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Profilautsprecher vs. Consumerelektronik - GENELEC + Co probehören

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Hr._Riese
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 29. Okt 2003, 18:06
Hallo Zusammen,

man hört ja wahre Wundergeschichten über die Wiedergabequalität aktiver Studiomonitore. Da drängt sich einem schier die Frage auf, ob wir mit dem Consumer-Hifigeräten, was wir doch üblicherweise unser eigen nennen, richtig liegen.

Für mich scheinen B&W Nautilus 801 scheinbar in die Richtung der Studiomonitore zu gehen, denn EMI und ein paar weitere Studios setzen diese Systeme bekanntlich als Abhörmonitore ein. Übrigens auch schon die Vorgänger. Da liegt doch die Vermutung nahe, dass man zu Hause am Besten die Absichten des Tonmeisters nachvollziehen kann, wenn man die selben Boxen nutzt, oder liege ich falsch? Bin gespannt auf Eure Meinung.

Hat jemand von Euch eine Ahnung, wo man im Rhein-Main-Gebiet Händler von Musik Elektronik Geithain, Klein6Hummel und/oder Genelec findet. Wie groß istVerbreitung dieser Systeme in den Studios?

Außerdem möchte ich einmal die Frage aufwerfen, warum man in den Studios, zumindest nach meinem Kenntnisstand, keine Exoten wie Dipolstrahler, Magnetostaten, Breitbandsysteme etc. findet.

Schließlich: sollten man auch bei den Wiedergabegeräten Profi-Equipment nutzen?
Möllie
Stammgast
#2 erstellt: 29. Okt 2003, 22:27
Hi,

Schließlich: sollten man auch bei den Wiedergabegeräten Profi-Equipment nutzen?


Sicher wenn man das Geld dazu hat!

Im Rockshop in Karlsruhe www.rockshop.de kannst du normalerweise Genelec u. K+H probhören.
Die haben gelegentlich auch größere Monitore dort! Ruf dort ganz einfach mal an, und frage was sie momentan zum Probehören da haben!
Kannst ja mal posten was gerade auf Lager ist.

Gruß Möllie
Möllie
Stammgast
#3 erstellt: 29. Okt 2003, 22:29
Ohh sorry!!
Hab Rhein-Neckar-Gebiet gelesen! Vielleicht gibt es im Rhein-Main Gebiet ein Shop der näher ist als Karlsruhe!
Möllie
richi44
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 30. Okt 2003, 09:37
Studiomonitore erfüllen andere Anforderungen als das Abhören zuhause. Dies hat folgende Gründe:
Der Regieraum ist nach akustischen Gesichtspunkten gebaut, hat also keine parallelen Wände. Weiter sind Dämpfung und Reflexion für viel Geld optimiert. In so einem Raum kann man sehr gut arbeiten, aber nicht wohnen.
Die Lautsprecher sind gross genug für einen guten Klang, aber für das Auge der Hausfrau zu gross. Sie sind optimal für den Arbeitsplatz des Tonmeisters aufgehängt. Jeder andere Platz ist schlecht beschallt. Weiter ist die Abstrahlkurve möglichst schmal. Damit werden ungewollte Reflexionen vermieden.
Das bedeutet, Du müsstest Deinen Wohnraum umbauen und Du hättest nachher allein die optimale Abhörposition. Das ist dem Familienleben nicht zuträglich.
Es ist durchaus möglich, dass man in einem geeigneten Wohnraum mit Studiomonitoren sehr gute Resultate erreicht. Aber es kann sein, dass sie nicht so aufgestellt werden können, dass sie ihre Qualitäten auch wirklich zur Geltung bringen können. Und Musik in der Küche oder Esseck ab den Boxen ist nicht mehr.
ringbearer
Neuling
#5 erstellt: 30. Okt 2003, 11:36
Hallo allerseits!

@richi44: Welche besonderen Fähigkeiten haben denn Consumer-Lautsprecher um mit den ungenügenden Raumbedingungen daheim besser klarzukommen als Studiolautsprecher es könnten?

Viele Grüße aus der Pfalz

Wolfgang
lantanos
Stammgast
#6 erstellt: 30. Okt 2003, 11:40
Hallo,
ist Gleithain nicht in Kronberg oder Königstein? Irgendwo gab's hier mal einen Thread mit dem Hinweis auf deren Adresse...

*kopfkratzt und grüßt*
Lantanos
richi44
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 30. Okt 2003, 12:04

Hallo allerseits!

@richi44: Welche besonderen Fähigkeiten haben denn Consumer-Lautsprecher um mit den ungenügenden Raumbedingungen daheim besser klarzukommen als Studiolautsprecher es könnten?

