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Klipsch: Preisunterschiede Deutschland/USA

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stadtbusjack
Inventar
#1 erstellt: 29. Sep 2004, 19:37
Moin,

ich habe mir vor einer Weile ein Pärchen Klipsch SF-1 für 450€ gekauft. Ich denke (dachte), dass das ein guter Preis ist. Klanglich bin ich nach wie vor mit den LS zufrieden. Jetzt habe ich aber gesehen, dass man die LS in den USA teilweise für um die 300$ bekommt! In Deutschland bezahlt man teilweise bis zu über 700€...( http://matthias.esser.bei.t-online.de/Hi_Fi/Klipsch/klipsch.html )

Wie kommt diese ungeheure Preisdifferenz zu Stande? Habe ich vielleicht schon zu viel bezahlt? Irgendwie fühle ich mich, auch wenn ich mit den LS zufrieden bin, etwas verhintert....
Markus_P.
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 29. Sep 2004, 20:43
Hallo,

dann melde ich mich mal zu Wort.
Der Hauptgrund ist darin zu finden, das man kein globale Denke in Punkto Preis hat. Danach kommt der Umstand, das viele amerikanische Firmen kein echtes Interesse an einem Export haben.

Und wenn sie exportieren, dann wird dort selbstverständlich nicht ein Herstellungspreis weitergegeben. Im Punkt Klipsch ist die Preispolitik nicht wirklich nachvollziehbar da man selber den Vertrieb hat.

Was aber an deinen Zahl vollkommen falsch und verzerrend ist, das du Marktpreise dort, ohne MwSt. mit hiesen "Aufruf"-Preisen inkl. MwSt. vergleichst. Der Vergleich ist unfair.

Markus, der aber bei täglichen Gütern nicht amerikanische Verhältnisse haben möchte!!
szczur
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 29. Sep 2004, 22:59
Das beginnt doch schon bei den Deutschen Autos die in den USA verkauft werden, die sind viel billiger als die Autos hier.
Bsp: Ein 330 BMW kostet dort ca. 8000-10000$ weniger als hier und warum? Weil der Kundendienst die ersten 2-3x mal kostenlos da drüben ist und einiger Service-Bereiche auch gratis sind ausserdem muß man sich auf dem Markt behaupten, die dummen sind die Deutsche Autofahrer die zahlen beim Kauf gleich für die Freunde drüben mit.

So ist es bei fast allen Sachen, mein Vater hat sich eine Canon Digi-Cam drüben gekauft vor zwei Jahren mit 5 Millionen Pix. da hat er 300 € weniger gezahlt als hier.

das zieht sich hin bis in alle Produkte ob nike,adidas,rolex usw. usw. drüben kauft man einfach günstiger.
georgy
Inventar
#4 erstellt: 29. Sep 2004, 23:12
Wenn man aus den USA bestellt hat, gibt es auch die Garantie nur dort. Ich kaufe lieber hier in einem Laden, wo ich auch einen direkten Ansprechpartner habe. Wenn man zu Auslandpreisen die Mehrwertsteuer und Frachtkosten dazurechnet, ist der Preisvorteil nicht mehr da.

georgy
Markus_P.
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 30. Sep 2004, 07:10

szczur schrieb:
das zieht sich hin bis in alle Produkte ob nike,adidas,rolex usw. usw. drüben kauft man einfach günstiger.


Hallo,

viel Spass beim Lebensmittelkauf. Was viel häufiger vorkommt als hier. So einfach und easy ist es dort nämlich auch nicht. Daneben noch Schulgeld, eigene Krankenversicherung etc.

Ich zahle die "Subventionspreise" in .de gerne, denn sie sichern auch die Arbeitsplätze hier z.B.

Markus

P.S. Wer A sagt sollte nie vergessen B zu sagen. Und USA Verhältnisse möchte ich nicht in Deutschland haben.
stadtbusjack
Inventar
#6 erstellt: 30. Sep 2004, 08:33
Moin,

@Markus: Stimmt, der Vergleich ist unfair, an die Mehrwertsteuer hatte ich gar nicht gedacht. Aber selbst, wenn ich auf die 300$ noch 16% draufrechne, sind das umgerechnet immer noch gerade mal 280 Euro. Ich kanns ja verstehen, wenn Geräte in den USA 20% billiger sind. Aber in dem konkreten Fall geht es da um über 100%! Das kann doch eigentlich nicht sein.
Markus_P.
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 30. Sep 2004, 08:42
Hallo,

noch eine Unfairness musst du einkalkulieren. Wechselkurs. Du wirst NIE als Industriefirma eine Preiserhöhung durchboxen können (ausser als Öllieferant). Als der Dollar in der anderen Richtung war musste man mit dem gleichen Kurs rechnen. Ist leider so. Kein Kunde möchte eigentlich Tagespreise haben.

