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Lautstärke-Formel?

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gernot86
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 06. Dez 2003, 12:50
huhu, mich würd mal interessiern, obs ne formel gibt, mit der man die lautstärke in db(A) berechnen kann, wenn folgende daten vorhanden sind:

- Wirkungsgrad der LS(1 Watt/1m) - hier 86 dB
- Impedanz - hier 8 ohm
- Momentanbelastung - z.b. 50 Watt
- Entfernung zum LS - z.b. 3 m

gibts da ne formel, mit der man da in etwa (muss net allzu genau sein) den db(A)-wert berechnen kann?

tnx im voraus :]
cr
Moderator
#2 erstellt: 06. Dez 2003, 13:04
Berechnungstool haben wir unter HiFi-Wissen.
Über den Daumen gepeilt gilt folgendes:

Wirkungsgrad des LS in dB/W/m (ist bekannt).
2 Boxen sind in 3 m grob so laut wie eine in 1m, daher ändert sich mal nichts (hängt vom Raum ab, der Richtwirkung usw.).
Für jede Leistungsverdoppelung addierst du 3 dB.

Also zB: Wirkungsgrad 91 db. Dann gilt für 2 LS in 3m Entfernung ca:

1W = 91 dB
2W = 94 dB
4W = 97 dB
8W = 100 dB
16W= 103 dB
..........
Godzilla
Stammgast
#3 erstellt: 06. Dez 2003, 13:11
hi,
nuso und ist nicht von mir;

Über die Empfindlichkeit
Wichtigster Punkt bei Lautsprechern ist aber die Empfindlichkeit. Diese wird bei einer Leistungszuführung von 1 Watt in einen Abstand von 1 Meter in dB (Dezibel) ermittelt. Hierbei muss man wissen, dass das Schalldruckempfinden des Gehörs logarithmisch arbeitet. Das bedeutet, zur Verdopplung der Lautstärke benötigt man das Zehnfache an Verstärkerleistung, welches auch in einem Schalldruckpegel-Zuwachs von 10 Dezibel ausgedrückt wird. Eine Verdopplung der Verstärkerleistung bedeutet also nicht auch eine Verdopplung der erzielbaren Lautstärke.
Gute Lautsprecher erreichen Empfindlichkeiten von 82 bis 86 dB, einige sehr gute auch mal an die 90 dB. Der Unterschied sieht zwar auf den ersten Blick sehr gering aus, bedeutet aber durchaus großes, weil dieses ja logarithmische Werteeinheiten sind. Wenn zum Beispiel der schlechte Lautsprecher A eine Empfindlichkeit von 82 dB besitzt, und der sehr gute Lautsprecher B eine Empfindlichkeit von 88 dB, ergeben die 6 dB Unterschied dass der Lautsprecher A die vierfache Leistungszuführung benötigt, um die gleiche Lautstärke wie Lautsprecher B zu erreichen. In Watt umgerechnet bedeutet dieses, für einen Schalldruck von 104 dB benötigt Lautsprecher A eine Verstärkerleistung von 160 Watt, Lautsprecher B hingegegen nur 40 Watt. Der Verstärker wird bei Lautsprecher A somit immer an der oberen Leistungsgrenze betrieben, wohingegen er bei Lautsprecher B im unteren Bereich arbeitet und noch genügend Reserven für Dynamiksprünge bietet.

http://www.dvd-tipps-tricks.de/main/info-tonanschluss.php#i.0.2
gernot86
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 06. Dez 2003, 14:51
@ cr: ui dann hör ich aber manchmal ganz ordentlich laut ^^

@ godzilla: ja genau darüber bin ich vorhin auch schonma gestolpert ^^
cr
Moderator
#5 erstellt: 06. Dez 2003, 17:20
Eine der empfindlichsten HiFi-LS war die schrankgroße Coral-Box, die bei 1W schon 100 dB erzielt hat (den genauen Wert weiß ich nicht mehr). Dafür war sie auch nur mir 50 W belastbar, trotz ihrer Größe.

Größere Standboxen erreichen oft Werte von etwa 90 dB/Watt
wolfi
Inventar
#6 erstellt: 08. Dez 2003, 10:04
Ergänzung zu cr:
Es handelte sich um die Coral X 30, war vor kurzem hier erst Thema, eine kombinierte Horn- Reflexbox.
Der Schalldruck eines Lautsprechers nimmt mit jeder Verdoppelung der Entfernung um 6 dB ab, das gilt aber für das Freifeld - in Räumen, das hat cr schon zutreffend dargestellt, kann man überschlägig von rund 4 dB bei Entfernungsverdoppelung ausgehen. Leider erhöht sich der Schalldruck mit der Erhöhung der zugeführten Leistung nicht linear sondern der " Zuwachs " schrumpft ( Dynamikkompression ) in Abhängigkeit von Schwingspule und Aufhängung.
Der maximale Schalldruck in 1m Entfernung soll sich wie folgt berechnen: Pmax= 112 dB + 10 log Pak.
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