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Sub an Stereoverstärker ?

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Autor
Beitrag
recoursive
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 23. Apr 2006, 13:12
Hallo !

Ich hatte geplant, mir eine gute Kompaktbox zu kaufen und wollte sie evtl. mit einem Sub. untertützen. Weil ich aber nur Stereo höre, möchte ich zunächst mal nicht auf einen AV-Verstärker zurückgreifen. Kann ich Sub auch mit einem Stereo-Vollverstärker o.ä. ins Spiel bringen ?

Vielen Dank !!
Ernie71
Stammgast
#2 erstellt: 23. Apr 2006, 18:17
Klar geht das. Du musst im wesentlichen darauf achten, dass die Trennfrequenz im Sub einzustellen ist, da es Dein Amp vermutlich nicht kann.
Und darauf, dass der Sub einen Eingang hat, den Dein Amp bedienen kann. Und vor allem: Hör Dir die Kombination vor Kauf unbedingt an.
Amperlite
Inventar
#3 erstellt: 23. Apr 2006, 19:22
Gehe ich richtig in der Annahme, dass du noch keine Gerät besitzt?

Grundlegendes:
- 2 Standlautsprecher sind besser als ein Subwoofer
- Subwoofer kauft man aktiv, also mit eingebauter Endstufe
Ernie71
Stammgast
#4 erstellt: 23. Apr 2006, 19:35

Amperlite schrieb:

Grundlegendes:
- 2 Standlautsprecher sind besser als ein Subwoofer

Das war aber nicht die Frage.


Amperlite schrieb:

- Subwoofer kauft man aktiv, also mit eingebauter Endstufe

Hab ich was anderes behauptet? Es gibt bei Subs 3 verschiedene Eingänge: Cinch, Lautsprecher und XLR. Da muss man wissen, wie man das vom (Pre-)Amp bedienen lässt.
Amperlite
Inventar
#5 erstellt: 23. Apr 2006, 19:46

Ernie71 schrieb:

Amperlite schrieb:

Grundlegendes:
- 2 Standlautsprecher sind besser als ein Subwoofer

Das war aber nicht die Frage.

Das könnte aber auch eine sinnvolle Antwort auf seine Frage sein!


Ernie71 schrieb:
[

Amperlite schrieb:

- Subwoofer kauft man aktiv, also mit eingebauter Endstufe

Hab ich was anderes behauptet? Es gibt bei Subs 3 verschiedene Eingänge: Cinch, Lautsprecher und XLR. Da muss man wissen, wie man das vom (Pre-)Amp bedienen lässt.


Ich habe deine Aussage nicht angezweifelt.
Ein guter Subwoofer hat Kleinsignal- (Cinch) und Hochpegel-Eingänge.
Wenn die Verwendung eines Subs festeht, wären Vorverstärkerausgänge ("Pre-Out") am Vollverstärker praktisch. Diese sind aber leider nicht immer vorhanden.
hifi_70
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 23. Apr 2006, 19:50
Hallo Recoursive.

Der Vollverstärker sollte über Pre-Outs verfügen.
Ob Chinch oder XLR ist für die Funktion ansich erstmal egal. Wenn diese Pre Outs nicht vorhanden sind dann verbindet man über die Lautsprecheranschlüsse, der hohe Strom wird dann mittels Spannungsteiler wieder auf niederes Niveau runter geregelt. Funktioniert aber nur wenn der "active" Subwoofer mit einer entsprechenden Schaltung ausgestattet ist.

Grundsätzlich ist es eine super Idee die feinen Kompakten mit Subs zu unterstützen. Je nach Geschmack und Raumgrösse kann man auch zwei Subs nehemen, wäre akustisch besser.

Viel Spass Hifi 70
recoursive
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 23. Apr 2006, 20:05
Danke schonmal für eure Antworten!

Ich kam deshalb auf die Frage, weil ich mir verschiedene Vollverstärker angeschaut habe und auf deren Rückseite keine Möglichkeit gefunden habe, wie ich einen Sub anschließen könnte. Die Antwort ist also über Pre-Outs...
Sowas hatten die meisten Verstärker, die ich mir angeschaut hab allerdings nicht (z.B. NAD 320 BEE).

