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Geithain 901 Aktiv-Lautsprecher

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Autor
Beitrag
richard11
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 17. Feb 2006, 18:48
Hallo,
wer kennt die Geithain 901 Aktiv-Lautsprecher und kann etwas davon berichten ?

Danke
Richard
Hörzone
Inventar
#2 erstellt: 17. Feb 2006, 19:46
was möchtest du denn wissen? es gibt bereits einige Threads hier im Forum..
Gruß
Reinhard
richard11
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 17. Feb 2006, 22:58
Wenn der Raum 4 x 6 m ist und die 901 K auf der Längsseite ca. 5 Meter leicht zum Hörplatz eingewinckelt auseinander stehen, ist das noch ideal für solche Monitore ?

Hörabstand ist ca. 2,8 Meter.

Danke
Richard
Murray
Inventar
#4 erstellt: 17. Feb 2006, 23:00

richard11 schrieb:
Wenn der Raum 4 x 6 m ist und die 901 K auf der Längsseite ca. 5 Meter leicht zum Hörplatz eingewinckelt auseinander stehen, ist das noch ideal für solche Monitore ?

Hörabstand ist ca. 2,8 Meter.

Danke
Richard


Einen Lautsprecher in einem Raum aufzustellen, ist niemals eine gute Idee. Und das meine ich nicht ironisch, höchstens teilweise...
Hast du mal einen Link auf den Lautsprecher?

Harry
A-Abraxas
Inventar
#5 erstellt: 17. Feb 2006, 23:04
Hallo,
bei 5m Abstand zwischen den LS gibt es "Ping-Pong-Stereo" aber kein realistische Bühne .
Der Abstand zwischen den LS sollte in etwa dem Hörabstand entsprechen .
Viele Grüße
Hörzone
Inventar
#6 erstellt: 18. Feb 2006, 13:00
Na ja, wenn die Sitzenfernung die Hälfte der Basisbreite ist, dann kann das niemals optimal werden. In diesem Fall würde ich versuchen auf jeden Fall eine andere Sitzposition zu finden. Obwohl die 901 auf jeden Fall ein Midfield ist, sind 5 Meter nicht ganz ohne. So richtig gut wird das vermutlich nicht

www.me-geithain.de

Gruß
Reinhard
richard11
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 18. Feb 2006, 16:53

Hörzone schrieb:
Na ja, wenn die Sitzenfernung die Hälfte der Basisbreite ist, dann kann das niemals optimal werden. In diesem Fall würde ich versuchen auf jeden Fall eine andere Sitzposition zu finden. Obwohl die 901 auf jeden Fall ein Midfield ist, sind 5 Meter nicht ganz ohne. So richtig gut wird das vermutlich nicht

www.me-geithain.de

Gruß
Reinhard



Hallo,
in den prof. Aufnahmestudios sind die Abhörmonitore doch auch teilweise sehr weit auseinander und der Hörplatz zum Abmischen auf halber Entfernung.
Wie soll ich das verstehen, das eine Geithain 901 vermutlich nicht richtig gut geht ?

Ich habe aber noch eine viel wichtigere Frage:
Welchen Vorteil hat denn überhaupt die Geithain 901 gebenüber einer B&W 802 oder KEF 205 oder anderen namhaften Herstellern, vorausgesetzt man nimmt auch einen entsprechend hochwertigen Verstärker dazu ?

Das würde mich (und wahrscheinlich viel andere Mitleser dieses Threads) mal ganz brennend interessieren.

Dazu musst Du doch bestimmt einiges Schreiben können oder etwa nicht ?

Gruß
Richard


[Beitrag von richard11 am 18. Feb 2006, 16:54 bearbeitet]
Hörzone
Inventar
#8 erstellt: 18. Feb 2006, 17:59

richard11 schrieb:

Hallo,
in den prof. Aufnahmestudios sind die Abhörmonitore doch auch teilweise sehr weit auseinander und der Hörplatz zum Abmischen auf halber Entfernung.
Wie soll ich das verstehen, das eine Geithain 901 vermutlich nicht richtig gut geht ?

