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Plötzlich HF-Störnebel durch PC!

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AlexG1990
Inventar
#1 erstellt: 27. Jun 2012, 01:59
Hallo!

Habe hier ein Problem:
Am Schreibtisch steht mein PC, ca. 3 Meter weg steht mein "Rack" mit einer PianoCraft E400+Kenwood Tapedeck. An der Anlage ist über Line-Out auch ein analoger Funkkopfhörer angeschlossen. Der PC (Realtek ALC889-Sound) ist über 2. Tape-Monitor beidseitig (Line-In und Line-Out) mit der Anlage verkabelt.
Bisher hat alles wunderbar funktioniert, doch plötzlich habe ich, sobald der PC eingeschaltet ist, ein lautes schrilles Pfeifen im Funkkopfhörer. Auch der UKW-Empfang (Zimmer-Wurfantenne) an der PianoCraft ist leise mit diesem Pfeifen überlagert! Alle Nicht-Funk-Anwendungen sind nicht betroffen. Auch die Wiedergabe vom PC auf die Anlage klappt absolut einwandfrei (also keine Brummschleife). Es liegt definitiv am PC! In dem Moment wo das Netzteil Power-On macht pfeift es, sonst ist alles still. Auf UKW ist es störend, der Funkkopfhörer wird dadurch unbenutzbar wenn der PC an ist!
Das Pfeifen streut in die Sendestation des Funk-KHs ein. Ist diese aus, rauscht der KH ganz gewöhnlich, ohne Pfeifen. Es sträut definitv über die "Luft" in die Sendestation ein. Auch wenn ich das Audiokabel komplett abgezogen habe (das Anfassen des Klinkensteckers erzeugt das übliche 50Hz-Brummen mit schrill überlagertem Pfeifen). Auch per Kabelrolle aus anderen Räumen geholter Strom bring keine Änderung, es pfeift in ca. 2 Metern Abstand zum PC furchtbar, veränderlich je nach Standort!
Das gesamte Zimmer (+ 2 Nachbarräume) hängt an einem einzigen Stromkreis (Sicherung).
Greife ich mit einer Hand an den Klinkenstecker und mit der anderen an die Anlage oder den PC (gemeinsame Masse), verstärkt sich das Pfeifen deutlich, greife ich degegen an die Heizung (andere Erdung), kommt nur der normale 50Hz-Erd-Brumm durch...

Ich verstehe das nicht, es war alles OK, nicht eine Spur von Störung, und nun plötzlich das - es macht mich Wahnsinnig! Über den PC per Funk-KH hören ist unmöglich, UKW über Anlage hören während der PC an ist macht nur noch wenig Spaß - und per PC aufnehmen von UKW macht mit dem Pfeifen keinen Sinn mehr...

Könnt Ihr mir helfen? Bitte! Ich verzweifel noch!

Gruß
Alex


[Beitrag von AlexG1990 am 27. Jun 2012, 02:30 bearbeitet]
Metal-Max
Inventar
#2 erstellt: 27. Jun 2012, 06:47
Versuch zunächst einmal herauszufinden, ob es vielleicht einfach das PC-Netzteil ist.
Sprich: öffne den PC und klemme sämtliche Netzteilstecker vom Mainboard und den anderen Komponenten ab. Schalte das Netzteil ein (Lüfter sollte laufen) und überprüf, ob das Pfeifen erscheint.

Wenn es erscheint, würde ich vorschlagen, einfach das PC-Netzteil zu tauschen. Vielleicht hat sich ein Bauteil alters- und belastungsbedingt verändert (Kandidaten sind die dickeren Elkos) und dadurch ein fieses Streufeld hervorgerufen.

Falls das Pfeifen NICHT auftaucht, wenn nur das Netzteil betrieben wird, wird es schwierig.


[Beitrag von Metal-Max am 27. Jun 2012, 06:48 bearbeitet]
AlexG1990
Inventar
#3 erstellt: 27. Jun 2012, 11:03
Hallo Metal-Max,

ja, da hätte ich eigentlich selbst drauf kommen können - DANKE!

