an die Yami-treuen

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Chris_G
Stammgast
#1 erstellt: 19. Dez 2015, 17:57
Hallo zusammen,

gibt es jemanden unter Euch, der ein Yami der aktuellen Generation hat und früher mit einem AZ1 oder AZ11 begonnen hatte? Wie sind die neuen Geräte im Vergleich zu den Opas im Sound?

DSP's interessieren mich garnicht. Reiner 5.1 und 2-Kanal Sound.

Danke Euch
Beste Grüße
Chris
Mickey_Mouse
Inventar
#2 erstellt: 19. Dez 2015, 18:35
meine "AV-Kariere" sieht so aus:
Sony TA-E1000ESD + Selbstbau Mono Endstufen und TA-N220
Sony TA-E9000ES " "
Yamaha AX-1
Yamaha RX-V1900
Yamaha Z11
Yamaha RX-V667 (Arbeitszimmer)
Marantz SR7009 (wegen Atmos, Auro3D, Audyssey, Front-Wide wollte ich alles mal ausprobieren)
Yamaha CX-A5000 + MX-A5000
Yamaha CX-A5100 + MX-A5000

zu dem AX-1 habe ich parallel eine Stereo Kette (TAG McLaren 60i & CD20R) betrieben, der hatte mir im reinen Stereo nicht wirklich gefallen. Trotz der "nur" 2x60W klang alles einfach differenzierter. Da war der 1900 klanglich schon ein Schritt nach vorne und mit dem Z11 hatte sich das Thema "Extra Stereo" dann endgültig erledigt.
Ich habe viel direkt verglichen (ich habe fernbedienbare LS Umschalter, ohne die kann ich zwischen vernünftigen Geräten keine Unterschiede hören, wenn erst umgestöpselt werden muss). Mit etwas Fantasie kann man vielleicht beim direkten Umschalten einen Unterschied erkennen, aber spätestens wenn ich sagen soll was den besser/richtiger oder schlechter/falsch ist, kann ich nur mit den Achseln zucken.

bei den neueren Geräten sind die Unterschiede im Pure-Direct Modus kaum noch auszumachen. Auch hier bieten ja z.B. die Yamaha Vorstufen die Möglichkeit zwischen drei verschiedenen Digital-Filtern zu wählen. Ja, wenn man umschaltet hört man, dass sich "irgendwas" ändert, aber so ganz genau sagen was das jetzt ist und ob es besser oder schlechter geworden ist? Zwischen "Short-Latency" und "Fast RollOff" kann ich kaum einen Unterschied hören, nur "Slow RollOff" klingt meiner Meinung nach "schlechter" (langweiliger, weniger präzise, weichgespült). Aber auch hier, wenn mir das jemand "heimlich" auf Slow umstellen würde, dann würde ich das nicht merken, so nach dem Motto: das klingt jetzt aber weniger präzise, hat da jemand etwas verstellt? Das höre ich nur beim direkten Vergleich.

Dagegen sind die Unterschiede bei der "bewussten" Klangbeeinflussung geradezu gigantisch!
Da ist in erster Linie das Einmesssystem. Yamahas YPAO kann den Bass und die Subwoofer quasi gar nicht korrigieren, gefällt mir dafür aber im Mittel/Hochton mindestens genauso gut wenn nicht gar besser als Audyssey. Da ist für Subwoofer ein Antimode oder ähnliches Pflicht.
Auf dem HTPC läuft Dirac Live. Das ist mit Abstand das beste System, allerdings in dieser Form halt auf den PC als Quelle beschränkt und mir ist es zu aufwändig verschiedene Kurven für eine "Loudness" anzulegen.

Das ist der nächste Punkt, der den Klang dramatisch verändert hat: die Loudness Systeme Dynamic-EQ bzw. YPAO-Volume. Hier hat Yamaha meiner Meinung nach eine Punkt-Landung hingelegt. Das Audyssey System lässt sich zwar 5-fach einstellen statt nur an/aus, aber dafür passt die YPAO Anpassung auf anhieb während die Standard Einstellung von Audyssey viel zu aggressiv den Bass anhebt.
Chris_G
Stammgast
#3 erstellt: 19. Dez 2015, 18:52
Hallo MM,

verstehe ich nicht wirklich wie Du das mit der Einmessung meinst.

Der Yamaha gibt doch auch Testtöne über den Sub aus? Wird da nix eingestellt? Wie bekommt man es dann hin dass der Sub nicht dröhnt, sondern sauber präzise arbeitet? Geht das nur mit dem Receiver nicht?
Jetzt habe ich beim Pio ja auch keine vernünftige Einmessung über den Sub, aber mein AVR ist aus dem Jahr 2005...

Mein Onkyo 809 hat es dagegen geschafft den günstigen Sub im Wohnzimmer optimal einzustellen.

Du meinst also dass man für die Yamahas separat etwas kaufen muss, damit der beim Sub gut eingemessen ist?

Gruß
Chris
Mickey_Mouse
Inventar
#4 erstellt: 19. Dez 2015, 19:11
die (etwas größeren) Yamaha messen den/die Subwoofer ein, d.h.:
- Entfernung/Laufzeit Messung
- Pegel
- Frequenzgang Korrektur

der letzte Punkt ist das Problem: es steht für die Korrektur nur ein 4-Band PEQ zur Verfügung mit dem typischen 1/3 Oktaven Raster.
Damit sind keine Raummoden "greifbar".
steelydan1
Inventar
#5 erstellt: 19. Dez 2015, 19:54

Mein Onkyo 809 hat es dagegen geschafft den günstigen Sub im Wohnzimmer optimal einzustellen.

Ja, mit Audyssey MultEQ XT per Finite Impulse Response (FIR). Akuelle AVR mit MultEQ XT32 können es noch besser.
Die Yamaha´s haben YPAO R.S.C., welches beim SubEQ mit einem 4-Band PEQ arbeitet. Leider wenig effizient, deshalb erreicht man vergleichbare (bessere?) Ergebnisse nur mit einem zusätzlichen Anti-Mode.


[Beitrag von steelydan1 am 19. Dez 2015, 19:57 bearbeitet]
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