Ich habe aber noch eine viel wichtigere Frage:
Welchen Vorteil hat denn überhaupt die Geithain 901 gebenüber einer B&W 802 oder KEF 205 oder anderen namhaften Herstellern, vorausgesetzt man nimmt auch einen entsprechend hochwertigen Verstärker dazu ?

Das würde mich (und wahrscheinlich viel andere Mitleser dieses Threads) mal ganz brennend interessieren.

Dazu musst Du doch bestimmt einiges Schreiben können oder etwa nicht ?

Gruß
Richard


in einem Aufnahmestudio herrscht sicher keine derart ungünstige Aufstellung vor wie von dir beschrieben. Egal welchen LS du nimmst, das wird nie was..

Ich werde hier nicht über andere Hersteller schreiben die ich nicht im Programm habe, aber da wird sich sicher der ein oder ander Teilnehmer hier melden.
Ansonsten hilft hier die Suche sehr, denn es gibt zu dem Thema etliche, teilweise sehr lange und kontroverse, Threads

Gruß
Reinhard
Richrosc
Inventar
#9 erstellt: 18. Feb 2006, 19:26
Hallo,

meine LS stehen auch 5 Meter auseinander, mit einem Hörabstand Sitzplatz / Box von 4 Metern. Funtzt einwandfrei. Von Ping Pong keine Spur.

Der Vorteil von Monitoren?

Sind halt neutral abgestimmt in Sachen Frequenzgang und Bündelung. Die 901 strahlen glaube ich auch ziemlich eng ab. D.h., der Raum mischt sich weniger ein bei der Wiedergabe, als mit breit abstrahlenden LS. Die CD-Daten werden ziemlich korrekt wiedergegeben.

Eine sehr gute Wahl, wenn man Musikhören so mag und viel Geld ausgeben kann.

Gruß - Richard


[Beitrag von Richrosc am 18. Feb 2006, 19:28 bearbeitet]
richard11
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 19. Feb 2006, 00:53

Richrosc schrieb:
Hallo,

meine LS stehen auch 5 Meter auseinander, mit einem Hörabstand Sitzplatz / Box von 4 Metern. Funtzt einwandfrei. Von Ping Pong keine Spur.

Der Vorteil von Monitoren?

Sind halt neutral abgestimmt in Sachen Frequenzgang und Bündelung. Die 901 strahlen glaube ich auch ziemlich eng ab. D.h., der Raum mischt sich weniger ein bei der Wiedergabe, als mit breit abstrahlenden LS. Die CD-Daten werden ziemlich korrekt wiedergegeben.

Eine sehr gute Wahl, wenn man Musikhören so mag und viel Geld ausgeben kann.

Gruß - Richard



Hallo Richard,
welche Lautsprecher besitzt Du denn ?

Vielleicht sogar die Geithain 901 ? Das wäre ja super, sodass Du mir evtl. ein Paar Tipps geben könntest.

Viele Grüße
Richard
Richrosc
Inventar
#11 erstellt: 19. Feb 2006, 09:44
Hallo Richard,

ich habe Quadral LS (siehe Profil). Ich mag es mehr, wenn es hi und da Reflektionen gibt, so daß die Phantomschallquellen etwas größer werden und diese auch vertikal gestaffelt hörbar werden.

Tipps für die 901 und neutralem Hören:

Na ja, gleichseitiges Dreieck einhalten, nicht zu großer Hörabstand < 2,3 Meter, akustisch trockener Raum. Immer im Sweetspot sitzen......

Gruß - Richard
Pall
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 19. Feb 2006, 10:20
Hallo zusammen,

ich habe vor kurzem mit Herrn Kiessler telefoniert und ihn zur 901 befragt. Er rät auf alle Fälle mindestens 3m Hörabstand, was ich leider in meinem Zimmer nicht hinkriege.

