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Boxen leiser machen

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hangman
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 05. Dez 2004, 10:39
hi leute,
ich betreibe zwei verschiedene boxenpaare in zwei räumen über einen verstärker.
ab und zu laufen beide gleichzeitig, nun ist es allerdings so, daß die boxen nen ziemlich unterschiedlichen wirkungsgrad haben, soll heisen, wenn ich jetzt im wohnzimmer auf zimmerlautstärke hab, dann knallen die in der küche schon viel zu laut (nachbarn)!
nun kam mir der gedanke ob da was zu machen wäre, in dem man wiederstände oder spulen verbaut (evtl eine reihen-parallel schaltung, um den gesamtwiederstand beizubehalten, bzw nur geringfügig zu ändern), dabei sollte die absenkung so ungefähr 3 dB betragen!
ist das grundsätzlich möglich, und wenn ja, kennt da jemand ne formel oder kann mir sagen welche bauteile wie zu verkabeln sind?
schon mal dickes danke und frohen advent!
ptfe
Inventar
#2 erstellt: 05. Dez 2004, 10:47
Hi hangman,

die einfachste Möglichkeit ist, einen separaten Lautstärkeregeler vor deine Küchenlautsprecher zu schalten. Solche Sachen gibt es z.B. bei Conrad-Elektronik bzw. anderen Versendern. Musst nur die maximale Belastung beachten.

cu ptfe
hangman
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 05. Dez 2004, 11:09
ja ich weiß, aber genau den weg wollte ich nicht gehen (hab so dinger sogar zu hause), hat verschiedene gründe zb: evtl ständiges nachjustieren nach dem staubwischen, obtik, eine grundsätzliche abneigung gegenüber potis (fragt mich nicht ), die allgemeine qualitätsfrage was conrad produkte (hi-fi bereich!) betrifft...!
klar, es gibt auch hochwertige lautstärkeregler, aber da ich ja durchaus mit einer fixen absenkung zufrieden bin, wäre mir die (wenn möglich) andere variante lieber, mit hochwertigen frequenzweichen-bauteilen zb, auch aus kostengründen.
georgy
Inventar
#4 erstellt: 05. Dez 2004, 11:24
Gut ist sowas nicht, aber wenn's sein muß.

Bei 8 Ohm Boxen hätte der Reihenwiderstand (Rs) 2,2 Ohm und der Parallelwiderstand (Rp) 22 Ohm.

Bei 4 Ohm ist der Reihenwiderstand (Rs) 1,2 Ohm und der Parallelwiderstand (Rp)10 Ohm groß.

Die Belastbarkeit der Widerstände sollte 20 Watt sein.



[Beitrag von georgy am 05. Dez 2004, 11:27 bearbeitet]
Peter_H
Inventar
#5 erstellt: 05. Dez 2004, 11:44
Hi,

naja, kommt halt drauf an, was Du für Ansprüche an die Küchenbeschallung hast. Ich denke, in der Küche hat man normal nicht gerade die höchsten audiophilen Ansprüche, im Gegensatz zum "Standard-Hörraum". Somit würde ich einen halbwegs wertigen Lautstärkeregler, der zwischengeschaltet ist, ohne bedenken einsetzen.
hangman
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 05. Dez 2004, 12:25
@ georgy
erstmal danke! aber warum ist das nicht gut? mal davon abgesehen daß zusätzliche bauteile verwendet werden und sich theoretisch natürlich negativ auswirken...!
ist die poti-lösung die (theoretisch) bessere? das macht doch auch nix anderes und hat sicher am schleifer noch zusätliche übergangswiederstände...!? hinzu kommt oberflächenkorrosion, staub usw. die zwei wiederstände könnte ich einlöten und hätte dadurch (mal wieder theoretisch) diese nachteile nicht...!?
georgy
Inventar
#7 erstellt: 05. Dez 2004, 12:37
Prinzipiell sind Reihenwiderstände vor Tieftönern bzw. Boxen nicht gut, egal ob Festwiderstände oder regelbare.
Das Impulsverhalten wird verschlechtert und der Baß wird angehoben. Ein kräftigerer Baß alleine könnte noch gut sein, aber er wird durch den Widerstand dröhniger, was in der Küche wohl nicht so stören sollte.
Der Nachteil bei fest eingebauten Widerständen ist halt daß du nichts mehr nachregeln kannst wenn der Lautstärkeunterschied geändert werden soll.
hangman
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 05. Dez 2004, 12:49
hm, ok, was das nachregeln betrifft ist das kein problem, es soll ja nur ungefähr gleich laut sein und ich will ja beide paare über den amp gleichzeitig regeln!
das mit dem anheben des basses und das dröhnen gibt mir schon eher zu denken, aber den effekt hätte ich mit nem poti auch, wenn ich dich richtig verstanden hab!?
ptfe
Inventar
#9 erstellt: 05. Dez 2004, 13:19

hangman schrieb:
ja ich weiß, aber genau den weg wollte ich nicht gehen (hab so dinger sogar zu hause), hat verschiedene gründe zb: evtl ständiges nachjustieren nach dem staubwischen, obtik, eine grundsätzliche abneigung gegenüber potis (fragt mich nicht ), die allgemeine qualitätsfrage was conrad produkte (hi-fi bereich!) betrifft...!

