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Was heisst das eigentlich ...... ?

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magnum
Stammgast
#1 erstellt: 31. Jan 2004, 08:22
Hallo,

Folgendes habe ich in diesem Forum schon oft gelesen:

Na ja, diese LS. klingen aber erst mit einem dicken Verstärker richtig gut.

Welche Rolle spielt denn die Leistung bei einem Verstärker wenn ich doch nur Zimmerlautsärke ( vielleicht ein wenig mehr)höre ???

/magnum
allgemeinheit
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 31. Jan 2004, 09:22
Es scheint grob zwei Fraktionen zu geben (immer dieses Schubladendenken ):

1.) Diejenigen, die - überspitzt formuliert - den Verstärker am Klang in 20m Entfernung erkennen (dito CD-Player, Kabel"klang", ...)

2.) Diejenigen, die - überspitzt formuliert - der Ansicht sind, daß
a) ein Lautsprecher verstärkerunkritisch konstruiert sein sollte und
b) jeder 5-10Watt-Verstärker für Zimmerlautstärke mehr als ausreicht - ab einem Wirkungsgrad von sagen wir - 85db/W/m.

Ich gehöre zur Fraktion 2.)
Vielleicht, weil ich nie Gelegenheit hatte, mich vom Gegenteil überzeugen zu lassen.
Auf jeden fall, weil's billiger ist.
Jedenfalls leuchtet bei meinem selbstgebastelten Wattmeter *) die 4-Watt-LED fast nie auf.

Ich hatte zeitweise meinen TDA7266 (2,50 Euro 2x7Watt-Verstärkerbaustein) samt Steckernetzteil (10 Watt) als Verstärker für meinen rechten Lautsprecher laufen lassen.

Links lief der mittlererweile verstorbene Pioneer A454R.

Und weder mein Freund noch meine Wenigkeit konnten bis zur "gehobenen" Zimmerlautstärke keinen Unterschied hören...
(Vielleicht hätte ich hier Märchenromane über die "phantastische Steigerung der Auflösung", "die viel strafferen Bässe", ... seitens des TDA7266 loslassen sollen?)
Naja, unsere Ohren sind halt offensichtlich nicht "High-End" genug.

<<ENDE DER MITTEILUNG
---
*) Natürlich kein Watt-Meter, sondern eher ein Volt-Meter.
Hat jemand da draußen ein echtes Watt-Meter, HiFi-tauglich, das unter 12,50 Euro pro Kanal kostet?
magnum
Stammgast
#3 erstellt: 31. Jan 2004, 10:14

Na ja, diese LS. klingen aber erst mit einem dicken Verstärker richtig gut.


...... oder ist es ähnlich wie bei einem Auto ???
Kurz aufs Gas getreten und die Karre schmiert ab - aber im Stau fahren sie alle gleich schnell.

Ich meine ist es vielleicht das Feeling kurz den Regler zu berühren und das Dach ist abgedeckt ???


/magnum
Godzilla
Stammgast
#4 erstellt: 31. Jan 2004, 10:34
raw
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 31. Jan 2004, 10:39
vielleicht meinen die leute, die das behaupten, dass die grenzdynamik mit einem "dicken" verstärker gesteigert wird und dass der klang dadurch dynamischer wird; in diesem punkt würde ich denen zustimmen... viel dynamik muss sein!

aber dass großdiomensionierte verstärker besser klingen sollen wie kleinere, bestreite ich! oder würde jemand einen röhrenverstärker mit 2*10watt gegen einen 2*400watt-ausm-conrad-verstärker tauschen?
das_n
Inventar
#6 erstellt: 31. Jan 2004, 11:11

vielleicht meinen die leute, die das behaupten, dass die grenzdynamik mit einem "dicken" verstärker gesteigert wird und dass der klang dadurch dynamischer wird; in diesem punkt würde ich denen zustimmen... viel dynamik muss sein!

aber dass großdiomensionierte verstärker besser klingen sollen wie kleinere, bestreite ich! oder würde jemand einen röhrenverstärker mit 2*10watt gegen einen 2*400watt-ausm-conrad-verstärker tauschen? :L


ja, wenn der wirklich 2*400W sinus bringt........
Malcolm
Inventar
#7 erstellt: 31. Jan 2004, 11:25
Die Leistung ist ja nicht gleich aus den Wattzahlen abzuslesen.
Meine Rotel Endstufe hat 5x100 Watt, mein Kenwood Receiver hatte 5x 100 Watt.
Aber an der Rotel klingen die Nulines viel angenehmen.
Ausserdem bringen Sie einen deutlich besseren Kickbass.

IMHO braucht man für einige LS Leistungsstarke Amps, damit diese ihr Potential entfalten können
Ein Leistungsstarker Amp zeichnet sich aber vor allem dadruch aus dass er die LS gut kontrollieren kann.
Da kann ein 10 Watt Röhren-Amp durchaus besser sein als ein 6x125 Watt AV-Reveicer
heinrich430
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 31. Jan 2004, 12:42
Hi, alle

alle sprechen von Leistung, Watt, etc.

Leider spricht niemand (auch nicht die Erbauer solcher Systeme) von Dynamik, Ansprechzeit, Massenwirkung(beim LS),
Flankenanstiegszeit (beim Amp), Phasenverhalten,..........

denn genau hier scheiden sich die (HiFi)Geister

Dieses Thema ist so Umfangreich, wie das Fach Biologie --- darum gibt es auch eine eigene Studienrichtung an der UNI und eine eigene Berufssparte - Beschallungphysiker -

Verständliche Info gibt es bei bassdruck.de oder selfmadehifi.de - dort sind auch weitere Links zu diesen und ähnlichen Themen

viel Spass
Heinrich
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