Paul
Hörzone
Inventar
#13 erstellt: 19. Feb 2006, 12:18

Richrosc schrieb:
Hallo Richard,

ich habe Quadral LS (siehe Profil). Ich mag es mehr, wenn es hi und da Reflektionen gibt, so daß die Phantomschallquellen etwas größer werden und diese auch vertikal gestaffelt hörbar werden.

Tipps für die 901 und neutralem Hören:

Na ja, gleichseitiges Dreieck einhalten, nicht zu großer Hörabstand < 2,3 Meter, akustisch trockener Raum. Immer im Sweetspot sitzen......

Gruß - Richard



Hallo Richard

leider einiges falsch.. gerade ausserhalb des Sweetspots gibts wenig Verfärbungen (was ja leicht zu messen ist), und Stereo ist von der Grundidee eben so, das es eigentlich nur einen richtigen Platz gibt. Obs der ein odere andere gerne anders mag, das ist Geschmackssache.
Kann dich aber beruhigen, beim Fernsehschauen bin ich meistens ausserhalb der Basisbreite, mit einer excellenten Mitte!
Gruß
Reinhard
palisanderwolf
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 19. Feb 2006, 14:21
richard11 schrieb:

Wenn der Raum 4 x 6 m ist und die 901 K auf der Längsseite ca. 5 Meter leicht zum Hörplatz eingewinckelt auseinander stehen, ist das noch ideal für solche Monitore ?

Hörabstand ist ca. 2,8 Meter.

Danke
Richard

ideal ist das nicht. Wahrscheinlich aber immer noch besser, als mit vielen anderen LS.

Wenn es geht, spiel einfach mal ein bisschen mit Hörabstand und Basisbreite. Ein wenig enger und dafür ein wenig weiter weg. Lausche mal auf Ortung der Phantomschallquellen , Räumlichkeit und Homogenität.
Keinesfalls brauchst Du Deinen Kopf dafür in eine Schraubzwinge zwängen.

MfG
Bernd
Richrosc
Inventar
#15 erstellt: 19. Feb 2006, 22:54

Hörzone schrieb:

Richrosc schrieb:
Hallo Richard,

ich habe Quadral LS (siehe Profil). Ich mag es mehr, wenn es hi und da Reflektionen gibt, so daß die Phantomschallquellen etwas größer werden und diese auch vertikal gestaffelt hörbar werden.

Tipps für die 901 und neutralem Hören:

Na ja, gleichseitiges Dreieck einhalten, nicht zu großer Hörabstand < 2,3 Meter, akustisch trockener Raum. Immer im Sweetspot sitzen......

Gruß - Richard



Hallo Richard

leider einiges falsch.. gerade ausserhalb des Sweetspots gibts wenig Verfärbungen (was ja leicht zu messen ist), und Stereo ist von der Grundidee eben so, das es eigentlich nur einen richtigen Platz gibt. Obs der ein odere andere gerne anders mag, das ist Geschmackssache.
Kann dich aber beruhigen, beim Fernsehschauen bin ich meistens ausserhalb der Basisbreite, mit einer excellenten Mitte!
Gruß
Reinhard


Hallo Reinhard,

Verfärbungen sind das eine, aber zum neutralen Hören gehört zwingend eine korrekte Phantomschallquellenortung, die nur innerhalb des Sweetspot möglich ist.

Was ist nun falsch, an meinen Schrieb?

Gruß - Richard
Hörzone
Inventar
#16 erstellt: 20. Feb 2006, 08:43
[quote="Richrosc"]


Hallo Richard

leider einiges falsch.. gerade ausserhalb des Sweetspots gibts wenig Verfärbungen (was ja leicht zu messen ist), und Stereo ist von der Grundidee eben so, das es eigentlich nur einen richtigen Platz gibt. Obs der ein odere andere gerne anders mag, das ist Geschmackssache.
Kann dich aber beruhigen, beim Fernsehschauen bin ich meistens ausserhalb der Basisbreite, mit einer excellenten Mitte!
Gruß
Reinhard[/quote]

Hallo Reinhard,

Verfärbungen sind das eine, aber zum neutralen Hören gehört zwingend eine korrekte Phantomschallquellenortung, die [b]nur[/b] innerhalb des Sweetspot möglich ist.

