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Netzsteckerpolung LINN Majik?

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Autor
Beitrag
Thomian
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 18. Jan 2004, 20:16
Hallo,

ich habe gehört, dass es nicht egal ist, wierum der Netzstecker bei HiFi-Geräten gepolt ist? Nur, wie herum pole ich meinen Majik richtig. Wenn ich auf den Netzstecker blicke (Kaltgerätesteckerbuchse) mit Mittelpol oben, also so:

X
X X

sollte die Phase dann links oder rechts sein? Ich bin mir nicht so sicher, ob ich überhaupt einen Unterschied höre. Wer von Euch meint denn einen Unterschied zu hören?

Gruß,
Thomian
:andi:
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 18. Jan 2004, 20:31
wo soll ein Unterschied sein?
wie soll das erklärt sein?
die Ausgangswechselspannung eines Trafos ist immer symmetrisch, egal auf welcher Seite am eingang der Außenleiter liegt.
Zweck0r
Moderator
#3 erstellt: 18. Jan 2004, 20:52
Hi,

die Frage stellst Du besser im Voodoo-Teil des Forums, die klanglichen Auswirkungen sind nämlich - ähhhm - umstritten

Durchsuch einfach das Forum nach "Ausphasung", da wurde schon viel drüber diskutiert

Grüße,

Zweck
stype
Stammgast
#4 erstellt: 19. Jan 2004, 00:20
Hallo Thomian,

eine generell Aussage, wo die Phase bei Linn-Geräten am Stecker liegt, ist nicht möglich. Ich habe dazu in Foren und von Händlern widersprüchliche Angaben gehört.

Ich habe bei mir den CD-Receiver, die Endstufe und den Sub laut Messung eingesteckt, aber bei CD-Wiedergabe keinen Unterschied gehört. Bei Vinyl über den LP12 höre ich aber Unterschiede, je nachdem, wie ich das Plattenspieler-Netzteil oder die Vorstufe einstecke.
Technische Ursachen interessieren mich nicht, meinetwegen ist es halt Voodoo... Hauptsache es macht glücklich.

Ich würde Dir empfehlen: mache es nach Gehör. Entweder Du hörst einen Unterschied, wenn nicht, ist es auch gut.

Alternativ könntest Du es auch messen. Die Anleitung dazu findest Du sicher mit der Suche-Funktion hier im Forum.

Gruß

Klaus
stype
Stammgast
#5 erstellt: 19. Jan 2004, 00:27
Hallo Thomian,

ich noch mal...

Ich habe gerade in Deinem Profil gesehen, wir sind ja ziemlich ähnlich abgestimmt.

Hast Du die Anlage schon lange? In der gleichen Ausbaustufe?

Hattest Du das Lingo von Anfang an, oder hast Du es nachgerüstet?

Gruß

Klaus
Thomian
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 20. Jan 2004, 23:13
Hallo Klaus,

du hast recht, nur dass deine Tukans mit etwas mehr Power singen. Betreibst du die etwa aktiv?

Den LP12 hab ich schon seit sechs Jahren (mit Lingo). Der Ekos, die Tukans und der Mimik kamen später gebraucht dazu. Von diesen drei Upgrades hat der Ekos mit Abstand am meisten gebracht: Viel mehr Punch im Bass und eine unglaubliche Laufruhe und Sensibilität.

Sag mal, wie macht sich denn der Creek in deiner Kette? Was kostet der? Was bringt das Silver Interconnect?

Gruß,
Thomian

P.S. Achja, wierum hast du den Classik denn jetzt ge-"phase"-lt?
Thomian
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 20. Jan 2004, 23:17
Vielen Dank an alle Phasenlauscher für die Beiträge. Ich werde mich mal durch die Phasen horchen. Wahrscheinlich erst am Wochenende.

Gruß,
Thomian
stype
Stammgast
#8 erstellt: 21. Jan 2004, 00:29
Hallo Thomian,


P.S. Achja, wierum hast du den Classik denn jetzt ge-"phase"-lt?

wenn ich auf den Stecker blicke, mit Mittelpol oben, dann ist die Phase rechts unten.
..0..
0...X
Aber das hilft Dir wirklich nicht, denn Linn macht es nicht bei allen Geräten gleich, angeblich nicht einmal innerhalb eines Gerätetyps.
Vielleicht als Hilfe zum Raushören: bei "falscher" Phase klang der LP12 dumpf, mit verwaschenem Bass. Bei "richtiger" Phase klang er klar, detaillierter, mit konturiertem Bass.
Noch ein Tipp für Dein Lingo, den ich im Naim-Forum gelesen habe (ohne Gewähr, es kann auch ein Gerücht sein): dort wird empfohlen, das Lingo möglichst nicht zusammen mit den anderen Geräten in eine Steckerleiste zu stecken, sondern möglichst in einen anderen Stromkreis, da es angeblich Störungen erzeugt, die die anderen Komponenten über das Stromnetz negativ beeinflussen.

nur dass deine Tukans mit etwas mehr Power singen. Betreibst du die etwa aktiv?