Also 300/,85* - (700/116)*100 =
Das es immer noch -auch für mein Empfinden- zu hoch ist, habe ich ja im ersten Step aufgezeigt. Dafür kannst dann bei dem Wechselkurs die Transportkosten für ein in Amerika-gerfertigtes Produkt vergessen.

Markus
georgy
Inventar
#8 erstellt: 30. Sep 2004, 09:10
Wenn man Mehrwertsteuer, Zollgebühren und Transportkosten einrechnet, dann ist der Preisvorteil dahin und im Garantiefall ist der Ansprechpartner halt in Übersee.

georgy
larry55
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 30. Sep 2004, 10:53
@ stadtbusjack

1. hat "georgy" völlig recht .

2. Synergy Klipsch SF 1 kostet in Germany 590,-- , Paarpreis incl. Mwst ( und ein paar % sind sicher noch drin ..... ) .

3. Du hast also sehr günstig gekauft .

4. Nochmals , USA direkt heisst : Transport , Einfuhrumsatzsteuer , Zoll , KEINE Garantie , bei Problemen zurückschicken in die USA , usw.usw.........

5. Also , wozu die Aufregung ....

greetz
front
Inventar
#10 erstellt: 30. Sep 2004, 11:03
Hat mal einer die Preise einer Classé, Levinson Krell oder Mc Intosh von drüben und hier verglichen ?
georgy
Inventar
#11 erstellt: 30. Sep 2004, 11:11
Geräte aus dem Ausland müssen an unseren 230 Volt laufen, wenn nicht, kommt noch ein Umbau dazu.
Importierte Sachen müssen auch den deutschen (Sicherheits-) Bestimmungen entsprechen. Manche Geräte aus dem Ausland werden in Deutschland vom Vertrieb noch umgerüstet, bevor sie hier verkauft werden.

georgy
Markus_P.
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 30. Sep 2004, 11:20

front schrieb:
Hat mal einer die Preise einer Classé, Levinson Krell oder Mc Intosh von drüben und hier verglichen ?


Hallo,

ja. Es gibt weche die sich als Global Player verstehen, andere wiederum nicht.

Markus
Finglas
Inventar
#13 erstellt: 30. Sep 2004, 12:59
Hallo,

ich denke, die wenigstens machen eine globale Preiskalkulation, sondern immer eine dem jeweiligen Markt angepasste. Da fliesst u.a. die Kaufkraft der Leute vor Ort ein sowie die Preise vergleichbarer, bereits auf dem Markt befindlicher Produkte. Ich kenne mich in der Hifi-Branche nicht so aus, weiss aber, wie es im Pharmamarkt aussieht. Wenn ein Arzneimittel in einen neuen Markt (neues Land/neue Region) eingeführt werden soll, wird zunächst ermittelt, zu welchem Preis es maximal angeboten werden könnte, d.h. wieviel man maximal bereit wäre zu zahlen und was vergleichbare Produkte kosten (man muss eben entweder besser oder billiger als die Konkurrenz sein). Dann wird geprüft, ob zu diesem Preis eine Markteinführung sich rechnet; im Falle eines positiven Resultates wird dann das Produkt im Markt plaziert. Da kann dann ein Arzneimittel im asiatischen Markt durchaus um den Faktor 2 oder 3 oder mehr billiger sein als in Deutschland ...

Ich bin kein Experte für amerikanisches Lohnniveau, denke aber, dass es im Schnitt unter dem hiesigen liegt. Die Preise sind dann wohl entsprechend angepasst. Außerdem sollte man berücksichtigen, dass die Mehrwertsteuer in den USA erheblich niedriger liegt (ca. 7-8.5 %, je nach Bundestaat, soweit ich weiss) als hier und dort grundsätzlich Preise ohne Mehrwertsteuer genannt werden, während sie hierzulande immer schon bei den Preisen eingerechnet ist.

