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Ändert sich der Klang beim einspielen ?

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Autor
Beitrag
chrecht
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 02. Okt 2014, 13:53
neue boxenneue boxenneue boxen

Hallo Zusammen,

Ich habe gestern meine neuen Lautsprecher geliefert bekommen.
Ich dachte bis jetzt dass die Sache mit dem Einspielen eher ein Mythos wäre.
Aber irgendwie habe ich das Gefühl dass sie ständig sauberer klingen. Sie sind ja jetzt schon super sauber und schnell.
Ist das möglich ?
Welche Platten nutzt man am besten zum einspielen ? Basslasiges Material ? ?
Grüsse,

Christian


[Beitrag von chrecht am 02. Okt 2014, 13:54 bearbeitet]
JULOR
Inventar
#2 erstellt: 02. Okt 2014, 14:17
Vielleicht ist es auch mehr "einhören" als "einspielen". Das Ohr bzw. das Gehirn gewöhnt sich an den neuen Klang und passt sich an. Und wenn man länger konzentriert zuhört, findet man immer neue Details.

Ansonsten: Einspielen mit deiner Lieblingsmusik, Dudelradio usw. Dürfte recht egal sein.


[Beitrag von JULOR am 02. Okt 2014, 14:18 bearbeitet]
chrecht
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 02. Okt 2014, 14:22
Hi,

Vielleicht ist es tatsächlich die Zeit, ich sitze jetzt seit 3 stunden davor und alles hört sich unglaublich anders an als zuvor.
Octaveianer
Stammgast
#4 erstellt: 02. Okt 2014, 15:13
Ich denke schon das da "etwas" drann... Wie bei einem Motor beim Auto , muss sich erst alles "einlaufen" und das sich daraufhin der Klang verändert , sicherlich.

Naja und welche Musik..egal , Hauptsache das ganze bewegt sich. viel spaß weiterhin beim hören und zuhören

Gruß
ALUFOLIE
Inventar
#5 erstellt: 02. Okt 2014, 16:55
Auch ich hielt Einspielen immer für einen Mythos, aber der Forenkollege "Tonfeile" hatte mal eine überzeugende Grafik gepostet, in der man sehen konnte, dass sich zumindest im Bassbereich auch technisch etwas ändert und eben nicht nur Seitens der eigenen Gewöhnung an den Klang.
Sedi-at
Inventar
#6 erstellt: 02. Okt 2014, 17:09
Hallo

Das Material muss sich erst einarbeiten und man sollte sie gegeneinander stellen bei normaler Musik .

Das ist grundverschieden von Marke zu Marke. Nach 48 Stunden sollte es gut sein , dann ändert sich nichts mehr.

gruss dieter
MAG63
Stammgast
#7 erstellt: 02. Okt 2014, 17:11
Das einspielen der Lautsprecher ist kein Mythos. Das Material der Spinne und der Sicke der Lautsprecher ist nach dem Neukauf noch steif und nicht eingearbeitet und erreicht beim "Einspielen" seine endgültige Flexibilität. Vergleichbar mit einem neuen paar Schuhe, dass erst nach längerem tragen richtig bequem wird.
chrecht
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 02. Okt 2014, 17:17
Hi

Das klingt alles sehr interessant.
Sie klingen auf jeden fall jetzt schon erstaunlich präzise.
Denke nur dass mein Verstärker einfach nicht ausreicht (pro ject box ds plus)
Klingt schon sehr fett, aber muss halt recht hoch drehen...
Was meint Ihr ?


[Beitrag von chrecht am 02. Okt 2014, 17:18 bearbeitet]
ATC
Inventar
#9 erstellt: 02. Okt 2014, 19:38
Antimode 2.0 und ne beliebige Endstufe,
dann kannst du dir auch fetten Klang bei kleinen Lautstärken basteln.

Gruß
Mwf
Inventar
#10 erstellt: 02. Okt 2014, 21:32
Hi,
ALUFOLIE (Beitrag #5) schrieb:
... aber der Forenkollege "Tonfeile" hatte mal eine überzeugende Grafik gepostet, in der man sehen konnte, dass sich zumindest im Bassbereich auch technisch etwas ändert...

Die Auswirkungen dieser unbestrittenen Änderungen als Folge von Hochbelastung (*) liegen bei den meisten LS aber an der Grenze zur Hörbarkeit (mit Musik),
und wenn, dann passen sie nicht zu den Beschreibungen, wie sie auch hier wieder zu lesen sind.

