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Kombination von HiFi-Geräten: großes Problem?
1. Kombinationen waren für mich mit der heutigen Technik praktisch nie ein Problem (84.6 %, 33 Stimmen)
2. Ich musste immer höllisch aufpassen, das Zusammenspiel gelang selten (15.4 %, 6 Stimmen)
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Kombination von HiFi-Geräten: großes Problem?

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Amperlite
Inventar
#1 erstellt: 08. Jun 2007, 10:02
Meine Aussage in einer PM

Amperlite schrieb:
Ich meine, dass jedes Gerät seine Einzeldisziplin einwandfrei beherrschen muss.
Auch im Zusammenspiel mit beliebigen Komponenten sollte das funktionieren, sonst ist es für mich eine Fehlkonstruktion.


Die Antwort darauf war:

Mit dieser Ansicht stehst Du völlig allein auf weiter Flur.


Nun würde ich gerne eure Meinung dazu hören!

Darf es bei HiFi tatsächlich sein, dass man jede Komponente penibel aufeinander abstimmen muss und lauern dabei jede Menge "Fallen"

oder

ist es so, dass ich bei den meisten Geräten (Exoten hier mal ausgeschlossen) so ziemlich alles miteinander betreiben kann und es funktioniert.

Hoffe auf rege Beteiligung!
Holzöhrchen
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 08. Jun 2007, 11:31
Nr. 2
Argon50
Inventar
#3 erstellt: 08. Jun 2007, 11:40

Amperlite schrieb:
Ich meine, dass jedes Gerät seine Einzeldisziplin einwandfrei beherrschen muss.
Auch im Zusammenspiel mit beliebigen Komponenten sollte das funktionieren, sonst ist es für mich eine Fehlkonstruktion.


Kann mich da nur anschließen!

Ausnehmen würde ich dabei höchsten die Kombination von in der Bauart verschiedenen Kombinationen.
Transistor- und Röhrentechnik zum Beispiel.

TFJS
Inventar
#4 erstellt: 08. Jun 2007, 12:17
Hallo,

jou, das wäre schön, wenn alles mit allem gut klingen würde

tut es aber nicht

ich bin kein Ingenieur, weiß also nicht woran es liegt. Aber es gibt einfach Gerätekombinationen, die "besser" klingen als andere. Finde ich.

Die Unterschiede sind aber nicht wiklich riesig, es ist nur so, dass z.B. ein und dieselbe CD in ein und demselben CD-Spieler an einem Verstärker doch irgendwie anders klingt als an einem anderen Verstärker (hatte bis vor kurzem noch 3 Vollverstärker von Denon, Technics und Nikko im Gebrauch und habe rumprobiert)

ich weiß, das klingt jetzt nicht so wahnsinnig überzeugend, aber die Unterschiede sind ja auch nur gering.

Was ich - Gott seis gedankt - noch nie erlebt habe ist, dass irgendein Gerät gar nicht mit einem anderen zusammen funktioniert hat (wie oftmals schon beim PC!!)
Argon50
Inventar
#5 erstellt: 08. Jun 2007, 12:27

TFJS schrieb:

Die Unterschiede sind aber nicht wiklich riesig, es ist nur so, dass z.B. ein und dieselbe CD in ein und demselben CD-Spieler an einem Verstärker doch irgendwie anders klingt als an einem anderen Verstärker (hatte bis vor kurzem noch 3 Vollverstärker von Denon, Technics und Nikko im Gebrauch und habe rumprobiert)


Das ist aber klar und hat nichts mit der Funktion und dem Zusammenpassen zu tun.

Jeder verstärker hat eine gewisse eigene Klangcharakteristik.
Somit klingt der CD Player natürlich an jedem Verstärker leicht anders.

Ebenso natürlich umgekehrt, zumindest wenn man den Wandler des jeweiligen Players nutzt.

TFJS
Inventar
#6 erstellt: 08. Jun 2007, 12:37
Argon50 schrieb:
TFJS schrieb:

Die Unterschiede sind aber nicht wiklich riesig, es ist nur so, dass z.B. ein und dieselbe CD in ein und demselben CD-Spieler an einem Verstärker doch irgendwie anders klingt als an einem anderen Verstärker (hatte bis vor kurzem noch 3 Vollverstärker von Denon, Technics und Nikko im Gebrauch und habe rumprobiert)



Das ist aber klar und hat nichts mit der Funktion und dem Zusammenpassen zu tun.