Interessant wäre sicher mal, den Gegenwert einer Hifikomponente in Arbeitsstunden umzurechnen, die ein sagen wir mittlerer Angestellter zu leisten hat, damit er sich von seinem Lohn das kaufen kann. Das wäre dann vielleicht ein etwas fairerer "Preisvergleich"

Cheers
Marcus
stadtbusjack
Inventar
#14 erstellt: 30. Sep 2004, 13:35
Moin,

@larry: Ich rege mich auch nicht auf, ich war nur etwas verwirrt wegen dieser Preisdifferenz und wollte mal wissen, ob das normal ist...
Markus_P.
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 30. Sep 2004, 13:38
Hallo,

für amerikanische Produkte kann dieses oft leider normal sein. Für die hört die Welt an den Ozeanen auf. Kaum einer ist an reelem Export in der UE interessiert.

Markus
pratter
Inventar
#16 erstellt: 30. Sep 2004, 14:06
Mich nervt diese Preisdifferenz auch, obwohl es manchmal vielleicht gerechtfertigt ist. Ich habe vorhin einfach mal nach Preisen vom Cambridge Audio Azur 540R gestöbert. In Österreich: 599 EUR, Deutschland: 749 EUR.
Vielleicht habe ich da gerade einen sehr günstigen Händler in Österreich gefunden, und in Deutschland gerade einen besonderes teuren, aber ein Preisunterschied von 150 EUR will mir nicht in den Kopp gehen.

Bei solch einer Preispolitik verschwindet so ein Gerät schnell in meiner Vergessenheit, egal wie toll das Produkt ist.
Markus_P.
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 30. Sep 2004, 15:11
Hallo,

da kann ich nur zustimmen pratter. Und dann hat Österreich auch noch einen höheren Mehrwertsteuersatz....

Markus
klingtgut
Inventar
#18 erstellt: 30. Sep 2004, 15:39

pratter schrieb:
Mich nervt diese Preisdifferenz auch, obwohl es manchmal vielleicht gerechtfertigt ist. Ich habe vorhin einfach mal nach Preisen vom Cambridge Audio Azur 540R gestöbert. In Österreich: 599 EUR, Deutschland: 749 EUR.
Vielleicht habe ich da gerade einen sehr günstigen Händler in Österreich gefunden, und in Deutschland gerade einen besonderes teuren, aber ein Preisunterschied von 150 EUR will mir nicht in den Kopp gehen.

Bei solch einer Preispolitik verschwindet so ein Gerät schnell in meiner Vergessenheit, egal wie toll das Produkt ist.


Hallo Pratter,

volle Zustimmung.

Wobei 749.- die offizielle Preisempfehlung vom deutschen Vertrieb Taurus ist.Ich weiß nicht wie dies in Österreich gehandhabt wird.Was dann bei dem einzelnen Händler machbar ist oder nicht steht dann auf einem anderen Blatt.

Viele Grüsse

Volker
timmkaki
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 30. Sep 2004, 16:16
Moin moin zusammen,

ich fahr in 4 Wo wieder für ein paar Tage rüber. Auf dem Rückweg ist der Koffer voll mit CD's, Musik-DVD's und evtl. iPod oder iRiver. Besonders letztere sind durch Preispolitik und derzeitgen Wechselkurs erheblich günstiger. Die tw. geringen lokalen Steuern (nichts oder 4-10%) sind dabei nicht mehr ausschlaggebend. Eigentlich sollte es noch eine Digicam sein, aber der Finnanzminister sagt NO!

Üblicherweise sind T-shirts, Jeans etc. kaum noch zu erwähnen. Das Service-Thema + Garantie ist allerdings bei hochwertigen Geräten wichtig. Da sollte man sich vorher erkundigen, ob weltweite Gewährleistung besteht.

Gruß Timm
Panther
Inventar
#20 erstellt: 30. Sep 2004, 17:54
Ahoi zusammen,

mir ist vor kurzem bei einer Internetrecherche mal wieder ein besonders krasses Preisbeispiel ins Auge gefallen, das ich hier erwähnen möchte. Gleichzeitig merke ich vorbeugend an, dass diese Dimensionen sicherlich NICHT verallgemeinert werden können.

Ich halte aktuell die Augen nach Lautsprecherchassis für ein Selbstbauprojekt offen. Dabei bin ich über *leckere* Magnetostaten gestolpert, die in China produziert werden (jajaja, China halt mal wieder...) und sowohl in den Staaten als auch unter dem Label eines recht renommierten deutschen Lautsprechervertriebs angeboten werden.

Ein bestimmtes Modell (den Namen nenne ich bewusst nicht...) kostet in den USA 122,- $, was so etwa 100,- € entspricht. (Mehrwertsteuer, Wechselkursschwankungen etc. lasse ich ABSICHTLICH weg, weil ich bei diesem Beispiel in DIMENSIONEN und nicht in Nebensächlichkeiten denke.)