Nein, im Bi-Amping mit Classik (Tief-/Mitteltöner) und LK140 (Hochtöner). Die Aktivierung gehört natürlich zum "großen Upgrade-Plan", diese Möglichkeit war einer der Hauptgründe für meine ursprüngliche Linn-Entscheidung.

Den LP12 hab ich schon seit sechs Jahren (mit Lingo). Der Ekos, die Tukans und der Mimik kamen später gebraucht dazu. Von diesen drei Upgrades hat der Ekos mit Abstand am meisten gebracht: Viel mehr Punch im Bass und eine unglaubliche Laufruhe und Sensibilität.

Bei mir ging die Linn-Sucht vor 2 Jahren mit dem Classik (Vorführgerät) los. Kurz danach kam der Sizmik, dann die LK140, dann die Tukan(gebraucht), dann der LP12(Vorführgerät). Was am meisten gebracht hat, ist schwer zu sagen: der Sizmik brachte ein wärmeres Klangbild, Klangfülle, Räumlichkeit, Druck. Mit den Tukan war die Kette CD-seitig komplett auf der Linn-Schiene, das brachte einen enormen Fortschritt in Bezug auf Rhythmik und Spielfluss. Mein Lieblingsspielzeug ist aber mittlerweile der LP12, seit ich ihn habe lege ich kaum noch CDs ein.

Sag mal, wie macht sich denn der Creek in deiner Kette? Was kostet der? Was bringt das Silver Interconnect?

Das Silver Interconnect brachte mehr Klarheit, gleichzeitig weniger Schärfe in den Höhen. Im Bass kann es sich bei mir nicht auswirken, es hängt zwischen Classik und LK140, betreibt also nur die Hochtöner. Mittelfristig werde ich komplett auf Silver IC umsteigen.
Zum Creek: Wenn man die OBH15 kauft, lohnt sich auf jeden Fall der Aufpreis für das bessere (regulierte) Creek-Netzteil OBH-2, das bringt einen strafferen Bass und schönere Höhen. Mit dem einfachen mitgelieferten Standardnetzteil OBH-1 fand ich die Höhen (in meinem eher halligen Hörraum) etwas giftig, die ganze Abstimmung zu höhenlastig. Vergleichen konnte ich an meiner Anlage mit der Project Phono-Pre Phonovorstufe. Die Unterschiede fand ich sehr groß, was bei dem Preisunterschied auch zu erwarten sein sollte: Die Creek bringt deutlich mehr Auflösung, einen konturierten Bass und spielt luftiger.
Die Project klang in den Höhen verhangen, insgesamt dumpf, mit aufgequollenem verwaschenem Bass. Bezahlt habe ich für die Creek ca. 240 Euro (im Paket mit dem LP12), Listenpreis mit dem besseren Netzteil ist 310 Euro.
Interessieren würde mich natürlich der Unterschied zu einer Linn-Vorstufe mit MM-Phonoteil (Majik, Kolektor, Wakonda, Kairn). Dann wäre die Kette komplett "reinrassig" ;-)

Meine weiteren Upgrade-Pläne, bei denen ich mir aber über die Reihenfolge noch nicht klar bin:
Silver IC, Lingo, Vorstufe, CD- oder Alles-Player (Traum wäre der Unidisk 1.1, aber weit über meinem Budget), Aktivierung. Es wäre schön zu wissen, was mehr bringt: Lingo oder Vorstufe.

Ich wohne übrigens im Rhein-Main-Gebiet. Wenn Du nicht "außer der Welt" wohnst und Lust hast, könnten wir gerne mal zum gegenseitigen Teile-Ausprobieren zusammen kommen.

Gruß

Klaus
kewlworld
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 21. Jan 2004, 00:53
Hallo, es gibt eine einfache Methode wie man die Geräte phasenrichtig ohne Meßgerät anschliessen kann.
Dazu geht man folgendermaßen vor: Gerät das gemessen werden soll, von den anderen trennen ( Verkabelung).
Dann klebt man den Schutzleiter am Kaltgerätestecker mit Tesafilm ab ( Die Kontakte an der Seite). Danach schließt man das Gerät an die Steckdose an, und hält einen Phasenprüfer ( Schraubenzieher mit Phasenprüfer) an die Gehäusemasse, zB. die Cinchbuchsen.
In einer Steckerposition, nämlich der Richtigen wird das Lämpchen im Phasenprüfer schwächer leuchten.
Danach natürlich den Tesafilm wieder entfernen
Hoffe dir geholfen zu haben


[Beitrag von kewlworld am 21. Jan 2004, 00:54 bearbeitet]
Herbert
Inventar
#10 erstellt: 21. Jan 2004, 01:08
Oh ja- Die Polung ist sehr wichtig! Entweder läüft der Verstärker mit Minus- oder mit Plusstrom!