Was ist nun falsch, an meinen Schrieb?

Gruß - Richard[/quote]

hab in deinen Beitrag etwas reininterpretiert das du nicht geschrieben hast
Der Hörabstand ist mit 2 Metern in der Tat für eine 901 zu klein.

Gruß
Reinhard
Richrosc
Inventar
#17 erstellt: 20. Feb 2006, 09:19
Hallo Reinhard,


Der Hörabstand ist mit 2 Metern in der Tat für eine 901 zu klein.


Was nicht unproblematisch ist, einen möglichen Anspruch einer neutralen Wiedergabe im Auge habend.

Sollte es korrekt sein, dass die RL 901 k nicht unter 3 Meter Hörabstand betrieben werden kann, dann werden sich sehr viele Nutzer dieses Systems sehr schwer tun neutral zu hören.

Auch wenn die 901 eng abstrahlt, sitzen bei >= 3 Meter Hörabstand doch wohl die meisten außerhalb des Hallradiuses und kommen z.B. nicht mehr in den Genuß einer minimal ausgedehnten Phantomschallquellenortung, was nunmal u.a. eine zwingende Voraussetzung für eine neutralen Wiedergabe ist, um nur mal ein Neutral-Problem bei so großen Hörabständen zu nennen.

Für einen Neutral-High-Ender jedoch, der bereit ist viel Geld in die Optimierung seines Hörraumes zu stecken, oder eben solch einen optimierten Hörraum sein eigen nennt, dürfte die Wiedergabe mit der RL 901 sehr nah am Neutral-Ziel sein.

Aber ich kann mir auch gut vorstellen, dass viele, trotz weniger optimierten Hörraum mit diesem LS sehr glücklich werden können.

Der LS ist halt nicht gerade billig und eigentlich zur neutralen Wiedergabe gebaut.

Wie gesagt, ein durchweg aufwendiges Spiel, bei einem Hörabstand der 3 Meter nicht unterschreiten soll.

Gruß - Richard
Haltepunkt
Inventar
#18 erstellt: 20. Feb 2006, 11:10

Hörzone schrieb:

Der Hörabstand ist mit 2 Metern in der Tat für eine 901 zu klein.


Dank Pseudo-Koax-Konstruktion funktioniert die 901 auch bei 2m Hörabstand und noch deutlich darunter. Wie sinnvoll es ist, hängt von Raum und Hörgewohnheiten ab.
Ich habe sie momentan bei 2,30m Hörabstand in Betrieb, obwohl der Hörraum sehr stark bedämpft ist. Man sitzt zwar deutlich im Direktschallfeld, die Präsenz empfinde ich allerdings nicht als nervig.


[Beitrag von Haltepunkt am 20. Feb 2006, 11:11 bearbeitet]
palisanderwolf
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 20. Feb 2006, 11:33
Hallo,
Haltepunkt schrieb;

Wie sinnvoll es ist, hängt von Raum und Hörgewohnheiten ab.

Das kann man IMHO unterschreiben.
Eine 901(K oder nicht) könnte für manchen schon eine Art Overkill sein, wenn er in einem nicht optimierten Raum (Wohnzimmer)hört. Da reichen IMHO die kleineren
906 bis 904 in den meisten Fällen dicke aus, um Stereo vom Feinsten zu hören.

Bei dem Preis für zwei 901 würde ich vielleicht schon an den allmählichen Aufbau einer "Heimkinoanlage" aus 904 und 906 denken. Da kommt nach meiner Erfahrung bei entsprechenden Bühnenaufnahmen mehr authentische Musik rüber ( mehr „Realitätsanmutung“ … ).


MfG
Bernd


[Beitrag von palisanderwolf am 20. Feb 2006, 11:36 bearbeitet]
Hörzone
Inventar
#20 erstellt: 20. Feb 2006, 11:58

Haltepunkt schrieb:

Hörzone schrieb:

Der Hörabstand ist mit 2 Metern in der Tat für eine 901 zu klein.