In Deutschland wird das gleiche Chassis für Listenpreis immerhin 450,- € angeboten. Nachdem ich das Chassis bisher nur beim Anbieter selbst und bei keinem anderen Händler finden konnte, entspricht der Listenpreis in diesem Fall (zumindest für mich) dem Straßenpreis.

Dieser hohe Preisunterschied kann weder kommen von
- Steuereffekten (ein paar Prozent)
- Lohnkosten allein (die Chassis werden wie gesagt in China produziert)
- Unterschied Straßen-/Listenpreis
- oder was da sonst noch alles angeführt wird

Die Preisgestaltung des deutschen Vertriebs beruht meiner Einschätzung nach zu guten Teilen auf einer bewussten Strategie, die im Fachjargon "Abschöpfung der Konsumentenrente" genannt wird.

Sicher verkauft der deutsche Händler nur geringe Stückzahlen (...bei den Preisen kein unerklärliches Wunder...), hat mit "hohen Lagerkosten" zu kämpfen (im Vergleich zu den USA? Naja...) und muss hohe Steuern zahlen (ob es in Amiland gar keine Steuern gibt?). All das erklärt aber nicht die Höhe des Preisunterschieds.

Für den deutschen Konsumenten ergibt sich daraus: Informieren, überlegen und entscheiden. Und verschiedene Käufertypen werden stets zu unterschiedlichen Entscheidungen finden. Und das ist IMHO gut so.

Grüße

Panther


P.S.: Wie gesagt, war mal wieder ein krasses Beispiel. Aber daran kann man das Thema immer so schön festmachen.

P.P.S.: Der Verkaufspreis auf dem chinesischen Markt ist nochmals ordentlich billiger aber das führe ich jetzt lieber nicht weiter aus. Es wäre ja "off topic". Das Gewährleistungsproblem ist natürlich zu beachten.
szczur
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 30. Sep 2004, 21:52

Markus_P. schrieb:


P.S. Wer A sagt sollte nie vergessen B zu sagen. Und USA Verhältnisse möchte ich nicht in Deutschland haben.


also mein Markus ich möchte dir nicht auf die Schuhe steigen, doch eins kann ich dir ganz gewiss sagen, ich stehe ganz hinter deiner Meinung doch leider werden wir in einigen Jahre diese Verhältnisse auch hier haben der der Sozialstaat Deutschland ist nicht mehr Finanzierbar.

Schau her, jetzt werden Studiengebühren eingeführt (das ist nur der Anfang)!
Die Sozialversicherungen werden gekürzt!
Rente bald ade!

Wenn du das alles hochrechnest und ein paar Jahre dazu summierst siehst du das wir bald USA Verhältnisse haben, dagegen darf man sich nicht wehren, denn in den USA ist das nämlich so:wer fleißig ist und sich anstrengt der wird auch belohnt, bei uns wird der fleißige auch belohnt nur zahlt er gleich mal etwas in den Osten und für die Sozialkassen. (nichts gegen Arbeitlose, da kann jeder rein rutschen ,war selbst vor kurzem einer).

Vergleich einfach mal das Verhältniss zwischen 1984 und 2004 was hatte man damals alles und was heute!
Dann siehste die Tendenz geht richtung Amerika.

Bestes Beispiel Media Markt/Saturn: früher als VHS rauskam war es nach erscheinen noch locker 5 Jahre Sau teuer, dann kam DVD und es hat nicht einmal 3 Jahre gedauert und die Player wurdem einen für 50€ hinterher geworfen, genauso wie in den USA, haufen Zeug alles Billig und alles scheiß Qualität aber hauptsache jeder kann ein neues Gerät besitzen!
Markus_P.
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 30. Sep 2004, 22:23
Hallo,

du tritts mir nicht auf die Schuhe. Wie ich bereits sagte, liebe ich das direkte Wort.

Deine Ansicht über USA und Deutschland teile ich nicht, auch nicht für die Zukunft.
Das die Rente bald ade ist, ist eine Mär. Ich persönlich rechne nicht mit viel und habe mich schon vor 7 Jahren davon verabschiedet. Das nur am Rande.
Die Sozialversicherungen werden auf einem exorbitant hohen Niveau gesenkt. Auch wenn noch 15% mehr gesenkt werden würde hätten wir immer noch für 82 Mio den sozialsten Industriestaat!

