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was sind "Schnelle" Lautsprecher?

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papapinguin81
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 31. Jan 2009, 22:35
..kann mir jemand erklären wie ich einen "schnellen" LS erkennen kann? Es ist schwer zu erklären was ich meine, aber ich versuchs trotztdem mal:

es gibt LS die machen richtig Spaß, obwohl sie auf den ersten Blick weder neutral noch ausgewogen noch sonst irgendwie "Richtig" klingen. Einige behaupten es läge daran, das diese LS "schnell" sind! Das macht für mich durchaus Sinn, aber wie erkenne ich solche LS?

Das einfachste Bsp. sind zwei Breitänder die ich hier Zuhause liegen habe und natürlich vergleiche: einmal einen Grundig Multioktav und die berühmten Greencones von Saba (incl. passendem Hochtöner ). Beide spielen sehr gut und dennoch tonal total unterschiedelich, aber da ist noch was anderes: die Grundig sind irgendwie "schneller", Zeitrichtiger? Ich weiss es nicht, sie fetzen einfach mehr!


Ich habe das Gefühl das die Saba evtl. mehr auflösen usw. aber den Grundig hinterher laufen.... Das ist mir auch schon mal mit den Lowthern aufgefallen: meine PM6C im vergleich zu den kleinen Supravox HP135LB sind viel lahmer... dann habe ich noch folgendes ausprobiert: Die Saba im Horn und die Lowther im gleichen Horn: wieder das gleiche; die Lowther spielen wie sie gewohnt im Horn, aber dann habe ich die Saba probiert, (die Grundig habe ich nicht reingesteckt, da diese Oval sind) Klar, die Saba spielen schrecklich in den Hörnern, viel zu laut Grund/Tieftonbereich usw. aber da ist nochwas; sie klingen "Lahmer" als in einer Schallwand! zumidest hört man das im Grundton/Tiefton-Bereich

Wer kann mir das erklären? und damit meine Titelfrage: Woran erkenne ich denn einen "schnellen" LS?
Was macht einen schnellen LS aus?
Das Membrangewicht?
Der Wirkungsgrad (eher weniger, denn die Lowther sind auch Laut)?
Murray
Inventar
#2 erstellt: 31. Jan 2009, 22:37
Hi,


Woran erkenne ich denn einen "schnellen" LS?


am nicht vorhandenen Tiefgang oder relativ gesehen viel zu lauten Mittel/Hochton.

Harry


[Beitrag von Murray am 31. Jan 2009, 22:38 bearbeitet]
born2drive
Inventar
#3 erstellt: 31. Jan 2009, 22:53

Murray schrieb:

Woran erkenne ich denn einen "schnellen" LS?


am nicht vorhandenen Tiefgang oder relativ gesehen viel zu lauten Mittel/Hochton.

hm... ein bisschen pauschal.

Meines Wissens nach ist bei Tieftönern das Verwenden von schweren Membranen eine Möglichkeit, deren Tiefbassfähigkeiten auszubauen. Gleichzeitig verschlechtern sich aber deren Impulsfähigkeiten.
So weit stimmt deine Aussage.

Nun kann doch aber ein wie oben erwähnter TT mit einer tiefen Trennung in einem Mehrwegesystem eingesetzt werden: meinetwegen bsp Trennfreq. 100hz, sodass die Impuls/Kickbässe auf ein schnelleres Chassis übertragen werden können.


Somit kann man einen "schnellen" LS genau durch 2 Möglichkeiten erkennen:
1) Mit viel Fachwissen die Konstruktion/Chassis studieren.
2) Anhören


Hoffe mal, das stimmt so weit.


[Beitrag von born2drive am 31. Jan 2009, 22:53 bearbeitet]
Murray
Inventar
#4 erstellt: 31. Jan 2009, 22:58
Hi,


Gleichzeitig verschlechtern sich aber deren Impulsfähigkeiten.


im Prinzip: Ja. Aber genau genommen auch wieder nicht. Tiefbass macht JEDEN Lautsprecher lahm, es ist einfach die Physik: Je tiefer ich abstimme (Sei es ein Fliegengewicht oder ein "Schlammschieber"), desto höher die Gruppenlaufzeit, was im Endeffekt auch das Ausschwingverhalten ist.


meinetwegen bsp Trennfreq. 100hz,


Gerade tiefe Trennungen verschlechtern wieder die Impulsfähigkeit: Jeder Filter verschlechtert die Gruppenlaufzeit. Sei es die Weiche (Tiefpass), die mit 12dB bei 100Hz trennt oder aber auch das Bassreflexgehäuse (Hochpass), was nach unten mit 24dB/Oktave trennt.
Es ist nicht so einfach...

Harry
born2drive
Inventar
#5 erstellt: 31. Jan 2009, 23:08
Wieder was dazugelernt .
papapinguin81
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 01. Feb 2009, 11:12
also spielt die Impulsfähigkeit eines LS eine Rolle? Wie sieht es mit dem Ausschwingverhalten aus?
Murray
Inventar
#7 erstellt: 01. Feb 2009, 14:09

papapinguin81 schrieb:
also spielt die Impulsfähigkeit eines LS eine Rolle? Wie sieht es mit dem Ausschwingverhalten aus?


Die Impulsfähigkeit ist in dem Sinne das Ausschwingverhalten. Jeder Filter, wie bereits geschrieben, verschlechtert das. Ein tief abgestimmtes BR-Gehäuse ist z.B. ein sehr langsam ausschwingender Filter, was aber etwas vereinfacht ist.

Harry
papapinguin81
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 01. Feb 2009, 22:05
dann steht ein (Backloaded-)Horn einem "schnellen" Lautsprecher eher im wege, Richtig? Da der Schall aus der Mund-Öffnung verzögert austritt, und quasi nachhallt! Das würde (zumindest für mich ) erklären warum OB (offene Schallwände) anspringender und Impulsiver klingen, weil im Tieftonbereich nichts nachschwinget, außer der Membran selber.

Demnach wäre ein Geschlossenes Gehäuse noch eine gute alternative zu BR, TML und Horn!

Wie sieht es denn mit der Membrangröße aus? Nehmen wir mal an die Membran eines 20cm Chassis wiegt 6g und ein kleines 10cm Chassis hat ein Mmebrangewicht von ebenfalls 6g , wäre das Impulsverhalten dieser LS ähnlich (gut oder schlecht)? Ich denke die größere Membran wäre trotztdem langsamer...

Wenn das aber stimmt, warum klingen dann zum Teil größere Chassis trotzdem schneller, anspringender, als manch ein kleines Chassis Zum schluss noch eine Frage: Könnt ihr mir Chassis empfehlen die "schnell" spielen können
Verdammt, es ist nicht so einfach dahinter zu kommen

Bekannt sind mir folgende Breitbänder: einge Supravox, Saba und einige andere alte Breitbänder und die Rehdeko... Dagegen fand ich die Lowther (PM6C und PM2A) und die Fostex Fe208S und auch die Fe103 zwar laut, und hell aber doch eher langsam. Den größten unterschied habe ich durch die Rehdeko festgestellt; als ich das gleiche Stück erst über die Lowther und dann über die Rehdeko gehört habe, war der unterschiede doch SEHR Deutlich! Da will ich hin...
@born2drive : "Anhören"---ja, wäre natürlich die beste möglichkeit... das dauerd aber...
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