Ist der Sub eigentlich dann immer genau auf den Rest abgestimmt, oder ist das der Grund warum die Standlautsprecher besser sind ?

Danke
hifi_70
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 23. Apr 2006, 20:19
Die Lösung mit den Pre Outs ist die sauberste und einfachste Lösung.
Meiner Meinung nach sollte man nach so einer Lösung suchen, zahlt sich aus.

Ein Vergleich Sub/Kompakte und Stand Ls ist leider ein Vergleich wie Äpfel mit Birnen und obendrein eine Geschmacksfrage.

Der Vorteil eines grossen Stand Ls ist leider auch deren Nachteil. Da passt alles zusammen, da muss nix mehr eingestellt und "zusammen" im Raum gerückt werden. Das heisst, man hat den "Richtigen" oder nicht. Einstellmöglichkeiten hat man keine.

Die Kompakten mit einem Sub zu kombinieren hat zum Beispiel den wesentlichen Vorteil das die Ls gut für die Räumlichkeit oder Optik im Raum positioniert werden können und der Sub unter Umständen, wenn er tief genug abgetrennt wird, im Raum ein bischen versteckt werden kann.
Man kann auch die Lautstärke und die absolute Phasenlage einstellen, manche Topteile, wie Z.B. Velodyne, haben ein Raumakustikanalyseprogramm.

Grüsse hifi 70


[Beitrag von hifi_70 am 23. Apr 2006, 20:20 bearbeitet]
Ernie71
Stammgast
#9 erstellt: 23. Apr 2006, 20:22
Ich hab auch noch eine Frage am Rande: Wieso sind eigentlich Standlautsprecher IMMER besser als gleichteure Regallautsprecher + Sub? Immerhin muss der passive Bass im Standlautsprecher mit jedem Amp zurechtkommen, während der Verstärker im Sub speziell auf dessen akkustische Eigenschaften abgestimmt ist.

[edit]
Da wurde die Frage ja fast schon beantwortet, während ich sie geschrieben habe ^^
[/EDIT]


[Beitrag von Ernie71 am 23. Apr 2006, 20:24 bearbeitet]
hifi_70
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 23. Apr 2006, 20:31
Hallo Ernie71

Ich bezweifle das StandLS immer besser sind, ich denke es kommt viel mehr auf die räumlichen Gegebenheiten an.

Grosser Raum, kleiner Raum, Dachschräge, eingerichtet wie ein Hifistudio oder nur Hobby am Rande und daher notgedrungen in die Ecke gestellt......

Vor meinem Hausbau hörte ich meine JBL 250 Ti im 17qm Wohnzimmer. Die hatten für den Raum zu viel Bass, der war akustisch bei höherer Lautstärke völlig erschlagen. In diesem Fall wären Kompakte mit einem vernünftig dimensionierten Sub, oder gar ohne, eindeutig überlegen (ungeachtet des Preises).
Der wesentliche Vorteil ist bei der Kombi die Einstellmöglichkeiten und die Vorteile beim Aufstellen im Raum.

Grüsse Hifi70
Amperlite
Inventar
#11 erstellt: 23. Apr 2006, 20:50

Ernie71 schrieb:
Ich hab auch noch eine Frage am Rande: Wieso sind eigentlich Standlautsprecher IMMER besser als gleichteure Regallautsprecher + Sub?


Ganz pauschalisieren kann man das nicht.
Jedes der beiden Systeme hat seine Vor- und Nachteile.
Ich würde aber sagen, dass jemand, der eher wenig Ahnung von der Materie (v.a. auch Raumakustik) hat, mit Standlautsprechern bessern beraten ist.

