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Wirkungsgrad Burmester-Lautsprecher

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Autor
Beitrag
Planloser2015
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 29. Jan 2015, 16:06
Hallo,

wo kann man den Wirkungsgrad von Burmester-Lautsprechern nachlesen?
Konkret geht es um folgende Modelle:

•949 MK 1
•949 MK 2
•961 MK 1
•995 MK 1
•B25

Nur beim Modell B10 gibt es eine diesbezügliche Angabe auf der Homepage des Herstellers:
2.83 V / 1 m 8 7 d B.
zuglufttier
Inventar
#2 erstellt: 29. Jan 2015, 16:25
Schau doch einfach mal auf die Homepage: http://www.burmester.de/Produkte/Komponenten/Lautsprecher/

Bei jedem Lautsprecher findest du eine PDF-Datei. Ich schätze, dass die alle ähnlich vom Wirkungsgrad sind.
Jeck-G
Inventar
#3 erstellt: 29. Jan 2015, 16:33
Wobei die Angabe eher Lug und Trug ist, denn üblich ist die Angabe bei 1W (Edit: steht übrigens auch in der Hifi-Norm), Burmester gibt bei 2,83V an (was 1W bei 8Ohm wäre). Der B100 hat z.B. 3Ohm Impedanz und somit ist die Leistung deutlich höher, der Wirkungsgrad wird um 4,2dB geschönt.

Der B25 ist mit 88dB angegeben, korrekterweise (4Ohm!) wären es dann 85dB 1W/1m, die Bezeichnung "Leisesprecher" wäre da passender.


[Beitrag von Jeck-G am 29. Jan 2015, 16:44 bearbeitet]
Planloser2015
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 29. Jan 2015, 16:38
zuglufttier, das habe ich wie gesagt bereits gemacht.

Den Wert für die B10 konnte ich dort ja nachlesen, für die B25 findet sich keine Angabe (auch nicht in der pdf-Datei) und die anderen von mir genannten Boxen werden nicht mehr hergestellt und sind daher auch nicht mehr auf der Homepage des Herstellers vertreten.
Passat
Moderator
#5 erstellt: 29. Jan 2015, 17:10
Natürlich ist der Wert der B25 im pdf angegeben:
http://www.burmester.de/out/fck_files/B25_de.pdf

Und für die anderen Lautsprecher finde ich auf der Burmester-Homepage außer dem Produktionszeitraum gar keine Infos.

Grüße
Roman


[Beitrag von Passat am 29. Jan 2015, 17:11 bearbeitet]
Ralf_Hoffmann
Inventar
#6 erstellt: 29. Jan 2015, 17:26
Es gibt durchaus Hersteller (wie z.B auch Bose), die solche Angaben für ihre potentiellen Kunden möglicherweise als nicht so relevant ansehen.
Und scheinbar funktioniert das auch - schließlich sind Burmester und Bose usw. seit Jahrzehnten erfolgreich am Markt.

Persönlich glaube ich auch nicht, dass jemand den Kauf von Burmester-Lautsprechern vom Wirkungsgrad etc. abhängig macht. Da zählen ganz andere Faktoren.
coreasweckl
Stammgast
#7 erstellt: 30. Jan 2015, 03:19

Ralf_Hoffmann (Beitrag #6) schrieb:
..... schließlich sind Burmester und Bose usw. seit Jahrzehnten erfolgreich am Markt.

Persönlich glaube ich auch nicht, dass jemand den Kauf von Burmester-Lautsprechern vom Wirkungsgrad etc. abhängig macht. Da zählen ganz andere Faktoren.


Aussehen bzw. Wohnzimmertauglichkeit halt. Hersteller wie Burmester sollte man m.M., nur gebraucht kaufen..... (da spart man sich den Lifestyle-Zuschlag... )
Planloser2015
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 30. Jan 2015, 07:03
Genau das habe ich ja auch vor: Gebraucht kaufen.

Aber da mein Vollverstärker nur 2 x 75 W leistet bin ich auf einen guten Wirkungsgrad der Lautsprecher angewiesen.


[Beitrag von Planloser2015 am 30. Jan 2015, 07:06 bearbeitet]
kölsche_jung
Inventar
#9 erstellt: 30. Jan 2015, 07:57
Hi planloser,

75 Watt reichen für den "normalen Hausgebrauch" selbst bei sehr wirkungsgradschwachen LS völlig aus.
Die Frage ist also (bevor eine sinnvolle Aussage gemacht werden kann) Was hast du denn vor?
Willst du einen 200qm Raum mit Discopegel beschallen? Willst du in einem 15qm Zimmerchen mit vielen Nachbarn gemütlich Musik hören?

