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Infinity Renaissance 80

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Dominic1
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 18. Okt 2004, 15:31
hallo zusammen!

ich bekam am wochenende diese lautsprecher zum probehören und stellte leider fest, dass der EMIM midrange tweeter... taub ist. ist da noch was zu retten? wäre schon toll denn ich könnte diese boxen für 400 franken ( +/- 250 euro) behalten! kann mir jemand weiterhelfen, bin nicht so der held in sachen soundtechnik...

oder hat jemand eine ahnung wo man (wenn überhaupt) ein solches teil kaufen kann?

danke 1000x

dominic
Lotus79
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 18. Okt 2004, 17:45
Hallo Dominic

wenn Du aus der Schweiz komst,würde ich es einmahl
hier versuchen www.sinus-technologies.ch bei Herrn Daniel
Leiser Tel. 079/4481965 oder 032/3891719 er hat meine Kappa8 Bässe auch revidiert hatte früher viel mit Infinity
zu tun.
oder Du fragst bei Daniel Loeffel nach www.hifi-studio.ch
Tel. 031 9619500

Gruss

Heinz
hgisbit
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 19. Okt 2004, 12:18
alternativ dazu kannst du es bei www.rw-soundsystem.de versuchen... (Unbedingt anrufen oder per Mail anfragen... Konkrete Hinweise auf Infinity sind auf der HP nicht vorhanden)
Die haben vielleicht noch einen Emim. Fall bei deinem nur die Membran kaputt ist, dann geht eine Reperatur rel. günstig für ca. 75,- Euro.

Auf KEINEN Fall versuchen die Emims selbst zu zerlegen. Dadurch wirst Du die Teile vermutlich entweder definitiv zerstören oder zumindest arg rampunieren.


Gruß
surfjj
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 19. Okt 2004, 13:24
Hallo,

ich habe auch schon mal ein Ersatzteil (Schaumstoff für die rückseitigen Öffnungen des Mitteltöner-Gehäuses - wird oft fälschlicherweise für eine Bassreflexöffnung gehalten)für meine Renaissance 80 benötigt. Es gibt in Deutschland eine Firma, die für Harman die Ersatzteilversorgung übernommen hat. Dort habe ich die Teile bekommen. Leider habe ich den Namen der Firma nicht mehr, es kännte aber gut sein, dass es die Firma rw-soundsystem war, die hgisbit in seinem thread erwähnt hat. Harman - Deutschland teilt Dir aber die Adresse auf e-mail-Anfrage mit.
Zum Emit: Die Membranen (und damit auch die Schwingspulen) der Magnetostaten lassen sich auswechseln. Man kann die Reparatur aber nicht selbst durchführen, weil hierzu eine entsprechende Vorrichtung erforderlich ist. Ohne diese ist wegen der starken Anziehungskraft der Magnete eine Reparatur unmöglich.
Um die Lautsprecherchassis auszubauen benötigst Du außerdem den passenden zölligen Inbusschlüssel. Wenn Du diesen hast, ist der Ausbau sehr einfach, weil die Kabel mit Kabelschuhen aufgesteckt und nicht gelötet sind.
Ansonsten kann ich Dir nur die Reparatur empfehlen. In Verbindung mit einem einigermaßen laststabilen Verstärker (Impedanzminimum 2,8 Ohm im Bereich von ca. 150 - 400 Hz)ist der Lautsprecher auch heute noch eine dicke Empfehlung, zumal er nicht so übertrieben basslastig wie seine Vorgänger und auch Nachfolger abgestimmt ist. Ich bin seit 1993 sehr zufrieden damit.

Gruss
surfjj
hgisbit
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 19. Okt 2004, 15:53
Jo, das is die Firma.
Ich nehme an Dir wird von Harman Herr Geiger antworten. Den trifft man auch bei rw-Soundsystem an.
Ich wundere mich allerdings dass bei Dir der Emim nur gesteckt war und nicht gesteckt und gelötet. Dies war bei meiner Renaissance 80 und 90 der Fall.

Die Empfehlung kann ich uneingeschränkt teilen. Ich halte die Lautsprecher im Mittel-Hochtonbereich nach wie vor für erstklassig.

Mich hat nur gestört, dass der Bass teilweise ein wenig dünn war und dass beide Modelle nur mittelmässig pegelfest waren.