Man hat bei Standlautsprechern meist eine deutlich höhere Anzahl an Chassis, die den Raum gleichmäßiger anregen als ein einzelner Tieftonknecht.
Der wird dann meist auch noch in eine Ecke verbannt und auf den Boden gestellt, wodurch sich die allerschönsten Bass-Berge und -täler ergeben.
Beliebt ist es auch, die Musik förmlich im Bass zu ertränken.
_axel_
Inventar
#12 erstellt: 25. Apr 2006, 19:13

hifi_70 schrieb:
Die Lösung mit den Pre Outs ist die sauberste und einfachste Lösung.
Meiner Meinung nach sollte man nach so einer Lösung suchen, zahlt sich aus.

Hier möchte ich widersprechen.
Es kann(!) durchaus auch vorteilhaft sein, den Sub über die LS-Kabel anzuschließen.
Die (klangliche) Integration des Subs kann dadurch einfacher werden.

Ich würde nicht nach Anschlussvariante "X" oder "Y" unterscheiden und vorselektieren, sondern nach dem klanglichen Gesamtergebnis von Amp, LS und Sub.

Gruß
Amperlite
Inventar
#13 erstellt: 25. Apr 2006, 19:31

_axel_ schrieb:

Die (klangliche) Integration des Subs kann dadurch einfacher werden.

Weil man die Satelliten dann hochpassfiltern kann, oder warum?
Der PreOut hat den Vorteil, dass er sauber bleibt, egal was die Endstufen fabrizieren.
hifi_70
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 25. Apr 2006, 19:55
Hallo zusammen,

ich denke das man eine "Verbindung" über die Pre-Out's vorziehen sollte da ganz einfach eine zusätzliche Verstärkung aussen vor bleibt.

Denkt dochmal:
1. Pre
2. Endverstärker (oder Verstärkerteil im Vollv.)
3. Abschwächung im Sub auf Vorverstärkersignal
4. dann "wieder" ein Leistungsverstärker????
>>Einen davon sollte man sich sparen<<

Sicherlich prägt dann auch der Endverstärker den Klang des Sub aber zum Preis einer weiteren unnützen Verstärkung nach einer Abschwächung, die Frage ist ob die Nachteile nicht überwiegen.

Eher würde es Sinn ergeben nur einen Vorverstärker mit dem Verstärker im Sub zu verbinden und die Kompakten vom Sub aus mit Leistung zu versorgen.

Der Lautsprechereingang im Sub soll nur sicherstellen das man auf alle Fälle den Sub anschließen kann.

Grüsse Hifi 70
Amperlite
Inventar
#15 erstellt: 25. Apr 2006, 20:11
Die Daten der heutigen Verstärker sind aber derart gut, dass man Unterschiede wohl erst dann hören wird, wenn der Verstärker an seiner Leistungsgrenze ist.
hifi_70
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 25. Apr 2006, 20:19
Hallo Amperlite,

ich denke da hast Du recht. Die Unterschiede sind marginal.

Viele Grüsse Hifi 70
_axel_
Inventar
#17 erstellt: 26. Apr 2006, 11:42

Amperlite schrieb:
Weil man die Satelliten dann hochpassfiltern kann, oder warum?

Z.B. darum, ja.
Aber auch:

Amperlite schrieb:
Der PreOut hat den Vorteil, dass er sauber bleibt, egal was die Endstufen fabrizieren.

Das, was Du hier als Vorteil darstellst, kann auch ein Nachteil sein. Ja nach Anlage, Anspruch und Geschmack. Denn wenn die Endstufe einen Klang produziert, möchte ich den u.U. auch im Bass haben.
Beispiel: Weiche, runde Mitten und Oberbass durch einen straffen Bass zu ergänzen, kann sich unharmonisch anhören.
Gruß
Amperlite
Inventar
#18 erstellt: 26. Apr 2006, 13:37

_axel_ schrieb:
Denn wenn die Endstufe einen Klang produziert,...

... dann hat man Schrott gekauft!
Eine Endstufe hat keinen Eigenklang zu haben.


[Beitrag von Amperlite am 26. Apr 2006, 15:00 bearbeitet]
_axel_
Inventar
#19 erstellt: 26. Apr 2006, 14:09

Amperlite schrieb:
... dann hast du Schrott gekauft!
Eine Endstufe hat keinen Eigenklang zu haben.

