Westerngitarren

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Chefkoch28
Stammgast
#1 erstellt: 07. Jul 2012, 11:15
hallo erstmal,

ich möchte mir eine westerngitarre zulegen. ich muß zugeben ich habe bisher nur selten mal ein wenig gespielt, was aber eher klimpern gleichkommt. kann also dementsprechend nicht spielen. da ich aber den klang einer wetsrengitarre völlig erlegen bin möchte ich es nun lernen. die frage ist nun, was könnt ihr mir empfehlen?

1. es soll keine "billig" gitarre sein. also nix mit 29 euro.
2. sie soll im preisrahmen bis 200 euro liegen. wenns etwas mehr ist für eine wesentlich bessere ists noch ok.
3. eine markengitarre
4. an einen lautsprecher muß sie nicht angeschlossen werden.
5. leicht zu spielen sein
6. wenns ne farbwahl gibt, dann gerne schwarz, ansonsten wäre es egal wenns eine qualitätsmäßig sehr gute ist.

soweit zu meinen "bedingungen". wenn es noch irgendwelche fragen gibt, dann mal her damit.

lg Chefkoch28
cptnkuno
Inventar
#2 erstellt: 07. Jul 2012, 11:20

Chefkoch28 schrieb:

5. leicht zu spielen sein

das ist ein bißchen ein Knackpunkt. Auf eine Westerngitarre gehören Stahlsaiten, und zwar umso dicker desto besser. So was ist immer beim Spielen mit einem gewissen Kraftaufwand verbunden.
Chefkoch28
Stammgast
#3 erstellt: 07. Jul 2012, 11:24
ja das weiß ich schon, wie ist es denn mit den abständen zwischen den saiten? gibt es da unterschiede? mit leicht zu spielen meinte ich eigentlich nicht den kraftaufwand sondern eher das handling damit, ich weiß nicht ob es da große unterschide gibt.

lg
Chefkoch28
uterallindenbaum
Stammgast
#4 erstellt: 08. Jul 2012, 03:15
Hallo. Ja, auf Westerngitarren werden Stahlseiten montiert. Nein, umso dicker ist nicht unbedingt besser. Auf eine sehr schlechten Gitarre aber schon Auch muss man beachten das, ab eine gewisse dicke, die Harmonien am Steg neu gerichtet werden müssen. Ansonsten klingt's sch_sse.

Um auf die Initialfrage richtig zu antworten.
Es ist immer schwierig, jemand der nie richtig gespielt hat ; und dementsprechend keine persönliche Vorlieben hat, eine Gitarre zu raten. Ich rate öfters, an newbies, sich möglichst eine billige Gitarrre zu nehmen um, im falle eines baldigen aufhörens, die Spesen so gering zu halten wie möglich.

Wenn du jetzt, wie ich es früher war, von der Sorte bist die nie aufgeben bis sie ein Mega-Master in was auch immer geworden sind. Dann kann ich dich schon zu "seriöserem" anfeuern.

Ich habe schon öfters, meinen Freundinnen, die Basisgitarre der Marke Norman empfohlen. Der modell B18 ist über-durschnittlich gut beholzt. Sie ist eher leicht zu spielen und den anderen Modellen der "unter 500 Euro" Liga klanglich überlegen. Ich lese natürlich öfters das gleiche über andere Marken wie Yamaha, Cort und noch ein Paar andere. In der Wirklichkeit aber, sind, für den gleichen Preis und nach Test aller betroffenen Instrumente, all diese Konkurrenten der Normann unterlegen. 360 Euros sind zwar ein Budget, aber du brauchst nicht unbedingt nachher eine gute Mittelklasse Gitarre zu kaufen. Du hast sie schon.

Also unbedingt mal reinhören.

Im fall wo du mein oben zitierte Ratschlag nicht nehmen würdest (zu Teuer, oder du kannst die Kanadier nicht ausstehen). Rate ich dich auch dein Instrument, mit einem Guten Gitarristen im Laden auszusuchen. Nur ein erfahrener Gitarrist, der auch eine Vorliebe für Qualitätsinstrumente hat (also nicht unbedingt jeder) und über eine eigene Erfahrung in dem Instrumentenbereich den du suchst ; kann dir sagen ob der Instrument den du kaufst auch richtig eingestellt ist und eher ein harter oder zarter Weggefährten ist. Auch ein Vertrauensvolle Verkäufer kann da aushelfen, nur die sind so rar wie Sternschnuppen an deinem Himmel.