Ob das was mit "zusammenpassen" zu tun hat, ist meiner Meinung nach auch subkjetiv zu bewerten.
Wenn die, sagen wir mal "klangliche Andersartigkeit" ein Mass erreicht, das für einen selbst nicht akzeptabel ist, passen zwei Geräte subjektiv nicht zueinander.
Oder sehe ich da was falsch?


[Beitrag von TFJS am 08. Jun 2007, 12:41 bearbeitet]
frank3
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 08. Jun 2007, 13:47
Hallo miteinander,

ich denke technisch ist es kein Problem Geraete zu kombienieren. Es sollte in den meisten Faellen funktionieren.
Klanglich kann das schon wieder etwas anders aussehen. Wie schon oft gesagt wurde: "eine gut abgestimmte Anlage klingt besser als ihre Einzelkomponenten". Fuer mich sagt das aus das man Kangabstimmungen mit betrachten soll um bestmoeglichen Klang zugewaehrleisten. Klanglich passt eben nicht immer alles zusammen. Aber da heisst es probieren oder halt bei einer Firma bleiben. In den meisten Feallen passen die Komponenten von einer Firma recht gut zusammen.

Gruss
Hörbert
Moderator
#8 erstellt: 08. Jun 2007, 14:58
Hallo!

Es gibt bei HiFi so gut wie keine Normen was die Ausgänge und Eingänge der verschiedenen Geräte betrifft. Selbst Cinchbuchsen sind im Grunde nicht genormt. Es gibt legendlich Konventionen die mehr oder weniger eingehalten werden. Fehlanpassungen kommen wie folgender Beitrag illustiert vor: http://www.hifi-foru...m_id=108&thread=6297 Das es ab und an auch zu größeren Klanglichen Effekten durch schlechte Anpassung kommen kann halte ich für wahrscheinlich. Auch in der Vergangenheit war das Zusammenspiel diverser Vor-/Endkombis teilweise berühmt schlecht, heutzutage ist das sicher nicht anders.

MFG Günther
ta
Inventar
#9 erstellt: 08. Jun 2007, 18:32
Ich denke es lauern mehr Fallen als man meint...

Archos Jukebox + Sony STR 135 Receiver + Nuwave klang irgendwie komisch.

Archos Jukebox + Pio A-509R + Nuwave klingt sehr gut...

Das Problem könnten evtl. verschiedene Impedanzen, Pegel(auslegungen) und Konstruktionsphilosophien der Hersteller sein.

Eine extreme Beobachtung ist auch die eine alte Dual-Kompaktanlage, bei der man die Lautstärke immer voll aufreißen muß wenn man eine Cinch-Quelle (CD) an die DIN-Buchse anschließt und noch was hören will. Weil es um den Rauschabstand nicht so gut bestellt ist, leidet die Klangqualität dann erheblich.

Dagegen ist die Lautstärke von Cinch-Quellen an einem ITT-Transistorradio mit DIN-Eingang normal.

Das verstehe wer will.

Mein Verdacht ist beim Sony-Receiver, daß der sich evtl. leicht übersteuern läßt? Teilweise schon durch einen CDP von Pioneer. z.B. bei stark ausgesteuerten Alben (Social Distortion)
Bei der Dual-Anlage steht beim Schaltplan am Eingang was von über 270 kOhm, während die Eingangsimpedanz beim Pio glaub ich 47 oder 50 kOhm beträgt...

