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Stromschlag wird vertärkt

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m.i.potemkin
Neuling
#1 erstellt: 25. Jan 2013, 00:20
Hallo Leute,

meine Liebste hat heute beim runteregeln der Lautstärke am Amp einen gewischt bekommen. Auch mir ist dies schon passiert, aber erst in letzter Zeit. Die statische Aufladung stammt wohl von der Kombination Synthetiksofa/-decke mit Schaffellen. So weit so üblich. Jedoch wurde heute tatsächlich etwas verstärkt, es gab also eine hörbare Reaktion der Boxen. Das ist neu.

Aber erstmal mein Setup:

Alles an einer Leitung, geht nicht anders, wir wohnen in einem Altbau.

1. Brennenstuhl B30000:
-Panasonic Plasma TV (TOSLINK zum DAC, HDMI zum HTPC; Blue Ray; Wii U)
-generischer HTPC (USB zum DAC, CAT5 zum Powerline Adapter)
-Glenn Croft Integrated Line (Cinch zum Amp)
-Goldenote DAC7
(-German Maestro Linea S-F one)

2. Brennenstuhl B30000:
-Wii U
-billig LG Blue Ray
-Powerline Adapter

Wenn ich es richtig verstehe, hat keines der Geräte einen gesonderten Anschluss zum erden. Da mir meine Anlage lieb und teuer ist, mach ich mir jetzt natürlich Sorgen. Irgendwelche Tipps?

Gruß,

Michail
oneforall
Stammgast
#2 erstellt: 25. Jan 2013, 20:04
na mit erden des Gerätes wird das wohl nichts, denn du bist ja der Ladungsträger.
Wenn schon musst du dich erden, oder du darfst deinen Verstärker nicht so zögerlich anfgassen.
Stereo33
Inventar
#3 erstellt: 25. Jan 2013, 20:07
Die Aufladung kommt von dir, wie oneforall schon sagt.
Vielleicht hilft es den Verstärker zu Erden, damit deinen Geräten nichts passiert
(mir ist durch so was mal ein LNB kaputt gegangen).

!! Und ganz wichtig, werf das Brennenstuhlzeug raus !!
Das sind gefährliche Steckerleisten!
Damit kam es oft genug zu Bränden und der Hersteller
nimmt die bekannten Fehler nicht mal zur kenntnis.
Teuer sind sie ausserdem.
lumi1
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 25. Jan 2013, 20:25
Richtig....
Und,
als vollkommen kostenlose Lösung beim jetzigen problem:
Einfach mal vor dem berühren der Geräte z.B. an ein Heizungsrohr fassen, am besten am Thermostat, da ist meist blankes Metall.
Das entlädt den Körper.
Außerdem, auch für die Gesundheit empfehlenswert, gerade in der kalten Jahreszeit, mit immens trockener Heizungsluft;
Wasser-verdunster auf / an die Heizungskörper.
Somit wird die Luft feuchter, spürbare statische Entladungen werden vermieden.


[Beitrag von lumi1 am 25. Jan 2013, 20:28 bearbeitet]
m.i.potemkin
Neuling
#5 erstellt: 25. Jan 2013, 20:34
Nun ja, die Lösungen um statische Ladungen los zu werden sind mir wohl klar. Trotzdem danke. Sorgen macht mir halt die hörbare Reaktion des Verstärkers.

Gruß,

Michail
lumi1
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 25. Jan 2013, 20:48
Vernünftig konzipierte Geräte sind ausreichend dagegen geschützt, belastbar.
Das es tatsächlich mal etwas zerfetzt wie z.B. genannten LNB kann man natürlich dennoch nie gänzlich ausschliessen.
Nimmt es solche Formen an, dass oft sogar sichtbare Funken fliegen, oder wie in Deinem Fall (oft?) Knackser hörbar werden, dann sollte man vorbeugend einschreiten.
Und, wenn Du es doch weist, just do it.
Bertl100
Inventar
#7 erstellt: 25. Jan 2013, 23:03
Hallo zusammen,

übrigens soll die Entladung des Körpers weniger schmerzhaft und unangenehm sein, wenn man z.B. den Heizkörper mit der flachen Hand berührt, nicht mit den Fingern.

Gruß
Bernhard
germi1982
Moderator
#8 erstellt: 26. Jan 2013, 21:28
Das ist auch so...

Und bei elektronischen Schaltungen baut man in der Regel Schutzmechanismen ein um die empfindlichen ICs, FETs usw. vor ESD zu schützen. ICs kann man u.a. durch den Einsatz von Schottky-Dioden schützen, aber hier steht etwas mehr:

http://de.wikipedia.org/wiki/Schutzdiode

Und vor ESD schützt auch wenn man die Luftfeuchtigkeit auf mehr als 30% anhebt. Das ist normal kein Problem, das hat man in der Regel ja. Aber im Winter müsste man die Luft künstlich befeuchten, die trockene Heizungsluft ist hier das Problem. Und dazu noch die geringe Außentemperatur, denn bei geringer Temperatur kann die Luft nicht viel Feuchtigkeit aufnehmen.


[Beitrag von germi1982 am 26. Jan 2013, 21:34 bearbeitet]
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