Viele Grüße aus der Pfalz

Wolfgang

Vergess ich erst mal die Bose der früheren Jahre (die 5-eckigen Dinger, die man verkehrt rum aufstellte), so haben Consumerboxen meist einen breiten Abstrahlwinkel. Damit erreicht man, dass der Schall breiter gestreut und damit auch in der Küche hörbar war. Je nach Box hat man mit solchen Konstruktionen auch in abgelegenen Zimmerbereichen noch einen einigermassen ausgeglichenen Frequenzgang, was die Profibox nicht bringt. Dafür handelt man sich eine Vielzahl von Reflexionen des Raum ein, der ja nicht nach akustischen Gesichtspunkten gebaut und dementsprechend unzulänglich ist.
Und hier meine Eingangsbemerkung: Die Bose pustete die Musik über einen Lautsprecher auf die Zuhörer und über 8 Stück an die Wand. Damit war klar, dass der schlechte Raum den Klang verschlimmerte bis zum abwinken. Dafür war die "Musik" überall zu hören (und nirgends zu orten).
richi44
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 30. Okt 2003, 12:08

Hallo,
ist Gleithain nicht in Kronberg oder Königstein? Irgendwo gab's hier mal einen Thread mit dem Hinweis auf deren Adresse...

*kopfkratzt und grüßt*
Lantanos


musikelectronic geithain gmbh
Nikolaistrasse 7
D-04643 Geithain
Tel. (+49) 34341 3110
Fax (+49) 34341 31144
e-mail: musikelectronic-geithain@t-online.de
Möllie
Stammgast
#9 erstellt: 30. Okt 2003, 13:18
Hi,
warum sollte ich meinen Raum umbauen bevor ich Studiomonitore verwende?? Theoretisch müsste ich egal welchen LS ich einsetze den Raum entsprechend umbauen. Und das mit dem engen Abstrahlwinkel von Studiomonitoren ist ein Gerücht!
Möllie
richi44
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 30. Okt 2003, 13:52

Hi,
warum sollte ich meinen Raum umbauen bevor ich Studiomonitore verwende?? Theoretisch müsste ich egal welchen LS ich einsetze den Raum entsprechend umbauen. Und das mit dem engen Abstrahlwinkel von Studiomonitoren ist ein Gerücht!
Möllie

Hast Du Studiomonitore, oder arbeitest Du in einem Studio (so wie ich?). Der Abstrahlwinkel wird bewusst eng gehalten. Lies die Unterlagen bei Genelec.
Dass Du einen Abhörraum optimieren solltest, steht ausser Frage. Ob es nicht nur wünsch- sondern auch machbar ist, ist ein anderes Paar Stiefel.
AH.
Inventar
#11 erstellt: 30. Okt 2003, 14:11
Hier geht einiges durcheinander...

Für Studio-Regielautsprecher gelten strengere Anforderungen im Vergleich zu hifi-Lautsprechern.
Im Moment ist die Lage so, daß man hifi-Lautsprecher im Sinne hoher Wiedergabetreue fast nur noch unter den Regielautsprechern findet.

Es ist richtig, daß das Bündelungsmaß von Regielautsprechern im Regelfall höher ist, als bei hifi-Lautsprechern. In den einschlägigen Normen und Empfehlungen wird ein Bündelungsmaß von 8dB +/- 2dB zwischen 250Hz und 10kHz gefordert.
Es ist nicht richtig, daß die Abstrahlkurve "möglichst schmal" gehalten wird und das in Regieräumen jeder andere Platz mit Ausnahme des Abhörplatzes schlecht beschallt wäre (mit Ausnahme von schlechten Regieräumen).
Aufgrund ihrer Eigenschaften funktionieren Regielautsprecher in akustisch ungünstigen Wohnräumen sehr viel besser, als unstetig und breit abstrahlende typische Consumer-Lautsprecher.
Das ist das lächerliche daran.... Consumerlautsprecher eignen sich im Regelfall nicht für Wohnräume. Nun sind die Hersteller von Consumerlautsprechern nicht dumm oder unfähig. Die könnten das auch realisieren, jedoch kommt die "Wahrheit" bei vielen Hörern nicht so gut an.....