Dank Pseudo-Koax-Konstruktion funktioniert die 901 auch bei 2m Hörabstand und noch deutlich darunter. Wie sinnvoll es ist, hängt von Raum und Hörgewohnheiten ab.
Ich habe sie momentan bei 2,30m Hörabstand in Betrieb, obwohl der Hörraum sehr stark bedämpft ist. Man sitzt zwar deutlich im Direktschallfeld, die Präsenz empfinde ich allerdings nicht als nervig.



zwei Meter hatte ich ganz am Anfang mal probiert, hat mich nicht unbedingt glücklich gemacht, 2,50 dagegen ohne weiteres. Muss mal im inzwischen geändertem Raum 2 Meter testen
Werde berichten

Gruß
Reinhard
ukw
Inventar
#21 erstellt: 20. Feb 2006, 11:59
Bei der Festlegung der Basisbreite und der Aufstellung im Raum ist natürlich die Raumgröße entscheidend.
Richard ( Richrosc ) hat einen großen Raum, da sind größere "Basisbreiten" drin. Der Abstand zur ersten Wand/Begrenzungsfläche "early reflection" ist wichtig.

Oder seht ihr das anders?
Hörzone
Inventar
#22 erstellt: 20. Feb 2006, 15:01

ukw schrieb:
Bei der Festlegung der Basisbreite und der Aufstellung im Raum ist natürlich die Raumgröße entscheidend.
Richard ( Richrosc ) hat einen großen Raum, da sind größere "Basisbreiten" drin. Der Abstand zur ersten Wand/Begrenzungsfläche "early reflection" ist wichtig.

Oder seht ihr das anders?



ich seh das mit den größeren Basisbreiten nicht mit als drin entscheidend an, sondern ob der Lautsprecher auch nur ansatzweise auf diese Abstände konditioniert ist.
Richards Beschreibung mit großer Bühne weißt klar darauf hin, das er eigentlich über der Grenze der möglichen Abstände ist, natürlich darf es ihm trotzdem gefallen, das ist ja eine andere Baustelle. Je größer die Bühne wird, desto mehr hat offensichtlich Raum und Lautsprecher seine liebe Mühe..

Interessant in diesem Zusammenhang war für mich ein Klein + Hummel Workshop letzte Woche. Dort hat man auch in einer Halle einige Beschallungslautsprecher präsentiert.
Dabei auch die passive Variante der O110 die es auch in der Beschallung gibt. Witzigerweise war das die einzige, die eine eingermassen plausible Phantomschallquelle darstellte, die grossen Beschallungslautsprecher schafften das nicht (was ja eigentlich auch nicht das Ziel ist..)
Hörabstand war da ungefähr 13 Meter..
Gruß
Reinhard


[Beitrag von Hörzone am 20. Feb 2006, 15:02 bearbeitet]
Richrosc
Inventar
#23 erstellt: 20. Feb 2006, 15:24
Hallo Reinhard,


Richards Beschreibung mit großer Bühne weißt klar darauf hin, das er eigentlich über der Grenze der möglichen Abstände ist,




Weiß jetzt nicht, welche Beschreibung Du meinst. Meine "Bühne" ist genauso groß, wie der Abstand der beiden LS. D.h., der Klang spielt sich zu 99% zwischen den beiden LS ab. Normalaufnahmen vorausgesetzt.

Die vertikale Ortung ist auf einer Höhe von 0,5 Meter bis 2,50 Meter (vom Boden ab gesehen) vorhanden. Dies dürfte aber wesentlich an meinem ganz persönlichen artefakthören liegen, denn bei Reinhard, über die 0500C, nahm ich die vertikalen Höhenunterschiede ebenfalls sehr gut wahr. Vermutlich spielen hier noch Decken- und Bodenrefelktionen und die HRTF mit hinein.

