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Mitteltöner austauschen - worauf ist zu achten?

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Autor
Beitrag
hifitheke
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 29. Mai 2009, 12:10
Hi,
hab hier 2 Samson-Lautsprecher (ähnlich wie Sonabs, strahlen nach oben ab). Leider ist der Mitteltöner des einem Lautsprechers kaputt, ich würde ihn gern tauschen, doch das Orginal gibt es schon längst nichtmehr zu kaufen.

Nun wollte ich mal fragen worauf ich beim Tausch, bzw beim Kauf des Ersatzmitteltöners achten muss. Evtll habt ihr ja auch ein paar Links/ Vorschläge.

Folgende angaben sind bei dem Chassis zu lesen/ zu messen:

Hersteller: Hokutone
Modell: 160FW65L
Durchmesser: 165 mm

8 Ohm
Nom 10W
Max 30W

Japan
BS1



Vielen dank schonmal
Die Hifitheke


[Beitrag von hifitheke am 29. Mai 2009, 12:11 bearbeitet]
ton-feile
Inventar
#2 erstellt: 29. Mai 2009, 16:31
Hi,

Ohne Messung des intakten (Bass ? -)Mitteltöners ist das aussichtslos, wenn der Klang so bleiben soll, wie er war.

Die Weiche und das Gehäuse sind genau auf den verbauten Treiber abgestimmt und die Nennimpedanzangabe ist für den sicheren Betrieb wichtig, hat aber eine nur sehr geringe konstruktive Aussagekraft.

Die handwerklich saubere Lösung wäre der Autausch der Chassis gegen einen zum Gehäuse passenden Typen mit anschließender Anpassung der Weiche.

Das ist aber nur mit Messtechnik und Erfahrung bei der Lautsprecherentwicklerei möglich.

Gruß
Rainer
hifitheke
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 30. Mai 2009, 10:44
Diese Erfahrungen habe ich leider nicht.

Mir geht es auch generell nicht um den perfekten-, oder orginalklang, es geht mir hauptsächlich erstmal um ein neues Chassis, das ohne Probleme funktioniert, ohne dass der sonstige Lautsprecher schaden nimmt.

worauf muss ich in diesem fall achten?

schöne Grüße
die Hifitheke
Mwf
Inventar
#4 erstellt: 30. Mai 2009, 11:31
Hi,

hifitheke schrieb:

Mir geht es auch generell nicht um den perfekten-, oder orginalklang, es geht mir hauptsächlich erstmal um ein neues Chassis, das ohne Probleme funktioniert, ohne dass der sonstige Lautsprecher schaden nimmt.

worauf muss ich in diesem fall achten?


* 8 Ohm - Type -- damit es keine zusätzlichen Überraschungen bei der Weiche gibt

* Mechanisch einigermaßen passend (Durchmesser), um Luft-Dichtigkeit nach außen erreichen zu können

* Hinten (auf der Rückseite) offen, so wie der originale auch -- wenn ich das richtig sehe...


Gruss,
Michael
hifitheke
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 30. Mai 2009, 12:11
Vielen dank, das wollte ich wissen!

hab hier welche bei Ebay gefunden, bei denen die Sachen übereinstimmen:

- 8 Ohm
- gleicher Durchmesser (165mm)
- hinten offen (wie das orginal)



Ebayshop mit den oben genannten Chassis

nun noch 2 Fragen:

- erst einmal: Sind die in ordnung, bzw kennt jemand einen guten Shop bei dem ich evtll schon bewährte Chassis kaufen kann?

- sollte ich gleich die Mitteltöner beider Boxen tauschen, oder einfach probieren?

schöne Grüße und erstmal vielen Dank
die Hifitheke


[Beitrag von hifitheke am 30. Mai 2009, 12:13 bearbeitet]
Mwf
Inventar
#6 erstellt: 30. Mai 2009, 12:37
Hi,

hifitheke schrieb:

nun noch 2 Fragen:
- erst einmal: Sind die in ordnung, bzw kennt jemand einen guten Shop bei dem ich evtll schon bewährte Chassis kaufen kann?
- sollte ich gleich die Mitteltöner beider Boxen tauschen, oder einfach probieren?

Die sind wohl o.K.,
es sind aber eher moderne Tief(-Mittel)-Töner für Bass aus kleinen Gehäusen, d.h. rel. geringem Wirkungsgrad (86 dB).
Das wird zu einer zurückhaltenderen (sanften) Wiedergabe führen, verglichen mit dem Original, das schätzungsweise um die 90 dB Empfindlichkeit hat.

Vielleicht kommt Dir der sanftere Klang ja entgegen, dann würde ich gleich beide LS umrüsten.