Du bist ja ein lustiges Früchtchen:
1.) Es geht nicht darum, was ICH gekauft habe.
2.) Manchmal muss man eben mit dem Leben, was man hat. Egal ob man das nun "Schrott" findet oder nicht.
3.) Nicht jeder vertritt die Meinung, dass Endstufen prinzipiell nicht klingen (dürfen). Halte Dich also bitte mit so markigen Sprüchen etwas zurück.
4.) Du selbst hast eingestanden, dass Endstufen etwas "fabrizieren". Was sonst ist das, als "Eingenklang"?
5.) Was an meiner Formulierung "Je nach Anlage, Anspruch und Geschmack" hast Du nicht verstanden?
Amperlite
Inventar
#20 erstellt: 26. Apr 2006, 15:07
zu 1.) Das "du" wurde durch "man" ersetzt, schließlich war es nicht meine Absicht, nur dich anzusprechen.

zu 2.) keine Einwände, aber ich vertrete die in 3. angesprochene Meinung und würde auch sagen, dass selbst günstige Verstärker da kein großes Problem darstellen

zu 4.) Probleme im Grenzbereich (das gefürchtete Clipping, etc.)

zu 5.) Da ich mich "Anti-Klang" bei Endstufen fordere, zählt dieses Argument nicht.
Equalizer u.ä. gibt es genügend. Da brauche ich keine Endstufe, die mir (unmanipulierbar!) den Klang verbiegt.
_axel_
Inventar
#21 erstellt: 26. Apr 2006, 15:54
Hallo Amperlite,
Deine Meinung sei Dir gegönnt.
Aber bitte beachte, dass der Treadstarter eine andere haben kann. Und um DEN geht es ja hier.

"Je nach Anlage, Anspruch und Geschmack" kann also die Pre-Out - ODER die LS-Kabel-Variante die bessere sein.
Erst recht, wenn der Sub als Hochpass verwendet werden kann, also (für recoursive) wenn die Kompakt-LS am Sub und nicht mehr am Amp hängen und der Sub Bass für die Kompakt-LS herausfiltert.
Amperlite
Inventar
#22 erstellt: 26. Apr 2006, 17:01

_axel_ schrieb:
Hallo Amperlite,
Deine Meinung sei Dir gegönnt.

Dankeschön!

Mit letzerem hast du freilich Recht.
s-rade
Stammgast
#23 erstellt: 28. Apr 2006, 07:45
Werden wir doch mal konkret: Vor einem knappen halben Jahr stand bei mir ebenfalls die Lautsprecherfrage an. Das Ergebnis nach vielem Testhören waren kompakte Dynaudio Special-25 mit einem Dynaudio Sub-300. Die Paarung hat einige Standlautsprecher in meinem Hörraum aber auch im Hifi-Studio an die Wand gespielt. Darunter auch eine KEF 203.

Wichtig waren aber vor allem die Klangeigenschaften der Sub-Kombi im Unterschied zu Standlautsprechern in meinem Hörraum. Dort habe ich 20qm und kann jetzt den Bass sehr genau und optimal anpassen. Vorher wurde ich gerne mal zugewummert (Canton Ergo RCL). Obendrein habe ich jetzt in den Special-25 Chassis drin, die sonst nur in der ganz großen Dynaudio-Serie zum Einsatz kommen. Ich habe also für 5.000,- Euro ein auf mein Zimmer passendes Equipment bekommen, was im Tiefbassbereich sinnvoll spart, mir aber über das andere Spektrum höchstwertige Leistung bietet.