Ich bin das jetzt mal so angegangen:
Erstmal UKW über den Funk-KH wiedergegeben (2 Fliegen mit einer Klappe). Dann den PC aufgemacht - es pfeift... Den PC habe ich vor ca. 2 Jahren selbst zusammengebaut und immer mal erweitert, ich weiß also wies da drin ausschaut. Dann habe ich alles vom Netzteil abgezogen (MB, Laufwerke). Mit einer Büroklammer habe ich dann den grünen PS-ON Pin am ATX-Stecker auf Masse gelegt, damit das Netzteil anspringt (ich weiß, Schaltnetzteil sollte nicht im Leerlauf sein, aber egal... ). Jetzt hab ich mich ja schon fast gefreut das Pfeifen zu hören - jetzt ist klar, es ist das Netzteil!

So jetzt gehts auf zu Conrad - mal schaun was die da haben...

Bis jetzt hatte ich das "Jou Jye" JJ-350PPBA verbaut. Das wurde mir damals empfohlen, also "günstig aber gut". Naja, der Name deutet schon auf einen "Chinakracher" hin, hatte auch nur 35 Euro gekostet.

Ich schau dann mal. Die 350 Watt haben jedenfalls immer um längen gereicht für meinen AMD Phenom II X4, ohne dedizierte Grafikkarte, nur Onboard...

Werde berichten!

Gruß Alex
AlexG1990
Inventar
#4 erstellt: 27. Jun 2012, 14:47
Ach, ich könnt mich schon wieder ärgern...

Jetzt hab ich mir für 49 € ein scheinbar etwas hochwertigeres 400W-NT von Silverstone gekauft, mit Aktiver PFC (Power-Factor-Correction). Das Teil hat so besch*ssene Abstände und Anordnungen der Stecker
- teilweise sind die sogar verkehrt herum! Das große ATX-Kabel ist mit so einem Rohrgeflecht umwickelt, das bekomm ich kaum verlegt! Na das ist jetzt ein schönes gestopfe und geknote im PC...

Aber immerhin ist das Pfeif-Problem weg, naja es war eher sogar ein "schreien".

Jetzt werde ich mir wohl doch wieder mein altes aus Ebay beschaffen...und von Conrad einen 49€-Gutschein bekommen...mann mann mann, den Laden kann man echt komplett vergessen, nur Billig-Schrott und Abzocke...
Stereo33
Inventar
#5 erstellt: 27. Jun 2012, 14:59
@Metall: Ohne eingestecktes MB, muss er wissen welche PINs er im ATX-Stromstecker überbrücken muss, damit es startet.

Nunja das Problem hat er wohl gelöst. Netzteile hat man lange, da sollte man was investieren 50€/400 echte W ist OK.
Metal-Max
Inventar
#6 erstellt: 27. Jun 2012, 15:07
Das Gestopfe und Geknote kenne ich...

Immerhin ist das Problem behoben.
AlexG1990
Inventar
#7 erstellt: 27. Jun 2012, 15:26

@Metall: Ohne eingestecktes MB, muss er wissen welche PINs er im ATX-Stromstecker überbrücken muss, damit es startet.

Nunja das Problem hat er wohl gelöst. Netzteile hat man lange, da sollte man was investieren 50€/400 echte W ist OK.

Jo, ganz so unbetucht bin ich nicht was PCs angeht, und die Pinbelegung ist mal schnell bei Wiki nachgeschaut. Nur so ein EMV-Problem hatte ich bisher nie, auch wenn ich die Sendestation beim Zimmer umbauen auch übergangsweise mal direkt auf dem PC stehen hatte...

Ich habe gelesen, dieses "Jou Jye"-Netzteil ist doch nicht so schlecht wie der Name vermuten lässt, ist auch kein China sondern Taiwan !