Deswegen würde ich wenn möglich dazu raten, die Geräte zumindest bei der Erstausstattung vom gleichen Hertsller zu nehmen. Ist auch Vorteilhaft wegen Design und Komfort (System-FB)


[Beitrag von ta am 08. Jun 2007, 18:37 bearbeitet]
TFJS
Inventar
#10 erstellt: 10. Jun 2007, 07:59
Hallo zusammen!

meine bessere Hälfte hat mich gerade an meinen ersten DVD-Spieler erinnert: an der Stereo-Anlage (als CD-Spieler) ging er 1A, am Fernseher dagegen gab er entweder nur Ton oder nur Bild von sich. Mein Händler hat ihn gegen einen anderen (andere Marke) getauscht - Problem gelöst.
Solche Anpassungs-Desaster hatte ich bei reiner Stereo-Elektronik noch nie
HiFi_Addicted
Inventar
#11 erstellt: 10. Jun 2007, 12:29
In meinem Markenchaos hab ich noch keinen Probleme gehabt. Ich habe 15 Unterschiedliche hersteller in Meiner Anlage und noch keine Kompatibilitätsprobleme gehabt.

MfG Christoph
cr
Moderator
#12 erstellt: 10. Jun 2007, 12:45
Wenn ich den Verstärker auf den CDP abstimmen muß, dann halte ich eigentlich beide Geräte für eine tragische Fehlkonstruktion.
Das einzige, was zu beachten ist, daß der Verstärker dem LS angemessen ist, falls letzterer eine problematische Impedanz oder schlechten Wirkungsgrad hat.
Wenn ich Klangneutralität als Kriterium setze, gibt es nichts zum Abstimmen. Wenn man sich dagegen mit highendigen Besonderheiten herumschlagen muß (verbogene Frequenzgänge), dann ist dem Herumprobieren natürlich keine Grenze gesetzt. Nur sind derartige Geräte im engeren Sinne kein HiFi.

Anm.: Das Gesagte gilt nicht für alle AV-Receiver. Manche sind ja solche Fehlkonstruktionen, daß sie bei einem CDP mit 2,5V übersteuern.


[Beitrag von cr am 10. Jun 2007, 12:47 bearbeitet]
sakly
Inventar
#13 erstellt: 11. Jun 2007, 05:00
Ich denke ebenso. Manmuss Geräte zusammenstöpseln können und sie müssen ihrem Zweck entsprechend miteinander einwandfrei funktionieren.

Wie das klanglich aussieht, ist eh Geschmack, insofern kann man darüber nicht diskutieren.
Aber bevor ich anfange über die 3% Potential bei der Elektronik zu diskutieren, muss ich erstmal die 47% Lautsprecher und die 50% Raum in den Griff kriegen.
pswadv
Stammgast
#14 erstellt: 14. Jun 2007, 04:34
bei symmetrischer verkabelung muß man manchmal auf die polug acht geben. z.b. muß ich die phase von meinem accuphase player auf mark levinson verstärker invertieren.
MH
Inventar
#15 erstellt: 14. Jun 2007, 10:24
gerade das Zusammenspiel Verstrker und Boxen muss passen auch bei verscheidenen Vorverstärker-/Endstufen Kombinationen habe ich schon grauenvolle Ergebnisse erzielt

Gruß
MH
Amperlite
Inventar
#16 erstellt: 18. Jun 2007, 11:35
Ich danke für die Beteiligung!

90% haben
"Kombinationen waren für mich mit der heutigen Technik praktisch nie ein Problem"
angeklickt.

Das deckt sich mit meinen eigenen Erfahrungen.

"cr" hat das ganz wunderbar ausgedrückt, wie ich finde:

cr schrieb:
Wenn ich den Verstärker auf den CDP abstimmen muß, dann halte ich eigentlich beide Geräte für eine tragische Fehlkonstruktion.
Das einzige, was zu beachten ist, daß der Verstärker dem LS angemessen ist, falls letzterer eine problematische Impedanz oder schlechten Wirkungsgrad hat.
Wenn ich Klangneutralität als Kriterium setze, gibt es nichts zum Abstimmen. Wenn man sich dagegen mit highendigen Besonderheiten herumschlagen muß (verbogene Frequenzgänge), dann ist dem Herumprobieren natürlich keine Grenze gesetzt. Nur sind derartige Geräte im engeren Sinne kein HiFi.

Anm.: Das Gesagte gilt nicht für alle AV-Receiver. Manche sind ja solche Fehlkonstruktionen, daß sie bei einem CDP mit 2,5V übersteuern.


[Beitrag von Amperlite am 18. Jun 2007, 11:36 bearbeitet]
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