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Lautsprecherboxen "einspielen"

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jottweh
Neuling
#1 erstellt: 26. Nov 2003, 08:01
Moin, moin,
ich habe mir soeben die KEF Q7 gegönnt.
Nun lese ich in vielen Beiträgen, dass die Boxen erst nach einer gewissen Einspielzeit richtig gut klingen.
Bin zwar jetzt schon begeistert, möchte aber auch alles richtig machen und aus den Teilen das bestmögliche rausholen.
Die Boxen werden nur im Stereobetrieb genutzt, Musik geht von Metal bis Klassik (ab und zu )
Muss ich während der ersten Zeit ständig die Lautstärke varieren, mal mehr oder weniger basslastige Cd`s einwerfen oder kann ich die Dinger während ich zur Arbeit bin einfach nonstop mit einer CD durchlaufen lassen?
Danke für Eure Tips.

und tschüss
J.W.
lahola
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 26. Nov 2003, 09:06
Stell beide Boxen Front an Front aneinander, am besten ohne Abdeckung. Vertausche bei EINER Box die Pole und gib während ein paar Stunden Stoff. Die Lautstärke eliminiert sich so weitgehend selber, die Chassis werden aber "duchgeknetet". Wenn du einen Tuner hast, nimm das Rauschen zwischen den Stationen, es enthält so ziemlich alle Frequenzen.

Gruß
laola


[Beitrag von lahola am 26. Nov 2003, 09:09 bearbeitet]
TorstenB
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 26. Nov 2003, 14:44
Hallo,

also ich halte es fuer gefaehrlich die LS fuer "ein paar Stunden Stoff" gegeneinanders aufgestellt zu betreiben, noch dazu mit einem LS verpolt. Unter Umstaenden ruinierst Du Dir damit nur einen, wenn nicht beide LS.

Zum Thema Einspielen gibt es verschiedenen Meinungen. Manche sagen es sei Voodoo, also voelliger Bloedsinn, andere wiederum sagen, es stimmt. Meine persoenliche Meinung ist, dass sich LS nach einer gewissen Zeit von selbst einspielen und ihr Klangbild finden. Insbesondere im Mitten und Hoehenbereich. Der Klangunterschied ist aber bei weitem nicht so gross, wie es manchmal behauptet wird. Ich habe es selbst nicht geglaubt, bis ich es bei meinen neuen Infinty Alphas selbst erlebt hatte.

Mein Rat an Dich waere, einfach die LS spielen lassen, mit jedweder Musik, die Dir gefaellt. Allerdings nicht mit voller Lautstaerke. Du musst nicht dauernd die Lautstaerke veraendern oder nackt bei Vollmond um ein Lagerfeuer tanzen. Die LS spielen sich von selbst ein.

Nach einer gewissen Zeit, kannst Du dann auch mit hoeheren Lautstaerken Musik geniessen.

Gruss
Torsten
higgins
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 26. Nov 2003, 17:01
Hallo Jottweh,

ich gebe lahola bedingt recht.
Das mit voll Stoff würd ich auch nicht unterschreiben aber die beiden gegeneinander zu stellen und bei Einem von Beiden plus und minus zu verdrahten ist ein Trick, den die Zeitschrift Audio schon '98 empfohlen hat und damals auch eine passende "burn in" CD dabei hatte.
Ich hatte mir damals die Technics SBM 500 (seinerzeit "Oberklasse" getestet) gekauft und mit genau dieser CD und entsprechender Konstellation bei geringer Lautstärke ca. 24 Std. "einbrennen" lassen.
Beide Boxen stehen immer noch bei mir zu Hause funktionstüchtig wie am Anfang.
Kann also so schädlich nicht gewesen sein
Ein zusätzlicher Tip, den ich gestern nach all den Jahren mal ausprobiert habe.
Anschlußterminal,falls möglich öffnen und die Muttern von den Anschlußschrauben mit Ringschlüsseln ordentlich fest ziehen.
Sollten sie mit Fixierlack festsitzen, ein wenig losrütteln und dann so fest anziehen, daß man eine minimale Verformung des Blechs spürt.
Aber Achtung, nach fest kommt ab.
Der klangliche Effekt ist erstaunlich und hat nichts mit Voodoo zu tun, siehe auch Erklärung dazu in der neuen "Hobby Hifi".

Ansonsten viel Freude mit den neuen Boxen.

higgins
cr
Moderator
#5 erstellt: 26. Nov 2003, 17:06
Das Tuner-Rauschen bei hoher Lautstärke kann den LS durchaus killen, nämlich wenn es zu atmosphärischen Störungen im Rauschen kommt (lautes Krachen), dann ist der LS relativ rasch ex.
Cosmo508
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 26. Nov 2003, 20:37
Ich bin der Meinung, dass es schon war bringt mit dem Einspielen. Habe nun seit wenigen Tagen neue LS und ich merke wirklich leichte Klangunterschiede. Es klingt etwas klarer und nicht mehr so schwammig.

VG
Cosmo
jottweh
Neuling
#7 erstellt: 27. Nov 2003, 07:15
Moin und erst mal vielen Dank.
Ich werd mir eure Tips bis zum nächsten Vollmond mal durch den Kopf gehen lassen.
J.W.
lahola
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 27. Nov 2003, 08:18
Hallo

Mit Stoff geben, meine ich natürlich nicht: Alle Regler nach rechts! Aber sicher eine Lautstärke, die über der üblichen ist, also Party-like. Das Gegeneinanderstellen bewirkt nur, dass die Nachbarn nichts mitbekommen. Das mit dem burn in ist Schwachsinn - sorry, aber so sehe ich es. Wenn eine Anlage über Stunden kein UKW-Rauschen in hoher Lautstärke verträgt, gehört sie ohnehin entsorgt.