Ansonsten such mal nach einem "echten" Mitteltöner.
Aber in 165 mm Größe gibts sowas kaum noch, evtl. im PA-Bereich.
Oder alternativ nach einem Breitbänder, da sollten die 90 dB Empfindlichkeit noch eher zu finden sein.

Ansonsten müsste mal die Frequenzweiche beguckt werden, ob der Mitteltöner dort gedrosselt wird und durch leichte Änderungen noch das eine oder andere dB geholt werden kann.


Gruß,
Michael
ton-feile
Inventar
#7 erstellt: 30. Mai 2009, 13:26
Hallo Michael,

Da bin ich jetzt schon überrascht, woher Du das Wissen nimmst, dass die Ebayteile OK sind.

Bis jetzt wissen wir nicht mal, ob es hier wirklich um einen Mitteltöner geht, der mit einem Bandpass beschaltet ist, oder um einen Bassmitteltöner, der nur einen Tiefpass hat.
Der anscheinend große Magnet sagt auch darüber erst einmal nichts aus.

Wenn es kein reiner Mitteltöner ist, dem dann noch ein Tieftöner zur Seite steht, sollte wenigstens die Gehäuseabstimmung halbwegs passen. Das ist im Gegensatz zur Weichenanpassung kein so großes Problem und mit ein paar Simulationen zu lösen.

Aber wie groß das Volumen des Gehäuses ist, wissen wir ja auch noch nicht.

Also wären imO noch ein paar ergänzende Infos vom TE schön, damit hier möglicht gut geholfen werden kann, zumindest, wenn es nicht völlig wurst ist, wie das Teil dann nach dem Chassistausch klingt.

Was ist es für eine Konstruktion? Zwei, oder Dreiwege.
Wie groß ist das Gehäuse? Volumen!

Auch ein paar Fotos der Weiche wären hilfreich.

Gruß
Rainer
hifitheke
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 30. Mai 2009, 14:23
Also ersteinmal danke an euch beide!

Mir ist es auch nicht egal wie die Boxen klingen, ich wollte damit nur sagen dass es keine Hifi-Teile sind, die haben eher persönlichen Wert und sind sehr interessant wegen der besonderen Bauweise (strahlen in alle Richtungen ab)und gefallen mir klanglich ziemlich gut.

zur Konstruktion:

Es handelt sich um ein 3-Wege-System:

- ein Tieftöner im Gehäuseboden
- ein Mitteltöner auf der Gehäusedecke (nach oben abstrahlend)
- Vier Hochtonkalotten auf der Gehäusedecke (strahlen in alle Richtungen)

Maße sind: 27cm x 50cm x 47cm
Volumen: 63450 cm^3

Bilder des Lautsprechers:

http://s11b.directupload.net/images/090530/nmyxjai7.jpg

http://s1b.directupload.net/images/090530/fyae3ekw.jpg

Evtll hilft das ja erstmal
ton-feile
Inventar
#9 erstellt: 04. Jun 2009, 12:49
Hi,

sorry, habe ganz vergessen, Dir zu antworten.
Das Volumen des Mitteltongehäuses wäre noch wichtig.
Dann könnte man mal sehen, welcher obenrum gutmütige Treiber da reinpassen würde.

Gruß
Rainer
walo
Stammgast
#10 erstellt: 04. Jun 2009, 13:56
Es wäre viel besser wenn man die alten defekten Lautsprecher reparieren lässt. Meistens sind nur die Sicken defekt. Aber auch defekte Membranen oder Kalotten können repariert werden.
Die Magnetspulen ausmessen, wenn diese ca. 20% weniger Ohm-Werte anzeigen sind diese OK.

Andere Chassis müssen immer wieder angepasst werden und das ist nicht einfach, auch der Wert der Boxen sinkt gegen Null.

mfg
walo
walo
Stammgast
#11 erstellt: 04. Jun 2009, 14:06
Ein gutes Beispiel für vermurkste Sonab Boxen sieht man hier deutlich:

http://cgi.ebay.de/w...IT&item=120428743154

für mich wären diese unverkäuflich. Alte Peerless Lautsprecher-Chassis gegen Bose Chassis austauschen!?
Absolut unprofessionell!

mfg
walo
ton-feile
Inventar
#12 erstellt: 04. Jun 2009, 14:43
Hi,

Hier gibt es noch Ersatzchassis für Carlsson Sonab:
Klick!
(einfach Sonab ins Suchtextfeld tippen)

Eine schöne Seite über die Lautsprecher an sich:
Sonab Seite

Wenn die Chassis reparabel sind, wäre das auch aus meiner Sicht die beste Option.
Es sind aber keine echten Sonabs, oder habe ich da falsch gelesen?

Gruß
Rainer


[Beitrag von ton-feile am 04. Jun 2009, 14:51 bearbeitet]
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