Nun zum Thema Anbindung: Bis vor kurzem habe ich den Sub an einem Vincent SV-236 betrieben, der einen PreOut-Ausgang besitzt (verkaufe ich übrigens gerade ). Dort war diese Form der Anbindung sinnvoll. Jetzt bin ich umgestiegen auf einen ASR Emitter 1 HD ohne PreOut. Nach Auskunft des Herstellers Herrn Schäfers ist ein PreOut möglich. Aus Klanggründen empfiehlt er aber die Anbindung über einen Spannungsreduzierer via Lautsprecherausgang. Schön ist es dann natürlich, wenn so ein Purist wie Herr Schäfer von ASR einem auch noch die Widerstände (1,5 kOhm und 47 Ohm) benennt, sodass ich mir jetzt den Reduzierer selber bauen kann. Im Emitter finde ich es nach allen Hörerfahrungen sogar sehr wichtig, den eigenen Klang auch der Endstufe an den Sub weiterzugeben. Denn gerade im Bassbereich spielt der Emitter zu wahren Höhenflügen auf.

Diese Form der Ankopplung stellt übrigens kein Problem dar. Die meisten besser sortierten Hifi-Geschäfte bieten solche Spannungsreduzierer an. Bei Teufel bspw. kosten sie lediglich 10,- Euro. Ich selbst benutze derzeit eine Spannungsbox von Yamo (42,- Euro), die schon sehr hochwertig ist (Goldkontakte etc.).

Fazit: Je nach Raum und Anbieter macht eine Kompakt-Sub-Kombi extrem viel Sinn. Anbindung des Subs an den Verstärker ist eigentlich mit jedem Stereo-Verstärker möglich. Zu dem Thema (auch was die Aufstellung anbelangt) gibt es hier im Forum aber auch sehr viel Lesenswertes. Die Basics erstmal hier:

http://www.hifi-foru...orum_id=42&thread=28

Beste Grüße

Jens
_axel_
Inventar
#24 erstellt: 28. Apr 2006, 08:05
Hallo,

es sollte vielleicht dazu erwähnt werden, dass s-rades/Jens' Dynaudio-Sub zur Minderheit der hochwertigen Subs gehört, die ausschl. Kleinsignal als 'Futter' akzeptieren.

Die meisten hochwertigen Subs besitzen bereits sog. High-Level-Eingänge. Dann ist ein extra Spannungsteiler nicht mehr nötig.

Gruß
s-rade
Stammgast
#25 erstellt: 28. Apr 2006, 09:27
Stimmt natürlich!!! Ist der Sub mit Lautsprecherklemmen bestückt, gibt es ohnehin kein Problem

Beste Grüße

Jens
Amperlite
Inventar
#26 erstellt: 28. Apr 2006, 11:11

s-rade schrieb:
Jetzt bin ich umgestiegen auf einen ASR Emitter 1 HD ohne PreOut. Nach Auskunft des Herstellers Herrn Schäfers ist ein PreOut möglich. Aus Klanggründen empfiehlt er aber die Anbindung über einen Spannungsreduzierer via Lautsprecherausgang. ... Im Emitter finde ich es nach allen Hörerfahrungen sogar sehr wichtig, den eigenen Klang auch der Endstufe an den Sub weiterzugeben. Denn gerade im Bassbereich spielt der Emitter zu wahren Höhenflügen auf.


Da mir von Axel erlaubt wurde, meine eigene Meinung kundzutun, tue ich es auch diesmal :
Das oben genannte halte ich für reines Marketing-Geschwafel.
Wenn der Emitter im Bassbereich (absichtlich!) verfälscht, kannst du das tun, um dieselbe Verfälschung auf den Hauptlautsprechern und dem Sub zu haben.
Da kein PreOut vorhanden ist, bleibt dir vorerst sowieso nichts anderes übrig.


[Beitrag von Amperlite am 28. Apr 2006, 11:12 bearbeitet]
_axel_
Inventar
#27 erstellt: 28. Apr 2006, 11:21

Amperlite schrieb:
Das oben genannte halte ich für reines Marketing-Geschwafel.