Gruß
surfjj
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 26. Okt 2004, 08:57
Hallo hgisbit,

über Deine Einschätzung mangelnder Pegelfstigkeit bin ich erstaunt. Ich kann der Renaissance 80 in meinem Wohnzimmer (32 qm) mittels meiner Luxman M-02 verzerrungsfrei derart infernalische Lautstärken erzeugen, dass das Geschirr scheppert.
Zur Basswiedergabe: Man muss bedenken, dass die Ur-Kappas für amerikanische Wohnverhältnisse konzipiert waren. Die Amis wohnen in der Regel in Häusern mit Leichtbauwänden, die wie grosse Plattenabsorber wirken und dem Raum Bassenergie entziehen. Dem hat man bei den Ur-Kappas mit einer lauteren Basswiedergabe entgegengesteuert. Nachdem die Renaissance-Reihe mit ihrem wesentlich schnelleren und präziseren Bass (auch weil die Ur-Kappas im Vergleich labbrige Gehäuse hatten) auf den Markt kam, ging ein Aufschrei durch die Kappa Gemeinde, die sich mittlerweile an die überzogene Basswiedergabe der Ur-Kappas gewöhnt hatte. Infinity reagierte bei den Nachfolgemodellen mit einer Bassabstimmung Richtung Ur-Kappas.
Ich kann, auch im Vergleich zu meinen früheren Lautsprechern (ProAc) an meiner Kette (Audionet ART V2, Luxman C-02, Luxman M-02) keineswegs über Bassmangel klagen, wobei ich sogar noch LS-Kabel (Nordost) verwende, die schnell und im Bass leicht schlank klingen.
Übrigens ist es gut möglich, dass meine Emins nicht nur gesteckt sondern zusätzlich gelötet sind. Ich habe die LS einmal aufgeschraubt aber nicht versucht, die Stecker abzuziehen und deshalb auch nicht näher angeschaut. Der
Ausbau dürfte trotzdem kein Problem sein. Eine Anleitung findet Dominic-1 unter folgender URL: www.infinity-forum.de.
Dort wird auch die Reparatur von Emims angeboten.

Gruss
surfjj
hgisbit
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 26. Okt 2004, 15:08
Wenn die Basslautsprecher bei Teardrop von Massive Attack anschlagen, dann sind die Teile eben nicht pegelfest genug für mich.
Und ein zwanziger Tieftöner bleibt eben ein zwanziger Tieftöner, da kann selbst Infinity mit Hilfe von Dr. Watkins nichts dran rütteln.
Die Tiefbasswiedergabe der 80er und 90er finde ich natürlich nach wie vor erstaunlich und als absolut ausreichend.
Nur kommt es leider häufig vor, dass der Mittel- Hochtonbereich dem Tiefton davon läuft, weil der Bass einfach nicht mehr lauter kann.
Und so etwas stört micht.
Wenn Du nie in den Bereich kommst, in dem der Bass überfordert ist, so hast Du für Dich wunderbare Boxen gefunden, die mit Sicherheit auch noch viele Jahre Spass machen. Mit war allerdings sogar die 90er teilweise im Bass zu dünn. (Z.B. The Great Debate - Liquid Tension Experiment / Dream Theater. Das klingt auf den 90ern einfach zu schrill mit zu wenig fundament.)

Mag allerdings sein, dass es an meinem Raum lag, da ich eine Holzwand habe.
Aber nichts desto trotz ist der Maximal-Pegel der Renaissance im Tiefbass limitiert. Und eine leichte Oberbass-Schwäche haben die Boxen ausserdem noch.

Gruß
surfjj
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 27. Okt 2004, 10:54
Also ein Anschlagen der Tieftöner hatte ich bisher noch nie, egal welches Stück und in welcher Lautstärke ich gehört habe. Ich werde mir die Massive Attack - Scheibe besorgen, um mal nachvollziehen zu können was Du meinst.
Frage: Schallplatte oder CD?
Übrigens scheinen wir beide eine unterschiedliche Klangphilosophie zu vertreten. Du bist der Auffassung, dass eine leichte Oberbassschwäche vorhanden ist. Ich habe gerade um Aufbläheffekte im Oberbass zu vermeiden, meine NF-Kabel (Monitor gegen Furutech) gewechselt. Jetzt klingt es im Grundton schlanker und m.E. richtiger, darüber hinaus im Tiefbass druckvoller, schwärzer und insgesamt Detailreicher. Die Ur-Kappas klangen m.E. auch im Grundton überzogen und verliehen einer Rickie Lee Jones den Brustkorb einer Operndiva.

Ich hab mal in einer alten Stereo nachgeschlagen. Die haben seinerzeit einen Maximalpegel von 103 dB (bei 21 Volt -entsprechend 110 Watt an 4 Ohm) für die Renaissance 80 ermittelt.

Gruss
surfjj


[Beitrag von surfjj am 27. Okt 2004, 10:59 bearbeitet]
hgisbit
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 27. Okt 2004, 11:29
Jeder Tieftöner kommt früher oder später an seine Grenze, das is wohl Fakt.
Ich stehe auch nicht auf aufgeblähten Klang.
Vielleicht höre ich nur einfach sehr gerne sehr laut.

Evtl. hat auch der Raum ein übriges zum Klang getan, ich weiß es nicht. Ich habe die Boxen einmal in einem grösseren Raum und weiter weg von jeglichen Wänden und Ecken gehört. Der Klang war um einiges ausgewogener.

Mir waren die Renaissance einfach zu kompromißbehaftet. Und ich hatte leider bei jeglicher Art der Aufstellung das Problem, dass der Grundton einfach zu schwächlich war. Das hat nichts mit einer Aufblähung zu tun, die ich im übrigen NICHT bevorzuge, sondern einfach mit einem Fehlen an Oberbass.

