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Expertenrat gefragt!!!!!!!

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xhutzelx
Stammgast
#1 erstellt: 23. Nov 2004, 17:36
Trotz einiger Lösungsvorschläge im Forum setze ich diesen Thread. Außerdem verstehe ich die Hälfte im Forum nicht, weil ich in Sachen Elektro Laie bin.

Also, ich habe mir vor kurzem einen neuen Wharfedale Powercube 12A zugelegt. Nur ans Netz angeschlossen, ohne weitere Verkabelung, brummt er hörbar. Im ersten Augenblick mag man meinen, es kommt aus dem Lautsprecher, aber ich denke eher, es ist das Netzteil, denn die Membrane vibriert meiner Meinung nach nicht (Fingertest). Ein selbstgebauter Subwoofer von einem Freund, der zudem nur über einen billigen No- Name Verstärker verfügt, brummt zwar auch etwas, aber nicht so wie meiner.

Außerdem habe ich meinen Receiver, einen Harman Kardon AVR 5000, aus der Werkstatt zurückbekommen, der wegen einer defekten Endstufe weg war. Nun habe ich, weil ich ja nun vorbelastet war, die Ohren mal an die Frontlautsprecher gehalten. Und siehe da, es brummt auch daraus mit vermutlich 50Hz. Und das unabhängig von der Eingangsquelle und von der Lautstärke. Das ist mir vorher noch nie aufgefallen.
Mein alter Onkyo (8 Jahre alt) erzeugt über die Boxen kein Brummen. Bei dem brummt nur leise das Netzteil, so wie bei allen angeschlossenen Geräten. Aber der hat ja auch nur 2 Endstufen im Gegensatz zu den 5 des HK.

Meine Fragen:

1)Ist das so bei Aktiv- Subwoofern, dass die etwas brummen? Muss man das hinnehmen? Kann doch nicht sein, dass ein neuer, doch recht guter Sub so brummt.
2)Hat jemand einen Wharfedale und kennt dort ebenfalls dieses Brummen? Wie hat er das Brummen dann abgestellt?
3)Gleichzeitig brummt ja auch der Receiver bzw. die daran angeschlossenen Boxen. Sind beide Komponenten nun in der Hinsicht (Netzbrummen) schlecht verarbeitet? Mindestens der Harman Kardon ist doch von guter oder gar sehr guter Qualität. Das dürfte doch nicht sein.
4)Liegt das vielleicht an einem alten Stromnetz?

Lösungsvorschläge aus dem Forum:

•Höherwertige Steckdosenleiste mit Netzfilter? Noch nicht ausprobiert!
•Alles an einen Stromkreis hängen, also an eine Steckdose? Bringt nichts!
•Steckdosen mit unterschiedlichen Massepotentialen? Irgendeine Steckdose in der Wohnungs-verteilung auf eine andere Phase geklemmt? Wie soll man das ändern?? Was? Wie? Wo? Keine Ahnung!
•Brummschleife bzw. Bildung einer Induktionsschlaufe? Was kann man dagegen tun?
•Verstärkerteil des Sub zusätzlich erden?
•Brummeinstreuung kann z.B. vom Trafo kommen, irgendein interner Kontakt, der nicht richtig Masse bekommt? Darf ich selbst ja nicht ran, da ich den Sub dann so nicht mehr umtauschen kann (2 Wochen Frist)!
•Wie ist die Hausverkabelung? Dreileiter oder klassische Nullung? Keine Ahnung davon! Und was sollte man dann ändern?
•Massekontakte im Schuko abkleben. Brachte auch nichts!
•Scheiß Netzteile? Kann ich mir nicht vorstellen!
Wolfgang_K.
Inventar
#2 erstellt: 23. Nov 2004, 18:13
Es ist natürlich etwas problematisch hier eine exakte Fehler-Analyse zu betreiben. Ich fange mal mit ein paar Fragen an:

Hängt der Receiver eventuell an einem 75 Ohm Antennenkabel?

Ist an dem Receiver vielleicht ein Plattenspieler angeschlossen der nicht über den Masseanschluß des Verstärkers verkabelt ist? Indem Zusammenhang können auch "billige" Chinchstrippen der Übeltäter sein.

In welchem Zustand sind die Chinch-Verbindungen, korrodierte Kontakte könnten auch ein Brummen verursachen?

Stehen in der Nähe vom Subwoofer etwa andere elektrische Geräte wie Fernseher, Ladestationen, Computer, Halogenlampen und ähnliche Sachen die elektrische Störfelder induzieren können?

Haben Sie den Subwoofer einmal über eine andere Steckdose angeschlossen?

Wenn diese Möglichkeiten alle ausscheiden, könnte es doch am Netzteil des Subwoofers liegen, manchmal sind die Trafos nicht richtig mit dem Gehäuse verschraubt, dann schwingen die Dinger natürlich mit der Netzfrequenz.....