Der große, mir wichtige Unterschied zum Neutralhören ist, dass bei meinem Equipment, nebst Hörraum, die Phantomschallquellen nicht punktförmig minmal ausgebildet sind, sondern meist eine mehr oder weniger große 3D Ausdehnung besitzen. Die Ortung wird dadurch natürlich insgesamt etwas geringer, da kein exakter Mittelpunkt der Phantomschallquelle mehr bestimmt werden kann, aber für mich gewinnt die Musik dadurch Körperhaftigkeit. Dies ist das eingentlich faszinierende für mich an Musik. Ein paar Verfärbungen ggü. ohnehin fragwürdigen CD-Daten interessieren mich da eher weniger

Gruß - Richard
Möllie
Stammgast
#24 erstellt: 20. Feb 2006, 15:34

Dank Pseudo-Koax-Konstruktion funktioniert die 901 auch bei 2m Hörabstand und noch deutlich darunter. Wie sinnvoll es ist, hängt von Raum und Hörgewohnheiten ab.
Ich habe sie momentan bei 2,30m Hörabstand in Betrieb, obwohl der Hörraum sehr stark bedämpft ist. Man sitzt zwar deutlich im Direktschallfeld, die Präsenz empfinde ich allerdings nicht als nervig.


Hi Martin,

wenn ich mich recht erinnere, war der Hörabstand bei meinem letzten Besuch bei dir so um die 2,5 m?

War einwandfrei- ich erinnere mich auch, dass Herr Kiessler mir einmal sagte, daß auch Hörabstände unter 3m keine Probleme machen sollten?!

Was spricht eigentlich bei (Pseudo-)Koaxern gegen einen Hörabstand von 2,30 m ?

Wie sieht es eigentlich bei den 922er bzgl. empfohlener Hörabstand aus?

Möllie
Hörzone
Inventar
#25 erstellt: 20. Feb 2006, 15:37
[quote="Richrosc

Der große, mir wichtige Unterschied zum Neutralhören ist, dass bei meinem Equipment, nebst Hörraum, die Phantomschallquellen nicht punktförmig minmal ausgebildet sind, sondern meist eine mehr oder weniger große 3D Ausdehnung besitzen. Die Ortung wird dadurch natürlich insgesamt etwas geringer, da kein exakter Mittelpunkt der Phantomschallquelle mehr bestimmt werden kann, aber für mich gewinnt die Musik dadurch Körperhaftigkeit. Dies ist das eingentlich faszinierende für mich an Musik. Ein paar Verfärbungen ggü. ohnehin fragwürdigen CD-Daten interessieren mich da eher weniger

Gruß - Richard[/quote]


ich meinte genau diesen Teil...
wie gesagt, ich hab kein Problem mit persönlichen Vorlieben, ich maße mir nicht an das zu bewerten


Gruß
Reinhard
Möllie
Stammgast
#26 erstellt: 20. Feb 2006, 15:42

Die vertikale Ortung ist auf einer Höhe von 0,5 Meter bis 2,50 Meter (vom Boden ab gesehen) vorhanden.


Hi Richard,

das verstehe ich nicht. Kannst du mit deinen LS beurteilen ob die Klanquelle bei der Aufnahme 2.5 m höher war als die anderen Klangquellen? Das kann ich noch nicht einmal auf einer Live-Darbietung (bei geschlossenen Augen) erkennen...

Gruß Möllie
Haltepunkt
Inventar
#27 erstellt: 20. Feb 2006, 15:59

Möllie schrieb:

Dank Pseudo-Koax-Konstruktion funktioniert die 901 auch bei 2m Hörabstand und noch deutlich darunter. Wie sinnvoll es ist, hängt von Raum und Hörgewohnheiten ab.
Ich habe sie momentan bei 2,30m Hörabstand in Betrieb, obwohl der Hörraum sehr stark bedämpft ist. Man sitzt zwar deutlich im Direktschallfeld, die Präsenz empfinde ich allerdings nicht als nervig.


Hi Martin,

wenn ich mich recht erinnere, war der Hörabstand bei meinem letzten Besuch bei dir so um die 2,5 m?