Aber das neue bleibt nicht...mich kotzt das etwas an. Werde dann auf den Putz hauen und versuchen mein Geld zurückzuverlangen!
Mein altes war auch von denen, gekauft im Januar 2010. Dumm, ich hatte natürlich ausgerechnet diese Teile NICHT auf diese dämliche Kundenkarte bezahlt...grr - Saftladen!


[Beitrag von AlexG1990 am 27. Jun 2012, 15:27 bearbeitet]
Jeck-G
Inventar
#8 erstellt: 27. Jun 2012, 22:10
Vergiss Jou Jye oder wie die ganzen Billigheimer heißen, wenn Dir Deine Daten (und manchmal auch die Bude, gab schon genug stichflammenspuckende LC-Power!) lieb sind. Ich bevorzuge seit 2001 Enermax, die haben auch ihre eigene Entwicklung und Fertigung, die meisten Anderen kaufen nur zu.
Lötdampfer
Stammgast
#9 erstellt: 28. Jun 2012, 16:19
@Jeck G Und wo kommt Enermax her?!
Auch nur China und Taiwanzeugs.

Es ist doch vollkommen Wurst wo das Netzteil herkommt,
wenn die verbaute Technik stimmt.
Nur darf natürlich niemand erwarten,daß beispielsweise ein angebliches 750Watt Netzteil
für 30€ auch nur ansatzweise brauchbare Technik enthält.
Der Chinese liefert nur das,was er auch bezahlt bekommt.

Mein Ja Lelang Netzteil das in einem achso schönen Apfel Gehäuse verbaut ist kommt auch aus China und läuft seit 5Jahren ohne Pause und ultraleise.


@Alex G1990 Bei solchen Störungen immer das Ding vom Netz nehmen und mal ein Stündchen spannungsfrei lassen und zuerst die Steckkontakte kontrollieren.
Oft zicken nur unsauber verbundene Massekontakte.
Recht häufig sind es auch verstorbene Elkos,weil schlicht ausreichend Kühlung fehlt und diese permanent in der Hitzekammer unter hoher Last leiden.
Gute Kühlung(auch zusätzliche) hilft meist ungemein solche Probleme zu vermeiden.


[Beitrag von Lötdampfer am 28. Jun 2012, 16:21 bearbeitet]
Jeck-G
Inventar
#10 erstellt: 28. Jun 2012, 16:26
Wo habe ich was von Taiwan (wo Enermax herkommt) oder China gesagt?
Zweiter Absatz passt, wobei auch 30€ für ein 400W-Netzteil kritisch sind.
Lötdampfer
Stammgast
#11 erstellt: 28. Jun 2012, 16:40

Vergiss Jou Jye oder wie die ganzen Billigheimer heißen, wenn Dir Deine Daten (und manchmal auch die Bude, gab schon genug stichflammenspuckende LC-Power!) lieb sind.



Enermax ist auch nur ein "Product of Taiwan" bzw "Made in China" .

Denkst Du ernsthaft die kaufen andere Elkos zu als die Billigheimer?
In den meisten Fällen steht und fällt alles mit der Kühlung.
Und genau das kann man günstig "tunen".

Du kannst Wetten darauf abschließen,daß auch Enermax nur noch von den einschlägigen Produzenten wie Madson etc in China usw. zukauft und die Eingeweide in ein ansehnliches Gehäuse packen.

Eine Behauptung die man allein schon bei diesen Bilder beeindruckend untermalen kann!

http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=4843&w=o

von den Lustklemmchen mal abgesehen...