Noch viel Erfolg bei der Fehlersuche!!!!!!

Noch ein kleiner Hinweis nebenbei, die Massekontakte an der Schukodose abzukleben bedeutet bei einem Gerätedefekt absolute Lebensgefahr!!!!!

PS.: Ich hatte mal ein Brummproblem mit meinem Plattenspielereingang, aber das hat sich jetzt erledigt...


[Beitrag von Wolfgang_K. am 23. Nov 2004, 18:17 bearbeitet]
Uwe_Mettmann
Inventar
#3 erstellt: 23. Nov 2004, 19:04

Wolfgang K. schrieb:
Noch ein kleiner Hinweis nebenbei, die Massekontakte an der Schukodose abzukleben bedeutet bei einem Gerätedefekt absolute Lebensgefahr!!!!!


Leider nicht nur bei einem Gerätedefekt, unter Umständen kann es auch bei einem heilen Gerät gefährlich sein.

Ich verstehe nicht, dass immer wieder die Schutzkontakte abgeklebt werden, obwohl jeder doch weiß, dass die Erdverbindung zur Sicherheit notwendig ist.



xhutzelx schrieb:
Also, ich habe mir vor kurzem einen neuen Wharfedale Powercube 12A zugelegt. Nur ans Netz angeschlossen, ohne weitere Verkabelung, brummt er hörbar.


Hallo xhutzelx,

war kein Audiokabel angeschlossen? Wiederhole doch den Test noch mal, nur sollte auf den Audioeingängen Cinchstecker gesteckt sein, bei denen zwischen Innenleiter und Außenleiter ein 1 kOhm Widerstand gelötet ist. Schaltet der Subwoofer überhaupt ein, ohne dass ein Audiosignal vorhanden ist?

Ist dann das Brummen immer noch zu hören und die Ursache ist nicht, dass der Subwoofer neben irgendwelchen elektrischen Geräten steht, dann würde ich die Teile zurückgeben.

Ach so, auch schnurlose Telefone (DECT) können in Verstärkern ein Brummen erzeugen, wenn sie in der Nähe betrieben werden.

Gruß

Uwe
-scope-
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 23. Nov 2004, 20:35
Hallo,

Zum Subwooder: Wenn der SW NUR über das Netzkabel (ohne NF Kabel) angeschlossen wird , dann darf er grundsätzlich nicht brummen (weder mechanisch noch elektrisch). Wahrscheinlich ist der Transformator nicht ok, wenn es "von hinten" mechanisch brummt.

Irgendwelche Masseschleifen scheiden dann!!! im Vorfeld sofort aus.
xhutzelx
Stammgast
#5 erstellt: 24. Nov 2004, 12:53
Ganz genau, der Subwoofer brummt, ohne weitere Verkabelung (außer Netzkabel) wenn er eingeschaltet wird.

Ich habe, wie bereits geschrieben, andere Steckdosen in anderen Räumen probiert. Da standen dann übrigens keine sonstigen elektrischen Geräte, wie Telefon, Fernseher etc.
Es wäre dann ja wohl auch uninteressant an Chinchkabeln zu manipulieren.

Masse am Schuko habe ich ja nur zu Testzwecken mal abgeklebt. Aber brachte auch nichts.



Die Schrauben im Innenteil des SW konnte ich leider nicht nachziehen, da ich das 2 Wöchige Umtauschrecht im Notfall nutzen wollte. Nun ist der SW wieder beim Händler und wird dort nochmal geprüft. Mal sehen. Wenn der bei denen normal läuft, liegt der Fehler bei mir dann im Stromnetz??
ROBOT
Inventar
#6 erstellt: 24. Nov 2004, 13:12
Hi,


Ganz genau, der Subwoofer brummt, ohne weitere Verkabelung (außer Netzkabel) wenn er eingeschaltet wird.


Man könnte hier einen "ganz normalen" Defekt in Betracht ziehen. Das kann immer mal vorkommen auch bei neuen Geräten (leider).
Albus
Inventar
#7 erstellt: 24. Nov 2004, 14:08
Tag,

aller guten Dinge sind drei. Ich schließe mich der Aussage von -scope- und ROBOT an, der neue SW darf so nicht brummen. Und, ich füge hinzu, der Harman darf eigentlich auch nicht brummen oder rauschen, auch nicht dann, wenn man die Ohren an die Front-LS hält, schon gar nicht bei Vol. min., bei max. darf ein Rauschen hörbar sein, aber leise. Ein so genanntes Restrauschen, hier beim Harman, bei Vol. Minimum, darf in 10 cm Abstand von den LS gerade hörbar sein, wenn überhaupt, in 1 m Abstand jedenfalls nicht mehr (entspricht weniger als 30 dBA am LS). Ist's lauter, dann ist mindestens dieses Exemplar mit den Spezifikationen des Herstellers (siehe Bedienungsanleitung) nicht vereinbar. Aber, man geht heutzutage bei AV-Gerätschaften anscheinend davon aus, es kracht ja doch halt immer, auf etwas Noise kommt es dann nicht an.

