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Boxen-Tuning

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Caesar
Neuling
#1 erstellt: 25. Okt 2003, 12:07
Hi,

ich besitzt Boxen von Heco (Astron 500).
170/300 Watt
18-35000 Hz
4-8 Ohm

Die Boxen haben einen annehmbaren Klang. Das Gehäuse ist allerdings nicht so maasiv. Die Wände sind nur ca. 10mm stark.
Würde es sich lohnen die Box neu aufzubauen. Also ein neues steiferes Gehäuse zu konstruieren, oder erhält man dadurch keine nennenwerte Verbesserungen. Ebenfalls habe ich vor die Frequenzweiche mit besseren Bauteilen neu aufbauen. Lohnt sich das alles? Wer kennt sich da aus und hat Erfahrung?

MfG
Caesar
anon123
Administrator
#2 erstellt: 25. Okt 2003, 12:58
Ave Caesar,

das Gehäuse eines LS hat einen ganz entscheidenden Anteil an dessen klanglicher Performance. 10mm (wird wohl 12mm sein) Spanplatte ist da kein gutes Material, vor allem nicht bei Stand-LS. Ich erinnere mich noch dunkel an meine Boxenbauer-Zeit Mitte der 1980er, und bereits da galt: mindestens 22mm Spanplatte.

Wenn Du es hinbekommst, ein Gehäuse sauber zu bauen, warum nicht. Als Material vielleicht etwas dickere MDF-Platte, dazu das Ganze mehrfach solide innen versteift, ordentlich und richtig bedämpft, auf sauberes und richtiges Einpassen der Chassis und des Baßreflexkanals achten. Das dürfte sich auf jeden Fall klanglich positiv bemerkbar machen. Ob es Sinn macht, ist eine andere Sache.

Es ist schon lange her, daß ich 'Boxen gebaut' habe, aber ich meine mich erinnern zu können, daß das Material für gute Gehäuse nicht eben billig ist. Es kann schnell sein, daß Du dafür in Relation zu dem, was Du für die LS bezahlt hast, um einiges "zu viel" ausgibst. Und bei einem Straßenpreis von ca. EUR 100/Stück (und märchenhaft angedichteten Eigenschaften) für die Astron liegt der Verdacht nahe, daß Chassis und Weiche eher nicht zum Guten gehören. Und ein Mindestmaß an Schreinerqualitäten (nebst entsprechendem Werkzeug) sollte man auch haben.

Ob es da vielleicht sinnvoller wäre, die Astron in Rente zu schicken und etwas mehr für Besseres auszugeben? Hier im Forum wird des öfteren sehr positiv von z.B. der Canton LE 107 gesprochen, und die wurde auch ziemlich gut getestet. Für rund EUR 400/Paar (also knapp doppelt so teuer wie die Astron) würde ich mir so etwas zunächst einmal anhören, bevor ich mir die Mühe machte, ein gutes Gehäuse für mutmaßlich weniger gute Chassis zu bauen.

Beste Grüße.


[Beitrag von anon123 am 25. Okt 2003, 14:17 bearbeitet]
Caesar
Neuling
#3 erstellt: 25. Okt 2003, 15:17
Hi,
danke für den Tip mit den Cantons, aber die nächsten Boxen werden auf jeden Fall Marke Eigenbau. Naja fast Bausatz eben.Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist wie Du sicherlich weißt unschlagbar. Die Optimierung meiner jetzigen Boxen möchte ich eigentlich nur aus reinem Interesse durchführen, um zu sehen ob es was bringt.
Die Material-Kosten sind nicht so wichtig, ich habe da Beziehungen.
Weißt Du ob es sich lohnen würde die Weiche mit hochwertigen Bauteilen neu aufzubauen?
PapaSchlumpf
Stammgast
#4 erstellt: 25. Okt 2003, 16:28
Das mit den Frequenzweiche kann sicherlich einiges bringen, aber dazu müsstes du einiges an erfahrung haben und wirklich wissen was du tust.
Mister_T
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 25. Okt 2003, 20:28
Hi Caesar,

selbstverständlich kannst Du mit einem stabileren
Gehäuse und mit besseren Bauteilen in der Frequenzweiche eine Verbesserung erziehlen. Aber wenn Du Dir schon die
Arbeit machst,solltest Du auch Chasis haben bei denen sich der Aufwand lohnt.

Ein vernünftiger Bausatzt ist bestimmt die Arbeit wert.
Dieser sollte aber nicht zu billig werden, da es ansonsten wieder hervorragende Fertiglautsprecher gibt, die wenn man sie nachbaut sogar teurer werden.
(Visonik Revo2:Vifa/Morel 149.-)
Je größer der Lautsprecher, desto mehr kannst Du sparen.

Bei einem Bausatz würde ich darauf achten, daß Du möglichst
hochwertige Einzelchassis nimmst.
Wenn die Raumgröße es zulässt am besten ein Zweiweg-LS,
da 3-Wege meist deutlich teurer ist.

Die Zeitschriften "HobbyHifi" und "Kland&Ton" kennst Du ja sicherlich .

Gruß MisterT
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