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letze Chance gegen 50Hz

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tlrg
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 27. Feb 2009, 21:10
Servus und hallo.

Nach langem Suchen via google und auch hier gebe ich es nun auf und eröffne selbst einen Thread.

Meine Lautsprecher im Schlafzimmer haben ob des geringen Preises und China-B-Waren-Charakters mit massivem Brummen zu kämpfen. Kein Ferritmagnet hilft, auch hängen Tonquelle und "Verstärker" an 2 verschiedenen Stromkreisen. Das 50Hz-Brummen ist weit lauter als der PC (welchen man tagsüber bei geschlossenem Fenster nicht hört) und nervig, jedoch steht einfach aus finanziellen Gründen keine Neuanschaffung zur Diskussion.

Meine Frage lautet nun, ob es
a) stimmt, dass man Frequenzen mit "Gegenfrequenzen" dämpfen kann und
b) dazu eine recht einfache Formel gibt, um die Gegenfrequenz auszurechnen.

Über einen Tongenerator verfüge ich und ich bin gewillt, das einfach mal auszupobieren. Mir ist klar, dass in diesem Forum niemand wirklich so verfahren würde, aber als Notbehelf und v.A. aus Neugierde möchte ich es einfach mal versuchen.

Einen wunderschönen Abend, André
dharkkum
Inventar
#2 erstellt: 27. Feb 2009, 21:19

Meine Frage lautet nun, ob es
a) stimmt, dass man Frequenzen mit "Gegenfrequenzen" dämpfen kann und
b) dazu eine recht einfache Formel gibt, um die Gegenfrequenz auszurechnen.


Die "Gegenfrequenz" ist die gleiche wie die zu unterdrückende, nur um 180 Grad phasenversetzt.

Durch die Phasenumkehr wird die Frequenz quasi ausgelöscht.

Ist ähnlich wie wenn man eine Box von einem Boxenpaar falsch rum polt, dann hat man kaum noch Bässe weil das Signal der einen Box gegen das der anderen arbeitet.

Du müsstest also ein 50 Hz Brummen erzeugen was genau phasenverkehrt zu dem vorhandenen Brummen ist.

Wie das machbar ist und ob sich der Aufwand lohnt ist eine andere Frage.
Argon50
Inventar
#3 erstellt: 27. Feb 2009, 21:20
Hallo!

Vielleicht hilft dir dieser Thread weiter:
http://www.hifi-forum.de/viewthread-42-2.html


Grüße,
Argon

Passat
Moderator
#4 erstellt: 27. Feb 2009, 21:24
Lautsprecher erzeugen kein Brummen, das sind rein passive Elemente.

Anstatt die Symptome zu bekämpfen, solltest du die Ursache des Brummens bekämpfen.
Ich würde da mal systematisch vorgehen.
Brummt es immer noch, wenn du sämtliche Tonquellen vom Verstärker abstöpselst?

Grüsse
Roman
tlrg
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 27. Feb 2009, 21:31
Es brummt auch beim Abziehen der Kabel noch. Auch beim kompletten Leisedrehen brummt es noch genauso laut. Ich tippe also auf das Netzteil (welches wie üblich in der Preisregion im Subwoofer steckt).

Tonquelle ist ein PC, ausgetauscht habe ich diesen auch schon (Problem bestand weiterhin), ein anderes Set hin auch mal dran, da brummt dann allerdings nichts.

Natürlich erzeugen die LS selber kein Brummen, das habe ich missverständlich ausgedrückt.

Edit: Ich habe versucht das Brummen einmal "nachzubauen" - keine Chance. Am ehesten klingt es noch wie ein Stromkasten auf dem Bürgersteig. 50Hz sind das aber wohl nicht. Was mir gerade noch einfällt, es ist in diesem Fall egal, ob PC und Verstärker an der selben Steckdosenleiste hängen, oder nicht.


[Beitrag von tlrg am 27. Feb 2009, 21:50 bearbeitet]
Passat
Moderator
#6 erstellt: 27. Feb 2009, 22:16
Dann ist einfach das Gerät defekt.

Also entweder reparieren oder auf den Müll damit.

Grüsse
Roman
sakly
Inventar
#7 erstellt: 28. Feb 2009, 15:56
Das Brummen dürfte bei 100Hz liegen. Wenn die Glättungselkos de Netzteilsektion ihre Aufgabe nicht mehr richtig erfüllen, entstehen Spannungsschwankungen mit 100Hz, da ja 50Hz gleichgerichtet werden.
Man könnte die Elkos tauschen, und hoffen, dass das Thema dann durch ist. Wenn man die Möglichkeit hat, kann man sich das mit nem Oskar auch vorher mal ansehen.
tlrg
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 28. Feb 2009, 21:07
hm, so viel aufwand und so wenig lötkenntnisse. 100hz klingt ähnlich. danke an die fleißigen helperlein, ich lebe solange damit und tausche irgendwann das system
sakly
Inventar
#9 erstellt: 01. Mrz 2009, 11:21
Wenn man einfach auf Vermutung macht,dann ist das nciht viel Aufwand. Alte Elkos raus, neue Elkos rein und hören, ob's besser, sprich weg ist.
Dazu musst Du nur aufschrauben und gucken, welche Typen da drin sind. Kaufen kannst Du die dann beim großen C oder reichelt oder so.
Hörbert
Moderator
#10 erstellt: 01. Mrz 2009, 12:14
Hallo!

@tlrg

Brummt dein Sub auch wenn überhaupt nix dranhängt? Möglicherweise verträgt er einfach das zusammenschalten mit deinem Rechner nicht, -das ist z.B. dann häufig der Fall wenn beide Geräte über Schutzkontaktstecker am Netz hängen.

In diesem Falle würde ein sogenannter Ground-Lifter abhilfe schaffen. Oder auch eine symmetrische Ansteuerung über Di-Boxen.

MFG Günther
ton-feile
Inventar
#11 erstellt: 01. Mrz 2009, 12:28
Hi,


Hörbert schrieb:
Hallo!

@tlrg

Brummt dein Sub auch wenn überhaupt nix dranhängt? Möglicherweise verträgt er einfach das zusammenschalten mit deinem Rechner nicht, -das ist z.B. dann häufig der Fall wenn beide Geräte über Schutzkontaktstecker am Netz hängen.


Es gibt auch Übertrager, die die Audioverbindung galvanisch trennen.
Hier zB.

Gruß
Rainer


[Beitrag von ton-feile am 01. Mrz 2009, 12:29 bearbeitet]
tlrg
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 01. Mrz 2009, 20:37

Hörbert schrieb:
Hallo!

@tlrg

Brummt dein Sub auch wenn überhaupt nix dranhängt? Möglicherweise verträgt er einfach das zusammenschalten mit deinem Rechner nicht, -das ist z.B. dann häufig der Fall wenn beide Geräte über Schutzkontaktstecker am Netz hängen.

In diesem Falle würde ein sogenannter Ground-Lifter abhilfe schaffen. Oder auch eine symmetrische Ansteuerung über Di-Boxen.

MFG Günther


Der Verstärker hat keinen SchukoStecker, damit fällt diese Option leider auch aus.

Ich lebe nun einfach damit, was solls.
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