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Lautsprecher auf Dielenboden

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frido_
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 18. Okt 2004, 15:24
Meine T&A stehen auf Massivholzdielen.
Da es unter den Dielen hohl ist(Querhölzer alle 60 bis 70cm)kann ich mir nicht vorstellen das es gut für den Klang.
Der Boden soll ja so wenig wie möglich mitvibrieren.
Soll ich die LS nun so gut wie möglich abkoppeln und womit dann?
Oder soll ich sie an der Decke aufhängen?
(Mir wäre es lieber "sie" als ich)
Oder oder oder?
Wäre sehr Dankbar für nützliche Tips egal wie aufwändig!!!!
Habe einen LUA Sinfonietta (Röhre) und möchte da auch alles mögliche tun um das optimale zu erreichen.
Danke
onkel_c
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 18. Okt 2004, 16:17
Moin, moin,

hatte selbiges Problem. Habe mir 5cm dicke Granitplatten besorgt, die auf Spikes (mit Tellern) ruhen, oben auf dann die Box!

Gruß
Carsten
surfjj
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 19. Okt 2004, 14:16
Hallo,

also bei einem Fussboden, der zum Mitschwingen neigt ist natürlich entkoppeln und nicht ankoppeln das Mittel der Wahl.
Zu diesem Zweck gibt es im Fachhandel verschiedene Unterstellfüsse, wie z.B. RDC-Kegel (Clearlight-Audio), Antispikes (Audioplan), usw.
Die Wirkung solltest Du am besten austesten. Eine massive Steinplatte, wie von oncel_c empfohlen ist auch eine Variante, die man ausprobieren kann. Allerdings würde ich statt Granit die Verwendung von Schieferplatten empfehlen. Schiefer besteht aus vielen unregelmäßigen Schichten (ähnlich einem Blätterteig) in denen sich die Vibrationen totlaufen. Der sauerländische LS-Hersteller Fischer&Fischer hat vor ein paar Jahren mal anlässlich einer CD-Player Tuningaktion der Zeitschrift Stereo angeboten, solche Platten zu liefern.
Im Gegensatz zu onkel_c würde ich allerdings die Schieferplatten nicht auf Spikes stellen sondern die Lautsprecher mittels Spikes an die Schieferplatten ankoppeln. Ob zusätzlich noch Entkopplungsmassnahmen zwischen Schieferplatte und Fussboden erforderlich sind, wird sich dann ergeben.

Gruss
surfjj
onkel_c
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 19. Okt 2004, 17:22
ich habe den vorteil, dass ich einen sehr guten unterbau mit sehr guter schüttung habe. von daher schwingt da eh nicht soviel. in meinem fall ist das völlig ausreichend. zu überlegen wäre, ob man mit einem 'sandkasten' arbeitet. dann ist mit sicherheit ruhe. hatte ich in meiner damaligen studenten-altbaubude!

gruß
carsten
Woofa
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 19. Okt 2004, 20:58
Hallo zusammen,

Ich hatte ein ähnliches Problem mit meinem Sub! Er hat stark gedröhnt und klang "wabbelig". Ich habe vermutet, dass der Holzboden unseres (schon über 100 Jahre alten) Hauses damit zu tun hat.
Der Boden im 1. Stock besteht aus relativ dünnen Brettern. Eine sehr unstabile Angelegenheit, wenn man Betonboden gewohnt ist. Auf dem Boden liegt ein Teppich.
Probehalber habe ich auf den Boden eine Waschbetonplatte gelegt und den Sub mit Spikes darauf gestellt!! Und ich war begeistert von der neuen Präzision die der Sub an den Tag gelegt hat!!
Eine Abkopplung mit Granit/Steinplatten kann ich wärmstens empfehlen!! Die positive Wirkung kann ich nicht leugnen.
Einfach ausprobieren!
frido_
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 23. Okt 2004, 14:41
Danke erst ma für die Tipps
Habe mir gerade Spikes unter die Boxen geklebt
und die T+A`s erstma wieder auf die original
Platten gestellt(MDF)
Bin der Meinung das die Bässe wirklich genauer
und exakter rüberkommen.
Nächste Woche sind die Schieferplatten fertig.
40cm x 50cm x3cm Mit oben umlaufender Schräge
Schräge= ca.3cm
Kosten:65 Euro/Stück beim Steinmetz
Fischer und Fischer wollte 170 Euro/Stück haben.
????????????
Werd mich dann melden!
klaus44
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 13. Nov 2004, 22:11
Hallo Frido

Welche Spikes hast du dir denn geholt - und welche T+A stehen da drauf?

Hast du mittlerweile Erfahrung mit der Schieferplatten.

Wie genau sieht die Schräge aus?
frido_
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 13. Nov 2004, 23:10
Hallo Klaus
Habe ganz normale Spikes(verstellbar)unter die Boxen geklebt.Die Boxen sind Criterion 100.
Weiß nicht genau wie ich dir das mit der Schrägen in Worten erklären soll.Also die Platte ist 3cm dick.
Das Abgefräste ist im Profil ein gleichschenkliges Dreieck.2cmx2cmx2,8cm.Bleibt also von 3cm Dicke der Platte
außen 1cm stehen.
Der Bass ist klarer+fester geworden.
klaus44
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 13. Nov 2004, 23:28
Danke,
also du meinst so etwas?