http://home.arcor.de...musiktruhe6d_low.jpg


http://www.pc-experi...rmax8/enermax.14.jpg


Fazit.
Genau solch Ramsch wie manches 30€ Kracherchen
...Leider...
hucky50
Stammgast
#12 erstellt: 28. Jun 2012, 17:50
@Lötdampfer
Deine Aussagen im Bezug auf Enermax kann ich so nicht nachvollziehen.
Mag ja sein,daß auch Enermax im Cent-Bereich kalkuliert, einen Unterschied zu den von dir so genannten Billigheimern sehe ich schon.
Ich habe jahrelang die c`t gelesen und dort die Netzteiltests aufmerksam verfolgt.
Ich kann mich an keinen Test erinnern,bei dem Enermax Netzteile schlecht abgeschnitten hätten.
Ich sitze gerade an einem Rechner in dem ein Netzteil der Firma Enermax werkelt.
Das Teil hat mittlerweile über 8,5 Jahre auf dem Buckel und läuft und läuft...
Einmal mußte ich einen der beiden Lüfter tauschen,das war`s.
Von den "Billigheimern" habe ich auch mal einen verbaut.Bei dessen Hersteller war der Begriff Laststabilität wohl nicht bekannt,mehr möchte ich dazu nicht sagen.

Gruß
Lötdampfer
Stammgast
#13 erstellt: 28. Jun 2012, 21:36
Lesen ist das Eine.
An solchem Zeug Hand anlegen das Andere.
Ich kann Dir genügend "Markennetzteile" zeigen und nennen,
die selbst ohne Defekte üble Dreckschleudern waren und zudem auch
noch mies verarbeitet.
JEDER der glaubt,daß der Mehrwert von teils mehr als dem doppelten Neupreis gerechtfertigt ist,sollte sich mal tiefgreifender mit dem Zeugs auseinandersetzen.
Und Enermax ist und bleibt nunmal genauso China/Taiwanware wie seine Mitbewerber.
Auch wenn man sich offenbar bei Details noch minimal um eine gewisse Qualität bemüht.
Jeck-G
Inventar
#14 erstellt: 28. Jun 2012, 22:25
Dann schau mal bei Toms Hardware usw., denn die haben die Enermaxe auch aufgemacht und an Lastwiderständen getestet, was nur ganz Wenige machen. Außerdem kann man anhand gewisser Nummern (UL oder FCC) den Hersteller nachvollziehen, siehe ebenfalls THG. Dann wirst sehen, wer hier Mist schreibt...

Deine Bilder sagen nichts aus, denn man sieht nicht, um welche Netzteile es sich handelt. Außer bei einem Bild kann ich Dir sagen, dass es ein Enermax-Modell von vor 10 Jahren ist (das mit dem Kabel, welches quer über die beiden Kühlkörper geht, natürlich ohne die Lüsterklemmen), habe nämlich selber so eins gehabt und es läuft heute noch im PC eines Kollegen. Und auch dieses Modell war seinerzeit eins der besten Netzteile!


[Beitrag von Jeck-G am 28. Jun 2012, 22:27 bearbeitet]
Lötdampfer
Stammgast
#15 erstellt: 29. Jun 2012, 08:14
Ich muss nicht bei Toms Hardware schauen.
Da ich selber bis zu 300Ampere Last in der Werkstatt simulieren kann,
kann ich mir dort auch solche Spielereien selber anschauen.(auch mit Wärmebild)
Und trotzdem bleibt es auch nur China/Taiwanware!
Der Aufpreis zu 0815 Zeugs ist nicht gerechtfertigt,
da die verwendeten Parts auch nur durchschnittlicher Qualität sind.
Zudem schnell der Jubel verstummt,wenn man sich die Störungsproblematik
beispielsweise der EMD625 anschaut.
Die Dinger haben teils ein Störspektrum von üblem Ausmaß gehabt bis der
Hersteller durch die BnetzA abgemahnt wurde und dann gezwungener Maßen nachbesserte.
Und das bei dem Preis!
Die kochen auch nur mit Wasser.

Enermax hat sicher Vorteile gegenüber den Geizistgeilkrachern.
Nur ist es technisch nur Durchschnittskost zu einem teils recht saftigen Preis.
Vorteil der Netzteile ist schlicht eine sehr gute Kühlung bei ordentlichem Wirkungsgrad.
Nur ist dies nicht mit dem Mehrpreis zu rechtfertigen!
Ein nicht zu unterschätzender Faktor ist auch gutes Marketing.
Und wenn die Ware schick verpackt wird und richtig angepriesen wird,
dann wirkt dies selbstverständlich auch.


