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Problem mit dem Anschluß von Lautsprechern

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Autor
Beitrag
daSplash
Neuling
#1 erstellt: 25. Nov 2003, 10:18
Hallo,

ich habe folgendes Problem. Ich habe zwei Aktivboxen, die ich an meinen Receiver anschließen möchte (Details siehe unten). Beide haben jeweils einen Anschluß für "Links" und "Rechts" und dazu jeweils ein Kabel mit DIN-5 Stecker (?) auf beiden Seiten. Da der Receiver keinen DIN-5 Ausgang hat, habe ich die Stecker jeweils auf der einen Seite abgeschnitten *kritikbefürcht*, die beiden Adern auf einem kurzen Stück abisoliert und dann in die Ausgänge des Receivers gesteckt. Das Ganze funktioniert auch, hat nur folgenden Haken: Erst bei einem gewissen Lautstärkepegel gehen die Boxen an, bei leiser Musik schalten sie sich nach drei Minuten wieder aus. Dann ist mir aufgefallen (ich bin auf dem Gebiet wirklich absoluter Laie und kenne auch niemanden, der sich auskennt), dass in der Mitte der jeweils zwei Adern noch ein sehr dünnes Kabel in einer weiteren Plastikisolierung ist. Ich denke mal, dass über dieses dünne Kabel wohl sowas wie ein sehr kleines Signal an die Lautsprecher gehen soll, damit sie sich anschalten, was bei mir wohl über Induktion(?) geschehen ist, welche aber nur ab einer bestimmten Lautstärke/Signal aus Ausgang hoch genug ist (???). Beim nächsten Versuch habe ich mir gedacht, ich nehme einfach das dünne Kabel im inneren Plastikkabel, isoliere es ab, stecke es in plus und die Isolierung in Minus. Außerdem lasse ich die zweite Ader einfach mal weg (kreativ ohne Ahnung *g*). Auch dieses Prinzip funktioniert und die Boxen gehen sofort an, wenn ich die Lautstärke auch nur minimal erhöhe. Dummerweise werden die Boxen dann sehr schnell sehr laut und ich habe bei einer Lautstärkeskala von -79 - +79 am Reiceiver noch ca. drei Möglichkeiten: -79 = leise, -72 = normal, -65 = laut, *nochnichtausprobiert* -> also auch nicht das Wahre, weil viel zu viel Signal auf dem inneren Kabel liegt.

Meine Frage hierzu: Was kann ich tun, um die Boxen so zu betreiben, dass sie a) sich auch bei sehr kleinen Lautstärken nicht abschalten und b) ich die Lautstärke über einen möglichst großen Bereich der Lautstärkeskala möglichst fließend regeln kann (Ist in einem Zimmer mit Nachbarn links und rechts, daher muss es gar nicht zu laut werden, falls das helfen könnte (?)).

Vielen, vielen Dank und entschuldigt die evtl. komischen Versuche,
Thomas

ps. auch gerne Emails an th_seiler_NOSPAM_@yahoo.de
(_NOSPAM_ weglassen)


Geräte:
---
Receiver: Pioneer VSX-C300

DTS, Dolby Digital, Dolby ProLogic Decoder
- 5x30W Ausgangsleistung
- 96 kHz / 24-Bit D/A-Wandler
- Automatische Lautsprecher-Konfiguration
- Motorbetriebener Pegelregler
- Super Bass-Schaltung
- 3 Digital-Eingänge (optisch)
- Vorverstärkerausgang für Subwoofer
---
Boxen: Grundig Monolith 90, Übertragungsbereich 20-25000HZ,