Das Ergebnis war einfach nicht so, wie ich mir das vorstellte. Meißtens jedoch eine krasse Diskrepanz zwischen Bass und Mittel- /Hochtonbereich.

Natürlich ist mir klar, dass das was ich hier sage wohl in erster Linie am Raum liegt, sonst hätten sich alle Tester geirrt. ;-)

Das einzige was wohl wirklich stimmt ist einfach die Tatsache, dass am Bass-Chassis gespart wurde bei den Renaissance. Die Lautsprecher sollten laut Aussage von Cary Christie angemessen klein sein.

Dem Emim und Emit angemessener wäre da sicherlich der 30er Tieftöner der Omega gewesen.

Übrigens wird sogar an der Epsilon (1 30er) das Bassvermögen bekrittelt.


Gruß

P.S. Es war ne CD. Ich kann Dir jetzt auch nicht mehr sicher sagen ob es Teardrop war, aber hör Dir doch einfach mal die "Mezzanine" komplett durch.


[Beitrag von hgisbit am 27. Okt 2004, 11:34 bearbeitet]
hgisbit
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 27. Okt 2004, 11:43
Achso... nochwas :-)

Jeder, der nicht auf Wahnsinnspegel steht (und das scheint die Normalität zu sein, wenn man sich die allgemeinen Angebote so anguckt. Eine Burmester Rondo 995 hat auch nur einen 17er Tieftöner... nix für mich ;-)
soll sich die Renaissance 80 einmal anhören.
Die Boxen bekommt man teilweise schon für 400,- Euro und der Klang stellt meiner Meinung nach heute noch vieles in den Schatten, was sich so am Markt tummelt. Und für den Preis ein absolutes Schnäppchen, zumal ich die Form auch einmalig finde.

Lediglich die mangelnde Ersatzteil-Versorgung nervt etwas. Aber ich schätze der Emim ist bei normalem Einsatz kaum kaputt zu bekommen. Immerhin arbeitet dasselbe Chassis auch in der Epsilon und muss dort mit weitaus höheren Pegeln klarkommen.


Gruß

P.S. die Aussage dient NICHT zum puschen irgendeiner Auktion!
hossomat
Stammgast
#11 erstellt: 10. Nov 2004, 15:28
Tach auch,

auch ich habe die Renaissance 80 (seit 12 Jahren) und bin nach wie vor sehr vom Klang angetan. Andererseits könnte ich mir auch vorstellen, eines Tages auf eine Omega oder Sigma umzusteigen, die werden ja für nicht allzu viel Geld bei electronic bay angeboten.

Auch bei mir war dann und wann, allerdings erst bei ohrenbetäubender Lautstärke, der Bassbereich der 80er am Ende. Hoch- und Mitteltonbereich ist allerdings super!

Einziger Wermuthstopfen: Ich habe sie relativ kurz nach Markteinführung erworben und somit ziemlich viel dafür gelatzt. Kaum später gab es sie für 1000 DEM weniger und mit Klavierlackausführung

An Mängeln ist bisher nur eine Ablösung der Gummisicke an den Bassmembranen aufgetreten. Das konnte ich aber ohne weiteres wieder ankleben.

Hat hier jemand Erfahrungen mit den großen Modellen (Sigma, Omega oder gar Epsilon) gemacht?

Schöne Grüße vom Hossomat
Gugelhupf
Neuling
#12 erstellt: 22. Dez 2004, 21:01
"Hat hier jemand Erfahrungen mit den großen Modellen (Sigma, Omega oder gar Epsilon) gemacht?"

Hallo,

besitze seit ca. 3 Jahren die Infinity Omega. Bisher keine Probleme mit den Tieftönern. Höre aber auch nicht brutal laut.

Tschüss,
Gugelhupf


[Beitrag von Gugelhupf am 22. Dez 2004, 21:02 bearbeitet]
topper
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 23. Dez 2004, 18:43
hallo

versuche es mal bei www.anello.de. äusserst kompetent und günstig. es kann aber auch durchaus sein das bei dir nicht das chassis das problem ist sondern die weiche.

gruss jupp
Jazzy
Inventar
#14 erstellt: 27. Dez 2004, 19:41
Hallo Hossomat!
Ich besitze seit ca.7Jahren eine Sigma.Der Bass ist sehr gut und pegelfest.Ca. 113dB Schalldruck wurden gemessen.
Ich höre allerdings meist bei ca. 85-90dB,will meine Nachbarn und Ohren ja nicht vernichten.Die Sigma klingt recht ausgewogen,diesen Teardrops-Song steckt sie locker weg.
Aber auch Jazz und Klassik machen mir riesig Spass mit den Sigmas.Habe den Kauf keine Sekunde bereut.
Beim Kauf beachten: eine Sigma wiegt 90kg!
http://denon.jp/products/sigma.html


[Beitrag von Jazzy am 27. Dez 2004, 19:57 bearbeitet]
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