Leuchtet mir nicht ein, wie man hier darauf kommen kann.
Geschäftstüchtiger vom Hersteller wäre wohl, die durchaus mögliche PreOut-Nachrüstung zu empfehlen, statt den Sanchluss über LS-Kabel.
s-rade
Stammgast
#28 erstellt: 28. Apr 2006, 12:05
Ob der Emitter im Bassbereich verfälscht oder als einziger Verstärker dieser Welt selbiges nicht tut, sei dahingestellt. Fakt ist: Mit der Anbindung via Lautsprecherausgang erhält der Sub das gleiche Signal wie die Satelliten oder Kompaktboxen. Anders als beim PreOut. Und da ich ein Verfechter der reinen Lehre bin, nutze ich dann lieber den erstgenannten Weg.

Mit Marketing hat das nichts zu tun. Geschwafel sind dann schon eher gewisse unqualifizierte Beiträge. Ein paar Widerstände mit Boxenklemmen kriege ich für kleines Geld. Der Einbau eines PreOut-Ausgangs beim Emitter kostet 150,- Euro ohne Versand. Die Empfehlung Schäfers ist also kein Marketing, sondern fast schon geschäftsschädigend.

Grüße

Jens
Amperlite
Inventar
#29 erstellt: 28. Apr 2006, 12:32

s-rade schrieb:
Und da ich ein Verfechter der reinen Lehre bin, nutze ich dann lieber den erstgenannten Weg.


Was mich wundert, denn ein "Purist" würde das Signal so früh und "unverfälscht" wie möglich abgreifen.
Aber da eine sauber konstruierte Endstufe sowieso kaum was am Signal ändert, ist dein Vorgehen in Ordnung.
Ohne zu wissen, (ob überhaupt und) was die Emitter mit den Signal anstellt, brauche ich dir gleich zweimal nicht versuchen, etwas zu erzählen.


[Beitrag von Amperlite am 28. Apr 2006, 12:33 bearbeitet]
Shadow-HH
Stammgast
#30 erstellt: 29. Apr 2006, 13:06
Ist ja ne lustige Diskussion geworden hier

Aber mal Spaß beiseite . . . . . wenn nunmal Kompakt-LS gefordert sind, warum nicht solche mit potentem Tieftonbereich auswählen und erstmal ohne Sub laufen lassen? Ich denke da z.B. an sowas wie die Canton Ergo 21 DC oder die Ergo 31 DC bzw. deren Nachfolgemodelle. Was die Dinger an Tiefgang und Präzision zustande bringen ist bei der Gehäusegröße schon beachtlich. Bei Bedarf läßt sich doch jederzeit ein Sub nachrüsten. Ich würde in diesem speziellen Fall die Hauptlautsprecher im Vollbereich laufen lassen, also ohne Begrenzung nach unten. Den Sub über Lautsprecherkabel ansteuern und lediglich den Tiefgang nach unten erweitern. Dabei würde ich die Trennfrequenz des Subs so tief wie klanglich möglich wählen und diesen entgegen der landläufigen Meinung möglichst symetrisch zu den Haupt-LS aufstellen. Ich habe vor kurzem (nach dem Wechsel auf große Stand-LS) selbst die Erfahrung gemacht, daß ein Sub durchaus die Ortbarkeit verschmieren kann - auch wenn er mit 24dB/Oktave bei unter 80Hz abgekoppelt wird. Als Musikbeispiel empfehle ich hier mal das Schlagzeugsolo des Titelstückes "Tricycle" von dem gleichnamigen Album der Gruppe Flimm & The BB´s.

Gruß Olaf
recoursive
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 29. Apr 2006, 14:54
Hallo !

Vielen Dank schonmal für die vielen Beiträge. Ist ja klar, daß einige Meinungen auseinander gehen, aber mir ist schon sehr geholfen, weil ich ja jetzt 2 grundsätzliche Möglichkeiten kenne. Aber was mich noch ein wenig stutzig macht ist die Tatsache, daß man dann den Bass einstellen muß !?
Eigentlich möchte ich das gar nicht können, denn ich will den Klang so haben wie er auf der CD ist, also im gleichen Verhältnis zum Rest der Musik wie das bei gut abgestimmten Standlautsprechnern der Fall ist. geht das ?