[Beitrag von uterallindenbaum am 08. Jul 2012, 03:18 bearbeitet]
tenhagenx
Stammgast
#5 erstellt: 11. Jul 2012, 16:27
Hallo,

ich kann nur raten in ein vernünftiges Musikgeschäft zu fahren und zu testen. Nur auf Empfehlungen und Meinungen im Internet zu bestellen halte ich für den falschen Weg.

Du mußt vergleichen können was dir liegt. Halsbreite, Halsdicke, Saitenlage usw.

Gruß
Chefkoch28
Stammgast
#6 erstellt: 11. Jul 2012, 19:00
stimmt schon, aber ich wüßte ja gerne worauf ich achten sollte. minderwertiges holz ect möchte ich gern vermeiden. die frage ist ja auch ob eine gitarre für 200 euro schon gutes material beinhaltet. 360 euronen sind mir ehrlich gesagt etwas zuviel für eine gitarre. ich möchte nicht , das ich mir nach 6 monaten eine neue kaufen muß, da der hals nachgibt oder sowas.

Chefkoch28
tenhagenx
Stammgast
#7 erstellt: 12. Jul 2012, 04:32
Hallo,

bei 200 Euro Gitarren dürfte das Holz nicht die größte Rolle spielen, das ist in der Preisklasse bei allen gleich gut oder gleich schlecht.

Ich denke für den Anfang bist du mit einer der bakannten Marken in der Preisklasse gut beraten.

Gruß
Steffen_Bühler
Inventar
#8 erstellt: 12. Jul 2012, 07:08

Chefkoch28 schrieb:
360 euronen sind mir ehrlich gesagt etwas zuviel für eine gitarre.


In dieser Kategorie solltest Du auf einige Dinge aufpassen: am wichtigsten sind hier Sattel und Bundreinheit.

Wenn der Sattel nur eine Spur zu hoch ist, wirst Du Schwierigkeiten am ersten Bund haben. Nicht umsonst nennt man sowas "F-Dur-Killer". Das kannst Du auch visuell herausfinden: schau bei der leeren tiefen E-Saite auf den Abstand zum ersten Bund. Dann greif sie im ersten Bund und schau auf den Abstand zum zweiten Bund. Der muß gleich sein! Wenn er deutlich niedriger ist, ist der Sattel zu hoch: nimm gleich eine andere Gitarre. Man kann den Sattel zwar runterfeilen, aber ich würde damit gar nicht erst anfangen.

Die Bundreinheit bedeutet, daß eine gegriffene Oktave (12. Bund) oder Quinte (7. Bund) auch einer echten Oktave (Saite wird 1:1 geteilt) oder Quinte (Saite wird 1:2 geteilt) entspricht. Das kannst Du am einfachsten über den Unterschied zwischen dem Flageolett-Ton und dem gegriffenen Ton beim 12. Bund ermitteln. Für einen Flageolett berührst Du die Saite nur überm Bund (nicht greifen) und läßt in dem Moment los, wenn Du sie zupfst. Dieser Ton muß derselbe sein wie wenn Du die Saite greifst und zupfst! Wenn's einigermaßen paßt, wiederhole das Ganze für die Quinte (da sind die beiden Töne zwar eine Oktave auseinander, aber das solltest Du hören). Wenn's da auch in Ordnung ist, kannst Du davon ausgehen, daß der Rest ebenfalls stimmt. Wenn die Töne hörbar unterschiedlich sind, kann man das zwar oft am Steg einstellen, aber auch hier würde ich mich gar nicht erst abmühen: wenn die Gitarre so ab Werk kommt, vergiß sie.

Viele Grüße
Steffen
tenhagenx
Stammgast
#9 erstellt: 12. Jul 2012, 12:20
Hallo,

@Steffen: absolut korrekte Antwort , allerdings für einen Anfänger evtl. etwas viel, bzw. verwirrend.