#############\
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###############I
###############I
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############/


Ich denke mal, die Kanten sollten nicht zu spitz zulaufen, die könnten leicht abbrechen.

Wobei mir so etwas evtl besser gefallen würde


##############\
###############I
###############/
#############/
###########/



[Beitrag von klaus44 am 13. Nov 2004, 23:31 bearbeitet]
Ohrwurm_1957
Neuling
#10 erstellt: 20. Nov 2004, 11:20
Hallo zusammen,
an dieser Stelle möchte auch ich gerne meine Erfahrung mit der Lagerung von Boxen auf weichen Böden darstellen.

Vor ca 10 Jahren bauten wir unser Dachgeschoss aus. Um eine akzeptable Schallentkoppung gegen die Wohnung im Erdgeschoss zu erreichen, bedienten wir uns eines Akustikers. Der erkannte die Problematik recht schnell (sollte er ja auch ).
So wurde auf die Balkenlage des "alten" Kaltdaches eine Multiplexplatte 30 mm verschraubt und verklebt. Darauf brachte man 40 mm starke Gasbetonplatten auf, die wiederum mit einer 10 mm mineralfasermatten kaschierten Fermacellplatten(2x15mm) belegt wurden. Die Fertigschicht besteht aus 3 mm Schaummatte und 15 mm Verbundparkett.

Also Alles in Allem eine sehr weiche Konstuktion.
Luft- und Körperschall sind in hohem Maße gedämpft.

Im Januar des zur Neige gehenden Jahres legte ich mir neue Lautsprecher von B&W 703 zu die in einem 65 m2 und zum Teil 3,8 m hohen Raum aufgestellt sind.

Um das Parkett zu schützen griff ich zu den mitgelieferten Silikonfüßchen.

Es folgten unendlich viele Stunden um den idealen Standort
für die Boxen auszumachen. Mal 10 cm vor, dann mal nach links oder rechts....alle Versuche brachten aber nicht das gewünschte Ergebnis. Das ganz tiefe, hin und an sehr störende Dröhnen bei Bassstreichern oder großen Pauken störte mich mächtig.
Es konnte nicht an den Lautsprechen liegen, denn die hörten sich im Studio gerade in diesen kritischen Punkten wesentlich druckvoller an.

Durch Zufall bin ich hier im Forum auf diesen Thread gestoßen und begann mit der Experimentiererei von Neuem. Erst einmal mit ner simplen Gehwegbetonplatte 40x40x4 cm.
Das war schon ein Meilenstein.
Dann noch die original B&W-Spikes druntergeschraubt und ich hatte endlich das lang ersehnte Ergebnis.

Das Dröhnen war schlicht und einfach weg!

Die Betonplatten wurden dann noch durch Schieferplatten 30x35x5 cm ersetzt. Der Preis beim Steinmetz betrug phänomenale 40 ;-€ für beide Platten.

Meiner Meinung nach nicht nur ein optischer Gewinn, denn im Tiefbassbreich zeichnen die Lautsprecher etwas wärmer aber trotzdem äußerst präzise.

Die Boxen vermitteln ein völlig anderes Raumgefühl und erzeugen nun einen unglaublichen Druck, dass man sich fast vorkommt wie Marty McFly ind zurück in die Zukunft Teil 1
bebop
Stammgast
#11 erstellt: 20. Nov 2004, 13:16
hallo

meine Lautsprecher stehen mit Spikes
auf dickeren, schichtverleimten Holzplatten und
zwischen den Holzplatten und dem Boden
befinden sich Gummipucks.



Ingo
Cognac
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 21. Nov 2004, 11:39
Hallo!

Habe die Berichte gerade mal verfolgt. In meiner neuen Wohnung "droht" mir wahrscheinlich ein ähnlicher "Optimierungsbedarf" mit meinen B&W 805ern.
Damit ich das richtig verstehe: Die Box (oder bei mir der Ständer) mit Spikes auf die Schieferplatte, diese wiederum auch mit Spikes / Plugs auf das Parkett?
Könnt Ihr mal Fotos von dieser Schieferplatten-Konstruktion hier rein posten, damit man sich das auch mal aus optischer Sicht überlegen kann?

Danke für Eure Antworten.
DiSchu
Stammgast
#13 erstellt: 21. Nov 2004, 11:52

Cognac schrieb:
Hallo!
Könnt Ihr mal Fotos von dieser Schieferplatten-Konstruktion hier rein posten, damit man sich das auch mal aus optischer Sicht überlegen kann?

*zustimm*

Das würde ich auch gerne mal sehen, irgendwie kann ich mir das schlecht vorstellen.

Gruss DiSchu
klaus44
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 21. Nov 2004, 20:57
Nach diesem Tread und auch zahlreichen Gesprächen habe ich mich nun auch entschlossen Schieferplatten machen zu lassen.

Da hätte ich noch eine Frage - kann man die Platten an den Seiten abschrägen ohne das diese gleich beim Staubsaugen abbrechen, oder MUSS es unbedingt gerade abgeschnitten sein?

