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Aussetzer bei CD Player bei Licht an/aus

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Ssalchen
Stammgast
#1 erstellt: 10. Aug 2012, 07:17
Kann es sein, dass der CD Player (HK HD990) die leichten Stromschwankungen beim Licht an- und ausschalten wahrnimmt und für den Bruchteil einer Sekunde das Signal verliert?

Wenn ja, was kann man dagegen machen?
xutl
Inventar
#2 erstellt: 10. Aug 2012, 07:21
JA!

Laß die Elektrik in Deiner Wohnung von einem FACHMANN überprüfen.
Ssalchen
Stammgast
#3 erstellt: 10. Aug 2012, 08:12
Kannst Du mir Details dazu sagen?
Sind die Leitungen zu schwach?

Weil es eine Mietwohnung ist, und da möchte ich doch ungern unnütz Geld investieren.
xutl
Inventar
#4 erstellt: 10. Aug 2012, 08:56
Ferndiagnosen sind immer schwierig.

In Deinem Fall sogar ev. gefährlich.

Sprich mit Deinem Vermieter.
Der ist dafür zuständig.

NICHT selber fummeln!!
oneforall
Stammgast
#5 erstellt: 10. Aug 2012, 09:13
Dieses Verhalten ist immer reproduzierbar ??
Ssalchen
Stammgast
#6 erstellt: 10. Aug 2012, 09:52
Meist - ich werds heut nochmal bewusst versuchen.
Auch mit anderen Geräten ein- und aus.
Jeck-G
Inventar
#7 erstellt: 10. Aug 2012, 11:00
cr
Moderator
#8 erstellt: 10. Aug 2012, 11:18
Es sind nicht die Stromschwankungen, sondern der Elektromagnetische Impuls beim Schaltfunken, den das Gerät (meist via Luft (ich meine den Raum, nicht as Kabel)) aufnimmt und der das offensichtlich schlecht konzipierte Gerät stört.
Wenn ich ein aktives Handy in die Nähe meiner Philips-Gurke bringe, friert das Gerät überhaupt ein, andere Player merken gar nichts davon.
Hüb'
Inventar
#9 erstellt: 10. Aug 2012, 11:21

Kann es sein, dass der CD Player (HK HD990) die leichten Stromschwankungen beim Licht an- und ausschalten wahrnimmt und für den Bruchteil einer Sekunde das Signal verliert?

Möglicherweise hat er einfach Angst im Dunkeln?
('tschuldigung! :))
Ssalchen
Stammgast
#10 erstellt: 10. Aug 2012, 11:47

cr schrieb:
Es sind nicht die Stromschwankungen, sondern der Elektromagnetische Impuls beim Schaltfunken, den das Gerät (meist via Luft (ich meine den Raum, nicht as Kabel)) aufnimmt und der das offensichtlich schlecht konzipierte Gerät stört.
Wenn ich ein aktives Handy in die Nähe meiner Philips-Gurke bringe, friert das Gerät überhaupt ein, andere Player merken gar nichts davon.


Kann ich das irgendwie "abschirmen"?
Hüb'
Inventar
#11 erstellt: 10. Aug 2012, 11:56
Wäre es nicht möglich, die Entfernung zwischen Schalter und CDP durch ein Umstellen des CDP zu vergrößern?
Ssalchen
Stammgast
#12 erstellt: 10. Aug 2012, 12:02
So, hab mal die Links (Danke Jeck-G) durchgelesen.

Der CD-P ist per HRS (also digital) mit dem Amp verbunden.
Werde heute aber noch andere Verbindungen austesten.

Verlasse die jetzt Stätte meines Brötchenerwerbs und werde mal wie ein Verrückter Licht an/Licht aus machen und dabei die Nachbarn mit lauter Musik ärgern.
cr
Moderator
#13 erstellt: 10. Aug 2012, 12:44

Kann ich das irgendwie "abschirmen"?


Ist mir bisher nie gelungen. Nur Abstand hilft......
(der EM-Impuls nimmt im Quadrat der Entfernung ab, d.h bei 2m ist er 1/4 der Stärke von 1m).
Und Wände helfen auch.

Lichtleiter statt HRS versuchen!


[Beitrag von cr am 10. Aug 2012, 12:46 bearbeitet]
Ssalchen
Stammgast
#14 erstellt: 10. Aug 2012, 13:18
Mit dem Toslink funktioniert's.

Nur verliere ich den enormen Vorteil der HRS Verbindung

Edit: Man hört einen Unterschied. Ist das möglich? Es wandelt ja bei beiden der Amp?


[Beitrag von Ssalchen am 10. Aug 2012, 13:25 bearbeitet]
cr
Moderator
#15 erstellt: 10. Aug 2012, 13:26
Was soll der enorme Vorteil sein?
Ssalchen
Stammgast
#16 erstellt: 10. Aug 2012, 13:27
Das war Sarkasmus, darum auch der Smilie ( ) dahinter.

Das erklärt aber nicht, dass beim Toslink die Höhen etwas dominanter sind. Und bevor jemand fragt - nein, kein EQ drauf, auf beiden nicht, alles Pur.


[Beitrag von Ssalchen am 10. Aug 2012, 13:32 bearbeitet]
cr
Moderator
#17 erstellt: 10. Aug 2012, 13:32
Bist du sicher, dass es nun anders klingt.
Erklärbar wäre diese schwer, wenn nicht einer der Anschlüsse defekt/grenzwertig innerhalb der Spezifikation wäre (hatte ich mal bei einem CD-Player: Mit dem LL gab es Verbindungsstörungen, was zu bröselnden Höhen führte, aber nicht bei jeder Musik hörbar war, sondern nur bei hochtonreicher (Sopran, Flöten...), mit dem KOAX war alles ok. Das Problem bestand aber nur, wenn er an einem bestimmten Gerät angeschlossen war, kombinierte man nicht genau diese 2 Geräte, funktionierten beide Varianten....)
Ssalchen
Stammgast
#18 erstellt: 10. Aug 2012, 13:37
Ja, vielleicht war's nur Einbildung.