[Beitrag von Lötdampfer am 29. Jun 2012, 08:22 bearbeitet]
Jeck-G
Inventar
#16 erstellt: 29. Jun 2012, 11:23

Und trotzdem bleibt es auch nur China/Taiwanware!
Ah ja. Anscheinend ist Dir nicht bewusst, dass auch Chinesen oder Taiwanesen hochwertige Geräte bauen können (man muss es denen nur beauftragen und die QS muss entsprechend sein), darum verallgemeinerst Du. Ich habe lieber gute Geräte aus China/Taiwan als in Deutschland gefertigter Plunder (auch das gibt es mittlerweile zu Genüge!).
Macht aber nichts, ich habe genug Unterschiede zwischen billige und hochwertige Netzteile gesehen. Allerdings nicht die Verpackung, sondern das Innenleben.


Zudem schnell der Jubel verstummt,wenn man sich die Störungsproblematik
beispielsweise der EMD625 anschaut.
Die Dinger haben teils ein Störspektrum von üblem Ausmaß gehabt bis der
Hersteller durch die BnetzA abgemahnt wurde und dann gezwungener Maßen nachbesserte.
Und das bei dem Preis!
Also paar Geräte aus der Serie. Aber dann machen die es wenigstens nicht wieder, um sich weiteren Ärger zu ersparen.
Dafür gab es aber auch genug in Deutschland in Serien (für Kaufhausketten) montierte Komplett-PCs, die die Grenzwerte nicht eingehalten haben.
Edit: Hast Du auch Quellenangaben?


[Beitrag von Jeck-G am 29. Jun 2012, 11:39 bearbeitet]
Lötdampfer
Stammgast
#17 erstellt: 29. Jun 2012, 16:42
Es hat niemand pauschalisiert.
Nur kocht Enermax auch nur mit Wasser.
Und darum ging es!


Edit: Hast Du auch Quellenangaben?


Bundesnetzagentur PMD

Die Störung trat bei verschiedenen Geräten auf,die dann näher geprüft wurden.
U.a. hatten wir zwei Geräte in der unmittelbaren Nachbarschaft,beides Markengeräte und davon eines aus besagtem Hause,daß mit einem üblen Störspektrum heftigste Störungen bis ins 50Mhz Band rein verursachte.
Nach einer genaueren Begutachtung bei mir in der Werkstatt am R&S FSP30(die werden durch die Behörde auch genutzt)wurde dann der PMD eingeschaltet,weil die Dinger einen üblen Lattenzaun produzierten.

Problem ist,daß SMT sehr kostengünstig aufzubauen ist und teils extreme Gewinnspannen ermöglicht.
Das verleitet die Hersteller(und dort gibt es leider keine Ausnahmen)schnell dazu,auch an der Entstörung und Bestückung zu sparen.
Das kann man bei den Billigheimern aus Pollin&Co sehen ABER muss es leider auch bei den bekannten Herstellern feststellen.
Und wehe dem,ein Elko steigt aus,weil wieder einmal billigstes Bestückungsmaterial gewählt wurde.
Dann werden die teils nicht mal am Netzanschluss verdrosselten Spannungsversorgungen zu den absoluten Breitbandstörsendern.

Und LEIDER ist dies auch recht oft bei den Markenherstellern zu finden,
die aber teils ein vielfaches der Billigkisten beim Neupreis verlangen.
Lieber mal auf gebündelte Anschlusskäbelchen oder einfache Anschlussbuchsen verzichtet,dafür aber solide Schaltungstechnik aufgebaut.
Nur ist dies in der Herstellung natürlich auch teuerer als Blender in schicken Gehäusen und würde minimal weniger Gewinn abwerfen.


