höhere Impedanz als angegeben Canton Ergo 91 DC

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bencha82
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 19. Mai 2020, 14:17
Hallo

Habe vor kurzen die Lautsprecher Boxen von Canton Ergo91 DC erworben .
Welche bei beim Vorbesitzer zu Clipping führten und zum angeblichen Tod des Verstärkers- nicht wissend welches Herstellers .
Was auch keine große rolle spielt !
Da die Boxen nun mehr meins sind

Nun zu meiner Frage bezüglich der Impedanz der Lautsprecher die mit 4 -8 Ohm angegeben sind !
Da ich mir nicht sicher war ob die Boxen ein Schaden haben oder der gleichen...
Hab ich mal ein LCR -Tester angeschlossen ...und siehe da unbeschreibliche FAST 70 Ohm 20200519_134153

Dachte zuerst mein LCR sei kaputt..doch dies erwies sich als zu unrecht 20200519_134920

Doch so hohe werte ? Dies ist doch nicht normal oder ?

Kann es an eventuell defekte Bauteile der Frequenzweiche liegen ? Spule Vielleicht ?

Danke schon mal für jegliche antworten

MFG
Mwf
Inventar
#2 erstellt: 19. Mai 2020, 14:36
Hi,
bencha82 (Beitrag #1) schrieb:
... Kann es an eventuell defekte Bauteile der Frequenzweiche liegen ? Spule Vielleicht ? ...

Nein, alles i.O. (zumindest vorerst)

Das Rätsel löst sich über die Zusatzbezeichnung deiner LS:
"DC" = Displacement Control = Hochpass- /Subsonic-Filter im Tiefbass = Kondensator in Serie zwischen Input und LS.

Wenn dein LCR-Meter Widerstände mit Gleichspannung (= 0 Hz) misst, müsste (nach einigen Sekunden) sogar "unendlich" (oder OL = Overload) auf der Anzeige erscheinen. Dass es bei 70 Ohm bleibt liegt wohl an einem Widerstand den Canton zusätzlich eingefügt hat z.B. für Servicezwecke (um einen Polungstest durchführen zu können ? o.ä. ).

-------------------------
Gibt es am Klang deiner Cantons Auffälligkeiten ?
Wenn Zweifel, müsstest du Widerstandsmessungen an den Chassis selbst durchführen, dazu mindestens 1 Anschluss von der Weiche auftrennen .

"4 - 8 Ohm" bedeuten fast immer 4 Ohm (mit Wechselspannung, mindestens 3.2 Ohm), auch für die Einzeltreiber, ausgenommen die Doppel-TT die einzeln gemessen 6 - 8 Ohm zeigen müssten.

Gruss,
Michael


[Beitrag von Mwf am 19. Mai 2020, 14:45 bearbeitet]
bencha82
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 19. Mai 2020, 16:15
Hi
Danke für die schnelle Antwort

Da hab ich mal was dazu gelernt...da dies meine ersten Ergo's sind die meins nennen darf !
Zum Musikalischen / klanglichen müsste ich mal schauen , da es fraglich ist ob mein Phillips FR984 Verstärker die Monster Ergo's überhaupt Meistert.

Dies bezüglich meines wenigen noch wissen des Datenblattes vom Phillips ,glaub ich dies wohl weniger !

Eventuell ein paar REIN Verstärker Vorschläge zum betreiben der Ergo ?

Wichtiges Kriterium wäre 5.1 System kompatibel...Preislich kann es bis 600 € sein ..von ein paar euros mehr mal abgesehen
Obwohl Gut & Günstig mit ganz viel gannnnnnz kleinen Geld -Hauptsache Betrieb funkt ( darf auch eine 2.1 Notlösung sein ) auch gern gesehen wird !

Da bin ich mal gespannt ,ob da ein paar wenige vorschlage kommen oder gleich mit steinen geschmissen wird .

Danke an all helfende schon mal ..MFG
bencha82
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 19. Mai 2020, 16:28
Kurz und dumm gefragt - wäre da der betrieb mit dem Mivoc AM 80 Modul möglich ?
Bestimmt nicht wegen Impedanz der Ergos oder ?
MFG
Mwf
Inventar
#5 erstellt: 19. Mai 2020, 22:15

bencha82 (Beitrag #3) schrieb:
... da es fraglich ist ob mein Phillips FR984 Verstärker die Monster Ergo's überhaupt Meistert. ...

Warum ?

Wenn du nicht Partyeinsatz als Hauptzweck hast sollte der Philips erstmal reichen.
Den Wunsch v. Philips nach "6 Ohm" vs. Canton = 4 Ohm darfst du erstmal ignorieren.

Rel. große LS haben oft einen hohen Wirkungsgrad, d.h. sie kommen mit rel. kleinen Verstärkern eher besser zuecht als kleinere LS.


