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ungleich lange ls-kabel?

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taxus
Stammgast
#1 erstellt: 31. Aug 2008, 00:07
meine streeokette steht nicht zwischen den ls, sondern seitlich von einem der ls. so ergeben sich deutliche unterschiede in der enfernung vom amp zum ls.
sollte ich die ls-kabel jetzt nur in der benötigten länge verlegen oder gleich lang (und dann aufwickeln, oder wie?)?

vielen dank scho mal, taxus.
cifizap_kitnalta
Neuling
#2 erstellt: 31. Aug 2008, 00:43
Hi Taxus,

da müsste es um die Signalgeschwindigkeit durch deine LS-kabel gehen und die bewegt sich in Richtung Lichtgeschwindigkeit. D.h. keine Chance da irgend einen Unterschied der Kabellänge herrauszuhören.
Also keine Problem mit unterschiedlicher Kabellänge.

Auf der Magnat Homepage steht z.B. ebenfalls, das LS mit unterschiedlich langen Kabeln problems angeschlossen werden können.

c u
C.A.
Amperlite
Inventar
#3 erstellt: 31. Aug 2008, 01:47
Die Länge ist (in "haushaltsüblichen" Maßstäben) egal. Aufwickeln wäre das schlechteste, was du machen kannst.

Fazit:
Kürze die Kabel so, wie sie benötigt werden. Wenn das mal 2 Meter hinter einem Schrank liegen verschwinden, stört das aber auch nicht.
sakly
Inventar
#4 erstellt: 31. Aug 2008, 07:44

Amperlite schrieb:
Aufwickeln wäre das schlechteste, was du machen kannst.


Auch das Aufwickeln ist völlig egal. Es würden dann zwei genau entgegengesetzte Magentfelder entstehen, die sich gegenseitig aufheben. Es handelt sich ja schließlich um Zwillingslitze.
Allerdings ist die Induktivität, die bei sowas entsteht...naja, nicht der Rede wert.
Amperlite
Inventar
#5 erstellt: 31. Aug 2008, 22:57

sakly schrieb:
Allerdings ist die Induktivität, die bei sowas entsteht...naja, nicht der Rede wert.

Richtig.
sakly
Inventar
#6 erstellt: 01. Sep 2008, 06:56

Amperlite schrieb:

sakly schrieb:
Allerdings ist die Induktivität, die bei sowas entsteht...naja, nicht der Rede wert.

Richtig.


Wenn Du das so siehst, warum schreibst Du dann, das Aufwickeln das schlimmste ist, was man da machen kann?
Zudem habe ich von der Induktivität einer einzelnen Litze gesprochen. Ist vielleicht nicht so klar geworden.
joruku
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 01. Sep 2008, 07:09
Das mit der "Lichtgeschwindigkeit" leuchtet mir ja noch ein. Aber gibt es nicht bei den Widerständen Unterschiede, wenn das eine Kabel deutlich länger ist als das andere? Sprich: minimale (wahrscheinlich unhörbare) Lautstärkeunterschiede?

Ich habe zuhause eine ähnliche Situation, wo die Anlage seitlich neben der Anlage steht. Ich habe 2 x 7m LS-Kabel (inkl. Reserve), wobei ich vom näheren LS ca. 5m Kabel hinter dem Sideboard verstauen muss.

Gruss
Joruku
sakly
Inventar
#8 erstellt: 01. Sep 2008, 07:23
Wenn man nicht gerade Kabel mit 0,02mm² Querschnitt nimmt, dann belaufen sich diese Pegelunterschiede auf wenige 10tel dB. Bei 2,5mm² und 8m Unterschied landest Du bei etwa 0,06dB, bei 1mm² sind es etwa 0,15dB.
Aber wer hat schon 8m Längenunterschied?
Amperlite
Inventar
#9 erstellt: 01. Sep 2008, 09:31

sakly schrieb:
Wenn Du das so siehst, warum schreibst Du dann, das Aufwickeln das schlimmste ist, was man da machen kann?

Nun, das mag überspitzt klingen, aber es ist dennoch der "worst case" (unter der Vorraussetzung, dass man ein normales Kabel nicht anderweitig modifiziert).

Dass dieser "worst case" in der Praxis kaum Bedeutung hat, ist aber sicher der Erwähnung wert.
sakly
Inventar
#10 erstellt: 01. Sep 2008, 09:53
Ok

Aber wie gesagt. Im Kreis aufgewickelt wird die Doppellitze solche Effekte nicht aufweisen. Einzelkabel hingegen schon.
Amperlite
Inventar
#11 erstellt: 01. Sep 2008, 11:24
Stichwort "bifilar".
Und nein, das hat nix mit Wurst zu tun.
sakly
Inventar
#12 erstellt: 01. Sep 2008, 12:00
Ok, rechne mal die Induktivität einer bifilar gewickelten Spule aus Lautsprecherkabel aus. Wicklungsradius schätzungsweise um die 5-7cm.
Dann unterhalten wir uns weiter
taxus
Stammgast
#13 erstellt: 02. Sep 2008, 19:35
o.k.heute hat mir mein händler ein teures konfektioniertes ls- kabel schmackhaft machen wollen. seine begründung: bei nf - cinch-kabeln würde man auch auf eine elektromagnetische abschirmung achten und dafür viel geld ausgeben. ls-kabel seien ebenso induktionen´etc. ausgesetzt.
erschien mir als physikalischen idioten zunächst mal einleuchtend.
bisher hatte ich den standpunkt, es sei einzig ein ausreichender durchmesser notwendig, als modell angenommen. jetzt bin ich wieder verunsichert.
vielleicht könnt Ihr ja etwas licht in diese finsternis bringen. vielen dank schon mal.
gruß, taxus.
Amperlite
Inventar
#14 erstellt: 02. Sep 2008, 21:31

taxus schrieb:
o.k.heute hat mir mein händler ein teures konfektioniertes ls- kabel schmackhaft machen wollen. seine begründung: bei nf - cinch-kabeln würde man auch auf eine elektromagnetische abschirmung achten und dafür viel geld ausgeben. ls-kabel seien ebenso induktionen´etc. ausgesetzt.

Natürlich hat auch ein Lautsprecherkabel "mit Kapazitäten, Induktivitäten und Impedanzen zu tun", aber die Bedingungen sind völlig andere.
Im Bereich Hifi-Wissen dürftes du eine Vielzahl von Beiträgen zu diesem Thema finden, wenn du dich belesen willst um nicht auf jeden Verkäufer hereinzufallen.

Achtung auf Seiten von Anbietern! Einige sehen recht "wissenschaftlich" aus und wollen fundiertes Fachwissen suggerieren, sind aber (im Sinne der Verkaufsstrategie) grottenfalsch.


taxus schrieb:
bisher hatte ich den standpunkt, es sei einzig ein ausreichender durchmesser notwendig, als modell angenommen.

Dieses "Modell" kannst du auch weiterhin annehmen, denn es ist richtig. Stinknormales Kupfer in ausreichendem Durchmesser, fertig.


[Beitrag von Amperlite am 02. Sep 2008, 21:32 bearbeitet]
taxus
Stammgast
#15 erstellt: 03. Sep 2008, 02:47
vielen dank, jetzt bin ich beruhigt.
gruß, taxus.
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