[Beitrag von Lötdampfer am 30. Jun 2012, 07:01 bearbeitet]
AlexG1990
Inventar
#18 erstellt: 30. Jun 2012, 16:26

Lieber mal auf gebündelte Anschlusskäbelchen oder einfache Anschlussbuchsen verzichtet,dafür aber solide Schaltungstechnik aufgebaut.

Das trifft meine Einstellung schon recht gut. Ich bin eigentlich immer für grundsolides Standard-Zeugs als irgendwelchen HighEnd-Kram.

Hier mal zur Veranschaulichung was ich meine. Links guter Standard, rechts "Pseudo-HighEnd":
Standard_High-End
Ich bevorzuge die linke Seite!

An "HighEnd"-Sachen stört mich eigentlich immer etwas - in den meisten Fällen fängt es beim extravaganten Design schon an. Dann nimmt bei Geräten wie Anlagen, Fernsehern, Verstärkern, etc. für mich der Bedienkomfort proportional zum Preis immer weiter ab . Ich sage nur Löwe-Fernseher - da ist mir ein normaler Philips lieber! Auch beim Autoradio wollte ich mein altes VW-Werksradio nicht im Ansatz gegen eines von den neumodischen Blinki-Bunti-Teilen austauschen, auch wenn da Alpine oder Pio draufsteht. Die Bedienung und die Anfassqualität stinkt da einfach nur so ab! Aber die Werksradios sind ja sooo sche*ße - und nachher stellt sich raus, dass da sie selben Wandler-/Tuner-/Verstärker-Chips drin sind wie bei den großen Herstellern...

Man weiß ja nie im vorhinein, in wieweit sich ein "HighEnd"-Hersteller nur fürs Blenden interessiert und in wirklichkeit schlechtere Technik dahinter steckt, als in Standard-Geräten.
Soll heißen: Wegen dem PC-Netzteil - ich habe mir jetzt wieder so ein Jou Jye bestellt. Hätte auch was anderes in der Richtung werden können, z.B. FSC oder so - halt was "ganz normales" im grauen Kasten. Enermax mag zwar gut sein, aber die stecken mir zu viel in das ach so schicke Gamer-Mäßige Protz-Design...
Bei dem "etwas höherwertigen" Silverstone was ich hatte waren so Alibi-Mäßig gebündelte Kabel mit so nem Schrumpfschlach drum, das war so steif, ich bekam es kaum im PC verlegt. Dann die tollen langen Kabel, die sich dann hinterher nur schwer verstauen lassen - nee!


[Beitrag von AlexG1990 am 30. Jun 2012, 16:41 bearbeitet]
AlexG1990
Inventar
#19 erstellt: 05. Jul 2012, 00:09
Hallo!

Leider nein - das Problem ist immernoch da!

Das "neue alte" Netzteil ist angekommen. Neu und OVP. Eingebaut und nein, es pfeift immernoch! Es ist grausam! Es ist nicht mehr ganz so stark wie mit dem alten, aber unerträglich! Dazu hatte der PC mit dem alten NT ab und zu Abstürze gehabt: Der Bios-Piepser hat immer wieder kurz geknackt und alle paar Stunden ist der PC hardwareseitig komplett abgeschmiert. Nach dem wiedereinschalten stand vor dem Booten die Bios-Meldung, dass es einen Fehler im HyperTransport gegeben hat - "Press F1 to continue"...
Das lag wohl an einer gestörten Ausgangsspannung - ist jetzt weg.
Jetzt wenn ich mich zurückerinnere, war das Summen auch mit dem SilverStone von Conrad gaaaanz leicht zu hören, wenn auch kaum mehr störend. Trotzdem da! Wenn ich mit der Spitze des Klinkensteckers, der zur Anlage geht, ans Gehäuse komme, wird das Pfeifen GANZ laut. An sonsten war bei anderen PC immer nur das normale 50-Hz-Erdbrummen zu hören.

Ich hatte das kürzlich das Mainboard getauscht, danach hatte es gepfiffen. Dann habe ich testweise mein altes wieder eingebaut, wo vorher alles einwandfrei war, aber es pfeifte immernoch. Daran kann es nicht liegen, es pfeift ja auch komplett OHNE Mainboard, wenn gar nichts angeschlossen ist!