...wäre da der betrieb mit dem Mivoc AM 80 Modul möglich ? ...

Nein, das ist doch ein Subwoofermodul welches nur Frequenzen bis z.B. 150 Hz verstärkt,
deine Cantons müssen den vollen Bereich bekommen.
bencha82
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 20. Mai 2020, 04:31
Hi
Das es sich um ein subwooferModul handelt , ist mir bewusst!
Wie schon im Vorfeld erwähnt - Eine dumme frage die mir bei genaueren bedenken , hätte und sogar hab selbst beantworten können!

Tja Nachtschicht ist nicht meine liebste Schicht und denk freudige Woche

Werde mal schauen wie sich die canton sich am Philipps verhalten und Feedback geben. 👍
cyfer
Inventar
#7 erstellt: 20. Mai 2020, 10:42
Mal eine allgemeine Frage zum Thema: Vorausgesetzt, die Lautsprecher hätten tatsächlich eine Impedanz von 70 Ohm, warum sollte dies einen Verstärker zerstören? Hohe Impedanzen sind doch eher leichtere Lasten für Verstärker, da nun weniger Strom fließt.
Mwf
Inventar
#8 erstellt: 20. Mai 2020, 11:22

cyfer (Beitrag #7) schrieb:
... die Lautsprecher hätten tatsächlich eine Impedanz von 70 Ohm, warum sollte dies einen Verstärker zerstören? Hohe Impedanzen sind doch eher leichtere Lasten für Verstärker, da nun weniger Strom fließt.

Nicht zerstören, sondern: zu leise !

Was weniger an Strom aufgenommen wird muss letztlich mehr an Spannung zur Verfügung stehen, gleicher (Leistungs-)Wirkungsgrad der LS vorausgesetzt.
Also muss mehr Verstärkung (Gain) vorhanden sein (~12 dB) bzw. Volume weit geöffnet, und für gleiche Maximalleistung brauchts ein neues Netzteil (~ 4-fache Spannung), andernfalls vorzeitiges Clipping.


[Beitrag von Mwf am 20. Mai 2020, 11:24 bearbeitet]
AusdemOff
Inventar
#9 erstellt: 20. Mai 2020, 11:33
Auch nur ein kleiner Hinweis:
Die Impedanz eines LS ist frequenzabhängig. Ganz grob gesprochen:
Je niedriger die Frequenz desto niedriger die Impedanz.
Eigentlich ungewöhnlich das eine Canton einen Verstärker killt. Dazu müsste die Impedanz über einen
längeren Zeitraum schon arg nach unten gehen, die Endstufentransistoren dann mit exzessiven Pegeln
beaufschlagt werden damit die ihren "Hitzetod" sterben. Damit das nicht geschieht verfügen Verstärker
normalerweise über entsprechende Schutzschaltungen.
bencha82
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 24. Mai 2020, 13:09
Hi

Also warum beim Vorbesitzer der Verstärker den Geist aufgegeben hat und welcher Hersteller ,Typ gewesen sein mag ist mir nicht bekannt ,nur das dieser schon älter gewesen sein soll.

Ich hab nur die Canton jetzt bei mir am Philips angeschlossen seit paar Tagen .
Was anfangs Problemlos lief -doch kurze Zeit später kam es bei gewöhnlicher zimmer Lautstärke zu Clipping.
Hab dann Volumen aufgedreht und dies führte für den Moment zur Abhilfe ,doch dies nicht von dauer.
Was mich gewundet hat ist das am nähsten tag bei einschalten nur eine box lief und bei Volumen aufdrehen plötzlich die zweite sich lautstark zu Wort meldete .

Nach gewisser zeit kam es wieder zum Clipping.
Hab dies mit verschiedenen Verstärker Einstellungen usw. versucht irgendwie zu beheben doch ohne erfolg.
Da wird mein Philips FR 984 Verstärker hier die Technischen Daten data philips wohl doch nicht sich mit den Canton einig und problemlos laufen .
Hab nun die ursprünglichen / Orginal Boxen wieder angeschlossen und dies führt zu keinen Problemen.


Was nun nicht verstehe ob nun die Impedanz der Canton / Verstärker liegt oder dies an der Leistung von Verstärker ---> zu den Canton , welche sich die 4 Lautsprecher ( Tiefton: 2x Konus Mittelton: 1x Konus Hochton: 1x Kalotte ) teilen und dies den zu wenig ist oder sonstiges.

MFG


[Beitrag von bencha82 am 24. Mai 2020, 21:17 bearbeitet]
Mwf
Inventar
#11 erstellt: 24. Mai 2020, 14:36

bencha82 (Beitrag #10) schrieb:
... welche sich die 4 Lautsprecher teilen ...

mmh, du hast hier im Stereo-Bereich gepostet, was für LS hängen da noch dran ?