War einwandfrei- ich erinnere mich auch, dass Herr Kiessler mir einmal sagte, daß auch Hörabstände unter 3m keine Probleme machen sollten?!

Was spricht eigentlich bei (Pseudo-)Koaxern gegen einen Hörabstand von 2,30 m ?

Wie sieht es eigentlich bei den 922er bzgl. empfohlener Hörabstand aus?

Möllie


Hi Möllie,

der unterschiedl. Hörabstand zw. 2,30m und 2,50m ergibt sich allein aus den unterschiedl. Sitzgelegenheiten: entweder ziehe ich die Couch vor (so wie bei Deinem Besuch) oder ich stelle den Sessel vor die Couch, um bequemer zu sitzen, wie ich es für gewöhnlich tue.

In diesem Thread

http://www.hifi-foru...9852&back=&sort=&z=1

gibt es von AH ein Zitat nebst Begründung, warum er 2,50m anstatt 3,00m Hörabstand bei der 901 bevorzugt. Die dort gemachten Aussagen zu Zusammenhängen zwischen Direkt- und frequenzneutralem Diffusschall und Blauert'sche Bänder muss ich mir erst nochmal vergegenwärtigen.
Eine evtl. negative Auswirkung von zuviel Direktschall will sich mir momentan nicht erschließen. Mit der Präsenz kann ich leben.

Grüße
Martin
Richrosc
Inventar
#28 erstellt: 20. Feb 2006, 16:17

Möllie schrieb:

Die vertikale Ortung ist auf einer Höhe von 0,5 Meter bis 2,50 Meter (vom Boden ab gesehen) vorhanden.


Hi Richard,

das verstehe ich nicht. Kannst du mit deinen LS beurteilen ob die Klanquelle bei der Aufnahme 2.5 m höher war als die anderen Klangquellen? Das kann ich noch nicht einmal auf einer Live-Darbietung (bei geschlossenen Augen) erkennen...

Gruß Möllie


Hallo Möllie,

kann ich natürlich nicht. Meines Wissens werden bei üblichen Stereoaufnahmen keine Schallquellenhöheninformationen aufgezeichnet.

Ich höre die Phantomschallquellen einfach in verschiedenen Höhen. Manchesmal paßt es zu meiner "vertikalen" Hörerwartung (wie man es auch im richtigen Leben erwarten dürfte), manchmal auch nicht. Bisher konnte in meinem Hörraum kein Mithörer meine vertikalen Ortungen nachvollziehen.

Na ja, jeder hört halt etwas anders.

Ich hatte vor Urzeiten mal eine Umfrage hier im Forum gestartet, wer denn auch in der Vertikalen hören könne. Ich glaube es waren mehr als 30%.

@Reinhard



Gruß - Richard
Möllie
Stammgast
#29 erstellt: 20. Feb 2006, 17:13

Hi Möllie,

der unterschiedl. Hörabstand zw. 2,30m und 2,50m ergibt sich allein aus den unterschiedl. Sitzgelegenheiten: entweder ziehe ich die Couch vor (so wie bei Deinem Besuch) oder ich stelle den Sessel vor die Couch, um bequemer zu sitzen, wie ich es für gewöhnlich tue.


Hi Martin,

ist mir schon klar. Ich wollte mich nur bei dir vergewissern, ob ich die 901er bei ca. 2,50 gehört habe oder doch vielleicht bei über 3m? Ich kann mich nicht mehr so genau erinnern. Auf jeden Fall war die Abbildung phänomänal!!

Gruß

Chris
AH.
Inventar
#30 erstellt: 21. Feb 2006, 10:52
Hallo,

die Elevations-Lokalisation ist ein Mensch- und stereophoniebedingter Artefakt. Insbesondere höhere Töne unterliegen zur Stereomitte hin einer Elevation. Je weiter die Phantomschallquelle auf der Stereobasis ausgelenkt ist, desto geringer ist die Elevation.