Gruß

Andreas

P.S. Die elektroakustischen Eigenschaften der Nautilus 801 sind weit von den Anforderungen für Studio-Regielautsprecher entfernt, das ist ein stark gesoundeter Consumerlautsprecher, der nur noch über die Studio-Masche vermarktet wird. Der Vorgänger Matrix 801 war besser.
AH.
Inventar
#12 erstellt: 30. Okt 2003, 14:18
Nachtrag:

Hier finden sich Anforderungen für neutrale Hörbedingungen:

"Hörbedingungen und Wiedergabeanordnungen für Mehrkanal-Stereofonie im Studio und Heim"

http://www.tonmeister.de/foren/surround/texte/SSF_01_1_2002_v2.PDF
Möllie
Stammgast
#13 erstellt: 30. Okt 2003, 16:07
Hi,
Studiomonitore strahlen nicht so diffus in den Raum wie Hifilautsprecher das heißt aber noch lange nicht daß sie eger abstrahlen.

Möllie
Hörzone
Inventar
#14 erstellt: 30. Okt 2003, 17:05
Hi
also die Geithainer kannst in Taunusstein hören:
www.clausbuecheraudio.de
wenn du mehr hören willst wirds schwierig, Marek wollte das mal machen, gibts auch einen Beitrag hier im Forum, benutz die Suchfunktion.
Ansonsten, wenn du eine etwas größere Auswahl an Herstellern hören willst, durchfragen wer was vorführbereit (!!!) hat.
Im schlimmsten Falle suchst mich heim, ich hab auch ein paar Sachen, ausser Genelec, die führ ich nicht.
Fahr erst mal zum claus..
Gruss
Reinhard
Hörzone
Inventar
#15 erstellt: 30. Okt 2003, 17:15

Studiomonitore erfüllen andere Anforderungen als das Abhören zuhause. Dies hat folgende Gründe:
Der Regieraum ist nach akustischen Gesichtspunkten gebaut, hat also keine parallelen Wände. Weiter sind Dämpfung und Reflexion für viel Geld optimiert. In so einem Raum kann man sehr gut arbeiten, aber nicht wohnen.
Die Lautsprecher sind gross genug für einen guten Klang, aber für das Auge der Hausfrau zu gross. Sie sind optimal für den Arbeitsplatz des Tonmeisters aufgehängt. Jeder andere Platz ist schlecht beschallt. Weiter ist die Abstrahlkurve möglichst schmal. Damit werden ungewollte Reflexionen vermieden.
Das bedeutet, Du müsstest Deinen Wohnraum umbauen und Du hättest nachher allein die optimale Abhörposition. Das ist dem Familienleben nicht zuträglich.
Es ist durchaus möglich, dass man in einem geeigneten Wohnraum mit Studiomonitoren sehr gute Resultate erreicht. Aber es kann sein, dass sie nicht so aufgestellt werden können, dass sie ihre Qualitäten auch wirklich zur Geltung bringen können. Und Musik in der Küche oder Esseck ab den Boxen ist nicht mehr.


Da stimme ich mit dir nicht so ganz überein..
Wenn in einem Wohnraum die Lautsprecher nicht optimal aufgestellt werden können, dann kann kein Lautpsrecher optimal spielen, ein typischer Hifi Lautsprecher schon gar nicht.
Ich hab noch keinen Kunden gehabt der jetzt bei einer Geithain 906 oder 903 gesagt hätte das wäre nicht durchsetzbar.
Erst kommt das Ergebniss, dann das Design, wers anders will soll sich Möbel kaufen in die er die Lautsprecher unsichtbar einbauen kann ;-)
Gruß
Reinhard
Hr._Riese
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 31. Okt 2003, 09:51
Hallo, ich freue mich üner die angeregte Diskussion, die in vielen Punkten mein Bauchgefühl bestätigt.

1.) "Studiomasche Nautilus"Ist schon ein genialer Trick, mit den Tonmeistern, Dirigenten und Co zu werben. Allerdings gefallen mir die Teile wirklich gut, so dass ich mit en nicht erfüllten Anforderungen an die Studionornem leben kann.

2.) Unterschiede Profi vs. Consumer
Mir fällt auf, dass z. B. die Genelec-Studiosysteme, hinsichtlich Schallpegel und Linearität des Frequenzgangs, ein ganzes Stück von Consumerware entfernt sind. Selbst kleine Regie-LS haben einen Frequenzgang von 35 Hz - 22 kHz (-3 dB) und erreichen 124 dB SPL (peak) pro Paar mit Musikmaterial in 2 m Entfernung (siehe http://www.audioexport.de/live/genelec_10617_DEU_AE.html)
In den Käsenblättern der Fachpresse gelten schon 110 DB als "irre dynamisch". Wenn ich die Infos von Genelec sehe, dann frage ich mich, warum so viele Leute auf Hörner schwören, geht doch mit den richtigen Chassis und aktiver Elektronik scheinbar auch.