Wie geht denn das generell über pre-outs ? Wenn ich die Lautstärke am Verstärker verändere, dann wird auch das kleinsignal am pre-out entsprechend in diesem Verhältnis verändert? Müßte ja, sonst wären Kompakt LS und Sub ja unterschiedlich laut.
richtig verstanden ? :-)

Gruß und Danke !
Amperlite
Inventar
#32 erstellt: 29. Apr 2006, 15:28
Ja, richtig verstanden.
Beim Pre-Out greifst du das lautstärkegeregelte Signal incl. aller Klangregler ab.

Der Subwoofer hat selber nochmal einen Lautstärkeregler. Falls es linear sein soll, muss dieser natürlich an die Hauptboxen anpasst werden. Meine Erfahrung zeigt, dass die meisten Leute den Subwoofer um Welten zu laut laufen lassen.
Das korrekte Einstellen ist also garnicht soo trivial.
Dass Standboxen in dieser und anderer Hinsicht einfacher sind, habe ich (glaub ich) oben schon erwähnt.
hifi_70
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 29. Apr 2006, 15:42
Hallo Recoursive.

Der Sub muss auf den Ls eingestellt werden, sonst hörst Du nicht das was auf der CD drauf ist!
Zum Einen das Lautstärkeverhältnis zu den angeschlossenen Lautsprechern zum anderen die Trennfrequenz.

Angenommen Dein LS klinkt sich bei 70 Hz und -3db aus, dann macht es keinen Sinn wenn der Sub von z.B. 20 Hz bis 30 Hz voll lauft und dann erst abfällt. Da ist probieren angesagt, damit kann man schon viel an Klangpotential herrausholen.

Auch sollte der Sub nicht zu Laut im Verhältnis zum Ls laufen, der laute Bass wird ziemlich sicher den besser gewordenen Oberbass überdecken, damit geht die Balance und eine gute Stimmwiedergabe flöten.
Sehr Feinfühlig die Lautstärke hoch drehen und viel probehören.

Und zu allerletzt kommt noch die absolute Phasenlage.
Idealerweise besitzt der Sub eine stufenlos verstellbare Phasenlage. Die verhindert in der Regel das der Sub eine Positive Schwingung ausführt während der Ls gerade die Membran zurück zieht, negativ eben. Ganz genau, ohne Digitale Regelung beider Systeme, gehts mit dem simplen Drehregler natürlich nicht, aber auch da ist wieder eine kleine Verbesserung drin, und die Summe aller Massnahmen machts. Wenn eine Frequenz bei verschiedenen Ls gegenläufig schwingt kommts zu Auslöschungen, je perfekter die gegengleiche Schwingung ist desto weniger Pegel hat man.
Darum ist die Phasenlage so wichtig, in den vielen "Graustufen" dazwischen leidet der Pegel und auch die Abbildungstreue.

Die Plug and Play Varianten lassen leider sehr viel Klang auf der Strecke liegen da die Lautsprecher, der Raum und die Hörgewohnheiten grundsätzlich nicht zu vereinheitlichen sind.

Ergo: Einstellen und ausprobieren

Schöne Grüsse Hifi70


[Beitrag von hifi_70 am 29. Apr 2006, 15:43 bearbeitet]
_axel_
Inventar
#34 erstellt: 29. Apr 2006, 15:52

Amperlite schrieb:
Beim Pre-Out greifst du das lautstärkegeregelte Signal incl. aller Klangregler ab.

Ihhh! Klangregler! Er möchte doch das Signal, so wie es auf der CD ist


recoursive schrieb:
was mich noch ein wenig stutzig macht ist die Tatsache, daß man dann den Bass einstellen muß

Woher soll der Sub denn wissen, wie er am Besten zu Deinen LS (und Raum) passt? Er hat ja keine Nase, mit der er das riechen könnte ...


Amperlite schrieb:
Meine Erfahrung zeigt, dass die meisten Leute den Subwoofer um Welten zu laut laufen lassen.