Ich verstehe das nicht! Wenn das so weitergeht, werde ich mich wohl oder über von der ganzen Kiste trennen und komplett auf Laptop umstellen, aber ist das die Lösung??

Ich hoffe Ihr habt noch Ideen, ich bin mit dem Latein am Ende...

Gruß
Alex


[Beitrag von AlexG1990 am 05. Jul 2012, 00:13 bearbeitet]
Lötdampfer
Stammgast
#20 erstellt: 05. Jul 2012, 11:11
Der Grund ist höchstwarscheinlich weniger das Netzteil,
sondern eher Gleichtaktstörungen die sich um irgendwelches Kabelgewirr bilden.
Hast Du zufällig Klappferrite im Haus?
Ansonsten die zu langen Kabel in möglichst kompakten Windungen bündeln und mit Kabelbindern oder Isotape fixieren(muss als Schleife gewickelt sein um somit eine gewisse Induktivität zu erreichen)
Du solltest auch im Rechner evtl. geführte NF-Kabel Verbindungskabel IMMER möglichst weit vom Netzteil verlegen und diese verdrosseln(mit Klappferriten,besser aber mit Ringkernen)

Wenn Brummschleifen vorhanden sind,ist dies NICHT normal und kann leicht behoben werden.

Wenn der Rechner schon Störungen durch Spannungsschwankungen angezeigt hat,werden mit hoher Warscheinlichkeit ein,zwei Elkos den
Hitzetod gestorben zu sein.
Manchmal reicht es auch das Ding mal mit Druckluft auszublasen,
weil allein Staub schon für solche Störungen sorgen kann!


[Beitrag von Lötdampfer am 05. Jul 2012, 11:14 bearbeitet]
AlexG1990
Inventar
#21 erstellt: 07. Jul 2012, 19:21
Neueste Meldung: Der Fehler ist endgültig gefunden!!!

Kuriose Storry!
Hätte ich nicht gedacht, aber es lag daran, dass die Wandsteckdose, wo alles dranhängt plötzlich keine Erdung mehr hatte! Der PC braucht die nicht nur als Gehäuseschutz, sondern auch um kleine Störströme vom Schaltnetzteil abzuleiten. Deswegen hatte es auch am PC-Gehäuse beim Anfassen seither ganz leicht "gekitzelt", das war dann natürlich auch am Gehäuse der Anlage, weil die ist ja über die Masse des Audiokabels mit dem PC verbunden.
Ich hatte ja schon alles versucht und Anlage und Kopfhörer per Kabelrolle mit Strom aus einem anderen Raum versorgt usw. Das hatte natürlich nichts geändert, denn die Geräte sind alle doppelschutzisoliert und haben keine Erdung. Der PC und der Monitor sind die einzigen Geräte mit PE. Aber trotzdem ist damit die gesamte "Anlage" über die Kabelmassen geerdet, weil diese ja über Klinkenkabel etc. alle miteinander verbunden sind.
Aber auf die Idee, den PC mal an die Kabelrolle zu hängen, bin ich natürlich nicht gekommen! Ich hatte dann eine Kroko-Klemme ans PC-Gehäuse und an die Heizung geklemmt - und siehe da, Problem ist weg! Auch mit dem alten Netzteil! (Nebenbei: Das Brummen war mit dem alten doch nicht stärker als mit dem neuen, und die PC-Fehler haben auch eine andere Ursache, der ich noch auf den Leim gehen muss).
So hatte ich mir die fehlende Erde dann von der Heizung geholt. Jetzt wollte ich mit dem Multimeter die Steckdose durchmessen (Phase-Null, Phase-Erde, Null-Erde). Und ja die Erde fehlte komplett ! Ich hatte ja erst meine Master-Slave-Steckdosenleiste im Verdacht, aber an der Wandsteckdose war es auch so. Die Wanddose habe ich dann abgeschraubt, aber alle Kabel saßen perfekt. Dann die 2. von 4 Wandsteckdosen in dem Zimmer gemessen: Selber Fehler! Die anderen 2 waren aber OK. Vom Zimmereingang aus gesehen waren die ersten beiden OK, ab der 3. fehlte die Erde. Dabei sind die Dosen von der ersten ab alle im Durchgang verkabelt. Somit musste der der Fehler zwischen der 2. und 3. Dose liegen. Also beide abmontiert, aber alle Klemmen OK. Dann habe ich bei abgeschalteter Sicherung mit dem Durchgangsprüfer die 3 Adern von der 2. zur 3. Dose durchgemessen: Phase und Null OK, Erde kein Durchgang!