Nur mal als kleinen Hinweis.... Bei längerfristiger Schalleinwirkung von 85 dB drohen bereits Hörschäden... 85 dB empfinde ich schon als recht laut (zu laut) und nachbarschaftsfeindlich, dafür reichen selbst bei wirkungsgradschwachen LS meistens 10 Watt...
Passat
Moderator
#10 erstellt: 30. Jan 2015, 10:08
Nehmen wir einmal die B10 mit ihrem schlechten Wirkungsgrad von 84 dB:
Mit 1 Watt sind die 84 dB laut. Mit 10 Watt sinds schon 94 dB und mit 75 Watt sinds 102 dB.
Der Wirkungsgrad bzieht sich übrigens auf 1 Lautsprecher. Da bei Stereo aber i.d.R. 2 Lautsprecher beteiligt sind, ist die Lautstärke dann 3 dB höher.
Mit deinen 2x 75 Watt kannst du also selbst bei den B10 eine Lautstärke von 105 dB erreichen.
Sofern denn die B10 überhaupt so laut spielen können, was bei Kompaktlautsprechern eher selten ist.
Im übrigen könntest du mit 150 Watt auch nur 3 dB mehr Lautstärke erzielen.
Leistung wird allgemein überbewertet.

Über den Wirkungsgrad würde ich mir also keine Sorgen machen

Grüße
Roman


[Beitrag von Passat am 30. Jan 2015, 10:32 bearbeitet]
kölsche_jung
Inventar
#11 erstellt: 30. Jan 2015, 11:24

Passat (Beitrag #10) schrieb:
...
Leistung wird allgemein überbewertet.
...

absolut!

Passat (Beitrag #10) schrieb:
...

Über den Wirkungsgrad würde ich mir also keine Sorgen machen
...

es sei denn:

kölsche_jung (Beitrag #9) schrieb:
... einen 200qm Raum mit Discopegel beschallen....

wobei dafür wohl jeder LS von Burmester (unabhängig vom Verstärker) ohnehin ungeeignet wäre ...
Planloser2015
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 30. Jan 2015, 12:12
Wenn Verstärkerleistung nicht wichtig ist, warum haben dann alle namhaften Hersteller die unterschiedlichsten und teils heftigsten Endstufen im Programm, die sie über deren Ausgangsleistung deklarieren?
Reines Marketing?


In meinem konkreten Fall geht es um:

Wohnzimmer mit 30 m²
keine Nachbarn vorhanden
ab und zu mal 80er-Jahre-Pop in fast Disko-Lautstärke
Jeck-G
Inventar
#13 erstellt: 30. Jan 2015, 12:42

Es gibt durchaus Hersteller (wie z.B auch Bose), die solche Angaben für ihre potentiellen Kunden möglicherweise als nicht so relevant ansehen.
Bose gibt nur wenig Werte an, weil deren Lautsprecher so schlecht sind, dass sie die meisten (und relevanten) Werte lieber nicht angeben.


[Beitrag von Jeck-G am 30. Jan 2015, 12:45 bearbeitet]
Passat
Moderator
#14 erstellt: 30. Jan 2015, 13:16
Welche Werte sind denn relevant?

IMHO nur die Abmessungen.
Der Rest ist doch ohne wirkliche Aussagekraft.
Und z.B. die Belastbarkeit ist bei Bose auch kein Thema, da alle Bose-Lautsprecher einen Überlastschutz drin haben, also gar nicht durch Überlastung kaputt gehen können.
Und bei Lautsprechern ohne Überlastschutz kann man auch mit deutlich weniger Leistung als der Nennbelastbarkeit den Lautsprecher zerstören. Z.B. durch clippende Verstärker.

Und selbst der Frequenzgang mit Angabe einer Toleranz sagt eigentlich nichts aus.
Dazu ein fiktives Beispiel:
Lautsprecher 1 = 40 - 20.000 Hz +- 3dB
Lautsprecher 2 = 60 - 18.000 Hz +- 6dB

Jetzt könnte man meinen, das Lautsprecher 1 besser ist als Lautsprecher 2.
Das ist aber nicht zwingend so.
Es kann z.B. sein, das der Lautsprecher 1 die +- 3 dB Schwankungsbreite über den kompletten Frequenzverlauf hat, Lautsprecher 2 aber z.B. von 150 - 15.000 Hz nur eine Schwankungsbreite von 0,5 dB und erst außerhalb dieses Bereichs von +- 6 dB.

Lautsprecher 2 ist im wichtigen Frequenzbereich der deutlich bessere Lautsprecher, obwohl die technischen Daten genau das Gegenteil suggerieren.