Jepp.
Trennfrequenz ist auch noch anzupassen. So tief wie möglich, ist hier normalerweise die Standardempfehlung.
Phase noch. Das ist es im Wesentlichen (manche können noch mehr, was mitunter auch nützlich ist).

Mir schwant, recoursive, Du wirst noch viel 'Spass' haben mit dem Sub.

Gruß
recoursive
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 01. Mai 2006, 14:03
Hallo !

Noch ist ja nichts entschieden! :-)

Für mich als Anfänger wäre es halt schön, wenn es eine Möglichkeit geben würde, ohne Ausprobieren und Probehören die richtige Portion Bass einzustellen. Es hätte ja zumindest nach meiner Vorstellung sein können, daß der Verstärker diese Arbeit komplett übernimmt in dem Sinne, daß er die niedrigen Frequenzen abgreift, separat an den Bass schickt, und die Basslautstärke entsprechend den Rohdaten auf der CD selbst einstellt.

Offensichtlich würden Standlautsprecher besser zu mir passen. :-) Ich habe mich aber in die CM1 von B&W verguckt und finde Standlautsprecher auch optisch etwas zu aufdringlich für meine Wohnung. Daher der Umweg über den Bass.

Freuen würde ich mich allerdings auch über die Zusicherung, daß der Bass der CM1 erstmal ohne Sub reicht :-) (Ja, ich werde sie demnächst auch mal probehören)

Schönen Gruß
hifi_70
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 01. Mai 2006, 16:23
Hallo,

mit ein bisschen Kosequenz ist eigentlich leichter als als es sich anhört.

Aber ein Stand LS ist natürlich auch Ok. Ist in allen Fällen geschmacksache.

Weiterhin viel Spass. Hifi 70
s-rade
Stammgast
#37 erstellt: 02. Mai 2006, 08:21

Amperlite schrieb:

s-rade schrieb:
Und da ich ein Verfechter der reinen Lehre bin, nutze ich dann lieber den erstgenannten Weg.


Was mich wundert, denn ein "Purist" würde das Signal so früh und "unverfälscht" wie möglich abgreifen.


Um es dann an 37 unterschiedliche Endverstärker mit 12 Boxen von groß bis klein weiterzureichen. Aber Hauptsache puristisch unverfälscht aus einer Vorstufe

Mit highfidelen Grüßen

Jens
_axel_
Inventar
#38 erstellt: 02. Mai 2006, 08:31

recoursive schrieb:
daß der Verstärker diese Arbeit komplett übernimmt in dem Sinne, daß er die niedrigen Frequenzen abgreift, separat an den Bass schickt, und die Basslautstärke entsprechend den Rohdaten auf der CD selbst einstellt.

Stereoverstärker tun sowas (i.a.R.) nicht.
Abgesehen vom schon mehrfach genannten Problem, dass weder Sub noch Amp die Eigenschaften der jeweiligen Partner kennt ...
pswadv
Stammgast
#39 erstellt: 16. Mai 2006, 07:09
Bei einigen Vollverstärkern sind Vor- und Endstufe aufgeteilt. Dazwischen sind meinens Kabelbrücken. Du entfernst die Kabelbrücke, schließt Pre-Out beim Subwoofer-Eingang, und Subwoofer-Ausgang an der Endstufe des Vollverstärkers an.

Normalerweise kannst Du (zumindest) Trennfrequenz und Lautstärke des Subwoofers einstellen.
Als Trennfrequenz haben sich bei mir 60-80Hz bewährt. Je höher, desto mehr werden die Entstufen des Verstärkers durch die Endstufen des Subwoofers entlastet, wodurch die Mitten und Höhen besser klingen (können). Allerdings nicht zu hoch, sonst kannst Du hören, wo dein Subwoofer steht (Richtungshören).

Lautstärke mußt Du ausprobieren (sowie auch die Trennfrequenz). Die Faustregel, Amateure stellen 10dB, Profis 5dB zu hoch ein. Also einstellen, wie Du es für richtig hältst, dann mindestens 5dB runter.
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