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Problem mit Höhen: Platte 1a, CD fast unerträglich

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Autor
Beitrag
randyandy040
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 03. Mai 2012, 12:04
Heidiho liebe HiFi-Freunde.

nun wende ich mich wieder einmal mit einem Problemchen an das Forum, für das ich selbst
keine logische Erklärung finde.

Ich hoffe das jemand hier die allumfassende Erkenntnis hat, damit mir die Ohren endlich nicht mehr weh tun

Ich habe als Verstärker einen NAD 325bee. Daran werkelt ein Maranzdreher.
Lautsprecher sind ein paar gute alte linn Index II.

Nun habe ich folgendes Problem:

Lege ich eine Platte auf ist der Sound absolut klasse, voll, warm, richtig mit Dampf und Leben.

Bei den meisten CDs habe ich jedoch genau das gegenteilige Ergebnis.
Ich höre zwar mit einem BR-Player, aber auch der Anschluss eines D/A Wandlers hat hier keine Abhilfe geschafft.

Ich lege CD rein, und auf den meisten CDs sind die Höhen absolut "überdominant", schon bei etwas mehr
als Zimmerlautstärke ist das kaum noch angehem "hörbar"

Ausnahme sind hier meistens CDs die ohnehin eher Basslastig abgemischt werden (Hip-Hop und son Krempel) ohne die Musik bewerten zu wollen

Bei Hardrock und Metal wirds dann richtig unangenehm in den Lauschern. Für mich als RocknRoller echt n Problem, da ich ja nun auch nicht mehr alles mal so schnell auf Platte kriege

Hat da irgendwer eine Idee wo das Problem liegt, und vor allem wie ich es beseitige ohne mir die finger an den Tonreglern wundzudrehen (die ich ohnehin nicht benutzen möchte)??

Bin für jede Hilfe dankbar.

Gruß Andre
MacPhantom
Inventar
#2 erstellt: 03. Mai 2012, 12:26
Bessere Kabel und Steckleisten verwenden!

Spass beiseite. Entweder hast du dich an den Klang des Tonabnehmers am Plattenspieler gewöhnt, oder du hast eine schlecht abgemischte CD erwischt. An der Hardware lässt sich da wenig machen – ausser, einen Equalizer einzusetzen (!). Wird ja beim Abmischen auch getan, deshalb kommts nun eh nicht mehr drauf an, ob das Signal etwas verändert wird oder nicht. Geht ja, wie du erkannt hast, darum, dass der Klang möglichst angenehm ist.
cptnkuno
Inventar
#3 erstellt: 03. Mai 2012, 12:33
welche Ausgänge des BR Players verwendest du?
und wie ist der Marantz mit dem NAD verbunden?
randyandy040
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 03. Mai 2012, 12:38
Hi Mac,

danke für deine Antwort, ja die Kabel wollte ich schon gegen die vierstelligen Öhlbäche austauschen

Äusserst schade, dann muss da wohl echt n EQI her. Also den Tonabnehmer habe ich erst seit kurzem, hätte mich insofern eher an die CD gewöhnen müssen (gott sein Dank habe ich das nicht, sonst hätt ich jetzt kaputte Ohren )

@ cpnkuno:

Also vom Blauen über die Chinch, der Maranz mit Chinch in Entzerrer, und von dort wiederum mit Chinch in den Verstärker.

Gruß Andre
Don_Tomaso
Inventar
#5 erstellt: 03. Mai 2012, 12:38
Hast du schon mal einen anderen CDP benutzt, eventuell leihweise?
cptnkuno
Inventar
#6 erstellt: 03. Mai 2012, 12:43

randyandy040 schrieb:


Also vom Blauen über die Chinch

hat der nur zwei Cinchausgänge?
Wenn nein, welche verwendest du?
Wenn es die für die Rear Ausgänge sind, wäre der Sound sogar erklärbar.


[Beitrag von cptnkuno am 03. Mai 2012, 12:44 bearbeitet]
randyandy040
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 03. Mai 2012, 12:51
Achso meinst du, nein, der Player hat nur Digital-Coax und Analog 2 Chinch, sonst keine Ausgänge.

