Gedanken der geschätzten "Forumianer"

- Denkst du, dass du durch die (ernsthafte, konstruktive) Kriik hier etwas gelernt hast?

Ja habe ich, sogar sehr


[Beitrag von OpenBaffle am 03. Nov 2010, 12:15 bearbeitet]
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