Grüße
Roman
Ralf_Hoffmann
Inventar
#15 erstellt: 30. Jan 2015, 17:59
Welche Werte relevant sind entscheidet der vermeintliche Käufer...................und das nicht nur bei HIFI. Immer mehr Produkte werden immer ausführlicher gekennzeichnet - angeblich ist das der Verbraucherwille

Das Schizophrene an der Sache scheint mir, dass das immer mehr an Infos beim Verbraucher eine Sachkenntnis voraussetzt, die, ohne entsprechendes Studium, nur selten gegeben ist- siehe Lebensmittelkennzeichnung. Ist aber ein anderes Thema

Auf HIFI bezogen wollen die Interessenten halt (warum auch immer) Daten, selbst wenn sie diese gar nicht richtig einordnen können. Da zählen dann spektakuläre Leistungsangaben auf Verstärkern und bei passiven Lautsprechern ( Meine Box hat 200 watt ) usw.
Das kann man auch niemanden vorwerfen (wird hier ja auch nicht getan), der sich nicht knietief mit der Materie befasst. Zum Glück leben wir in Zeiten, in denen bei HIFI - bis auf wenige exotische Ausnahmen - jede Komponenten kompatibel mit anderen ist.

Kurzum: Die 75 Watt/Kanal reichen (bei "normalem" Gebrauch) natürlich auch für die Burmester.
coreasweckl
Stammgast
#16 erstellt: 31. Jan 2015, 02:13

Ralf_Hoffmann (Beitrag #15) schrieb:


Auf HIFI bezogen wollen die Interessenten halt (warum auch immer) Daten, selbst wenn sie diese gar nicht richtig einordnen können. Da zählen dann spektakuläre Leistungsangaben auf Verstärkern und bei passiven Lautsprechern ( Meine Box hat 200 watt ) .


in solchen Regionen habe ich mich nie bewegt.... meine alten Braun-Lautsprecher haben nur 50 Watt.. Wirkt dann auf mich so, als wenn ich damit normalerweise im Hifi-Forum gar nicht mehr schreiben dürfte....


[Beitrag von coreasweckl am 31. Jan 2015, 02:13 bearbeitet]
Florian320
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 07. Feb 2015, 22:41
Ich finde (Verstärker-) Leistung wichtig.

Warum?
Damit ich den Verstärker nicht auf 80% oder mehr seines Maximums aufdrehen muss, irgendwann wird der nämlich auch nicht besser.
Und: mit zuwenig Verstärkerleistung machst du Lautsprecher durch Clipping kaputt, nicht mit zuviel.

Im Endeffekt sollte man aber immer die LS-Verstärkerkombi zusammen Probe hören. Ideal wäre der Direktvergleich mit mindestens zwei Verstärkern. Nur so kann man m.E. Enttäuschungen vermeiden und Unterschiede überhaupt erst erfahren.
Passat
Moderator
#18 erstellt: 07. Feb 2015, 23:28
Was ist denn "80%" ?

Ganz sicher eins nicht: 80% des Reglerwegs des Lautstärkereglers!

Nehmen wir mal einen AVR, dessen Reglerweg von - 80 dB bis 0 dB geht.
Da ist -3 dB vom Reglerweg her 96,5%, von der Leistung her sinds aber nur 50% (3 dB weniger = halbe Leistung).

Und was die Lautstärke angeht:
Für die doppelte Lautstärke braucht man die 10-fache Leistung!

Grüße
Roman
kölsche_jung
Inventar
#19 erstellt: 07. Feb 2015, 23:37
@passat

hast du das nicht alles vor knapp 10 postings nicht schon mal erklärt?

Die Leute wollen es nicht verstehen ...

Autos mit 200 PS fahren ja auch doppelt so schnell wie Autos mit 100 PS ... ach, das stimmt auch nicht
egal, beides ist von so schlichter Logik, ist viel einfacher zu merken als die ganze Rechnerei
ATC
Inventar
#20 erstellt: 08. Feb 2015, 09:25

Planloser2015 (Beitrag #12) schrieb:
Wenn Verstärkerleistung nicht wichtig ist, warum haben dann alle namhaften Hersteller die unterschiedlichsten und teils heftigsten Endstufen im Programm, die sie über deren Ausgangsleistung deklarieren?


Nun,

es gibt auch User welche die Loudnesstaste drücken, den Bassregler nach rechts drehen,oder mit einem EQ oder DSP zusätzlich Energie im Bassbereich zuführen oder ein ATM Modul oder ähnliches nutzen,

und dann steigt die erforderliche Leistung auch mal um ein Vielfaches, und die 102db rücken in weite,weite Ferne mit wirkunggradarmen Lautsprechern und kleinen Amps.
Dadof3
Inventar
#21 erstellt: 08. Feb 2015, 09:56
Dass Verstärkerleistung meist überschätzt wird, da stimme ich zu, dass sie im Gegenteil aber kaum relevant wäre, ist aber auch nicht wahr.


Lautsprecher 2 ist im wichtigen Frequenzbereich der deutlich bessere Lautsprecher, obwohl die technischen Daten genau das Gegenteil suggerieren.

Es ist der linearere Lautsprecher. Linear ist nicht für jeden besser, mal abgesehen davon, dass der Frequenzgang bei weitem nicht das einzige Qualitätskriterium ist.
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