4 Lautsprecher und 4 Verstärker in jeder Box Übernahmefrequenzen 200/800/4000HZ
Nettovolumen ca 58,4 Liter.
Verstärker: Gesamtleistung 200/120W (Musik-/Nenn-)
Leistung der einzelnen Verstärker: Tiefbaß: 65/40W, Baß 65/40W, Mitte: 35/20W, Hoch. 35/20W.
Klirrfaktor Bei Nennleistung 20-20000HZ: <= 0,2%
Typisch: 40-16000HZ: 0.05%
Fremdspannungsabstand bei 50mW/Nennleistung: 80/105 dB Nenneingangsspannung: 1 V,
Impedanz: 10 Kiloohm
Gewicht: 34 Kg Maße: H/B/T = 93/37/33 cm
Verkabelung: Jede Box benötigt einen Netzanschluss.
---
richi44
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 25. Nov 2003, 13:14
Fangen wir mal mit den Kabeln an.
Du hast zwei Kabel mit je einem 5pol-Stecker auf jeder seite (gehabt). Ursprünglich wurden die Boxen am Vorverstärker angeschlossen, und zwar mit einem Kabel für beide Kanäle gemeinsam. Dieses Kabel steckte man in die erste (z.B. linke) Box (am Anschluss links). Das zweite Kabel wurde am Boxenausgang zur zweiten Box gesteckt, also der zweite (rechte) Kanal weitergeschlauft.
Du hast jetzt aber einen normalen Verstärker und der ist nicht für den Betrieb mit solchen Boxen vorgesehen. Dass bei der Art, wie Du sie zuerst angeschlossen hast, nichts kaputt ging, ist schon fast seltsam, denn Du hast am Ausgang einen Kurzschluss erzeugt.
Also nochmals zurück zum Kabel: Das Kabel (eigentlich sind es zwei Kabel in einer Hülle) besteht aus zwei Leitern, einem in der Mitte mit separater, dünner Isolation und der Abschirmung, die um die innere Isolation gewickelt ist. Und das, wie gesagt, zwei mal. Die beiden Abschirmungen werden in der Box zusammen verbunden. Die erste Anschlussart führt daher zum besagten Kurzschluss. Richtig ist die Anschlussart: Abschirmung an Verstärkermasse, Seele (inneres, dünnes Kabel) an die Ausgangsklemme.
Nur ist ein normaler Verstärker mit seinen Lautsprecherausgängen NICHT geeignet, solche Boxen anzusteuern. Jedenfalls nicht direkt. Du musst Dir eine Dämpfung mit Widerständen bauen (oder bauen lassen). Längswiderstand 1 kOhm, Querwiderstand 100 Ohm, alle 1W belastbar.
Es ist richtig, dass diese Boxen über eine Einschaltautmatik verfügen. Es wäre vernünftiger, diese ausser Betrieb zu setzen und die Boxen an einer gemeinsamen Netzleiste mit den übrigen Geräten zu betreiben. Dann wäre das Ausschaltproblem behoben.
Soweit mal meine Antwort. Ob Du in der Lage bist, die Dämpfung zu bauen, die Kabel richtig anzuschliessen und die Automatik ausser Funktion zu setzen (Box aufmachen, Schaltung umbauen), weiss ich nicht. Und wenn Du niemand "an der Hand" hast, der das erledigen kann, gibts nichts anderes, als die guten Stücke im Kellert verstauben zu lassen...
daSplash
Neuling
#3 erstellt: 25. Nov 2003, 14:10
Hi Richi,

vielen Dank erst mal für die Antwort.

> (...) Dieses Kabel steckte man in die erste (z.B. linke) > Box (am Anschluss links). Das zweite Kabel wurde am
> Boxenausgang zur zweiten Box gesteckt, also
> der zweite (rechte) Kanal weitergeschlauft.

Ups! Na dann habe ich Idiot ja schon mal einen Stecker zuviel abgeschnitten, so wie es ausschaut, oder? Kann man es denn nicht auch theoretisch so betreiben, wie ich vermutet habe; also ein Kabel bei der einen in L und dann in den linken Ausgang des Receivers und ein Kabel bei der anderen in R und dann in den rechten Ausgang des Receivers. (vom richtigen Anschluß dort noch mal abgesehen)


> (...) einen Kurzschluss erzeugt.

Wie gesagt, ich kenne mich nicht aus und habe wohl echt Mist gemacht, aber verstauben möchte ich sie auf keinen Fall lassen...