MfG
Albus


[Beitrag von Albus am 24. Nov 2004, 14:09 bearbeitet]
Uwe_Mettmann
Inventar
#8 erstellt: 24. Nov 2004, 14:11

xhutzelx schrieb:
Wenn der bei denen normal läuft, liegt der Fehler bei mir dann im Stromnetz??


Nein, das Gerät muss so gebaut sein, dass es an einem normalen Stromnetz eines Wohnhauses funktioniert, auch wenn es etwas verseucht ist.

Um es klarzustellen, mit funktioniert meine ich, dass keine zusätzliche Störungen oder deutlich hörbare Verzerrungen entstehen. Ich meine nicht geringe Klangunterschiede.

Wenn der Händler trotzdem sagt, dass es am Stromnetz liegt, weise ihn darauf hin, dass das Gerät ein CE-Zeichen trägt. Damit garantiert der Hersteller, dass das Gerät in einer normalen Umgebung (also im Wohnhaus) einwandfrei funktioniert und auch keine Störungen produziert. Hierzu muss es Anforderungen einhalten, die nicht nur von einer sauberen Stromversorgung ausgehen.


xhutzelx schrieb:
Masse am Schuko habe ich ja nur zu Testzwecken mal abgeklebt. Aber brachte auch nichts.


Wenn Du einen elektrischen Schlag bekommst und anschließend wie ein Käfer auf dem Rücken liegst, spielt es keine Rolle aus welchen Gründen Du den Schutzleiter abgeklebt hast.


Gruß

Uwe
xhutzelx
Stammgast
#9 erstellt: 24. Nov 2004, 14:35
Ich hatte ursprünglich gedacht, dass es am Netz liegt. Es wäre doch mehr als merkwürdig, wenn Subwoofer UND Receiver nicht mehr ganz in Ordnung wären. Zumal der Subwoofer neu ist.
Im Vergleich zum Receiver ist mein alter Onkyo Vollverstärker wiederum wesentlich leiser, kaum hörbar an den Frontboxen, egal bei welcher Lautstärke. Ist der einfach nur besser verarbeitet?

Ahhhhh....!!!

Soll ich jetzt die anderen Geräte in die Werkstatt schicken??
Albus
Inventar
#10 erstellt: 24. Nov 2004, 14:49
Tag,

Dein alter Verstärker von Onkyo ist normal verarbeitet. Die beiden anderen Geräte sind nur minimal verarbeitet. Eine Werkstatt müßte in beiden Fällen die Fehler der Konstruktions- und Produktionsphasen zu bessern versuchen. Die Situation ist bekannt, branchenbekannt: Geschluderte Konstruktion oder Produktion bedeuten teure Verbesserungsversuche - Ausgang ungewiß.

Der neue SW gehört reklamiert. Du hast doch Garantie. An dem Harman müßte die Netzteil-Baugruppe markant - höchstwahrscheinlich - verbessert werden, sofern es überhaupt noch zu machen ist (zusätzliche Schirmung z.B.). Wer weiß, vielleicht müssen auch nur Befestigungen und Entkoppelungen gebessert werden (bei mechanischem Brummen)? Geht das Brummen, elektrisches Brummen, auf Layout-Fehler zurück oder auf schlechte Bauteile (es kommt zu induktiver oder kapazitativer Kopplung), dann hilft Resignation.

Wie sehr stört es denn den üblichen Gebrauch, das Harmann-Gebrumme?

MfG
Albus


[Beitrag von Albus am 24. Nov 2004, 14:50 bearbeitet]
-scope-
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 24. Nov 2004, 16:16
Hallo,


Soll ich jetzt die anderen Geräte in die Werkstatt schicken??


Wenn! du den (die) Receiver bis auf die 2 Lautsprecherkabel
für die Frontkanäle von Antennen- und NF-Kabeln "befreist", ihn dann ans Netz steckst und es aus den LS leicht brummt......JA!, dann sollten die Geräte in die Werkstatt.

aber NUR! dann
xhutzelx
Stammgast
#12 erstellt: 24. Nov 2004, 18:14
Der Sub ist schon weg. Der Receiver geht morgen auf Reisen. Bin gespannt, was die Werkstätten mir berichten. Theoretisch müssen die was feststellen. Wenn nicht..tja...dann können die den Kram behalten und ich bleib bei meinem Stereo Vollverstärker von Onkyo.
Heimkino ade. Na toll!!
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