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KEF-203/2 Kabel Hokus-Pokus

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Autor
Beitrag
azraffm
Neuling
#1 erstellt: 29. Dez 2009, 11:20
Ja moin,

ich habe mir vor ca. zwei Monaten ein System, bestehend aus:

KEF Reference 203/2
Yamaha-AS1000
Yamaha-CDS1000

zugelegt. Nachdem sich jetzt alles ein wenig eingependelt hat wollte ich zum Spaß mal verschiedene NF-Kabel testen.

Testkandidaten:

inakustik Standardkabel

inakustik NF-102 ~100.-€
NF-202 ~120.-€
NF-1302 ~280.-€

Musikalisch gabs die volle Dröhnung, von technisch anspruchsvollem Thrash Metal bis Klassik und Pop war alles mit dabei

Testament - Alone in the Dark
Testament - F.E.A.R
Genesis - No Son of Mine
Simply Red - Stars
Simply Red - It's only Love
Wagner - Walkürenritt
Megadeth - 44 Minutes
Suicide Commando - Hellraiser
<Sie> - Odyssée

Da ich diesem ganzen Kabelwirrwar eigentlich immer ein wenig skeptisch gegenüberstand war ich doch der klanglichen Unterschiede positiv überrascht.
Getestet habe ich jeweils immer ein Lied in derselben Lautstärke. Auch diverse Blinddurchläufe (hatte ein kleines Helferlein :)) waren mit dabei.

Standardkabel:

Kenne ich ja bereits zur Genüge. Klanglich hatte ich immer das Gefühl dass sie ein wenig hallen. Man muss fairerweise auch dazu sagen dass mein
Wohnzimmer akustisch nicht optimal ausgerichtet ist. Grundsätzlich war ich aber natürlich mit dem Klang zufrieden, sonst hätte ich mir das System
natürlich nicht so gekauft :).

NF-102 und NF-202

Um ganz ehrlich zu sein habe ich zwischen den beiden Kabeln keinen Unterschied gehört, allerdings fand ich den Klang zwischen Standard- und den beiden
anderen Kabeln "einen Ticken" präziser und angenehmer. Dieses Hallen, das ich bei den Standardkabeln immer so leicht vernommen habe war plötzlich weg.
Die Bässe sind ein wenig wuchtiger und ich habe das Gefühl dass die einzelnen Instrumente noch besser zu unterscheiden sind.

NF-1302

Hätte ich nicht gedacht, schwer zu beschreiben, aber noch einen Ticken präziser und angenehmer :). Bei "Alone in the Dark" zum Beispiel habe ist mir das Nachhallen eines Schreies aufgefallen, den ich vorher noch nie wahrgenommen habe. Natürlich habe ich das dann nochmal mit den anderen Kabeln ausprobiert und ihn auch gehört, aber eben nicht
so klar. Gerade Gitarren und Bass hören sich besser an. Bei elektronischer Musik fand ich den Unterschied nicht so deutlich.

Fazit

Wie gesagt, eigentlich habe ich diesen Kabel "Hokus-Pokus" immer ein wenig belächelt, aber mein Test hat mich eines Besseren belehrt...Um sicher zu gehen
habe ich auch mehrmals blind gehört(kreuz und quer), weil man sich dann doch ein wenig beeinflussen lässt (boah, das Kabel kostet 280.-€, das MUSS besser
klingen :)). Auch bin ich nicht der Typ der dann damit rumprotzt: Ey guck mal, das ist meine X-Tausend € Anlage, allein die Kabel kosten schon.....usw.
Es sind wirklich marginale Unterschiede über die ich mich hier streite, aber ich finde es ist ein Unterschied zu hören. Sicherlich kann man jetzt darüber
diskutieren ob man für ein "einfaches Cinch Kabel" knappe 300.-€ ausgeben muss. Um ehrlich zu sein, ich weiß es nicht :).

Ich wäre auch für weitere Anregungen dankbar. Was für Erfahrungen habt ihr mit speziellen Audio-Kabeln gemacht und welche Empfehlungen könnt ihr mir geben? Hatte bis jetzt leider nur die Möglichkeit die inakustik Kabel zu testen.