> Also nochmals zurück zum Kabel: (...)
> Richtig ist die Anschlussart:
> Abschirmung an Verstärkermasse, Seele
> (inneres, dünnes Kabel) an die Ausgangsklemme.

Und gleich die nächste, wahrscheinlich dumme Frage: Am Receiver habe ich für die linke und rechte Box jeweils zwei Klemmen, einen mit + und einen mit -. Ist dann also + = Masse und - = Ausgangsklemme?

> Nur ist ein normaler Verstärker mit seinen
> Lautsprecherausgängen NICHT geeignet, solche
> Boxen anzusteuern.



> Jedenfalls nicht direkt.



> Du musst Dir eine Dämpfung mit Widerständen bauen
> (oder bauen lassen). Längswiderstand 1 kOhm,
> Querwiderstand 100 Ohm, alle 1W belastbar.

Ich verstehe zwar nicht, warum, aber wenn ich diese Dämpfung organisieren kann, schließe ich die Seele an die Dämpfung und diesselbige dann an ... die Ausgangsklemme an?
Kannst du für Laien erklären, warum man diese Werte nimmt?


> Es ist richtig, dass diese Boxen über eine
> Einschaltautmatik verfügen. Es wäre vernünftiger,
> diese ausser Betrieb zu setzen und die Boxen an einer
> gemeinsamen Netzleiste mit den übrigen Geräten zu
> betreiben. Dann wäre das Ausschaltproblem behoben.

Also quasi so mit einer Slave-Steckdosenleiste, bei der man ein Gerät (hier der Receiver) einschaltet und alle anderen bekommen dann automatisch auch Strom?



> (...) Ob Du in der Lage bist, die Dämpfung zu bauen,
> die Kabel richtig anzuschliessen und die Automatik
> ausser Funktion zu setzen (Box aufmachen,
> Schaltung umbauen), weiss ich nicht.

Wahrscheinlich nicht und ich möchte auch nichts kaputt machen, aber ich werde mal schauen, ob ich nicht Jemanden finde, der sich mit sowas auskennt. Könnte man nicht auf die Seele automatisch ein sehr kleines Signal geben, sobald der Receiver angeschaltet wird? Wenn das nicht zu kompliziert wäre, müsste man nicht die Boxen aufschrauben.


> Und wenn Du niemand "an der Hand" hast,
> der das erledigen kann, gibts nichts anderes,
> als die guten Stücke im Kellert
> verstauben zu lassen...

Das möchte ich eben vermeiden, weil es wirklich sehr gute Boxen sind, zumindest für meine Ansprüche.

Vielen Dank nochmal,
Thomas
daSplash
Neuling
#4 erstellt: 25. Nov 2003, 14:32
Habe gerade auch noch den Rat bekommen, mir einen sogenannten Pegeladapter HLA - 5N vom Conrad zu holen.

Die Erklärung dazu ist:
Zum Anschluss von Verstärkern/Equalizern an Autoradios ohne Vorverstärker-Ausgänge über die Lautsprecher-Anschlüsse. Technische Daten: 4 x Kabelschuhe isolierter Eingang · 2 x Cinch-Buchsen-Ausgang · Frequenzgang 40 Hz - 32 kHz · Ausgangsimpedanz 10 k$OHM · Eingang max. 2 x 20 W · Abm. (B x H x T): 65 x 30 x 30 mm.

Dann könnte ich doch die Boxenkabel an die Cinch-Buchsen anschließen und es könnte funktionieren...


[Beitrag von daSplash am 26. Nov 2003, 10:54 bearbeitet]
daSplash
Neuling
#5 erstellt: 26. Nov 2003, 14:31
Meint ihr, dass das mit dem Pegeladapter funktionieren könnte?

btw: Ich will hier keine Posts schinden, aber ich denke, dass hier viele Leute sind, die sich sehr gut auskennen und da das bei mir nicht der Fall ist, würde ich mich freuen, wenn mir jemand davon helfen kann. Da man in Foren aber immer nur die neuen Artikel liest, ... Sorry.
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