3.)Service bei Studioequipment
habe auf der Suche nach derartigen Speakern Kontakt mit der Firma Audioexport in Heilbronn aufgenommen, sehr nett und augenscheinlich kompetent: Die haben auf meine erste Anfrage nach Budget, Raumgröße, Raumbeshaffenheit etc. gefragt. Haben mich direkt zu einer Hörsession nach Heilbronn eingeladen. Ich halte Euch auf dem Laufenden.
martin
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 31. Okt 2003, 09:52
@Möllie


Hi,

Schließlich: sollten man auch bei den Wiedergabegeräten Profi-Equipment nutzen?


Sicher wenn man das Geld dazu hat!


Meiner Meinung nach bekommt man bei Profi-Equipment weit mehr für sein Geld, als bei Hifi-Komponenten.

Meine Studio-LS sind halb so teuer wie meine früheren Highend-Boxen und denen in allen Belangen haushoch überlegen.

Wenn man dann mal die Preise von State-of-the-art-Abhören, wie MEG 901 oder K+H O500 (ca. 16.000 EUR/paar) mit den teuersten (passiven oder teilaktiven!) Hifi-LS vergleicht, merkt man schnell, wie lächerlich die Preis/Gegenwert Relation bei Hifi ist.
Wobei ich bei der O500 weiß, besser gehts kaum mehr und bei Hifi die Katze im Sack kaufe (völlig unabhängig vom Preis)
Grüße
martin
Möllie
Stammgast
#18 erstellt: 31. Okt 2003, 20:06
Hi Martin,
für ein Wohnzimmer sollte man schon einem größeren Monitor wie z.B Genelec 1037 oder 1038 anschaffen! Aber 4000 EUR/St sind schon ein Wort! Es gibt auch schon für 2000 EUR ein sehr gutes Paar Hifilautsprecher. Ich würd mal sagen im normalen Hifi-Sektor sind die Lautsprecher schon noch von der Preis-Gegenwert Relation überlegenswert!
Bevor ich mir aber High-End-LS jenseits der 10000 EUR-Grenze kaufen würde, würde ich auch auf Studiomonitore zurückgreifen!
Möllie
martin
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 03. Nov 2003, 09:28
Hi Möllie,

wenn Du mit Wohnzimmer größere Hörabstände meinst, meinetwegen 3,50m, wird es IMHO schwierig, überhaupt einen Hifi-LS zu finden, der mir die Abbildungsqualitäten meiner K+H O300D bei 2m bietet.
Vielleicht gibt es ja den einen oder anderen. Aber warum sollte ich Zeit investieren, die Nadel im Heuhaufen zu suchen, wenn eine 1037 (2.700EUR/St.) die Anforderungen erfüllt. Was ich im Hochpreissegment bisher gehört oder besessen habe (Avalon, Verity Audio, Audio Physik, Naim), kann ich getrost schon vorher ausschließen.
Grüße
martin
mampfi
Neuling
#20 erstellt: 03. Nov 2003, 10:12
Hi!

Kleiner Beitrag zur Optik von Regielautsprechern: bin vor kurzem von den kleinen Geithain 906 Regielautsprechern + dem Bassmodul Basis 1 auf die 903-er Geithains umgestiegen, und als ich zu Hause mit den Dingern ankam, fiel meiner Frau ein Stein vom Herz: "die sind ja wunderschön und passen viel besser in unser Wohnzimmer"....
Anscheinend hat sie irgendwelche monströse, schwarze, häßliche Kisten erwartet ! Dabei sind die doch nur 48 x 28 x 35 cm, das ganze auf einem schönen Ständer und die Sache klingt nicht nur perfekt, sondern sieht auch so aus
Und von wegen enger Abstrahl-Winkel: hatte vor kurzem Besuch von einem Tontechniker, der sich noch meine alten 906-er anhörte, der hat´s einfach nicht glauben können, wie gleichmäßig die im ganzen Raum rüberkamen, von seiner Verblüfftheit über die Bassfähigkeiten ganz zu schweigen!

LG aus Österreich
Hörzone
Inventar
#21 erstellt: 03. Nov 2003, 16:57
alo nach wie vor viel Freude an den 903er.. :-))
Die kommt aber allgemein von der Optik ganz gut an
Gruss
Reinhard

P.S. Leider ist das angekündigte Seminar direkt bei K+H durchgeführt worden und ich hatte ausgerechnet an dem Tag überhaupt keine Zeit, sonst hätte ich dazu eingeladen..
Beim nächsten Mal dann!
martin
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 04. Nov 2003, 08:57
Hi Reinhard,


Leider ist das angekündigte Seminar direkt bei K+H durchgeführt worden


Du machst mich neugierig. Was habe ich denn als Anwohner und Fan bei denen verpasst?

