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Wie gehen Sicken kaputt ?

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danneman
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 27. Jan 2014, 20:31
Ich lese hier ja oft, daß manche viel Zeit investieren und alte Lautsprecher wieder aufmöbeln. Dabei ist oft davon die Rede, daß die Sicken repariert werden müssen.
Wodurch gehen die denn überhaupt kaputt?
Ich habe sowas noch nie erlebt.
Früher hatten die Lautsprecher ja Pappsicken, heutzutage sind die aus einer elastischen Kunststofffolie, die können viel stärker auslenken. Wie ist da die Haltbarkeit?

Auch bei sehr alten Lautsprechern ist mir nie aufgefallen,, daß die Sicken nachgeben.
Ich hatte mal auf dem Dachboden 2 Kinolautsprecher gefunden (Klangfilm GmbH), Anheben konnte ich die nicht, daher hab ich nur den Tief-/Mitteltöner ausgebaut (12W, 40cm Membrandurchmesser) .
Die brauchten noch Gleichspannung, da es damals noch keine starken Dauermagneten gab. Ich hab einfach die Netzspannung gleichgerichtet und gesiebt (~300V).
Und die waren auch noch tiptop in Ordnung.
RocknRollCowboy
Inventar
#2 erstellt: 27. Jan 2014, 21:23

Wodurch gehen die denn überhaupt kaputt?

Bei den Schaumstoffsicken sind Weichmacher mit beigemengt.
Dieser Weichmacher zersetzt sich unter Lichteinstrahlung in einer bestimmten Zeit.
Dann fangen diese eben zu bröseln an und müssen ersetzt werden.

Schönen Gruß
Georg
ATC
Inventar
#3 erstellt: 27. Jan 2014, 22:13
danneman
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 28. Jan 2014, 20:04
Danke für den Link, ist ja interesssant.
Alte Lautsprecher mit Pappsicke müßten also ewig halten.

Meine alte Anlage von 1993 hatte schon Gummisicken und die sehen immer noch o.k. aus.
Da sollten die neuen Quadral ja auch mindestens 20 Jahre halten.
Die Boxen stehen an der Fensterseite, also kriegen sie kein Sonnenlicht ab.
DrNice
Moderator
#5 erstellt: 28. Jan 2014, 22:28
Mach' dir keine Gedanken, was deine Lautsprecher angeht. Schaumstoffsicken zersetzen sich mit der Zeit, wie bereits geschrieben wurden. Gummisicken halten problemlos mehrere Dekaden. Selbst bei Lautsprechern aus den 70ern sind mir noch keine spröden Gummisicken begegnet. Also: Zurücklehnen, Musik hören und nicht über die Sicken nachdenken.
exxo
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 07. Feb 2014, 19:45
Blöd ist allerdings, das die Aufhängung hinter der Membran auch irgendwann das Zeitliche segnet und entweder aushärtet oder brüchig wird :-\
RocknRollCowboy
Inventar
#7 erstellt: 07. Feb 2014, 19:46
Meinst du die Zentrierspinne?

Ist mir noch nie passiert, und bei mir steht viel altes Zeug rum.

Schönen Gruß
Georg
exxo
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 08. Feb 2014, 09:19
Hast Du dein altes Zeug mal aufgemacht?
RocknRollCowboy
Inventar
#9 erstellt: 08. Feb 2014, 10:00
Ja, natürlich.

Immer, wenn ein "neuer" alter Lautsprecher bei mir Einzug hält wird nachgeschaut, welche Treiber oder Weiche verbaut sind.
Außer zerbröselten Sicken oder durch Überlastung verzogene Schwingspulen ist mir noch nichts anderes untergekommen.

Schönen Gruß
Georg
exxo
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 08. Feb 2014, 12:03
Das ist auch gut das Du dir deine Schmuckstücke auch von innen anschaust. Ich habe schon sowas wie eingerissene Aufhängung etc. gesehen. Einmal darauf gefasst und schon war ein Loch drin
P.W.K._Fan
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 08. Feb 2014, 14:22
Kaputte Zentrierspinnen hatte ich auch schon, kommt aber äußerst selten vor denn meistens gibt die Membrane oder Schwingspule vorher den Geist auf. So manch einer wird sich wundern auf wie viele verschiedene Arten man Chassis zerstören kann.
Das extremste was ich bei einem Hifi Chassis jemals gesehen habe war, das eine Schwingspule durch die Aludustcap ein kreisrundes Loch durchgestoßen hat. Da war anscheinend der Kleber etwas zu schwach dimensioniert
xutl
Inventar
#12 erstellt: 08. Feb 2014, 14:27
Wenn man die Chassis, besonders das für den Bass, sowieso gelöst hat, macht es Sinn, dieses 180° verdreht wieder einzubauen.
Dann kann Herr Newton die nächsten Jahre in die andere Richtung ziehen.
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