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Frage zu alten Lautsprechern

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countD
Stammgast
#1 erstellt: 15. Feb 2011, 21:30
Hallo,

erstmal viel Lob an das Forum und die Mitglieder hier, wegen der vielen Infos die man hier lesen kann. Schaue auch öfters hier vorbei, nur um mir die pics der tollen Hifi-Klassiker anzusehen.

Nun zu meiner Frage:

Habe folgende Lautsprecher in Betrieb:

Front

Laut dem Label auf der Rückseite sind das Eurosound hlb 90.
Diese wurden irgendwann in den 80ern (Anfang) neu von meinem Vater gekauft. Leider finde ich im Internet kaum Infos hierüber.

Foto-0214

Klingen tun die für meine Begriffe auch recht annehmbar. (Bin aber kein Experte).

Allerdings passt das Logo auf der Frontseite nicht zu dem, was ich im Internet an Eurosounds gefunden habe. Kann es sein, dass hier das Kaufhaus sein eigenes Gehäuse/Logo mit den Innereien von Eurosound verwendet hat?

Foto-0215

Das Gehäuse selbst, ist hinten verschraubt und wahrscheinlich auch verklebt, da ich die Abdeckung nicht abnehmen kann. Ebenfalls nicht abnehmbar ist die Abdeckung an der Front. Das Gehäuse ist mit rauher schwarzer Folie beklebt.

Foto-0221

Von dem was ich erkennen kann, ist ein Konus-Hochtöner (75mm) verbaut. Der Mitteltöner (95mm) weist Abstufungen auf:

Foto-0222

Der Tieftöner misst etwa 185mm.

Seit ich meinen neuen Verstärker habe: Yamaha AX-497 (mein alter Verstärker hat leider das Zeitliche gesegnet), bin ich am Ausprobieren um das Möglichste aus dem vorhandenen Material herauszuholen. Als erstes habe ich die Verlängerungskabel durch neueres 1,5mm Kabel ersetzt, welches ich noch im Keller hatte. Dabei ist mir aufgefallen, dass dieses neuere Kabel (trotz nur 1,5mm Durchmesser) dicker war als das alte Verlängerungskabel und sogar als das Originalkabel. Das Ergebnis war ein wesentlich besserer Klang als vorher.

Habe mir jetzt überlegt das (leider fest integrierte) Originalkabel abzuschneiden und durch 2,5mm Kabel zu ersetzen. So kommt dann auf voller Länge (etwa 7 Meter) nur das dickere Kabel zum Einsatz und ich müsste auch kein Verlängerungskabel verwenden. Allerdings müsste ich am Lautsprecher selbst, ein kurzes Stück vom Originalkabel übrig lassen, da ich wie gesagt, nicht an die Innereien komme. Macht die Kabeltausch-Aktion in diesem Fall Sinn? sprich: wird sich durch das dickere Kabel da was verbessern?

Wäre es bei diesen LS schade das Originalkabel abzuschneiden? Ich weiß, sowas sollte man eigentlich nicht machen, aber wenns Bililig-LS sind, wärs ja nicht so schlimm.

Werde mir wahrscheinlich später andere LS zulegen. Ne zeitlang muss ich aber mit den alten noch auskommen. Deshalb hoffe ich hier durch Eure Tips, noch etwas aus den LS rauszuholen.

Viele Grüße


[Beitrag von countD am 16. Feb 2011, 17:11 bearbeitet]
countD
Stammgast
#2 erstellt: 16. Feb 2011, 17:05
Hier noch ein Bild des Hochtöners.

Foto-0216

ps: habs jetzt endlich mit den Bildern hinbekommen


[Beitrag von countD am 16. Feb 2011, 17:12 bearbeitet]
Joe-Han
Inventar
#3 erstellt: 16. Feb 2011, 17:21
Ein Lautsprecher ohne Anschlußterminals wurde möglichst kostensparend produziert und gehörte oft zu einem Komplettanlagenset.
Da kannst du nicht viel kaputt machen, viel Klangverbesserung wirst du aber mit dem Kabelquerschnitt nicht erzielen.
countD
Stammgast
#4 erstellt: 16. Feb 2011, 17:54
@Joe-Han
erstmal danke für die Antwort.
Hab ich ehrlich gesagt auch vermutet, dass das keine teuren Teile sein können.