-- Was sind die "ursprünglichen" Boxen ? (exakter Typ, am besten mit link)

Wenn die Aussetzer auch im nur-Stereobetrieb und bei zivilen Pegeln auftreten, kann es natürlich sein, dass deine Cantons einen Defekt aufweisen, den noch niemand kennt und auf den die Schutzschaltung deines Philips (glücklicherweise) reagiert.
Wenn du jetzt nicht ernsthaft ins Thema Fehlersuche einsteigen willst (oder kannst), dann würde ich die Cantons zurückgeben.

Nach deiner Beschreibung sind leider auch Fehler im Philips AVR nicht ausgeschlossen, allerdings weniger wahrscheinlich, wenn er mit den originalen Boxen bei ähnlichen Pegeln fehlerfrei läuft.


[Beitrag von Mwf am 24. Mai 2020, 14:45 bearbeitet]
bencha82
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 24. Mai 2020, 21:31

mmh, du hast hier im Stereo-Bereich gepostet, was für LS hängen da noch dran ?


Nur die 2 Canton Ergo 91 DC ( Tiefton: 2x Konus Mittelton: 1x Konus Hochton: 1x Kalotte pro Box )


Was sind die "ursprünglichen" Boxen ? (exakter Typ, am besten mit link)


Mein damit die Originalen des Philips -Daten dazu gibt es in meinen vorherigem post



Wenn du jetzt nicht ernsthaft ins Thema Fehlersuche einsteigen willst (oder kannst), dann würde ich die Cantons zurückgeben.


schlecht möglich bei gebrauchten und privat erworbenen Artikel

MFG
Mwf
Inventar
#13 erstellt: 25. Mai 2020, 00:21

bencha82 (Beitrag #12) schrieb:
... Nur die 2 Canton Ergo 91 DC ( Tiefton: 2x Konus Mittelton: 1x Konus Hochton: 1x Kalotte pro Box ) ...

Ah, erst jetzt verstehe ich deine Bemerkung mit den 4 LS (= nennen wir üblicherweise Chassis).

Antwort ganz komprimiert:
Keine Sorge, wenn alles intakt, dann steuert die Frequenzweiche auch die Gesamtimpedanz aller zusammengeschalteten Einzel-Chassis so, dass eine sinnvolle Belastung für den Verstärker entsteht (hier z.B. ca. 4 Ohm).

...
Was sind die "ursprünglichen" Boxen ? (exakter Typ, am besten mit link)

Mein damit die Originalen des Philips -Daten dazu gibt es in meinen vorherigem post ...

Da finde ich ausschließlich Daten zum Verstärker.
Auch im Set müssten die eine eigene Bezeichnung haben.
bencha82
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 25. Mai 2020, 00:45
Üblicherweise Chassis- stimmt ja!


Auch im Set müssten die eine eigene Bezeichnung haben


Das weiß ich gar nicht ...
Es ist zumindest ein 5.1 System .
Hab mal ein Bild vom Aufkleber unter der Box gemacht 20200525_002828
Zumindest machen die orignal Lautsprecher keine Probleme.

Nun den ...Es stellt sich weiterhin die frage ob es nun ein defekt an den canton ( Frequenzweiche) oder die canton nicht mit dem Philips Verstärker einwandfrei harmoniert .

Mfg
Mwf
Inventar
#15 erstellt: 25. Mai 2020, 01:17

bencha82 (Beitrag #14) schrieb:
...Es stellt sich weiterhin die frage ob es nun ein defekt an den canton ( Frequenzweiche) oder ...

Als erstes solltest du ausprobieren ob beide Cantons den gleichen Fehler haben,
d.h. ob sie genau gleich klingen (*)
-- dafür direkt nebeneinander stellen und Verstärker auf Mono schalten bzw. LS auf immer denselben Kanal umstecken --,
oder dort Unterschiede auftreten, die dir als Laie die Fehlersuche erleichtern,
d.h. die Frage ob Chassis oder Weiche, klären durch wechselseitigen Chassistausch, wandert die Abweichung mit oder nicht ?.

--------------------
(*) = das ist einfacher als darauf zu warten, ob der Philips-Amp auf jede Box einzeln mit gleichen Abschaltungen /Clipping reagiert


[Beitrag von Mwf am 25. Mai 2020, 01:22 bearbeitet]
sakly
Inventar
#16 erstellt: 25. Mai 2020, 08:48
Da die Lautsprecher nun dein sind, würde ich mal die Basschassis entfernen und einen Blick auf die Weichen werfen. Dort scheint ja definitiv ein Problem vorzuliegen, denn die Lautsprecher müssten mindestens bei deutlich über Zimmerlautstärke problemlos an dem Philips laufen.

Wenn die vorher so überlastet wurden, kann es gut sein, dass Teile der Weiche Schaden genommen haben oder Lötstellen nicht mehr kontaktieren. Ich habe schon Weichen gesehen, wo das Lot herunter gelaufen ist...
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