PS:
Eine kurze Recherche im Internet hilft weiter, Stichwort z.B. "Gleichrichtung".
Thomian
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 23. Jan 2004, 21:18
Danke lieber "kewlworld" für den Tip mit dem Phasenprüfer. Ich habe damit meine Geräte einzeln ausgemessen. Laut meiner Messung mit dem Phasenprüfer müsste die richtige Polung des Netzsteckers bei allen drei Geräten so sein:

...0...
X......0
(Phase auf links)

Dann habe ich mir noch ein Multimeter ausgeborgt. Leider funktioniert die Wechselstrommessung mit diesem Gerät nur bei hohen Spannungen (200 V). Damit konnte ich gar nichts messen. Also habe ich mit empfindlicherer Gleichstromeinstellung gemessen (2000mV). Dabei schwankte dann die Anzeige zyklisch zwischen plus und minus eines bestimmten Spitzenwertes. Ich nehme an, dass der Spitzenwert in etwa die Amplitude wiederspiegelt. Ist das richtig?

Das Multimeter lieferte das gleiche Ergebnis wie der Phasenprüfer. Bei allen Geräten niedrigere Spitzenspannung bei Phase auf links.

So weit so gut. Damit war die Welt für mich erst mal klar.
Dann der Hörtest. Zuerst der CD-Player. Und jetzt die Überraschung: Bei "richtiger" Polung klingt der Mimik um Welten schlechter!!! Wenn ich den Netzstecker umdrehe, (Phase auf rechts) spielt er wesentlich detailreicher, viel näher dran am Geschehen. Bei Phase auf links klingt der Player irgendwie dumpf, so als ob die Musiker hinter einem dicken Vorhang stehen würden. Vom musikalischen Ausdruck ganz zu schweigen. Zum ausführlichen Hören der anderen Komponenten bin ich noch nicht gekommen.

Aus lauter Verzweiflung gleich zwei LINN-Händler angerufen: Beidesmal gleiche Auskunft. Phase bei LINN immer auf rechts!

Jetzt hab ich die Schnauze erstmal voll und alle Geräte auf rechts gepolt. Vielleicht hab ich auch bei der Messung was falsch gemacht, keine Ahnung. Hat jemand schon mal ähnliche Erfahrung gemacht?

Gruß,
Thomian
Thomian
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 23. Jan 2004, 22:23
@stype:

Hallo Klaus,

Wenn du nicht allzuviel ausgeben willst würde ich dir ein altes Lingo als Upgrade empfehlen (Linn hat das Lingo vor ca. einem Jahr erneuert). Ich habe auch noch kein neues Lingo. Vor einiger Zeit noch gabs alte Lingos in Massen, weil alle sich ein neues gekauft haben. Das neue Lingo ist zwar wesentlich besser, aber das alte spielt eben immer noch deutlich besser als Basik oder Valhalla. Vielleicht kriegst du ja irgendwo ein Schnäppchen.

Außerdem kommen jetzt gerade neue Modelle mit CHAKRA Verstärkertechnologie raus. Also vielleicht erst mal abwarten und dann machst du was ganz andres. (Du siehst ich bin auch vom LINN-Virus infiziert)

Aus dem Teile-Ausprobieren wird wohl leider nix, außer du machst mal Urlaub an der Ostsee, Insel Rügen oder Usedom. Aber spannend wärs schon. Ich würd meine Tukans ja gerne mal aktiv hören. Obwohl sich meine Nachbarn ohnehin schon über meine Musiksucht aufregen. (Banausen!). Leider gibts hier in der Nähe auch keinen Linn-Dealer.

jaja, Unidisk, das wär schon was......

Gruß,
Thomian
efmei
Neuling
#13 erstellt: 22. Sep 2009, 11:16
Hallo,

habe auch das Netzteil beim LP12 ausgetauscht! Am Lingo selbst kann man die Phase intern am braunen Kabel sehen, blaues Kabel bedeutet neutral und grün/gelb Erdung (Mitte)
von hinten draufgeschaut sieht es dann aus wie der Kollege bereits notiert hatte:

...Erdung...
O----------Phase

jetzt nur noch den Kaltgerätestecker mit dem Phasenprüfer checken - Achtung, diesmal Seitenverkehrt!

Plug and have good times!
rebel4life
Inventar
#14 erstellt: 25. Sep 2009, 18:06
Oo

Blau und Braun, das ist in nem Gerät vollkommen egal. Nur Gelb/Grün bleibt, etwas anderes kann beliebig gewählt werden. Wenn du den Stecker rumdrehst, dann ist aufeinmal L1 am blauen, faszinierend, was?

Bei der Zwischenprüfung in der Ausbildung teilt man es halt so ein, dass z.B. schwarz für Gleichspannung und braun für Wechselspannung nimmt.

Hellblau, Braun, Schwarz, Gelb/Grün, daran kann man sich nur an der festen sprich Hausinstallation orientieren, bei einem ortsveränderlichen Gerät ist da außer beim Gelb/Grünen die Farbwahl egal.


MFG Johannes
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