Gruß
laola
drubi
Stammgast
#9 erstellt: 28. Jan 2004, 12:45
moin,

eine frage die mich "brennend" interessiert ist, was passiert wenn ich eure tips befolge, und meine noch im geschäft befindlichen neuen ls dabei einen schaden davon tragen; gehe ich dann einfach zum hänlder und sage, die sind kaputt????
Battlepriest
Stammgast
#10 erstellt: 28. Jan 2004, 13:12
Fakt ist, dass das Einspielen etwas bringt. Mal im Voodooforum suchen, da habe ich das schon mal eingehend erklärt. Ein link zu meiner Homepage ist auch dabei. Lässt sich sogar messtechnisch nachweisen.

Allerdings ist es nur für den Entwicklungprozeß und evtl. für Kleinstserienhersteller, die selektierte Chassis verbauen, von Interesse. Ansonsten reicht es, die Lautsprecher einfach mit normalem Musikmaterial zu beaufschlagen. Das Einspielen erfolgt dann automatisch.
gege
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 28. Jan 2004, 18:59
ich glaube , dass der "einspieleffekt" masslos überschätzt wird:
als ich mein wohnung neu ausmalen ließ, war das weiß der wände anfangs unangenehm scharf, erst nach einigen tagen "einstrahlzeit" verlor es diese schärfe und wurde angenehm seidig strahlend etc.,etc. wenn ich den radiowecker zum einschlafen sehr leise einstelle und er sich mit gleicher lautstärke am morgen einschaltet, hab ich das gefühl das schlägt meine trommelfelle durch. unsere sinne sind eben extrem anpassungsfähig und diese anpassungsleistung übersteigt meines erachtens den "einspieleffekt" bei weitem,
gege
Evingolis
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 28. Jan 2004, 19:10
nach lektüre vieler meinungen habe ich für mich festgestellt: es is mir egal. komische experimente (verpolen oder mit tunerrauschen durchjagen - das bringt bestimmt n hörbaren effekt!) mach ich eh nich

ich gehe davon aus, daß ein gewisser einspieleffekt existiert, der sich aber von selber nach einer gewissen zeit einstellt. was VIEL schneller passieren dürfte, is die gewöhnung an den klang

>meine noch im geschäft befindlichen neuen ls dabei einen schaden davon tragen; gehe ich dann einfach zum hänlder und sage, die sind kaputt

nö, dann läßt du die da stehen. wie du es allerdings schaffst, die beim händler einzuspielen, is mir nich klar
SchwarzeQ
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 29. Jan 2004, 16:22
Also ich hab ja auch nicht so recht dran geglaubt, muss aber nun doch sagen, das scheinbar etwas dran ist. Meine Lautsprecher (Dynaudio Audience 82) klangen noch dem Auspacken nicht so wie ich es mir vorstellte und ich wollte sie schon zurückgeben. Nachdem mein Händler mir angeboten hatte in den nächsten zwei Monaten ohne Probleme tauschen zu können, hab ich halt noch einige Wochen gehört. Und tatsächlich bin ich nun zufrieden d.h. es hat sich schon etwas verändert (Höhen, Mitten, Bass). Oder habe ich mich evtl. doch nur dran gewöhnt ... ? ;-))
Jonny
Stammgast
#14 erstellt: 29. Jan 2004, 22:06
Hallo!!!

Ich würde eine Box nicht verpolen, weil die Elektronen bei der einen Box dann beim Einspielen andersrum laufen. Wenn du nach dem lauten Einspielen wieder die Box richtig polst dann muss der Pluspol dort durch wo der Minuspol den weg freigemacht hatte. Das klappt bestimmt nicht, am besten ist ganz normal Einspielen ohne verpolen. Wenn du immer vorwärts gehst, dann fällt dir das rückwärtslaufen auch schwerer! Oder???

Mit freundlichen Grüssen

Jonny


[Beitrag von Jonny am 29. Jan 2004, 22:09 bearbeitet]
Alex8529
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 29. Jan 2004, 22:11

Hallo!!!

Ich würde eine Box nicht verpolen, weil die Elektronen bei der einen Box dann beim Einspielen andersrum laufen. Wenn du nach dem lauten Einspielen wieder die Box richtig polst dann muss der Pluspol dort durch wo der Minuspol den weg freigemacht hatte. Das klappt bestimmt nicht, am besten ist ganz normal Einspielen ohne verpolen. Wenn du immer vorwärts gehst, dann fällt dir das rückwärtslaufen auch schwerer! Oder???

Mit freundlichen Grüssen

Jonny



@Jonny,


hast du das "Witz"-Smilie vergessen ??

Oder wie ist Dein Beitrag zu verstehen ??


Frank
gege
Schaut ab und zu mal vorbei
#16 erstellt: 29. Jan 2004, 22:38
"Also ich hab ja auch nicht so recht dran geglaubt, muss aber nun doch sagen, das scheinbar etwas dran ist. Meine Lautsprecher (Dynaudio Audience 82) klangen noch dem Auspacken nicht so wie ich es mir vorstellte und ich wollte sie schon zurückgeben. Nachdem mein Händler mir angeboten hatte in den nächsten zwei Monaten ohne Probleme tauschen zu können, hab ich halt noch einige Wochen gehört. Und tatsächlich bin ich nun zufrieden d.h. es hat sich schon etwas verändert (Höhen, Mitten, Bass). Oder habe ich mich evtl. doch nur dran gewöhnt ... ? ;-))"

warum "nur"?, SchwarzeQ
was ist schlecht daran, dass wir uns an dinge gewöhnen?
wem hat schon das erste bier, der erste kaffee geschmeckt? manchmal dauert es eben auch einige zeit bis man etwas zu schätzen lernt...
gege
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