=> Heißt, ich muss die Wand aufreißen und ein neues Unterputzkabel ziehen!
Ich hätte da auch eine Erklärung für: Vor 2 Jahren war genau an der Wand, wo das Kabel durchläuft, vom benachbarten Bad her kommend ein Wasserschaden (mit Schimmel und allem Drum und Dran), der erst spät entdeckt worden war, dann aber professionell getrocknet wurde. Evtl. hat das Wasser das Wandkabel langsam zerfressen???

Aber das muss man erstmal jemandem erzählen, dass das Brummen vom PC in einem Funkkopfhörer von einem defekten Wandkabel herrührte!


[Beitrag von AlexG1990 am 07. Jul 2012, 19:25 bearbeitet]
Bertl100
Inventar
#22 erstellt: 11. Jul 2012, 11:15
Hmm.

Nachdem ja jetzt für Deinen PC nicht nur die "Funktionserde" (die er für die Einhaltung der Funkstörrichtlinien offenbar braucht) sondern auch die "Schutzerde" unterbrochen ist,
heißt das, dass eigentlich diese Steckdose ab sofort außer Betrieb zu nehmen ist. Es ist einfach zu gefährlich!!

Gruß
Bernhard


[Beitrag von Bertl100 am 11. Jul 2012, 13:10 bearbeitet]
Lötdampfer
Stammgast
#23 erstellt: 11. Jul 2012, 11:22
@Alex Ich habs erst jetzt gesehen,daß es in Deinem Thread weiterging.
Kann mich Bertl nur anschließen.
Da passt offenbar garnichts.

Du musst dort umgehend für Abhilfe sorgen,
indem die Verkabelung erneuert wird.


[Beitrag von Lötdampfer am 11. Jul 2012, 11:23 bearbeitet]
AlexG1990
Inventar
#24 erstellt: 12. Jul 2012, 15:44
Hallo!

Ja, genau das habe ich vor! Wie gesagt, die 2 ersten Steckdosen ab Eingangstür des Zimmers sind OK, bei den folgenden 2 liegt dieser Erdungsfehler vor. Ich hatte ja auch bei ausgeschalteter Sicherung wirklich mit dem Multimeter die 3 Adern des Wandkabels zwischen Steckdose 2 und 3 "durchgepiepst" - die Sache ist eindeutig (Phase/Null da, Erde kein Durchgang).

Ich habe das Kabel, das von Steckdose 2 an 3 und 4 weitergeht, jetzt ab Steckdose 2 abgeklemmt und erstmal ein Verlängerungskabel zu PC und Anlage verlegt. Das Wandkabel wird dann bei passender Gelegenheit vom Elektriker erneuert. Würde mir das zwar selbst zutrauen, aber mit Wand aufstemmen und Beachtung der Normhöhe usw. habe ich es nicht so. Wie gesagt, das hat mit 95%iger Sicherheit mit dem vergangenen Wasserschaden zu tun, weil das Wandkabel eben genau da langläuft...

Aber da komm mal einer drauf - Störgeräusche im Funkkopfhörer über die Anlage - und dann das als Ursache...

Gruß Alex


[Beitrag von AlexG1990 am 12. Jul 2012, 15:46 bearbeitet]
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