Grüße
martin
Werner_B.
Inventar
#23 erstellt: 04. Nov 2003, 10:14
Hallo,

ich kann auch nur sagen: spätestens ab EUR 4000 / Paar keine passiven Hifi-Tröten mehr. Denn für den Preis (inzwischen wohl etwas mehr) habe ich mir die K+H O300D gegönnt. Mit der Suchfunktion sind mehr Details zu finden, da ich darüber früher häufiger geschrieben hatte.

Die Odyssee vor 1.5 Jahren durch die Hifi-Läden war sehr frustrierend, und ich bin nach wie vor sehr zufrieden mit den Hummeln. Den Neukauf hatte ich fast schon aufgegeben, weil im "normalen" Hifi-Bereich nichts zu finden war, was wirklich besser gewesen wäre als meine damals ca. 14 Jahre alten Braun CM7 ... Und der Tiefgang kann locker mit den meisten (heute allzu oft extrem schlanken) passiven Standboxen mithalten. Sie sind also gerade für denjenigen interessant, der keine grossen Särge stellen will.

Das Design ist sicherlich Geschmackssache, ist eben sehr schlicht. Mit dem Frontgitter (leicht gewölbt) sehen sie übrigens IMHO wesentlich schöner aus als ohne (meist sind sie leider ohne abgebildet). Das Gitter war für mich aber ein "Muss" zum Schutz der Chassis vor Unachtsamkeit (man denke ansonsten an Katzen, Kinder, Putzperlen oder eigene Nachlässigkeit).

Zu Herrn Rieses Frage nach anderem Studioequipment: ich habe einen Tascam CD-Recorder, mit dem ich ebenfalls sehr zufrieden bin (hatte kurzzeitig NAD C660 und C541i, beide Kaufrückabwicklung wegen kleiner Zipperlein). Vorverstärker und Tuner sind von NAD, weil es in dem Bereich schwierig ist, im Studiohandel wohnzimmertaugliches zu finden (Kriterien wie IR-Fernbedienung - wenn überhaupt FB, dann oft kabelgebunden, Tuner gibt's meines Wissens gar nicht ...).

Gruss, Werner B.


[Beitrag von Werner_B. am 04. Nov 2003, 10:19 bearbeitet]
Hörzone
Inventar
#24 erstellt: 04. Nov 2003, 13:50


Du machst mich neugierig. Was habe ich denn als Anwohner und Fan bei denen verpasst?

Grüße
martin


Hallo Martin
das war ein Seminar über die Interpretation von Meßdiagrammen.
Ist wohl normalerweise nicht für jeden gedacht, handelte sich eher um eine "geschlossene" Veranstaltung, hätte aber jemanden mitbringen dürfen.
Falls es derartiges wieder gibt, sprech ich dich an
Gruß
Reinhard
ringenesherre
Stammgast
#25 erstellt: 21. Sep 2011, 13:14
Man muss bei aktiven Studiomonitoren erstmal seine gewohnten Groessenanforderungen hinterfragen.

Ich war auch erstmal von den Genelec-Preisen abgeturnt, habe dann aber über Probehören rausgefunden, dass 2 ca. 30cm grosse Studiomonitore sehr locker ein 20qm-Wohnzimmer beschallen können. Und für ingesamt ca. 700 EUR meine grossen Dynaudio Contour von Bass bis Höhen an die Wand spielen. Vom Schalldruck brauchen wir erst gar nicht anzufangen. Höre gerne laut, aber die Dinger kann ich nicht mehr als ca. ein Drittel aufdrehen, ohne dass die Nachbarn mir auf die Pelle rücken!

Ausserdem kann man dann die Endstufe rauswerfen. Ein Vorverstärker ist auch nicht zwingend notwendig, auch wenn Lautstärkeregelung per Fernbedienung für manchen ein KO-Kriterium ist

Viel Spass beim Testen!
Peter

P.S.: Musicstore in Köln verkauft Profi-Monitore. Mit 14 Tage Fernabsatz-Rückgaberecht sehr nüzlich
DasNarf
Inventar
#26 erstellt: 22. Sep 2011, 12:49
Hast du mal auf das letzte Datum geguckt?
ringenesherre
Stammgast
#27 erstellt: 23. Sep 2011, 09:54

DasNarf schrieb:
Hast du mal auf das letzte Datum geguckt? ;)


Schwer zu sehen, wenn ich auf dem iPhone browse LOL

Okay, begraben wir den Thread wieder!
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