Nach wie vor mein Tipp, testen in einem vernünftigen Geschäft und dazu vielleicht jemanden mitnehmen der Erfahrung hat.

Wer lange genug Gitarre spielt, sieht oder spürt sofort ob eine Gitarre Müll ist oder was taugt.
Das muß nicht mal so sehr vom Preis abhängen, zumindest in der Klasse von 200-400 Euro.


Gruß
Chefkoch28
Stammgast
#10 erstellt: 12. Jul 2012, 19:36
jop, ist etwas verwirrend denk ich auch. vor allem wenn man mit den begriffen wenig anfangen kann.
aber ich werd mal zu guitarguitar gehen. jemand schon erfahrung gemacht mit denen?

Chefkoch28
tenhagenx
Stammgast
#11 erstellt: 12. Jul 2012, 20:24
Hallo,

wo ist dieser shop?

Aber wie gesagt, ein erfahrener Gitarrist sieht schnell ob eine Gitarre was taugt.
Was mir im Laufe der Jahre an sog. Fachverkäufern begegnet ist....

Gruß, Ben
Chefkoch28
Stammgast
#12 erstellt: 12. Jul 2012, 20:42
guitarguitar gibts in edinburgh und in glasgow.

Scotty
tenhagenx
Stammgast
#13 erstellt: 12. Jul 2012, 20:59
Hi scotty,

da war ich leider noch nicht beim Einkaufen.....

Aber das wichtigste ist dass du keine Gitarre aus dem Internet bestellst ohne sie vorher in den Händen gehabt zu haben.

DU mußt dich wohlfühlen mit der Gitarre! Wenn ich mit einer 200 Euro Yamaha besser zurecht komme als mit einer 3000 Euro Martin, spiel ich die Yamaha!

Ich hab neben meiner Fender Custom Shop Telecaster auch eine bilige Squier die ich gerne und oft spiel!

Gruß, Ben
Chefkoch28
Stammgast
#14 erstellt: 12. Jul 2012, 21:05
naja ich wohne in schottland zwischen den beiden städten, da liegt es nahe hier eine zu kaufen. ich weiß ja nicht ob es die kette auch in deutschland gibt, deßhalb meine frage bezüglich der erfahrung damit. ich werd mich dort mal umschauen und beraten lassen. leider habe ich hier keinen der gitarre spielt den ich privat kenne. gibt zwar viele alleinuneterhalter in den pubs, aber die kann ich wohl eher nicht fragen.

bestellen werde ich nicht im netz, sowas kaufe ich nicht im netz. aber umschauen kann mann sich ja gut im netz. da ich keine erfahrung mit gitarren habe, kenne ich ja auch nicht die preise, gute marken und worauf geachtet werden soll/muß.
tenhagenx
Stammgast
#15 erstellt: 13. Jul 2012, 04:40
Hallo,

du kannst auch noch in den diversen Musikerforen (Gitarre & Bass, Aussensaiter....) nachschauen, da hats einige Erfahrungsberichte und Tests von Usern und nicht die von den Herstellern gesponserte Tests in den Zeitschriften.

Gruß
uib
Stammgast
#16 erstellt: 29. Jul 2012, 13:39
Ich würde versuchen, eine gebrauchte Art & Lutherie oder eine gebrauchte LAG zu ergattern. Gibt es immer wieder mal bei eBay und sind vom P/L-Verhältnis absolut super. Hab selber eine Art & Lutherie und die Bespielbarkeit ist sehr gut.
Chefkoch28
Stammgast
#17 erstellt: 29. Jul 2012, 23:43
ich habe mich nun für eine Freshman FA1A-N entschieden. hab sie für 169,99 pfund bekommen. letztlich haben das handling und der klang mich überzeugt. ich denke das die meisten diese marke wohl weniger kennen.

hier noch der link wo ich sie gekauft habe:

http://www.guitargui...stock=06050215204028

Chefkoch28
uib
Stammgast
#18 erstellt: 30. Jul 2012, 10:21
Na, dann mal viel Spaß mit deinem neuen Begleiter ;-).
Auf gutes Gelingen .
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