Messungen zeigen auch, dass die Einspieleffekte ca. zur Hälfte reversibel sind.
Eigentlich müsste die Einspielprozedur nach jeder mehrstündigen Pause wiederholt werden...

Die Analogien zum Einlaufen von Schuhen und Maschinen treffen nicht richtig.

------------
(*) Auslenkung bis in den Maximalbereich, v.a. erstmalig, bewirkt bei den meisten Treibern ein weicher werden der Federelemente (Sicke, Zentrierung), speziell bei Tieftönern (Cms wird größer)

Gruss,
Michael
bonnie_prince
Stammgast
#11 erstellt: 03. Okt 2014, 00:53
Mwf, darauf habe ich gewartet, dass du mit entsprechender Erfahrung endlich mal zu diesem Thema postest und dem ganzen subjektiven Unsinn mit entsprechendem Sachwissen und Erfahrung etwas entgegensetzt .
Ton-Feile hat zur Hörbarkeit der durchaus messbaren Effekte ja auch schon ausführlich geschrieben, gemessen und gehört. Nur scheint das hier niemand zu lesen .

Grüße b_p.


[Beitrag von bonnie_prince am 03. Okt 2014, 00:55 bearbeitet]
thewas
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 03. Okt 2014, 21:06
Wenn man die postulierten Unterschiede liest handeln sie sich selten um den Bassbereich wo tatsächlich signifikante Unterschiede passieren. Meine Breitbänder klingen nach einigen Minuten auch tonal ausgewogener bis ich auf andere Lautsprecher umschalte.
ALUFOLIE
Inventar
#13 erstellt: 03. Okt 2014, 22:21
Meist liest man, dass der Klang nach dem Einspielen runder geworden ist. Oder dass die Höhen nicht mehr so aggressiv sind, sondern geschmeidiger usw. Meiner Theorie nach hat das durchaus mit den Bässen zu tun. Wenn diese noch nicht richtig da sind, fehlt das Klangliche Gegengewicht zu Höhen und Mitten.
Mwf
Inventar
#14 erstellt: 03. Okt 2014, 23:16

ALUFOLIE (Beitrag #13) schrieb:
... Wenn diese noch nicht richtig da sind, fehlt das Klangliche Gegengewicht zu Höhen und Mitten.

Das ist nicht der Fall, falls du den Basspegel meinst.

Weichere Einspannungen haben i.A. eine geringfügig stärkere Wiedergabe am untersten Ende zur Folge.
Ebenso geht aber Pegel knapp oberhalb der Grenzfrequenz verloren. Unterm Strich eher keine andere Klangbalance.
Die Federsteifigkeit (Cms) ist ja was anderes als Reibungsverluste (Rms).

Btw:
Selbst wenn Änderungen in Rms durch Einspielen stattfinden, wirken sich diese nur im unteren Bereich aus. Die für die Klangbalance wichtige "Warmlage" (100 - 400 Hz) ist bei typischen direkt strahlenden HiFi-LS durch Membranfläche, (bewegte) Masse und Antriebskraft bestimmt, allesamt unabhängig vom Einspielen.
JULOR
Inventar
#15 erstellt: 04. Okt 2014, 06:16

ALUFOLIE (Beitrag #13) schrieb:
Meist liest man, ...

Lies mal Deine Signatur. Da steht eigentlich alles ...
ALUFOLIE
Inventar
#16 erstellt: 04. Okt 2014, 06:20
....... Oh
JULOR
Inventar
#17 erstellt: 04. Okt 2014, 09:22

Klingt die Anlage mal wieder mau und fad, einfach mal ne Woche Pause machen. Dann erblüht sie wieder im neuen Glanz.


Meine Breitbänder klingen nach einigen Minuten auch tonal ausgewogener bis ich auf andere Lautsprecher umschalte.

Solche Phänomene kenne ich auch. Das subjektive Hörempfinden produziert viel größere Effekte und Unterschiede als das Einspielen. Auch berichtete Erfahrungen können auf diesen Sinnestäuschungen oder auf der Erwartungshaltung aufgrund von vorher Gelesenem beruhen.


[Beitrag von JULOR am 04. Okt 2014, 09:23 bearbeitet]
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