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LS-Kabelenden- Was habt Ihr realisiert?

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schumi65
Stammgast
#1 erstellt: 24. Apr 2003, 07:55
Hallo Männers, (sind auch Mädels hier?:D)

Kabelenden mit oder ohne Hülse/Bananas/Schuh ?????

Auch wenn wir das schon mal hatten: Ich weiß immer noch nicht genau, ob ich meine Kabelenden nun "zwirbeln" soll und direkt in die Schraubklemmenöffnung stecke, oder ob ich Kabelschuhe, Endhülsen oder Bananas verwenden soll.

Liest man in AUDIO, so werden dort stets Bananas oder Hülsen empfohlen. Einleuchtend ist es schon, wenn geschrieben wird, daß dadurch der Widerstand nur größer werden könnte. Aber warum machen es dann die erfahrenen Hasen unter Euch dennoch und bringen Bananas/Hülsen etc. an???

Meine Kabel muß ich nie wechseln, darum habe ich die "Zwirbelvariante" gewählt, was allerdings bei genauem hinsehen nicht optimal erfolgt ist, da die Zwirbelei im Laufe der Zeit "auflockert".

Welche Tipps habt Ihr, mal von der Physik und den Widerständen abgesehen. Was verwendet Ihr und WARUM?
UweM
Moderator
#2 erstellt: 24. Apr 2003, 08:21

Welche Tipps habt Ihr, mal von der Physik und den Widerständen abgesehen. Was verwendet Ihr und WARUM?


Die Frage verstehe ich nicht. Kann es denn andere als physikalische Gründe geben, wie und warum man ein Kabel konfektioniert?
Esoterische?
Religiöse?

Sorry, da fällt mir nichts ein.

Grüße,

Uwe
Interpol
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 24. Apr 2003, 08:31


Welche Tipps habt Ihr, mal von der Physik und den Widerständen abgesehen. Was verwendet Ihr und WARUM?


Die Frage verstehe ich nicht. Kann es denn andere als physikalische Gründe geben, wie und warum man ein Kabel konfektioniert?
Esoterische?
Religiöse?

Sorry, da fällt mir nichts ein.

Grüße,

Uwe



die handhabung ist ein ganz entscheidender faktor. wer ewig die kabel an andere lautsprecher oder verstaerker klemmen will/muss, der ist ueber bananas sicher erfreut.

ich habe auch gezwirbelt und direkt eingeklemmt, wegen des geringsten uebergangswiderstandes und der geringsten kosten.

mfg
schumi65
Stammgast
#4 erstellt: 24. Apr 2003, 08:38
@UweM,

excuse me, Sir. Mit meiner Physikanspielung wollt ich nur vermeiden, daß wir uns hier wieder auf tiefgreifende (wenn auch bestimmt sinnvolle) physikalische Grundsatzdiskussionen festfahren.
Ich möchte einfach nur wissen, welche Verfahren Ihr anwendet, und warum Ihr das eine oder andere favorisiert und ob es etwas besseres als "zwirbeln" gibt.

@Interpol,
hast Du einen speziellen Tipp, wie man effektiv zwirbelt, wie hast Du es gemacht??? Bei mir lockert sich die Sache wirklich, so daß zwischen den einzelnen Drähten Zwischenräume sind, was ja totaler Mist ist.
Highfidele
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 24. Apr 2003, 08:44
Hi,

jau, auch Mädels sind hier
Also ich habe, weil es so schön praktisch ist, Bananas.
Ich muss zwar nicht alle naselang umstöpseln, aber ich finde die schon praktischer.
Beim Zwirbeln (hab ich früher auch gemacht) hat es sich irgendwann doch gelockert und dann zwirbelte man neu und im Laufe der Zeit blieb es nicht aus, dass es doch mal den ein oder anderen Bruch in einer Litze gegeben hat. Kann nicht Sinn der Sache sein, oder? Außerdem hat man dann doch immer das Problem, dass durch Hautschweiß und Fett wie es nunmal jeder hat und Luftfeuchtigkeit im Zimmer gewisse "Ablagerungen" und Oxidation gibt.
Die Banans hingegen kann ich ab und zu mal mit Isopropyl säubern und bin fertig damit. An Verstärker und LS habe ich WBT-Buchsen und da sitzen meine einfachen Banans fest drin. Konnte auch noch keine klanglichen Negativerlebnisse damit feststellen.
Achso, da meine LS bi-wiring-tauglich sind, ich sie aber bisher noch single-wiring betreibe sind die Brücken aus dem gleichen Kabel wie das LS Kabel. Nur mit Kabelschuhen... . Kabelschuhe und Banans sind vergoldet.