Ist die Erfahrung mit dem Gummifüssen unter den Schieferplatten wirklich bei allen POSITIV - mein Händler meinte, ich solle die Platten direkt auf den Boden legen.

Danke & bis bald
frido_
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 22. Nov 2004, 14:41
Hallo Klaus
Ich habe bei meinen 3cm dicken Platten außen nur noch 1cm stehen.Da passiert beim Saugen nichts.Kann dir ne Zeichnung schicken.Brauchte deine E-Mail Adresse.
frido_@freenet.
Oder kann ich die Zeichnung hier postieren?
Wie?
Ciaoi
uherby
Inventar
#16 erstellt: 22. Nov 2004, 17:33
Mensch stell doch mal ein paar Bilder hier rein. Bin auch stark interessiert. Denn ich habe Fichtenholzbretter als Boden, die wiederum mit quergelagerten Vierkanthölzern auf dem Betonfundament verankert wurden.

Meine Quadral Vulkane haben zwar schon einen mächtig trockenen Bass, obwohl noch keine Entkopplung. Will aber noch etwas mehr rausholen.

War auch schon soweit, mir zwei Granitplatten zuschneiden zu lassen. Schiefer scheint mir aber auch eher geeignet.

Bitte, bitte - BILDER!!!
uepps
Inventar
#17 erstellt: 22. Nov 2004, 18:18
Hallo!

Ich möchte gerne zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Erstens möchte ich eine Unterkonstruktion für meine 603 und den Sub damit ich die beim Staubsaugen nicht immer anheben und wegheben muß sondern wenn das möglich ist wegrollen. Sollte also ne Idee mit Rollen sien. Zweitens möchte ich das ganze auch nach unten, also zur unteren Wohnung entkoppeln, damit die mich nicht so schnel hören.

Meine 603 stehen auf den mitgelieferten Spikes auf sehr dünnem Teppich und da drunter ist Beton. Unter dem Sub sind die mitgelieferten Halbrunden Gummifüße.

Würde mich freuen wenn es für mein Problem ne Lösung gebe.
Ohrwurm_1957
Neuling
#18 erstellt: 22. Nov 2004, 19:06
Sobald ich mir eine Digitalkamera geliehen habe werde ich die Bilder einstellen.
Bitte um Geduld bis 23.11.
schlusenbach
Inventar
#19 erstellt: 22. Nov 2004, 22:28
habe laminatboden im zimmer, der auf einer schwimend gelagerten sperrholzdecke liegt (altes fachwerkhaus)
dank der grantitplatten hat sich der klang sehr ins positive verändert.
unter die platten habe ich je 4 kleine filzpads geklebt. so kann ich die lautsprecher ganz leicht beim saugen oder putzen durch den raum schieben. später werde ich noch paar gummi-unterlegscheibchen versuchen.

http://www.der-schlusi.de/bilder/granit.jpg


[Beitrag von schlusenbach am 22. Nov 2004, 22:30 bearbeitet]
uepps
Inventar
#20 erstellt: 23. Nov 2004, 08:37
Aber auf Teppich lässt sich das nicht so gut schieben mit Filzpads.

Würde denn für das ganze auch dicke MDF Platten gehen mit den kleinsten Rollen die es gibt? Oder übertrgägt das wieder auf den Fußboden?
klaus44
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 23. Nov 2004, 10:15
Je dicker um so besser?


Bei meinem Kontakt bekomme ich nur 2,3, und 6 cm dicke Schieferplatten.

Was denkt ihr, wenn man eine 2 und eine 3 cm dicke Platte verklebt, (die untere etwas kleiner als die obere - sieht auch noch gut aus!) ist das genaus gut wie eine 6 cm?

Mir wirde Schiefer gegenüber Granit empfohlen, da diese weniger regelmäßig sein sollen, bei zwei verklebten müsste dass ja zumindest dann nicht schlechter sein? Oder?

Werde hier mal dann auch die Preise posten - scheinen aber im Rahmen zu liegen
Fledermaus
Stammgast
#22 erstellt: 24. Nov 2004, 13:26
Hallo Cognac
Hatte selbiges Problem als ich dieses Jahr umgezogen bin. Ich suchte dann nach einer günstigen Lösung und habe das gefunden:

http://www.dienadel....3634.1062068099,.htm

unter die Dinger habe ich noch runde Filzgleiter geklebt. Das Ganze entkoppelt wunderbar und sieht dann so aus:

http://img8.exs.cx/img8/2100/Bild130.jpg
http://img29.exs.cx/img29/4506/Bild72.jpg

Es grüsst die
Fledermaus
uepps
Inventar
#23 erstellt: 25. Nov 2004, 08:56
@bebop

Kanste mal genauere Angaben machen zu den Platten die du hast? Also wo haste die bekommen und wie dick sind die und was haben die gekostet usw.
MichNix0815
Inventar
#24 erstellt: 12. Sep 2013, 14:23
Also ich habe mir Trittplatten aus dem Baumarkt besorgt, 11 Euren für jeweils 18kg.

Gruß Reiner
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