Hast Du die Potilösung schon probiert ?- und ich mein nicht das Staubwischen ...
hangman
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 05. Dez 2004, 13:42
@ ptfe:
ich versteh nicht was die frage soll...? hab doch genügend gründe angegeben warum ich die wiederstandsvariante vorziehen würde...!
und ob ich die potilösung probiert habe? was wäre wenn? und was wenn nicht?

um es vorweg zu nehmen: ich hab es bei DIESER sache nicht probiert, hatte sie mir damals aber nicht bestellt um sie an die wand zu hängen...!
ptfe
Inventar
#11 erstellt: 05. Dez 2004, 13:57
Meine Frage ? Du schreibst, daß du so ein Potiteil daheim hast und fragst zusätzlich nach der geänderten Weichenschaltung. Wenn Du irgendwelche Nachteile für eine Lösung begründen willst (ich rede hier von technischen Gründen- nicht Hausputz, Optik o.ä!), dann frage ich logischerweise nach, was Du schon probiert hast.
An der Weiche auf mehr oder weniger "Gut-Glück" rumzulöten, halte ich für die schlechteste Lösung.
Du sprachst von Lautsprechern in der Küche ? Da plärrt bei mir ein stinknormales Radio - das hörst Du beim Kochen eh nur zur Hälfte . Oder sind deine Ansprüche auch hier wesentlich höher ? Peter_H stellt ja die gleiche Frage an DICH. Wenn dem nämlich so ist, dann kommst Du um einen separaten Amp nicht umhin -das ist dann die sauberste Lösung...
cu ptfe
hangman
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 05. Dez 2004, 14:26
@ ptfe:

also in meiner küche (gleichzeitig esszimmer) stehen drei wege boxen mit titan hochtöner, kunststoffkalotten mitteltöner und jeweils zwei 25 chassis im bassbereich, bassreflexsystem mit zwei getrenten kammern, eigenbau!
womit diese betrieben werden steht im profil!

desweiteren wurden denkbare technische nachteile angemeldet, gelesen??? wobei es hier darum geht die angenehmere (für mich) lösung zu finden, soll heisen: macht es vom technischen standpunkt aus keinen unterschied, so hat die wiederstandsvariante (für mich!!!) vorteile!

und es geht hier auch nicht darum "auf gut glück" an der weiche herumzulöten , darum wende ich mich ja an dieses forum, da es hier sicher den einen oder anderen gibt der davon mehr ahnung hat als ich!

äh, sag mal, die tatsache, daß ich solche potis bereits besitze, verbietet sie mir nach alternativen zu suchen???
ptfe
Inventar
#13 erstellt: 05. Dez 2004, 18:58
@hangman
Irgendwie habe ich das Gefühl, daß Du dich angegriffen fühlst - sorry, ich weiß nicht was dein Problem damit ist !
Solche Potis habe ich schon bei einem Bekannten verbaut -ohne Probleme - für ihn positiver Nebeneffekt die separate Lautstärkereglungsmöglichkeit. Deswegen bin ich da etwas verwundert.
Ich denke gar nicht dran, dir irgendetwas zu verbieten -Du hast vollkommen Recht mit deiner Aussage, daß das Forum als Informationsquelle für neue Ideen dient.Lass mir aber auch das Recht, über die von Dir bevorzugte Variante evtl. kritisch nachzudenken.
Also Schwamm drüber -viel Erfolg bei der Widerstandslösung !
cu ptfe
hangman
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 05. Dez 2004, 22:03
@ ptfe

das gleiche gefühl hatte ich auch, hatte ich doch schon recht früh angemerkt daß ich bei gleichen technischen nachteilen (die ja sowohl als auch da sind) die wiederstandsvariante vorziehen würde, desweiteren hatte ich in keiner weise behauptet daß es mit solchen potis "probleme" gibt, außer die von mir (nicht technisch) genannten.

grundsätzlich ging es darum ob es überhaupt möglich ist das ganze mit wiederständen zu realisieren!

wenn du grundsätzlich die potivariante vorziehst, ok, für mich stellt sie einfach nicht den idealfall dar.

aber wie gesagt, schwamm drüber
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