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Frequenzverlauf testen aber wie?

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haifai
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 25. Sep 2003, 11:00
Hallöchen,

da ich jetzt neue Boxen (Canton RCL) habe und diese sehr kontrovers diskutiert werden habe ich mir gedacht ich teste die Boxen mal. Allerdings habe ich das natürlich mit möglichst wenig Aufwand versucht. Testmittel war CoolEdit96 und meine Ohren. Jetzt mein Ergebnis, das weder Anspruch auf Vollständigkeit noch Anspruch auf absolute Richtigkeit hat:

Höchste hörbare Frequenz 16500 Hz
Tiefst hörbare Frequenz 26 Hz (ohne auf "volle Pulle" zu drehen). die tiefen Töne waren nach Anhebung der tiefen Frequenzen mit der Kontrolleinheit deutlich lauter.

Jetzt aber mein Problem. Zwischen 40 und 55 hz ist der Pegel deutlich abgefallen (zumindest haben mir das meine Ohren weiß gemacht). Da ich mich während des Höhrens nicht durch den Raum bewegt habe könnte dies auf Auslöschungen zurückzuführen sein oder habt Ihr da Erfahrungen.

Im übrigen bin ich doch recht begeistert, daß die RCL so tief runter gehen und die 30 Hz haben sie recht ordentlich wiedergegeben.

Ich weiß daß die Ohren trügen können deshalb wie gesagt ist dieser Versuch keinesfalls representativ.

So jetzt bin ich mal gespannt

Grüße

haifai
Battlepriest
Stammgast
#2 erstellt: 25. Sep 2003, 12:09
Ohje. Messtechnik ist eine Vorlesung, die mindestens ein Semester dauert. Dann weiß man, dass man zum einen die Messtechnik selber beherrschen sollte und zum anderen jede Menge von der Materie verstehn, die man "austestet". Ansonsten sind die Ergebnisse wertlos.

Allerdings sollten gewisse Dinge bereits dem gesunden Menschenverstand zugänglich sein. Das Ohr, z.B. ist kein Messgerät. Es unterliegt Schwankungen die schon von der Tageszeit abhängig sind; vom allgemeinen Befinden des grauen Schwabbels zwischen den Ohren auch. Es ist selbst in Höchstform nicht linear in der Empfindlichkeit und kalibireren kann man es erst recht nicht.

Die 16,5kHz sind nicht die oberste Frequenz des Hochtöners, sondern Deiner Lauschlöffel, das Loch unten eine Interaktion des Raumes.
Wiesonik
Inventar
#3 erstellt: 25. Sep 2003, 12:24
Jo,

Battlepriest hats bereits richtig gesagt.
Wenn Du Deine Boxen ausmessen willst brauchst Du

1. Entsprechendes Messequipment
2. einen schalltoten Raum

Alles andere ist Mumpitz.
Jetzt weißt Du wenigstens wo Gehörmässig Deine Grenzen liegen (16,5 KHZ schaffe ich wohl nicht mehr).

Grüße von
Wiesonik
haifai
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 25. Sep 2003, 13:16
Hmm das habe ich mir schon gedacht also beides 1. Das mit der Hörgrenze, daß dies wohl nicht an den Lautsprechern liegt und 2. die Meßtechnik.

Bleibt das Problem des Frequenzlochs unten. Hat jemand eine Idee wie man das "beheben" kann?

Noch was bzgl. messen. Da ich nur meine Ohren habe wenn ich Musik höre und nicht nebenher immer auf ein Meßgerät schaue sind die Ohren als Meßinstrument schon irgendwie sinnvoll. Sprich was ich nicht höre muß mein Lautsprecher auch nicht reproduzieren. Aber das ist die Einstellung eines selbsterkennenden Laien

Vielen Dank auf jedenfall für die Antworten ich hoffe, daß noch ein paar folgen werden!

Grüße

haifai
Wiesonik
Inventar
#5 erstellt: 25. Sep 2003, 13:24
Bezüglich des Frequenzloches heißt es "Boxen schieben".

Wenn Du Pech hast, ist das Frequenzloch dann in einem anderen Bereich.

Ein Tipp noch zum Boxen schieben.

Würde ich nie mit einem Messsignal machen, sondern immer mit Musik. Da, wo es für Dich am Besten klingt, die Boxen stehen lassen (hoffentlich ist das nicht in Deiner Zimmermitte).

Grüße von

Wiesonik
Schlappohr
Inventar
#6 erstellt: 27. Sep 2003, 05:05
Klar müssen deine Boxen nur das gut können, was du hörst:)
Aber messen heißt ja auch v.a. vergleichen, und da wirds schon schwierig....

Das Frequenzloch kann man so abchecken:
Gib die Frequenz auf deine Boxen (die leise) und wander mal im Raum rum. Wenn der Ton an vielen Stellen deutlich lauter wird, liegts wohl schon am Raum. Wenn du dieses Frequenzloch nicht am Hörplatz haben willst, folgendes: Stell die Boxen auf den Hörplatz, gib den Ton drauf und beweg dich im Raum. An der Stelle, wo der Ton für dich 'gut' klingt, stellst du dann deine Boxen hin und jetzt sollte er am Hörplatz ähnlich gut klingen. Ist experimentell, aber geht wohl (und macht spaß;)).
Problem: Dann klingt zwar DER Ton gut, aber alle anderen wahrscheinlich nicht mehr... *gg*
also am besten doch, wie gesagt, Musik anmachen und die Teile dahinstellen, wo sie am besten die Musik spielen!

Ansonsten, ich kenne diese Boxen nich, aber bei Baßreflexboxen hat man typischerweise bei der unteren und oberen Frequenz der Baßreflexabstimmung Peaks und dazwischen eine 'Senke'. Vielleicht hast du die gehört, die Frequenzen könnten ungefähr hinkommen. Aber der Raum hat viel mehr Einfluß, ist wesentlich wahrscheinlicher.

Gruß
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