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LS Chassis Reihenschaltung, Theorie und Praxis

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SirCong
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 04. Jun 2016, 05:41
Moin zusammen,

ich habe bis auf die Grundlagen zu der elektrotechnischen Widerstandsrechnung recht wenig Brauchbares im Web zum Thema Reihenschaltung von Lautsprecherchassis gefunden. Es geht mir vor allem darum was sowohl theoretisch als auch in der Praxis in einer LS Kette passiert. Ich habe auch hier im Forum gelesen daß eine gegenseitige Beeinflussung erfolgt. Das wurde aber nicht weiter kommentiert.

Mein Basiswissen: Jeder LS hat immer die charakteristische Impedanzkurve. I. Allg ist das Widerstandsverhalten dem der Induktivität / Spule recht gleich, mit Zunahme der Freqenz steigt der Widerstand. Speziell gibt es die Resonanz mit Widerstandsspitzen, abhängig von den Umgebungsparametern der Spule.

Daher ein paar Fragen:
Was passiert in der Kette - Welche Chassis verhalten sich wie ?
Ist das Abstrahlverhalten "anders" - Gibt es grundsätzliche Beeinträchtigungen bzw. prinzipielle Nachteile ggü. anderen Schaltungskonzepten ?
Was ist zu beachten ( Einbau, Qualität, Kabel etc ) ?

Danke im Vorraus für nützliche Beiträge.

Gruß
SirCong
Mickey_Mouse
Inventar
#2 erstellt: 04. Jun 2016, 06:27

SirCong (Beitrag #1) schrieb:
Mein Basiswissen: Jeder LS hat immer die charakteristische Impedanzkurve. I. Allg ist das Widerstandsverhalten dem der Induktivität / Spule recht gleich, mit Zunahme der Freqenz steigt der Widerstand. Speziell gibt es die Resonanz mit Widerstandsspitzen, abhängig von den Umgebungsparametern der Spule.

naja, eine normale Spule ist schon einfacher.
hier handelt es sich ja um eine Spule, die durch den Strom in dem Magnetfeld in Bewegung gesetzt wird! D.h. da kommt noch eine dynamische mechanische Komponente dazu.


Was passiert in der Kette - Welche Chassis verhalten sich wie ?

bei zwei verschiedenen Chassis lässt sich das wohl kaum vorhersagen


Ist das Abstrahlverhalten "anders" - Gibt es grundsätzliche Beeinträchtigungen

nee, das wird durch die mechanische Anordnung der beiden Chassis bestimmt


Was ist zu beachten ( Einbau, Qualität, Kabel etc ) ?

wie gesagt, wenn man zwei identische Chassis nimmt und ihnen dasselbe Umfeld zur Verfügung stellt, dann ist das wohl kein Problem.
Schwierig wird es bei unterschiedlichen Chassis oder wenn sie unterschiedlich verbaut sind.
SirCong
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 04. Jun 2016, 13:50
Hallo Mickey_Mouse,

danke für Dein Feedback.

Ich grenze das ein auf Chassis gleicher Hersteller und Serie, dh. gleich konstruiert. Das heisst alle Spulen sind in der Serienfertigung gleich gewickelt und habe die gleiche Induktion, zumindest theoretisch
Der Einsatz ist Breitband.

Zur Vorhersagbarkeit:

Abgeleitet von der Tatsache daß in so einer Kette logischerweise immer der gleiche Strom durch die Chassis fließen muß kann ich mir vorstellen daß zB. bei einer bestimmten Frequenz aufgrund möglicher Schwankungen der Feldstärke, die im statischen Magnetfeld des Antriebs begründet sein können, etwas passiert.

Das eine Chassis ist stärker magnetisiert und daher lauter als der "Rest" - oder sind dann trotzdem alle gleichlaut ?

Wenn die Membrane eines Chassis resoniert, auch aufgrund Einbau, kritzelt die Impedanzkurve ein wenig. Dh. alle "anderen" Chassis haben dann aufgund der volatilen Wiederstandskurve per se "ein Problem"

Freue mich auf weitere Beträge.

Gruß
SirCong.
Mickey_Mouse
Inventar
#4 erstellt: 04. Jun 2016, 14:11
ich drehe die Frage um: was haben deine Bedenken mit der Reihenschaltung zu tun?

wenn das Magnetfeld eines Chassis im "Arbeitsbereich" der Spule nicht homogen ist, dann hast du eh ein Problem!

man könnte jetzt eine wissenschaftliche Arbeit daraus machen und sich überlegen, ob sich bei einer Reihenschaltung solche Fehler (wenn sie in der Praxis vorkommen würden) eher addieren oder vielleicht heraus mitteln würden?

bei selfmadehifi gibt es noch ein paar Hinweise und es wird ganz kurz auf die Veränderung der TSP bei Reihen und Parallel-Schaltung eingegangen.
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