Ich sehe zu 1984 nicht allzuviele Unterschiede. Die Wahrnehmung einiger ist leider von Vergesslichkeit geprägt. Das ist aber normal und menschlich. Ich kann dir mal empfehlen das Album von Hermann van Veen "Signale" dir näher anzuhören!! Das Album könnte von "heute" sein.

Warum gab es "damals" (TM) eine "Wende" von der CDU-Regierung.....es war seinerzeit schon nicht rosig.


Bestes Beispiel Media Markt/Saturn: früher als VHS rauskam war es nach erscheinen noch locker 5 Jahre Sau teuer, dann kam DVD und es hat nicht einmal 3 Jahre gedauert und die Player wurdem einen für 50€ hinterher geworfen, genauso wie in den USA, haufen Zeug alles Billig und alles scheiß Qualität aber hauptsache jeder kann ein neues Gerät besitzen!


Das hatte nix mit Media und Saturn zu tun. Und es war deutlich mehr als 5 Jahre. Wir können da von 15 Jahre reden. Und es war NICHT in den USA günstiger, was du eigentlich vorraussetzt.

Also Bange machen gilt nicht, solltest du dich auch nicht! Und ein wenig mehr Augenmass bei allem was man selber macht ist einfach angebracht! Das haben sehr viele in Deutschland in den letzten 20 Jahren verloren. In allen sozialen Schichten.

Markus
tatsu
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 04. Okt 2004, 10:47
Habe sowohl in USA als auch in Deutschland gelebt und muss sagen: Das Leben in Deutschland ist besser und billiger. Das liegt insbesondere an niedrigeren Preisen fürs Wohnen und Lebensmittel. Selbst Jeans und viele Elektroteile sind inzwischen kaum noch teurer - bei durchschnittlich deutlich höheren Löhnen. Nur die Steuern und Sozialabgaben in Deutschland sind der Wahnsinn, weil Leistung und Finanzierung getrennt beschlossen werden. Das ist in der der Schweiz oft anders. Und deshalb leb' ich dort. Grüezi!
Markus_P.
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 04. Okt 2004, 12:01
Hallo,

danke tatsu! Vielleicht wird einigen durch deine Worte schon einiges bewusster..wäre schön, damit wir endlich alle mal nach vorne blicken können.

Markus
CYberMasteR
Stammgast
#25 erstellt: 18. Jul 2007, 12:46
Wie sieht das eigentlich aus, wenn ich meinen Onkel, der aus geschäftlichen Gründen in den USA ist, das Geld gebe. Er besorgt mir dort den benötigten Subwoofer (170€ billiger) und versendet ihn deklariert als Geschenk hierher nach Deutschland.
Dann sollte ich doch eigentlich die Zolleinfuhrgebühren umgehen können? Oder wie läuft das ab?
markusred
Inventar
#26 erstellt: 18. Jul 2007, 13:50
So dämlich ist der Zoll (nicht mehr). Hab ich leider selbst mehrfach feststellen müssen. Es gibt einige Herkunftsländer, bei denen Zollsendungen generell überprüft und ggfs. geöffnet werden. Etwa die ganzen Potenzmittelsendungen aus Fernost oder schwere Pakete (=mit Elektronikware) aus den USA.

Eine Möglichkeit könnte sein:
Man lässt sich die Sachen an einen Bekannten in einem anderen EU-Land schicken, z.B. die Niederlande, und von dort weitersenden (z.B. mit Packpapier verkleidet, damit man die Herkunft aus den USA nicht sieht) nach Deutschland. Das bissle Mehrporto müsste günstiger sein, als die Zollabgabe.

Ich lasse mir vom Verkäufer aus den USA eine Rechnung beilegen, die einen niedrigeren Rechnungsbetrag ausweist

Übrigens: man muss sogar auf das Porto Zollgebühren bezahlen
Kruemelix
Stammgast
#27 erstellt: 18. Jul 2007, 14:03
hmm, soweit ich weiß gibt es bei Geschenken innerhalb der Familie einen ziemlich hohen Freibetrag (um die 450€). Ein Bekannter hat das jahrelang gemacht und ich habe mich immer geärgert weil ich kein Familienmitglied drüben habe...

Thomas
_axel_
Inventar
#28 erstellt: 18. Jul 2007, 15:13

markusred schrieb:
Eine Möglichkeit könnte sein:

... noch ein paar Tipps zur Steuerhinterziehung parat?
Gruß
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