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PARAMETRISCHE Equalizer? gut? wo&welche?

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Autor
Beitrag
Nordianer
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 24. Mrz 2007, 11:05
Hallo

jaja ich weiß dass der eine oder andere Hifiologe Equalizer grundsätzlich ablehnt, und/oder kurze Signalwege fetischisieren. Aber ich hab schon Bilder von Mischpulten in Tonstudios gesehen, weiß also, was da für Apparate drinstehen Da wird jeder 474-Pilot neidisch Insofern wirkt die Ablehnung derselben durch Consumer auf micht etwas weltfern.

OK, klar, heute ist in Studios die Tonbearbeitung wahrscheinlich end-to-end digital, also gibt es in diesem Sinne garkeinen analogen Signalweg mehr. Aber ich denke auch, dass seitdem weit massiver / raffinierter (??) in das Signal eingegriffen wird (Dynamik, Raumsimulation, Entrauschen, ...) als jemals in der Analogstudiozeit zuvor. Dagegen sind/waren (analoge) Equalizer ja noch geradezu süß & unschuldig


Aber ich finde das auch lästig, dass auch Klassik so auf "Digital-Sound" abgepanscht ist, dass man in der Tat schon wieder einen Equalizer bräuchte, um das gröbste wieder geradezubiegen

Einerseits wünschte ich mir oft einen, um einige Klassik CDs (am häufigsten für Digital remasterte Aufnahmen) zu "ent-Sounden" (also gezielt tiefste Bässe wieder absenken, ebenso höchste Höhen absenken, und die künstliche Präsenzsenken wieder aufzufüllen). Also so, dass sie wieder so ähnlich klingen, wie sie früher als Platte veröffentlicht/abgemischt wurden.

Einerseits weiß ich auch nicht, ob man den üblichen (graphischen Vielkanal)-Equalizern über den weg trauen darf - ich bin Laie/kein Tontechniker, aber ob das dem Signal so gut tut (Impulsfront, Phaisenrichtigkeit), wenn es in Frequenzbänder zerhackt wird?

Klar, im prinzip ist das ja schon in den Aufnahmestudio-Mischpulten bereits geschehen, so dass ein graphischer Equalizer dann auch nichts mehr kaputtmachen kann? Wie auch immer, graphische Consumer-Equalizer sind wohl Zielgruppen-bedingt eher simpel gebaut, als für anspruchsvolles Hifi.

Deshalb meine Idee:

hat einer von euch einen Tipp wo/wie man einen Hifi-würdigen
PARAMETRISCHEN EQUALIZER
bekommt, also nicht einer, der das Frequenzspektrum in viele kleine Bänder zerhackt, sondern nur wenige, bei denen man selbst Einsatzfrequen, Flankensteilheit etc. bestimmen kann? Ich glaube, so ein Ansatz ist "gesünder" und high-endiger (wenigstens für Consumer-Preisgefilde.


Oder Plan B: Wenn es sowas als Software/Freeware gibt, würde ich auch auch erwägen, schlechte CDs damit zu bearbeiten und umzubrennen. Der Algorithmus sollte aber bekannt und anerkannt gut sein, da übliche Equalizer-Features in Enduser-Programmen möglicherweise triviale/lieblose Algorithmen verwenden, die nicht Phasen-treu sind o.ä.


Oder Plan C: wenn jemand weiß, welchen Algorithmus man nehmen sollte (Stichwort reicht, wenn die Algorithmus-Details sich in Google ausfindig machen lassen), dann würde ich erwägen, mir selbst was zusammenzuprogrammieren und das jedem interessierten hier als Freeware zur Verfügung zu stellen. Dann weiß man wenigstens, was man hat


Danke für eure Tipps
Gruß
Nordi


[Beitrag von Nordianer am 24. Mrz 2007, 11:48 bearbeitet]
Master_J
Inventar
#2 erstellt: 24. Mrz 2007, 11:10
http://www.behringer.com/DEQ2496/index.cfm?lang=GER

^^ Gibt ein paar Diskussionen/Berichte zu ihm hier im Forum.
Da hast Du dann erstmal was zu lesen.

Gruss
Jochen
Nordianer
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 24. Mrz 2007, 11:20
Hallo
oh shit, da stand zwar kein Preis drauf, aber das Ding sieht ja schon auf Anhieb fünfstellig aus

Ähm, ich dachte eigentlich an etwas einfacheres...
Master_J
Inventar
#4 erstellt: 24. Mrz 2007, 11:23
Versuch's mal mit der Kombobox rechts: "PREISE"
Strassenpreis liegt nochmal ein Stück darunter.

Was einfacheres (billiger?) und dennoch taugliches gibt es meines Wissens nicht.

Lade Dir mal die Bedienungsanleitung runter.

Gruss
Jochen
Jacky_Lee
Gesperrt
#5 erstellt: 24. Mrz 2007, 11:24
392€ ..
so teuer is das dann doch nich
Murray
Inventar
#6 erstellt: 24. Mrz 2007, 11:26

Was einfacheres (billiger?) und dennoch taugliches gibt es meines Wissens nicht.


Doch, zwar einfacher ausgestattet, aber auch nur halb so teuer, und zwar der Alto Control 30.