Aber was MacPhantom sagte leuchtet mir da insofern ein, dass es, wie gesagt, bei manchen CD wie z.B. vom fetten Brot bestens ist. ?!?
Passat
Moderator
#8 erstellt: 03. Mai 2012, 13:58
Was mir da noch einfällt: Spielt der Plattenspieler wirklich auch im Hochtonbereich linear?
Wenn z.B. die Eingangskapazität des Phonoeingangs nicht zum Tonabnehmer passt, dann klingts muffelig.

Es könnte gut sein, das so etwas bei dir der Fall ist und du dich an den Klang gewöhnt hast.
Und was Hardrock und Metal angeht:
Viele Platten sind absichtlich schelcht abgemischt, weil die Bands "Garagensound" haben wollen und die Ohren bluten sollen.

Und es soll sogar Leute geben, die das genauso haben wollen.
Ich habe auch einmal so jemanden kennengelernt.
Für den waren kreischende Höhen mit anschließendem zeitweisen Tinnitus das höchste Glück auf Erden.

Grüsse
Roman
randyandy040
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 03. Mai 2012, 15:09
Also son paar Jungs haben da n seltsamen Geschmack, das kenne ich
Allerdings höre ich schon sehr gemischte Musik, und das zieht sich bei jeder Art von Musik durch,
egal ob jazz (hier aber eher weniger), über Rammstein (hier wieder sehr deutlich in den höhen), über querbeet. Ich werde einfach am Wochenende mal eine Quote ermitteln, wieviele von 20 CD sich komisch anhören, wenns unter 25% sind schiebe ich es halt einfach auf die Studiotechniker
audiophilanthrop
Inventar
#10 erstellt: 04. Mai 2012, 15:48
Ich denke, das eigentliche Problem wird auf der Vinylseite liegen. Ich habe mich auch mal über den "fetten Sound" meines neuen TA gefreut - allerdings war dann im Spektrum klar erkennbar, daß es im Höhenbereich schon ab IIRC 6 kHz deutlich abwärts ging. Letztlich habe ich dann mit einem anderen Phonopre einigermaßen Abhilfe schaffen können, aber der Höhenbereich ab 10 kHz ist immer noch nicht so präsent wie bei CD-Material (was teilweise wohl auch von der Pressung her nicht anders geht).

Wenn CDs durchgängig keinen Spaß machen, egal was und wie alt, dann dürfte es noch ein zweites Problem im Bereich Lautsprecherwiedergabe / Raumakustik geben. Kann ich mir gerade bei einem wenig bedämpften Raum gut vorstellen.
randyandy040
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 07. Mai 2012, 14:31
Hallo nochmal, erstmal vielen Dank für die hilfreichen Rückmeldungen. Nachdem ich mir dieses Wochenende mal ausgiebig Zeit genommen habe, konnte ich das Problem lokalisieren und weitestgehend beseitigen.

@audiophilanthrop:

Da hast du genau ins schwarze getroffen. Der Raum war schlicht und ergreifend zu kahl für massige hochtöne. Nachdem ich nun zum einen die Lautsprecher sehr weit in die Ecke gerückt habe (was echt ne zentimeterweise schieberei war), nachdem ich zum einen dicke Teppiche in die Reflektionszonen gelegt und dicke Vorhänge aufgehangen habe, hat sich das Problem fast vollständig gelöst. Nun sind fast alle CDs durchweg hörbar, abgesehen von 1 oder 2 Stück die sich noch etwas im Grenzbereich befinden, aber ansonsten schöner, natürlicher Bass, weder höhen noch tiefen dominieren das Geschehen.

Also schlicht und ergreifend die Raumakustik unterschätzt. Aber insbesondere das Boxenrücken cm für cm hats dann echt gebracht und ich hatte ein musikintensives Happy-Weekend.

Vielen Dank für die Hilfe, die guten Tips und eine neue Erkenntniss in der HI-FI Welt an die Runde!!!

Viele Grüße
Andre
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