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50 Jahre Lautspecherbau, wo sind die wirklichen Verbesserungen?

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SharPei1
Stammgast
#1 erstellt: 28. Mai 2010, 15:02
Liebe Hifi Freunde,
würde gerne Eure subjektive Meinungen zu folgender These hören:
Welche Fortschritte sind im Lautsprecherbau in den letzten 50 Jahren tatsächlich erzielt worden? Es macht doch wirklich nachdenklich, wenn man legendäre Lautsprecher wie z.B. die Quad ESL 57, die OHM F oder OHM A, das Klipschhorn oder auch die Greencones von Saba gegen heutige hochpreisige Schallwandler jenseits der 20.000€ hört. Vielleicht sind die heuigen Wandler analytischer und höher belastbar, aber können sie Musik in einer solchen natürlichen und entspannten Weise wiedergeben wie z.B. die o.g. Antiquitäten?
Ich denke nein!

Viele Grüße Ralph
zausel
Stammgast
#2 erstellt: 28. Mai 2010, 17:30
Hallo Ralph,

zuerst muß ich sagen,dass ich von den genannten Raritäten nur das Klipschorn kenne.

Ich habe mir diese Frage auch schon öfters gestellt.
Wir haben seit Beginn des LS-Baus immer noch das gleiche Prinzip.Eine Membran wird zum Schwingen angeregt...fertig.
Ehrlich gesagt ist es illusorisch anzunehmen,dass durch Membrantechnologie noch große Schritte nach vorn gemacht werden,obwohl uns das Marketing ja immer was anderes erzählt.Frequenzweichen und Gehäuse?Alles schon in Pefektion vor zig Jahren gemacht.
Ich habe auch den Eindruck,dass einfach die Luft raus ist und man im Grunde am Ende der Fahnenstange ist.

In meiner Küche tönen 1Paar RFT BR3750;Rarität aus DDR Zeiten,entwickelt von Joachim Kiesler (Chef von MEG).Da hängt ein 25W RFT Verstärker dran,der optimal zu den LS passt.
Das macht richtig Laune,ist über 20Jahre alt und war meine erste Anlage.Alles toll.War damals aber auch teuer.

Aber...durch die enorme Entwicklung der PC-Technik/Software ist heutzutage die Konstruktion eines LS für einen erfahrenen Entwickler ein Kinderspiel.Dadurch sind heute geradezu sensationelle Ergebnisse bei preiswerten LS zu bestaunen.
Ich habe bei Bekannten vor Kurzem irgendeinen Magnat Regal-LS gehört.Das Ding hat ganz kleines Geld gekostet und ganz ehrlich,das klang richtig gut.
Ich finde nicht,dass die alten LS gegenüber Neuen besser abschneiden.Vielleicht spielt Nostalgie eine Rolle?Wie bei mir mit den RFT Sachen.Man hat einfach ein Faible für die "alten Helden".
Allerdings gebe ich dir recht was den momentanen Klang angeht.Ein moderner LS muß auf Grund von Heimkino,BlueRay,elektronischen Bässen deutlich leistungsfähiger sein als die Kollegen aus den 70er oder 80er.Und das sind sie auch.Ob man das mag muß jeder selbst entscheiden.

Es gab zu jeder Zeit Ausnahmeschallwandler,die einen auch heute noch die Schuhe ausziehen.Auch heute ist das so.
Aber wie gesagt,passiv passiert nix mehr.
Echte Steigerungen bringen dann Aktive,schon prinzipbedingt.

Vielleicht kommt mal die Wellenfeldsynthese fürs Wohnzimmer.Das wäre dann die nächste Dimension...die wir dringend bräuchten.

Gruß-zausel
centurygold
Stammgast
#3 erstellt: 31. Mai 2010, 08:01
Ich habe mir die Frage auch des öfteren gestellt.
Und binn dabei auf den Entschluss gekommen, man könnte sich auch ohne weiteres die Frage stellen, was ist schlechter geworden?
Und auch dabei würde man so einiges Finden.....
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