Ich spiel mich noch ein wenig mit unterschiedlichen CDs.
Jeck-G
Inventar
#19 erstellt: 10. Aug 2012, 14:02
Mach doch mal den Handytest...

Wobei dieser auch recht unspektakulär sein kann, CD-Player allerdings nicht getestet (zu der Zeit nicht angeschlossen gehabt).
Ssalchen
Stammgast
#20 erstellt: 10. Aug 2012, 14:16
Da bleibt alles ruhig.

Ebenso sind die Aussetzer beim Toslink weg.

Und ob man wirklich einen Unterschied hört... ?!?
Jeck-G
Inventar
#21 erstellt: 10. Aug 2012, 15:01

Und ob man wirklich einen Unterschied hört... ?!?
Wenn die Geräte die Schnittstellen gleich behandeln (kein Digital-EQ oder sowas vor/hinter), dann ist der klang identisch. aus "Strom an oder aus" wird nur "Licht an oder aus".
Ssalchen
Stammgast
#22 erstellt: 10. Aug 2012, 16:43
Aber die hören das auch:


Zeichnete sich vielleicht im Zusammenspiel mit dem markengleichen Vollverstärker (ebenfalls stereoplay 7/09) eine Sensation ab? Die Tester ver­glichen die analogen, symmetrischen, SPDIF- und HRS-Link-Eingänge und fanden eine klare Rangfolge. Auf dem letzten Platz landete die analoge Cinch-Marschroute, klare Nummer eins war der ­Datenkurs über die Ethernet-Verbindung. Übernahm der ­Verstärker HK 990 die Datenumsetzung, wurde der Klang lebendiger, das Timing erheblich flüssiger. HRS-Link stellt also die ­kleinen Schwächen des Players solo ab. HD 990 + HK 990 sind ein Dreamteam. Wie füreinander geschaffen.


Quelle:
http://www.stereopla...n-hd-990-333758.html


[Beitrag von Ssalchen am 10. Aug 2012, 16:43 bearbeitet]
cr
Moderator
#23 erstellt: 10. Aug 2012, 16:51
Wen interessiert, was die hören?
Das ganze Magazin-Geschwafel ist nicht mehr ernst zu nehmen seit bald 20 Jahren.

Die hören vor allem die Kasse klingeln und schreiben den Werbekunden nach dem Mund.

Was ist ein flüssiges Timing? So einen Mist habe ich noch nie gehört.
Blablabla

Dass es Störungen gibt, haben sie offensichtlich nicht gehört in ihren tollen Tests.


[Beitrag von cr am 10. Aug 2012, 16:53 bearbeitet]
soundix
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 10. Aug 2012, 18:23
Toslink gilt als Jitter-anfällig. Würde ich wenn möglich grundsätzlich meiden.
cr
Moderator
#25 erstellt: 10. Aug 2012, 18:53
Und? Die Jitter-Keule mußte ja kommen. Das Phlogiston der Audiophilie. Ungehört und unbewiesen, so wie man des Phlogistons nie habhaft wurde.

Und nachdem der HK ja nicht gerade ein 50 Euro Player ist, wird es schaffen, die Werte im Zwischenspeicher wieder korrekt zu takten. Im übrigen schaffen das auch Billigplayer mit links.

Nachdem inzwischen selbst bei gar nicht so billigen Geräten die elektrische SPDIF-Schnittstelle nicht mehr galvanisch getrennt ist (kostet ja ein paar Cents), würde ich diese eher meiden, denn bei LL gibts all diese Probleme mit Brummschleifen und Einstreustörungen nicht.


[Beitrag von cr am 10. Aug 2012, 19:02 bearbeitet]
soundix
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 10. Aug 2012, 19:35
Die großen Mengen an Jitter die über Toslink hereinkommnen, sind nur schwer in den Griff zu bekommen, auch wenn so manch ein Hersteller damit wirbt dies zu können. Jitter kann (kann, nicht muss) sich auch in einem etwas zu hellen Klangbild äußern.

Solange sich die Theoretiker und Profis nicht einig sind, wieviele Jitter es braucht, bis man ihn als klangliche Störung wahrnehmen kann (kann, nicht muss), ist selber ausprobieren und genau hinhören die einzig sichere Maßnahme.
cr
Moderator
#27 erstellt: 10. Aug 2012, 21:01
Ja, jeder wie er glaubt

Der eine glaubt die Jittermärchen, der andere nicht.
Ich halte es für ein Unfug.
Du redest nämlich vom Analogjitter, es geht aber um den Datenjitter, zwei Paar Schuh und letzterer ist idR völlig uninteressant.
Aber die Lichtleiter- und Jitter urban Legends sind halt nicht auszurotten und wurden in den späten 80ern von den HiFi-Magazinen aufgebauscht.

Für die, die das Ganze wirklich interessiert, gibts hier mehr Info

http://www.hifi-forum.de/viewthread-42-64.html

PS: Nachdem hier die elektrische Verbindung Schwierigkeiten macht, die definitiv zu Übertragungsfehlern führt, erübrigt sich die Diskussion, ob Toslink in einem von 1000 Fällen aufgrund angeblicher Jitterprobleme schlechter klingen könnte sowieso.


[Beitrag von cr am 10. Aug 2012, 21:26 bearbeitet]
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