Gruß
Highfidele


[Beitrag von Highfidele am 24. Apr 2003, 09:01 bearbeitet]
burki
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 24. Apr 2003, 08:56
Hi,

benutze auch fast ueberall Bananas (ausser beim Umschaltkaestchen, welches keine aufnehmen kann --> da hab ich Aderendhuelsen).
Ausser den Gruenden von Highfidele, sind es bei mir vorallem auch die Anzahl der Kabel (hab ja ein Mehrkanalsystem) und die diverse Enge hinter der Mehrkanalendstufe.
Bei meinem Stereoamp (ein Pathos) sehen gezwirbelte LS-Kabel zudem einfach besch*** aus, da der LS-Ausgang oben sitzt.

Gruss
Burkhardt
UweM
Moderator
#7 erstellt: 24. Apr 2003, 08:56
Hi Jens,

das mit den Übergangswiderständen würde ich nicht so tragisch sehen. Hat denn irgendjamand mal angegeben, wie hoch diese bei einem Stecker tatsächlich sind?

Eben - es sieht nicht gerade gut aus, wenn über böse Widerstande referiert und dann zugeben muss, dass sie nur Nullkommanullnullirgendwas betragen.

Zusätzlich: Blanke Kabelenden können oxidieren und dabei höhere Übergangswiderstände erzeugen als vergoldete Kabelschuhe oder´Stecker.

Ich wechsle - da kein Kabelfetischist - auch nicht ständig und verwende Kabelschuhe an der Box und Adernendhülsen verstärkerseitig (hier passten die Schuhe nicht).
Beides vergoldet, mit einer ordentlichen Crimpzange verpresst und zusätzlich gelötet. Ich gehe davon aus, dass ich mir zu Lebzeiten keine Gedanken mehr um die Kontaktsicherheit machen muss.

Grüße,

Uwe
Interpol
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 24. Apr 2003, 08:57

@Interpol,
hast Du einen speziellen Tipp, wie man effektiv zwirbelt, wie hast Du es gemacht??? Bei mir lockert sich die Sache wirklich, so daß zwischen den einzelnen Drähten Zwischenräume sind, was ja totaler Mist ist.


abisolieren (nicht zu knapp), mit frisch gewaschenen haenden zwirbeln (wegen handschweiss) und fertig.

ich habe am verstaerker und an den boxen massive schraubklemmen. in den ersten zwei wochen einfach mal sachte nachschrauben (man merkt, dass es sich gelockert hat). danach hat sich alles gesetzt und es lockert sich nicht mehr.

im laufe der zeit oxidiert das kupfer. aber nur dort, wo es nicht eingeklemmt ist. dort wo es eingeklemmt ist, kommt naemlich gar keine luft dran. wenn du die kabel nach ein paar jahren mal raus nimmst, kannst du sehen, dass sie an den klemmstellen immer noch blank sind.

man kann aber auch nach ein paar jahren einfach wieder ein stueck abisolieren, wenn es beruhigt.

im uebrigen macht es nichts, wenn nicht alle litzen kontakt haben. der widerstand des kabels ist wegen der kurzen strecke (letzter zentimenter) extrem niedrig.

mfg
jakob
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 24. Apr 2003, 09:01
Hi Schumi65,

wenn es geht, verwende ich immer Crimpgabelkabelschuhe; ganz normale Ausführung (E-Cu, verzinnt).
Allerdings setzt es professionelles Werkzeug voraus, nur dann kann man mit einer Kaltverschweissung rechnen und hat damit die bestmögliche Verbindung.

Bei häufigem Wechsel sind Bananas praktischer, die bestmögliche Variante (ODU-Stecker) wird leider nicht verwendet.
Da meist nur als Lötvariante vorhanden, sind sie schlechter als eine Crimpung, aber besser als nichts.

Verzwirbelung ohne Aderendhülse ist keine gasdichte Verbindung, kann korridierte Enden bedeuten und birgt die Gefähr des Gewindeverschleisses durch vagabundierende Litzenstücke.

Gruss
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