Was den Hörabstand angeht, so ist das r/d-Verhältnis in gewissen Grenzen Geschmacksfrage. Meiner persönlichen Erfahrung nach ist der Hallradius (Direktschall und Diffusfeld haben bei diesem Abstand vom Lautsprecher den gleichen Schalldruckpegel) ein guter Ausgangspunkt für eine persönliche Optimierung und stellt den maximal sinnvollen Hörabstand dar. Der Hallradius ist abhängig von der Nachhallzeit des Hörraumes (je kürzer die NHZ, desto größer der Hallradius) und vom Bündelungsmaß des LS (je höher das Bündelungsmaß, desto größer der Hallradius).

Die RL 901 sind so gebaut, daß sie auch bei einem (vergleichsweise) hohen Anteil des diffusen Schallfeldes, also bei größeren Hörabständen um 3m "funktionieren". Abgesehen davon wird der Hallradius durch ihr Bündelungsmaß von ca. 8dB größer sein, als bei einem breiter strahlenden System. Der RL 901 ist insgesamt in Bezug auf die Raumakustik vergleichsweise anspruchslos, was aber nicht bedeutet, daß er in einem kahl möblierten, gekachelten Raum eine gute Wiedergabe ermöglicht.

Es bleibt beim irgendwie traurigen Schluß, daß sich gute Studio-Regielautsprecher aufgrund ihrer kontrollierten Richtcharakteristik für Heimton-Anwendungen (typischerweise schlechte Raumakustik, unzureichende Bedämpfung) fast immer besser eignen, als durchschnittliche hifi-Lautsprecher.

Gruß

Andreas


[Beitrag von AH. am 21. Feb 2006, 10:57 bearbeitet]
Richrosc
Inventar
#31 erstellt: 21. Feb 2006, 10:57
Hallo AH,


Es bleibt beim irgendwie traurigen Schluß, daß sich gute Studio-Regielautsprecher aufgrund ihrer kontrollierten Richtcharakteristik für Heimton-Anwendungen (typischerweise schlechte Raumakustik, unzureichende Bedämpfung) fast immer besser eignen, als typische hifi-Lautsprecher.



Sofern neutrale Wiedergabe angestrebt werden will!

Sollte man deinem oder öhnlichen Sätzen hinzufügen


Gruß - Richard
palisanderwolf
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 21. Feb 2006, 12:37
Hallo,
also, wenn man erstmal eine 901 richtig aufgestellt und eingemessen hat, so wird man sie nicht mehr gerne verrücken, davon gehe ich jetzt mal aus.

Mit meinen aktiv angesteuerten Gradient Revolution ist das aber nicht so ein großes Unterfangen. Daher habe ich Richard's (Richrosc ) 5 m-Basis mal nachgestellt und höre in einem Abstand von ungefähr 6,50 m. Sooo schlimm ist das gar nicht. Natürlich hört ein aufmerksames Ohr den Unterschied, aber eigentlich bleiben die Konturen erhalten, die Punktquellen werden nicht größer, und dass ich weit über den Hallradius hinaus bin ergibt bei mir noch keine starke Raum im Raum Katastrophe.

Der „Gewinn ist psychologisch“: bei geöffneten Augen nehme ich ein Orchester nicht als Zwergenveranstaltung wahr.

Ich kann mir gut vorstellen, dass bei einer 901K ähnlich geringe Beeinträchtigungen auftreten würden. Der Klang wäre natürlich nicht mehr „amtlich“.

MfG
Bernd
Haltepunkt
Inventar
#33 erstellt: 10. Mrz 2006, 15:55

AH. schrieb:


die Elevations-Lokalisation ist ein Mensch- und stereophoniebedingter Artefakt. Insbesondere höhere Töne unterliegen zur Stereomitte hin einer Elevation. Je weiter die Phantomschallquelle auf der Stereobasis ausgelenkt ist, desto geringer ist die Elevation.



Ich finde diese Imagination ansprechend. Die Streicher spielen beispielsweise vorne links tief, während die Bläser weiter hinten ~mittig etwas höher angeordnet sind. Es suggeriert mehr Raumtiefe.
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