Harry
Nordianer
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 24. Mrz 2007, 11:29

Jacky_Lee schrieb:
392€ ..
so teuer is das dann doch nich ;)


Stimmt, das wäre im grünen Bereich!
Sorry das ich das nicht gesehen habe...das kommt eben davon, wenn man Samstags zu früh aufsteht

Bleibt nur noch der geringe WAV (Woman Acceptance Faktor / Wife Acceptance Faktor) aufgrund der besch... Optik (aber irgendeinen "Tod" muss man wohl sterben für besseren Klang)


[Beitrag von Nordianer am 24. Mrz 2007, 11:31 bearbeitet]
Nordianer
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 24. Mrz 2007, 12:29

Murray schrieb:

Was einfacheres (billiger?) und dennoch taugliches gibt es meines Wissens nicht.


Doch, zwar einfacher ausgestattet, aber auch nur halb so teuer, und zwar der Alto Control 30.

Harry


Hallo,
Den Alto CONTROL 30 wäre nicht schlecht gewesen, der wird aber nicht mehr hergestellt. Besitzt du den, und sind die Alto-Geräte gut (angesichts des ja wirklich günstigen Preises)?

Die haben übrigens auch einen "echten" parametrischen (noch analogen?) Equalizer, den "Alto Q". Das könnte möglicherweise in etwa das sein, was mir so im Kopf vorgeschwebte.

Mit den üblichen graphischen Equalizern, vor allem 31-Band-Top-Geräten, ist das vielleicht ein zuviel Fummelkram, für jede Problem-CD (also die Hälfte meiner CDs ) die ideale Einstellung jeweils immer individuell am Gerät nachzuführen.

Beim 5-Band-Parametrischen, kritzelt man sich die wenigen Parameter auf einen gelben PostIt-Zettel, legt den in die Hülle, und kann die Einstellungen dann in 5 Sekunden (wieder-)herstellen.

Vor allem kann ich mir denken, dass Parametrische (für Consumer) intuitiver / gefühlsmäßiger eingestellt werden können, als Graphische.

Graphische Vielband/Schmalband-Equalizer sind natürlich feinsteuerungsmäßig besser, wenn man seinen Raum einmalig vermisst/einmisst.

Aber wiegesagt, Ich weiß immer noch nicht, ob man sich nicht durch Schmalbänder Phasen-Artefakte einhandelt, denn Musik besteht ja bekanntlich nicht nur aus Frequenzgang...


Gruß
Nordi


[Beitrag von Nordianer am 24. Mrz 2007, 12:31 bearbeitet]
Master_J
Inventar
#9 erstellt: 24. Mrz 2007, 13:35
Der Behringer kann verschiedene Einstellungen speichern.

Wie geschrieben: Handbuch runterladen und lesen hilft.

Gruss
Jochen
pswadv
Stammgast
#10 erstellt: 25. Mrz 2007, 07:55
in subwoofern von revel ist schon ein parametrischer equalizer (3 band) eingebaut.
Daiyama
Inventar
#11 erstellt: 26. Mrz 2007, 19:39
Hallo,

ich häng mich mal hier an

Ich habe auch einen DEQ2496 nutze ihn aber eigentlich nur zum Bassmanagement, also Anhebung unter 60 Hz absenkung unter 20 Hz. Mir gefällt irendwie nie der Gedanke, dass das analoge Signal 2 mal gewandelt wird (ist evtl. reine Psychologie, weil versucht habe ich mal einen Unterschied zu hören und konnte nichst hören). Wie auch immer ich habe ihn auch nur über tape out eingeschleift, so dass ich auch noch einen völlig unbeeinflusssten Signalweg habe ohne umstöpseln zu müsssen. lange Rede kurzer Sinn: Wäre für meien Anwendung eine Reckhorn Basserweiterung (Reckhorn) nicht besser und günstiger?

Danke

Gruss

Knut

P.S. Evtl. erspare ich mir unten stehende Suche
ProAktiv
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 26. Mrz 2007, 20:31
Ich hatte den Alto Control 30 und danach den Behringer DEQ2496. Der Alto Control macht seine Sache schon sehr gut, allein die Bedienung ist im Vergleich zum Behringer sehr mühsam.

Der Behringer hat aus meiner Sicht außerdem den entscheidenden Vorteil, dass man ihn direkt digital ansteuern kann und somit auf eine zusätzliche A/D-Wandlung verzichten kann. Diesen Vorteil bieten auch erheblich teurere Equalizer oftmals nicht.

Das schöne am Behringer ist außerdem, dass man z.B. den grafischen EQ für eine sanfte Raumkorrektur einsetzen kann (die automatische Einmessung funktioniert gar nicht so schlecht) und den parametrischen EQ für andere Zwecke nutzen kann. Weiterhin kann man sich eine pegelabhängige Loudness-Korrektur einrichten. Die verschiedenen EQ's lassen sich ganz nach Bedarf einzeln oder gemeinsam betreiben. Alles in allem bekommt man mit dem DEQ2496 wirklich sehr viel Leistung für's Geld.

Wenn es um die Beseitigung von "Mastering-Fehlern" geht, ist eine digitale Nachbearbeitung und das Neubrennen am PC z.B. mit Wavelab sicherlich der optimale Weg. Aber auch der analoge SPL Tube Vitalizer kann da sehr hörbare Ergebnisse liefern.

Viele Grüße,
Rudolf
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