Viele Grüße,


azra
Michael_KR
Stammgast
#2 erstellt: 07. Jan 2010, 20:50

azraffm schrieb:
Auch diverse Blinddurchläufe (hatte ein kleines Helferlein :)) waren mit dabei.


Wie soll das denn funzen, wenn nur eine Anlage vorhanden ist?
Geht also nur aus dem Gedächtnis heraus - und die Zeitverzögerung ist entscheidend - bzw. das Gedächtnis spielt einem Streiche und so ...


azraffm schrieb:
Was für Erfahrungen habt ihr mit speziellen Audio-Kabeln gemacht und welche Empfehlungen könnt ihr mir geben? Hatte bis jetzt leider nur die Möglichkeit die inakustik Kabel zu testen.


Ich habe zwar auch 2 verschiedene inakustik LS-Kabel im Einsatz (an 2 verschiedenen Anlagen !), aber nur nach dem Motto gekauft: Kann nicht schaden; habe auch keinen Unterschied heraus hören können). Ich persönlich halte nicht viel vom "Kabelklang"; einige hier im Forum drücken es noch drastischer aus.

Dito. mit Cinch-Kabeln. Selbst simple Beipack-Cinch-Kabel klingen nicht schlechter als 100 Euronen-Dinger - es sei denn, die Billigdinger sind schon extrem korrodiert. Aus diesem Grund habe ich bessere gekauft, weil deren Stecker vergoldet sind, also nicht korrodieren können.

Ansonsten; ich pers. halte nix davon. Interessant auch, das DIN-Steckerkonzept von Naim. Dieser Hersteller vertreibt zwar auch Spezialkabel, aber das Ganze an ollen DIN-Steckern - sehr interessant. Am besten ist dann noch der Billigadapter von DIN-auf-Cinch
DAS bietet ein renommierter Naim-Fachhändler als Lösung an ... (habe kein Naim, aber ein olles Quad-Ding)

Am Lustigsten sind doch alle LS- oder Cinch-Kabel für 10.000 Euronen. Klar, wenn ich Milliardär bin und nicht wüsste wohin mit der ganzen Kohle, täte ich mir die auch kaufen getreu dem Motto: Kann ja nicht schaden.

Und die flachen Kimber-Dinger kann man toll unterm Teppich verlegen
DAS macht noch Sinn !!!!

Ansonsten muss man sich nur mal die vielen Anzeigen der Tophersteller in den Hifi-Magazinen ansehen. Klar, dass die Redaktion dann schreiben muss, das bringt was. Denn sonst gäbs keine Anzeigen mehr.

P.S.: Ich kenne noch gut die ellenlangen Diskussionen aus den Hifi-Magazinen von vor 25 / 30 Jahren. Damals gabs nur Klingeldrähte als LS-Kabel. Dann kamen die ersten fetten LS-Kabel und die Diskutiererei kam auf. Quintessenz von renommierten Physik-Professoren: Alles Quatsch! Kabel können gar nicht klingen.

Aber Hifi-Magazin-Redakteure hören ja auch Töne weit jenseits von 20 kHz *LOL
Oder sprühen CDs mit ner Substanz ein, damit es besser klingt.
Oder Audio Physik klebt nen Chip auf seine Mitteltöner, damit der Elektrosmog heraus gesaugt wird.
Mich wundert es, warum man kein eigenes Kernkraftwerk kauft, um seine Hifi-Anlage mit sauberem Strom zu versorgen tut.
Toshiba bietet doch inzwischen Mini-KKWs an

P.S.S.: Die KEF Reference 203/2 hat doch sogar 3 Anschlussbuchsen:

Dann würde ich nicht nur Bi-Amping, sondern sogar Tri-Amping mal betreiben. Das wiederum könnte den Klang entscheidend verbessern - oder verschlechtern, wenn man es falsch macht
Also eine Einmessung von Nöten.


[Beitrag von Michael_KR am 08. Jan 2010, 12:27 bearbeitet]
Amperlite
Inventar
#3 erstellt: 08. Jan 2010, 05:35
Erkläre uns doch mal ganz genauer, wie dieser "Blindtest" ablief.
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