Das mit dem Ersetzen des Kabels kam mir wie gesagt erst nachdem ich dass Verlängerungskabel, durch neueres getauscht hatte. Der Unterschied war deutlich hörbar, da mehr Bässe und allgemein besseres Klangbild.

Man liest ja auch immer, dass man für eine vernünftige Verkabelung schon mind. 2,5mm Querschnitt braucht. Die originalkabel schätze ich hierbei auf etwa die Hälfte ein. Die alten Verlängerungskabel, sahen nämlich identisch aus und waren beim Aufschneiden innen sichtbar dünner als das 1,5mm Kabel.

Nur wollt ich mal wissen, ob nicht das übrig gelassene Originalkabel (wenn ich den Rest abschneide) nicht so ne Art Flaschenhals bildet. Sprich: Verpufft dann eine eventuelle Klangverbesserung, weil das dickere Kabel ja sowieso in das dünnere Originalkabel einmündet?

Grüße
RocknRollCowboy
Inventar
#5 erstellt: 16. Feb 2011, 18:06
Hallo countD

Eurosound war glaub ich mal eine Billigmarke von verschiedenen Kaufhäusern oder Elektronikversendern.

Du kannst das Kabel ruhig abschneiden und durch dickeres ersetzen, wenn Du meinst das bringt was.
Ich glaube nicht das die Teile was Wert sind.

Einen Flaschenhals werden die wenigen cm nicht darstellen.
Die Innenverkabelung des Lautsprechers wird ebenfalls sehr dünn sein.
Ganz zu Schweigen von der Frequenzweiche (falls eine verbaut ist. Vermutlich nur ein Kondensator vor dem Hoch- und Mitteltöner)

Schönen Gruß
Georg
countD
Stammgast
#6 erstellt: 16. Feb 2011, 18:33
@RocknRollCowboy:

Vielen Dank auch Dir.
Werd mich dann am Wochenende mal dran setzen. Mal sehen vielleicht bringts ja klangmäßig doch was.


Viele Grüße
Mwf
Inventar
#7 erstellt: 17. Feb 2011, 00:28
Hi,
countD schrieb:
...das mit dem Ersetzen des Kabels kam mir wie gesagt erst nachdem ich dass Verlängerungskabel, durch neueres getauscht hatte. Der Unterschied war deutlich hörbar, da mehr Bässe und allgemein besseres Klangbild.
...Nur wollt ich mal wissen, ob nicht das übrig gelassene Originalkabel (wenn ich den Rest abschneide) nicht so ne Art Flaschenhals bildet.

Beim ersten Eingriff, -- sprich: Ersetzen des V-Kabels --, hast du wohl den wesentlichen "Schluck aus der Pulle" genommen (irgendwo einen schlechten Kontakt beseitigt und/oder ein deutlich zu dünnes /korrodiertes Kabel ersetzt).
Das geht nicht so beliebig weiter. Weitere Verbesserungen werden nicht mehr soviel bringen.

Die Vorstellung vom Flaschenhals trifft hier nicht zu.
Ein kurzes dünnes Kabelstück wirkt sich kaum aus, andernfalls wäre eine Übertragung über Klemmkontakte (Punkt- oder Schneid-Kontakt) nicht möglich.

Gruss,
Michael
countD
Stammgast
#8 erstellt: 17. Feb 2011, 11:35
@Mwf:

dank auch Dir für die weiteren Infos.

Weitere Verbesserungen werden nicht mehr soviel bringen.

Ist halt nur, dass das Originalkabel an sich auch viel zu dünn ist. Sind wie gesagt ca 7m (inkl. Verlängerung) und das bei einem Querschnitt von 1,2-1,5mm. Wunder erwarte ich bei diesen Lautsprechern natürlich auch nicht. Aber wenns eine minimale Verbesserung mit sich bringt, bin ich schon zufrieden. Wenn nicht, auch egal. Das Kabel kann ich ja später für die neuen LS verwenden.

BTW: Mir ist beim erstmaligen Aufbau der Anlage aufgefallen, dass in den LS-Schraubkontakten des Verstärkers irgend ein weißes Zeug auf den Kontaktflächen vorhanden ist.
Wie gesagt Verstärker ist brandneu und war originalverpackt.
Oxidation? Oder irgend eine Art Leitpaste?
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